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Veröffentlicht am 12.06.2021

Die ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden einer glamourösen Frau

Mord in der Mittsommernacht
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Inhalt übernommen:

Ein Antiquitätenhändler wird tot am Strand von St. Kilda aufgefunden – war es Mord oder Selbstmord? Phryne Fishers Spürsinn ist gefragt. Und als wäre das nicht genug, soll sie noch ...

Inhalt übernommen:

Ein Antiquitätenhändler wird tot am Strand von St. Kilda aufgefunden – war es Mord oder Selbstmord? Phryne Fishers Spürsinn ist gefragt. Und als wäre das nicht genug, soll sie noch ein illegitimes Kind ausfindig machen, dem ein großes Erbe winkt. Trotz der nicht endenwollenden Hitzewelle, die Melbourne heimsucht, heißt es nun, einen kühlen Kopf zu bewahren. Unerschrocken, mit Charme und Chuzpe nimmt Phryne Fisher die Ermittlungen auf und muss sich dabei mit unliebsamen englischen Aristokraten, dubiosen Geisterbeschwörern und allerlei merkwürdigen Gestalten herumschlagen …

Glamourös, klug und unabhängig, eine moderne Frau und eine gewitzte Detektivin – das ist Miss Phryne Fisher. Die wohlhabende englische Aristokratin lässt sich in den wilden 1920er Jahren in Melbourne nieder, wo sie ihr Single-Dasein in vollen Zügen genießt – und nebenbei einen Mordfall nach dem anderen löst. Nicht immer zur Freude der örtlichen Polizei.

Meine Meinung:

Ich kenne die Fernsehserie nicht und so habe ich etwas länger gebraucht um in die Geschichte hinein zu finden und die einzelnen Personen kennenzulernen.

Die Protagonistin ist eine liebenswerte und etwas exaltierte Person, die ein luxuriöses Leben ,mit allen dazugehörigen Annehmlichkeiten führt.Die an sie herangetragenen Kriminalfälle versucht sie auf ihre eigene Art zu lösen und greift dabei auf die tätige Mithilfe ihres Personals und ihrer Freunde zurück.

Obwohl ich es mag, wenn man viele Dinge aus dem Alltag der Protagonisten erfährt, war es mir hier deutlich zuviel,Ich hatte mir ein bisschen mehr Krimielemente erwartet. Die ständig wiederkehrenden detaillierten Beschreibungen des Essens und Trinkens ließen mir zwar öfter das Wasser im Mund zusammenlaufen, trotzdem wäre hier weniger mehr gewesen.

Fazit:

Trotz einiger Kritikpunkte vergebe ich vier Sterne.

Veröffentlicht am 01.06.2021

Mord vor traumhafter Kulisse

Tod auf Madeira (Ein Madeira-Krimi 1)
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Von einem Tag auf den anderen gerät das Leben von Krimi Autorin Laura Flemming total aus dem Gleichgewicht. Ihre Co. Autorin hat ihr gekündigt,ihr Mann hat sie mit einer jungen Studentinnen betrogen und ...

Von einem Tag auf den anderen gerät das Leben von Krimi Autorin Laura Flemming total aus dem Gleichgewicht. Ihre Co. Autorin hat ihr gekündigt,ihr Mann hat sie mit einer jungen Studentinnen betrogen und ihre Tochter ist mir nichts dir nichts zu einem Auslandsjahr aufgebrochen. Laura ist am Boden zerstört und so nimmt sie das Angebot ihrer Freundin Britta an, zusammen mit ihr und einer kleinen Reisegruppe eine Woche auf Madeira zu verbringen. Doch das Urlaubsgefühl bleibt nicht sehr lange, da es einen Todesfall in der Gruppe gibt, Unfall? Oder Mord, das soll Commissario Mauricio Torres klären.
Es gibt viele Verdachtsmomente und immer wieder neue Entwicklungen. Laura steht dem Commissario als Dolmetscherin zur Verfügung und natürlich ist auch ihre kriminalistische Ader gefragt. Mauricio ist nach dem Unfalltod seiner geliebten Frau in einer Lebenskrise,kann Laura ihm helfen?

Mir hat der Schreibstil der Geschichte sehr gut gefallen, weil von Anfang an eine gewisse Spannung herrschte, die sich durchgehend hielt. Neben dem Kriminalfall gibt es viele Aspekte in den zwischenmenschlichen Beziehungen, die ausgiebig behandelt werden. Es werden immer wieder neue Verdachtsmomente ins Spiel gebracht, man kann beim Lesen ausgiebig miträtseln. Daneben nimmt sich der Autor auch Zeit dafür, die schöne Landschaft, das gute Essen und diverse Getränke ins Spiel zu bringen. Zum Schluss gibt es eine schlüssige Auflösung. Obwohl es sich um keinen blutrünstigen Krimi handelt, wurde ich durchgehend gut unterhalten.

Fazit:
Ein Krimi, vor der traumhaften Kulisse von Madeira, den ich empfehlen kann.

Veröffentlicht am 23.05.2021

Mörderisches Detroit

Der gekaufte Tod
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Mexicantown, Detroit. August Snow kehrt mit zwölf Millionen Dollar Schadenersatz zurück in das Viertel seiner Kindheit. Genug Geld für den Ex-Polizisten, um seinen alten Humor wiederzufinden ...

Inhalt übernommen:

Mexicantown, Detroit. August Snow kehrt mit zwölf Millionen Dollar Schadenersatz zurück in das Viertel seiner Kindheit. Genug Geld für den Ex-Polizisten, um seinen alten Humor wiederzufinden und ein neues Leben zu beginnen. Doch er hat die Rechnung ohne seine Feinde gemacht: Kurz nach seiner Rückkehr wird eine der mächtigsten Unternehmerinnen der Stadt tot aufgefunden. Snow setzt sich auf die Fährte des Mörders – und gerät in einen gefährlichen Strudel, der ihn in Detroits dunkelste Winkel hinabzieht.

Die zwölf Millionen stammen aus einem Prozess gegen den korrupten Polizeiapparat der Stadt. Mit dem Geld will Snow, Sohn eines afroamerikanischen Polizisten und einer mexikanisch-amerikanischen Malerin, den Stadtteil seiner Kindheit wieder aufbauen. Da bittet ihn die Großunternehmerin Eleanore Padget, verdächtige Vorkommnisse in ihrer Bank aufzuklären. Snow lehnt ab. Kurz darauf wird die Frau tot aufgefunden. Selbstmord, lautet die Diagnose der Polizei. Snow hat Zweifel und begibt sich auf die Suche nach dem Mörder. Ein packender Thriller inmitten der rauen, multikulturellen Realität Detroits.

Meine Meinung:

Die Spannung in diesem außergewöhnlichen Krimi baut sich erst sehr gemächlich auf. Zu Beginn werden die Hauptfiguren und der Schauplatz ausführlich vorgestellt.

Der Traum des Protagonisten, den Ort seiner Kindheit wieder so zu gestalten,wie er einmal war und ihn dadurch aufzuwerten,gestaltet sich schwierig,da seine Feinde andere Pläne haben. Außerdem lässt ihn der ungeklärte Todesfall, der sich gleich zu Beginn ereignet,als ehemaliger Cop ,nicht los.

Obwohl ihm immer wieder Steine in den Weg gelegt werden, verfolgt er sein Ziel mit Hartnäckigkeit und kommt schließlich zum Ziel.immer wieder muss er sich entscheiden und Freund und Feind gut sortieren. Sein soziales Engagement und die Art seinen Reichtum zum Wohl der Allgemeinheit einzusetzen, hat mir sehr gut gefallen. Die Menschen in seinem Umfeld waren sehr gut dargestellt, allen voran seine netten und etwas skurillen Nachbarinnen, die für den ein oder anderen Schmunzler gesorgt haben.

Obwohl ich es gut finde, wenn in einem Krimi auch der Alltag der Protagonisten genügend Raum findet, waren mir hier die allzu häufigen Beschreibungen vom Essen und Trinken deutlich zu viel.

Fazit:

Ein Krimi, der mich nach Startschwierigkeiten und kleinen Mängeln, trotzdem gut unterhalten hat.

Veröffentlicht am 19.05.2021

Gedanken über das Leben

Ich muss raus
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Inhalt übernommen:

Die beliebteste TV-Kommissarin Deutschlands erzählt offen, direkt und privat!

Von der verhassten Tanzstunde im Rock über den Versuch, so wie alle für den tollen Typen zu schwärmen, ...

Inhalt übernommen:

Die beliebteste TV-Kommissarin Deutschlands erzählt offen, direkt und privat!

Von der verhassten Tanzstunde im Rock über den Versuch, so wie alle für den tollen Typen zu schwärmen, vom Sexismus in der Schauspielbranche über das private und das öffentliche Outing, vom Festgelegt-Werden auf die Tatort-Figur bis zur Frage, wer denn die Drehbücher für Frauenfiguren schreibt: Offenherzig, direkt und humorvoll erzählt Ulrike Folkerts von ihrem Kampf gegen innere und gegen äußere Widerstände.

Die beliebteste und längstdienende Tatort-Kommissarin hat in der Rolle der toughen Ermittlerin Lena Odenthal das Frauenbild im deutschen TV-Krimi revolutioniert. Doch bis sie ihre eigene Rolle im Leben gefunden hat, war es ein längerer und härterer Weg.

Ihre Erfahrungen als prominente Frau in der Filmbranche, als lesbische Frau, als kinderlose Frau, als älter werdende Frau spiegeln wider, was viele Frauen erleben. Um aus vorgesehenen Rollen auszubrechen, braucht es Kraft. Folkerts gibt uns den Mut, auch unseren eigenen Weg zu gehen.

Meine Meinung:

Bisher kannte ich Ulrike Folkerts hauptsächlich durch ihre Rolle als Tatort-Kommissarin Lena Odenthal. Auch, dass sie sich vor etlichen Jahren zu ihrer Homosexualität bekannt hat, wußte ich. Ansonsten war mir aus dem Leben dieser toughen Frau nichts bekannt,das hat sich nach der Lektüre dieses Buchs geändert.

Auf eine schnörkellose Art, die glaube ich genau ihrem Wesen entspricht, erzählt sie aus ihrem bewegten Leben. Dabei geht es um ihre Kindheit und Jugend, die Bemühungen in dem von ihr gewünschten Beruf Fuß zu fassen,ihre Erfahrungen mit der Sexualität (mit beiden Geschlechtern)und vieles mehr.

Sie berichtet über die beruflichen und privaten Höhen und Tiefen ihres Lebens, hierbei ist sie schonungslos offen,ohne jemals peinlich zu sein.

Das Buch endet mit ein paar Wünschen und Hoffnungen, die ihre Zukunft betreffen und rundet so die Geschichte ab.

Fazit:

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen,es hat mir die private Person,hinter der von mir geschätzten Schauspielerin,etwas näher gebracht.

Veröffentlicht am 11.05.2021

Die Farbe des Vergessens

Die Farbe des Vergessens
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Inhalt übernommen:

Achtzehn Jahre nachdem ihr Kind bei einer traumatischen Geburt verschwand, liegt vor Sektionsassistentin Juli Senninger plötzlich ein Spiegelbild ihrer selbst auf dem Seziertisch. Doch ...

Inhalt übernommen:

Achtzehn Jahre nachdem ihr Kind bei einer traumatischen Geburt verschwand, liegt vor Sektionsassistentin Juli Senninger plötzlich ein Spiegelbild ihrer selbst auf dem Seziertisch. Doch ist die Tote wirklich ihre Tochter? Und wieso musste sie sterben? Auf der Suche nach Antworten muss Juli die Sicherheit ihres durchgetakteten Lebensaufgeben und hinter die dunklen Schatten ihrer Vergangenheit blicken. Dabei stößt sie auf Wahrheiten, die nicht nur sie in den Abgrund reißen.

Meine Meinung:

Die Leseprobe hat mich sehr neugierig auf die gesamte Geschichte gemacht. Ein sehr ernstes Thema, mit vielen Facetten, wurde hier auf eine ziemlich eigenwillige Weise umgesetzt. Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn große Probleme mit dem Schreibstil sowie der Zuordnung der verschiedenen Zeiten hatte,das legte sich jedoch nach einiger Zeit und die Geschichte nahm mich immer mehr gefangen.

Das Leben der Protagonistin Juli, gerät durch dramatische Ereignisse in ihrer Jugend,völlig aus dem Gleichgewicht. Über einen Zeitraum von circa 20 Jahren, verfolgt man ihr Leben und wird mit vielen Problemen und Stimmungen konfrontiert,dabei gibt es regelmäßige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Eine wichtige Rolle spielt ihr Jugendfreund Ömer Tok,der ihr Leben,wenn auch über einen längeren Zeitraum aus der Ferne,immer begleitet hat und eine große Stütze war und ist.

Die Autorin hat es sehr gut verstanden den Spannungsbogen durchgehend hoch zu halten, wodurch man das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Zum Schluss gab es für die Protagonisten ein einigermaßen versöhnliches Ende, was mich zufrieden zurückließ.

Fazit:

Ein Buch, was mir nach einigen Startschwierigkeiten sehr gut gefallen hat. Deshalb eine Leseempfehlung und vier Sterne.