Klappentext:
New York ist verfallen. Der totalitäre Staat Concordia nutzt die Ruinen als riesiges Gefängnis für junge Menschen, die laut Voraussage in der Zukunft ein Verbrechen begehen werden. Als Samantha ...
Klappentext:
New York ist verfallen. Der totalitäre Staat Concordia nutzt die Ruinen als riesiges Gefängnis für junge Menschen, die laut Voraussage in der Zukunft ein Verbrechen begehen werden. Als Samantha in die gefährliche und von Banden umkämpfte Stadt verstoßen wird, sucht sie Schutz bei der Westside-Gang. Der unnahbare Anführer David misstraut ihr, obwohl er selbst Geheimnisse zu haben scheint. Langsam kommen sich die beiden näher. Sie finden heraus, dass hinter Samanthas Verbannung etwas Größeres steckt - und die Ruinenstadt wird zur lebensbedrohlichen Falle …
Autorin:
Gloria Trutnau, geb. 1992 in München, gewann mit ihrem Debüt, der Dystopie „Left to Fate – Die Ausgesetzten“, 2018 den Schreibwettbewerb von Tolino und Impress. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, der Roman sei »eine atemberaubende Liebesgeschichte und eine packende Story« und beschrieb ihn mit den Worten »Maze Runner meets Minority Report – ein grandioses Werk!«. Das Buch erschien 2019 bei Carlsen Impress. Gloria Trutnau lebt in München und arbeitet im Personalrecruiting.
Sprecherin:
Die deutsche Moderatorin und Schauspielerin Funda Vanroy hat südländische Wurzeln. Seit 2002 Moderatorin für die Sendung Galileo auf ProSieben. Nebenbei ist aber dennoch Zeit für andere Engagements wie Moderationen auf der Bühne, Youtube Filme, Sprecherjobs und Schauspiel. Aktuelles Projekt ist der Kinofilm Killed in Action. Intensives MMA und Kickbox Training findet seit 5 Monaten statt. Die Rolle wird die einer amerikanischen Soldatin sein, die versucht herauszufinden, wohin und warum sie und andere Soldaten entführt wurden. Dabei warten einige Kämpfe und Herausforderungen auf sie. Der Film wird in Istanbul und in Berlin gedreht werden.
Bewertung:
Das Cover an sich passt schon sehr gut zur Geschichte, allerdings sind die beiden Menschen als Liebespaar auf dem Bild in der Geschichte eher platt vertreten. Besser wäre es, man hätte auf das Paar verzichtet, dann fände ich das Cover hervorragend. Es wirkt auch so etwas 08/15, und so ist die Geschichte teilweise und die Beziehung auch. Der Titel (auf Deutsch "Dem Vermessenen") verstehe ich gar nicht.
Schon zu Beginn wird klar: Tolle Idee wieder nur a-typisch umgesetzt. Ich schwankte immer wieder zwischen weiterhören und abbrechen.
Die Charaktere sind allesamt nichts hervorstechendes, sondern a-typisch. Hier verpasst man also gar nichts. Davids und Samanthas Beziehung kommt salopp. Es ist keine Entwicklung hörbar. Unglaubwürdig und gewollt 08/15.
Der Wechsel zwischen Concordia und New York, den Samantha geistig erlebt, passiert übergangslos. Verwirrte mich etwas. Ich musste mich erst orientieren, wo ich bin und welche Samantha gerade aktuell ist. Die Zeitreisesache mit den zwei Samanthas bzw. derselben bekam ich nicht auf die Reihe. Mit den Zeiten der Gegenwart und Vergangenheit oder Zukunft ... verwirrend. Ich konnte dem nicht richtig folgen, vor allem am Ende wird es zu viel auf einmal.
Es gibt einige Logikfehler: Wo kommt David in der Nacht bei Susans Angriff auf Samantha her??? Sehr gewollt und typisch. Da taucht der Retter in der Not aus dem Nichts auf. Unglaubwürdig. Die "Ärztin" Vivian hat von jedem die Chips entfernt. Da muss es doch aufgefallen sein, dass David gar keinen hat! Aber nein, das wird uns als Überraschung präsentiert. Und als bescheuert unlogisch noch dazu.
Der Epilog ist mysteriös und macht echt neugierig. Das ist ein Einzelband, wie blöd ist das denn???? Der Epilog ist total offen und frustrierend und da gibt es kein Band 2? Dann verstehe ich den Epilog gar nicht - wenn das nicht geklärt wird. Das frustriert mich total! 😤
Die Sprecherin hat mir gefallen und ich fand den Ausdruck der Charaktere vielseitig und ausdrucksstark. Ich kann allerdings nicht schreiben, ob ich nur wegen der Geschichte hin und wieder Abbruchgedanken hatte, oder auch wegen der Stimme, die zwar gut, aber nicht stundenlang am Stück hörbar ist.
Fazit:
Die Idee bietet viel Potenzial, gerade weil auch viel originelles drinsteckt, aber leider hat die Autorin dieses nicht originell umgesetzt, wie es ihr möglich gewesen wäre. Stattdessen hat sie sich des a-typischen 08/15-Schemas bedient. Enttäuschend! Besonders die Charaktere sind kein bisschen von dem Schema abgewichen und laden zum Gähnen und Augenverdrehen ein. Der Verlauf wirkt überwiegend zu gewollt und künstlich aufgedrängt. Einzig neuartig ist die Umsetzung der Zeitreisemaschine. Hier fehlt aber etwas Einfachheit, mir ist das etwas zu komplex erklärt.
Man bekommt das Gefühl, die Autorin war nur halbherzig dabei und hat sich lieber bekannten Schemen bedient, als aus der vorhandenen Originalität etwas einzigartiges zu machen. Das Ende ist wahrlich hervorragend wie auch zum Kotzen! Als Einzelband letzteres. Sehr frustrierend und enttäuschend! Ein Jugendbuch mit Science Fiktion-Anteilen.
Bewertung Band 1:
Das Cover ist wirklich schön, wie die der ganzen Reihe. Man erfährt nichts zur Geschichte, was auch nicht nötig ist. Allerdings verstehe ich den Titel gar nicht. Was für ein Märchen? ...
Bewertung Band 1:
Das Cover ist wirklich schön, wie die der ganzen Reihe. Man erfährt nichts zur Geschichte, was auch nicht nötig ist. Allerdings verstehe ich den Titel gar nicht. Was für ein Märchen? Gut und Böse? Wann? Wo? Der Klappentext ist total einseitig, sodass man nicht mit den drei Handlungssträngen und den zwei Jahrhunderten rechnet.
Ohne die recht informationslosen Rezensionen hätte ich nicht alles an Fakten zusammenführen können. Alleine alle Namen behalten, fand ich schwer. Und wer was ist. Schon da wird mir schwindelig.
Zwei Jahrgänge: einmal 1768 und einmal 2018; dabei sind bei 2018 zwei verschiedene Handlungsstränge dabei:
Louisa lebt 2018 in Düsseldorf und steht vor ihrem achtzehnten Geburtstag. Dort trifft sie auch Alexander, ein Gestaltwandler, wenn ich das richtig verstanden habe.
Das blinde Mädchen Freya begegnet 1768 dem Wächter Mikael in Norwegen. Hier gefällt mir vor allem die Sprecherstimmen der Beiden und die Atmosphäre des Verlaufs.
Zwei junge Männer, die nach der bereits verstorbenen Freya suchen. Den Teil habe ich sinngemäß nicht verstanden. Das hätte auch rausgenommen werden können, es ist, als füllt es einfach ein wenig die Geschichte. Eine Leserin schreibt, sie sind gestaltlos geschildert, sie seien jedenfalls keine Menschen. Eine andere Leserin schreibt, es ist ein Polizist und sein Kollege. Ah ja, jetzt bin ich genauso schlaulos (doch, das Wort gibt es, seit jetzt!).
Die Geschichte ist in den Ich-Erzählungen der Protagonisten erzählt. Ich bin mit allen nicht besonders warm geworden, weil das Befassen mit den Figuren einfach viel zu kurz ist. Anders wäre es, wenn die Autorin sich auf zwei Protagonisten beschränkt hätte. Aber so viele bei der Kürze ...
Zu Beginn habe ich die ganzen Stränge in Verbindung nicht verstanden, das kommt nach und nach, was die miteinander zu tun haben. Aber auch nicht alle. Was Freya persönlich mit Louisa und Mikael mit Alexander zu tun hat, ist offen. Eine frühere Ahnin? Wieso diese zwei Männer auf der Suche nach Freya sind, ist auch offen. Eigentlich ist alles offen. Die einzige Verbindung ist die Magie. das war's.
Auch sind für mich viele Fragen offen:
Die Eltern benehmen von Louisa sich echt merkwürdig, als ob sie sie abgeben würden und nie wiedersehen. Sie verabschieden sich mit Worten und Umarmungen, was auch Louisa stutzig macht. Warum flieht sie plötzlich vor Alexander? Ich kapiere es nicht. Und auch das Verhalten der Eltern wird nicht mehr erklärt.
Ich weiß auch nicht, was das alles mit Märchen zu tun haben soll - ob Adaption oder nicht. Was soll das denn für ein Märchen sein?
Zwei Sprecher und zwei Sprecherinnen. Ich fand sie recht gut, die/den einen etwas besser als die/den anderen. Vier und fünf Sterne für alle Sprecher. Sie sprechen sehr lebhaft und so hört es sich recht schnell.
Fazit:
Ich verstehe die große Begeisterung hier nicht. Naja, wenn man auf so separate Handlungen und viel Offenem steht, sicher. Aber so lockt natürlich Band 2, und sicher auch dann Band 3 und 4. Das erinnert mich an "Die Grimm-Chroniken", die auch sehr kurz sind. ich weiß nicht, wie teuer die vier Teile hier sind, die andere Reihe ist unverschämt teuer. Wozu sonst streckt man die Geschichten so derart?
Den Auftakt von der Autorin „Für alle, die noch auf ihren Hogwartsbrief warten.“ ist für mich überhaupt nicht passend. was hat das bitte mit Hogwarts und der Harry Potter-Welt zu tun??
Bewertung Band 2:
Das Cover ist wie die ganze Reihe super gestaltet. Der Klappentext ist wieder zu einseitig erfasst.
Und direkt geht es mit einem neuen Charakter los? Ich habe erst nach der Hälfte erfahren, wer sie ist. Asalea heißt sie. Bei dem Mann, Melvin (Melva gesprochen), kommt der Name direkt am Anfang. Was die beiden jetzt mit den Anderen zu tun haben, ist schon wieder rätselhaft. Statt Fragen beantwortet zu bekommen, tauchen mehr Fragen auf. Was ich auch nicht verstehe, ist, wo sind die beiden Männer aus Teil 1, die Freya gesucht haben? Stattdessen gibt es jetzt ein neues Duo.
Diesmal sind es drei Sprecher; Günter und Amina wie in Band 1. Jamila ist neu. Der Sprecher zu Mikael ist nicht so gut wie der in Band 1. Auch Freyas Aussagen sind anders. Sehr schade.
Fazit:
Ich breche ab hier die Reihe ab. Zu viel Durcheinander und offene Fragen. Da ich jetzt zwei Bände durchhabe, kann ich Charaktere und Geschichte etwas besser bewerten, aber auch nicht vollständig. Dafür müsste man echt alle Bände kennen.
"Du denkst, ich sollte es gewohnt sein, Leben auszulöschen, oder? Aber das bin ich nicht. Es wird nicht weniger schrecklich, nur weil man es regelmäßig macht."
Inhaltserzählung:
"Fast alles, was ich kannte, existiert nicht mehr. Für Sie bin ich vielleicht etwas besonderes, weil ich der Einzige meiner Art bin, aber ich bin auch der Letzte meiner Art. Und die Eins ...
Inhaltserzählung:
"Fast alles, was ich kannte, existiert nicht mehr. Für Sie bin ich vielleicht etwas besonderes, weil ich der Einzige meiner Art bin, aber ich bin auch der Letzte meiner Art. Und die Eins ist die einsamste aller Zahlen, oder nicht?"
(Track 167)
Autor:
Michael J. Sullivan, geboren 1961 in Detroit, begann seine ersten Geschichten mit acht Jahren zu schreiben. Er lebt heute mit seiner Frau und drei Kindern in Fairfax in der Nähe von Washington D.C. als freier Autor. Zunächst publizierte Michael J. Sullivan seine sechsteilige Riyria-Reihe sehr erfolgreich im Eigenverlag. Nach seinem großen Publikumserfolg wurden US-Verlage auf den Autor aufmerksam. Inzwischen wurde sein Fantasy-Epos in 14 Sprachen übersetzt und hat mehr als 100 Preise gewonnen.
Übersetzer:
Oliver Plaschka, geboren 1975 in Speyer, promovierte an der Universität Heidelberg und arbeitet als freier Autor und Übersetzer. Seine teils fantastischen, teils historischen Romane und Kurzgeschichten gewannen zahlreiche Preise, so wurde u.a. sein Debüt »Fairwater« 2008 mit dem Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet. In der Hobbit Presse erschienen »Die Magier von Montparnasse« und »Das Licht hinter den Wolken«.
Sprecher:
Mark Bremer absolvierte sein Abitur 1990 an der Peter-Petersen Schule in Hamburg. Als Alternative zum Grundwehrdienst engagierte er sich im Katastrophenschutz beim THW. Danach studierte er Geschichte, Deutsch und Religion auf Lehramt, brach das Studium aber zugunsten eines Hörfunkvolontariats ab. Er war in der Redaktion und als Reporter „vor Ort“ tätig, moderierte und betreute bei Alsterradio vier Jahre eine Magazinsendung. 1997 war er beim NDR als Redakteur fest angestellt. Mark Bremer absolvierte eine mehrjährige Sprecherausbildung bei Dagmar Ponto und besuchte das Bühnenstudio der darstellenden Künste, wo er bei Doris Kirchner Schauspielunterricht nahm.
Seit 1998 ist er als freier Sprecher und Schauspieler tätig.
Bewertung:
Das Cover finde ich sehr schön, stilvoll, aber auch nichtssagend und dennoch passend. Der Titel gefällt mir auch sehr gut.
Im Klappentext steht, dass Alice in die Zukunft reisen will, um ein Heilmittel zu suchen. Das wird in der Geschichte gar nicht deutlich. Ich bekam eher den Eindruck, er wolle einfach die letzten Monate seines Lebens genießen und raus aus dem alten Trott und weg von seiner Frau. Das diese neue Welt auch andere medizinische Leistungen anbietet, scheint hier nur zweitrangig.
Das Vorwort des Autors ist toll. Er erklärt direkt, dass Zeitreisen auf die Art in seinem Roman nicht möglich sind. Und man erhält eine kleine Einführung im Thema "Zeitreisen".
Die Idee der Zeitreise in die Zukunft ist auch echt total cool, aber es wirkt schon sehr gezwungen umgesetzt, also, dass die Zeitreise mit seiner selbst gebauten Maschine funktioniert. Und das gleich beim ersten Mal. Hier hätte der Autor ein paar Pannen einbauen sollen, um es natürlicher wirken zu lassen. So hatte ich ein schales Gefühl ... schwer zu beschreiben ... das kommt hier einfach viel zu selbstverständlich rüber. Auch weil die ganze Entwicklung fehlt. Ellis (ich hatte immer nur Alice im Kopf während des Hörens und musste mich an den Frauennamen erstmal gewöhnen) hat die Zeitmaschine einfach schon da ... kein Bauen, keine Probleme, nichts mehr. Auch hatte er für das vorherige Bauen eine fehlerhafte Vorlage, die er einfach korrigiert und fertig. Deshalb wirkt es im Ganzen so künstlich. Mir hat die Entwicklung bis zur eigentlichen Zeitreise gefehlt. Es ist, als fehle hier die Vorgeschichte und viele Gegebenheiten scheinen aus den Haaren herbeigezogen. Natürlich braucht es etwas Fantasy, eine Geschichte über Zeitreisen zu schreiben und zu lesen. Aber das geht auch sicher natürlicher und weniger utopisch.
Ich finde die ersten Kapitel holprig erzählt, das liegt vor allem an dieser unglaubwürdigen Darstellung der bereits wartenden Zeitmaschine und Ellis Fähigkeiten, diese überhaupt gekonnt gebaut zu haben und auch bedienen zu können. Auch diese problemlose Reise an sich in die Zukunft hilft ist ein Grund. Der Mittelteil ist fesselnd erzählt und ich konnte schwer aufhören zu hören.
Seine Frau Peggy nervt echt! Kein Wunder, dass er ihr aus dem Weg geht, wo er kann. Sie fragt ihn aus, kommandiert ihn rum - klar, alles aus Fürsorge, dieser Deckmantel wird ja gerne genutzt. Er lässt sie natürlich zurück. Hier und da kommen die Gedanken an Peggy schon auf, aber mir fehlte mehr Tiefgang. Auf mich wirkt Ellis sehr egoistisch, der sich kaum Gedanken um Peggy macht.
Probleme hatte ich mit dieser Zukunftswelt: Diese Gesellschaft Holloport oder Hollow World (?) verstehe ich nicht ganz. Mir fehlen die Rahmeninformationen, die sind nur zum Teil - je nach Bereich - gegeben. Man erfährt nicht, was das für Wesen sind (Menschen?) - nur, dass sie weder weiblich, noch männlich sind, und auch nicht, woher sie kommen ... Woher wissen sie denn, dass Ellis aus der tiefen Vergangenheit - wie sie das nennen - kommen??? Das wird hier gar nicht erläutert. Dann diese komischen Fox, keine Ahnung, was das genau ist, irgendwie eine sprechende Alexa ... Erst spricht der Sprecher die ganze Zeit diese Fox weiblich, dann plötzlich männlich. Total irritierend, ich wusste gar nicht, von wem die Rede ist. Und wieso haben sie 2000 Jahre später keine Geräte wie Kühlschränke, Radio etc. ???? Diese Gesellschaft ist wirklich merkwürdig und ich bin nicht durchgeblickt.
Aber Packs (einer dieser Wesen?), wie immer der geschrieben wird, gefällt mir in der Beschreibung sehr gut. Auch wird um ihn ein Geheimnis gemacht und man möchte erfahren, was es damit auf sich hat. Das erfährt man aber erst am Ende.
Eine Stelle, wo ich lachen musste: "Mein Name ist Alice Rodgers." - "Aber was sind Sie?" - "Ich bin ein Mann. Ein Mensch. (das Ich und Ein Mensch spricht er so irritiert, genial!) Und was sind Sie so?" (provozierend gesprochen) 🤣
Ellis ist echt naiv seinem alten Freund Warren (wie immer der geschrieben wird) gegenüber! Er sieht nicht, was für ein Mensch er ist, obwohl er mit ihm aufgewachsen ist. Und Fremde wie Pack sehen sofort, was für ein Mensch Warren ist. Und das, obwohl Ellis viele Beweise von Früher aufzählt, von Schlägereien bis Gewalt gegen die eigene Partnerin ... Hat aber zuvor zu Pack gesagt, Warren sei wie ein Bruder für ihn und er sei immer für ihn da gewesen. Ich verstehe es nicht. Warrens Status in dieser Gemeinde ist für den Hörer gar nicht nachvollziehbar, bis zum Schluß nicht! Er wird behandelt wie das Oberhaupt ... (mehr in der Lese-Chronik)
Anscheinend hat diese Utopie von Science Fiction dem Autor nicht gereicht und hat auch noch einen Mordfall und rätselhafte Begebenheiten eingebaut. Das wirkt etwas zu gewollt. Auch die moralischen Grundsätze einer Gesellschaft sind hier Thema und bestimmen sogar den Verlauf der Geschichte.
Auch viele Einzelheiten der Handlungen sind mir unverständlich gewesen und auch nie geklärt worden. Auch so saloppe Szenen-Abbrüche und plötzlich auftauchende Personen in der nächsten Szene haben mich irritiert. (mehr in der Lese-Chronik)
Total merkwürdiges Ende. Pack will unbedingt Ellis zu diesem Ort bringen, er grinst wissend - und man denkt, man erfährt es gleich, aber nichts. Mit Packs Worten an dem Ort endet das alles. Ellis kommt gar nicht mehr zu Wort, obwohl das seine Geschichte.
Der Sprecher hat mir meistens sehr gut gefallen, manchmal hat mich die Stimme genervt. Das kann auch vom langen Dauerhören sein. Und zuvor hatte ich die ganze Nacht das Hörbuch stockend gehört und so nicht richtig geschlafen.
Fazit:
Der Roman ist schon viele Jahre auf meiner WuLi gewesen. Ich habe mir etwas anderes vorgestellt, vor allem kleine anderen Genre-Themen. Auch wenn Zeitreisen keine neue Idee für eine Geschichte ist, gibt es doch Möglichkeiten verschiedener Umsetzungen. Auch alltägliche Ideen können fesselnd erzählt werden. Hier war viel Potenzial, das leider zu kurz verbaut wurde. Es werden viele Themen eingeworfen, ein richtiger Mix. Abstriche hätten dem Ganzen etwas mehr Tiefe geben können. Wenn man sich auf viele Bereiche fokussieren muss, kommen diese eben nicht selten zu kurz.
Das Thema Zeitreise hat hier zwar seine Rolle, aber viel mehr steht eine moralische Gesellschaft im Vordergrund. Wie sieht eine soziale Gesellschaft aus? Wie kann Individualität entstehen? Das sind Kernfragen, die bearbeitet werden. Auch er religiöse und fanatische Glaube hat hier seinen Platz.
Es gibt auch einen zweiten Band "Zeitflug", aber der ist hier nicht gelistet. Es geht um einen anderen Mann, aber die Geschichte scheint fast dieselbe zu sein. Der Klappentext ist fast 1:1 derselbe. Auch baut er nach Vorlage eine Zeitmaschine, auch er hat Krebs und will in der Zukunft ein Heilmittel finden ... ich verstehe das nicht.
Bewertung:
Das Cover ist echt super! Ich dachte sofort an Horror-Geschichten oder an blutige Thriller. Hier kommen aber eher Krimis zutage, was nicht so mein Fall ist. Ich finde Krimis meistens zu tempo- ...
Bewertung:
Das Cover ist echt super! Ich dachte sofort an Horror-Geschichten oder an blutige Thriller. Hier kommen aber eher Krimis zutage, was nicht so mein Fall ist. Ich finde Krimis meistens zu tempo- und spannungslos. Die Idee mit einer Genre-Box finde ich toll, sowas müsste es öfter geben. Gibt es ja auch bei DVDs.
Um zu wissen, um welche Geschichten es sich handelt und worum es in ihnen geht, setze ich direkt die Klappentexte dazu:
Fall 1: Michael Tsokos - Kaltes Land
Berlin, Treptowers, BKA-Einheit „Extremdelikte“: Ein Anruf reißt Rechtsmedizinerin Sabine Yao jäh aus ihrem Arbeitsalltag im Sektionssaal. Ihre seit Tagen verschollene Tante wurde im Umland von Kiel tot aufgefunden. Die Kollegen in der Kieler Rechtsmedizin, darunter auch Yaos ehemaliger Lebenspartner, gehen von einem unnatürlichen Tod aus. Yaos Chef, Professor Paul Herzfeld, führt einige Telefonate mit der Kieler Staatsanwaltschaft, um ihr sehr unbürokratisch Akteneinsicht in den Todesfall zu gewähren. Noch am selben Abend reist die Berliner Rechtsmedizinerin zu ihrer Familie nach Kiel. Ausgerechnet ihre introvertierte, allein lebende Tante Johanna soll ermordet worden sein? Und während Yao erkennt, wie wenig sie doch von ihrer Tante wusste, schließt sich um sie ein Kreis gnadenloser Gewalt ...
Meinung dazu:
Ich hatte zuvor noch keines der Bücher vom Autor gelesen oder gehört, soweit ich mich entsinne. Daher kenne ich die Rechtsmedizinerin und ihre Vorgeschichte, die wohl in anderen Büchern präsent ist, nicht. Ihre beruflichen Anfänge wird hier aber kurz übersichtlich erzählt. was ich auch sehr gut finde, da das ja eine eigene Geschichte ist und sogar eine neue Reihe. Wenn man da dann eine altbekannte Protagonistin nimmt, muss man den Leser/Hörer auch ein paar Informationen bieten. Man kann ja nicht erwarten, dass man dafür alle anderen Bücher liest, die nichts mit der Reihe zu tun haben. Die kurze Einweisung ist dem Autor im Bezug ihrer Ausbildung gelungen. Aber was ihre Beziehung zu diesem Markus angeht, ist es wie aus dem Nichts für Hörer wie mich. Sie tragen einen Konflikt aus, den man nur kennt, wenn man die entsprechenden Bücher zur Protagonistin gelesen/gehört hat. Sowas finde ich nicht gut, da es ja - wie bereits erwähnt - eine eigene Reihe ist.
Es fiel mir etwas schwer, bei der Geschichte zu bleiben. Warum? Wegen der Sprecherin. Sie macht lange Sprechpausen, sodass ich dachte, mein Gerät stockt. Aber zwei anderen Hörern (die sich gemeldet haben) ist das auch aufgefallen. Das war irritierend, weil das stetig vorkommt. Ich muss abgesehen davon schreiben, dass die Sprecherin recht ... nicht gelangweilt, aber eintönig spricht. Sie spricht das so ohne Lebendigkeit herunter. Ich fühlte mich, als ob ich einen laaaangen Vortrag anhöre. Mir fehlte die Lebendigkeit in der Erzählung und die verschiedenen Tonlagen der Stimme. Ihre Erzählung wurde in den letzten Kapiteln etwas lebhafter, aber das hat dann auch nicht geholfen. Dafür ging dieses Monotone zu lange. An sich stimme ich der Meinung meiner Hör-Kumpanen zu, dass die Stimme zum Fall passt. Aber ich fand es mühsam, die Geschichte zu hören.
Leider kein Thriller, sondern ein Rechtsmedizinischer Krimi. Die rechtsmedizinischen Details finde ich gut gelungen. Die Protagonistin ist hier wirklich eine Ein-Frau-Unterhaltung. Sie ist sehr präsent im Mittelpunkt, die Nebencharaktere existieren fast gar nicht. Mir war das egal, es ist weder schlecht noch gut, nur halt auffällig für mich.
Außerdem hat es mir an der Geschichte an sich an Spannung gefehlt. Das war mein großes Problem. Für mich langweilige Geschichte + monotone Sprecherin = 2 Sterne. Es tut mir ehrlich leid. Ich bin auch enttäuscht, dass es kein Thriller ist. In einer Thriller-Box erwarte ich das natürlich.
GRUNDIDEE/THEMA ⭐⭐⭐⭐
ATMOSPHÄRE/SETTING ⭐⭐⭐
ERZÄHLSTIL ⭐⭐,🌠
HANDLUNG ⭐⭐,🌠
CHARAKTERE ⭐⭐⭐
GENRE 0,🌠
SPRECHERIN ⭐⭐
GESAMTBEWERTUNG ⭐⭐
Fall 2: Daniel Holbe - Der Fleischer
Carlo Zingka, ein Profiler aus Berlin, wird in seine Heimatstadt versetzt, weil sich dort ein Serienmörder herumtreibt. Immer wieder redet man hinter vorgehaltener Hand über Kannibalismus, und immer wieder tauchen Leichenteile auf, die diesen Verdacht bestätigen. Noch hält die Polizei aber den Deckel drauf. Doch immer wieder verschwinden Menschen, spurlos, und das seit über 20 Jahren. Ist es tatsächlich derselbe Mörder, der da sein Unwesen treibt? Ist es jemand, der die nahe gelegene Fleischfabrik für sein Unwesen missbraucht? Und warum findet man gehäutete Körperteile, an denen das Fleisch aber noch erhalten ist? Den Ermittlern kommt ein grauenhafter Verdacht ...
Meinung dazu:
Die Bücher des Autors kenne ich, habe aber noch keines gehört oder gelesen.
Der Sprecher ist mir angenehmer als die Sprecherin in Fall 1. Er spricht nicht monoton, sondern nutzt seine Stimmlagen. Zu Beginn eher verhalten, und später immer lebhafter. Eine richtige Entwicklung findet hier statt. Gefällt mir sehr gut. Auch der Fall und die Charaktere nehmen mich mit. Hier habe ich auch nicht das Gefühl, was verpasst zu haben, aus der Vergangenheit der Charaktere - anders als in Fall 1. Und es kommt hier auch Spannung auf, bei der Suche nach dem Mörder.
Gegen Ende hat mich die Erzählform verwirrt. Erst spricht der Protagonist, dann wird über jemand erzählt, dann der Täter? Das geht alles so nahtlos über, dass ich das nicht auseinanderhalten konnte. Und plötzlich war es vorbei. Das ist das Ende? Ich bleibe verwirrt zurück und hat mich noch in Fall 3 beschäftigt.
Es ist eher ein dunkler Krimi, aber wegen der Spannung und der Charaktere hat er mir gefallen, außer das Ende.
GRUNDIDEE/THEMA ⭐⭐⭐⭐⭐
ATMOSPHÄRE/SETTING ⭐⭐⭐⭐
ERZÄHLSTIL ⭐⭐⭐,🌠
HANDLUNG ⭐⭐⭐⭐
CHARAKTERE ⭐⭐⭐⭐
GENRE ⭐⭐⭐
SPRECHER ⭐⭐⭐⭐
GESAMTBEWERTUNG ⭐⭐⭐⭐
Fall 3: Ursula Poznanski - Blutkristalle
Ella ist für Wolfram bestimmt, das weiß er, seit er sie das erste Mal gesehen hat. Und das wird auch Ella bald begreifen, dessen ist Wolfram sich sicher. Seit vier Jahren hat sie keine feste Beziehung mehr gehabt, dafür hat Wolfram gesorgt – mit soviel Nachdruck, wie eben nötig war.
Doch seit drei Monaten gibt es Paul, und bei ihm versagen alle Mittel, die bisher zum Erfolg geführt haben. Paul weicht Ella nicht von der Seite, er schirmt sie vor Wolfram ab, er ist ein lästiges Hindernis auf dem Weg zum Glück. Als er gemeinsam mit Ella eine mehrtägige Winter-Wanderung plant, wittert der Stalker seine Chance. Er wird Ella retten, in mehr als nur einer Hinsicht.
Meinung dazu:
Von der Autorin habe ich "Erebos" gelesen und "Thalamus" gehört. Sie ist für ihre komplexe Geschichten bekannt. Hier war ich ja echt gespannt, wie sie das bei einer kurzen Geschichte hinbekommt.
Mich hat der vorige Fall noch beschäftigt, und hier war ich erstmal irritiert; mit wem spricht Wolfram da? Bis ich gemerkt habe, dass das seine Stimme im Kopf ist, die ihn quält. Um welche es sich handelt, verrate ich nicht. Die Erzählung ist in der Erzählform über Wolfram, überwiegend. Auch über Ella gibt es zwischendurch zu hören.
Ganz anders als die vorigen Fälle, da es hier nicht um Ermittlungen geht, sondern um Wolframs Besessenheit, die die Geschichte ausmacht. Überraschend, wie der Verlauf sich wendet. Das Ende bleibt ziemlich offen, als ob noch ein Band 2 folgt ... schade. Die Charaktere bleiben auch eher flach, da erfolgt keine kurze Beschreibung. Sie sind da und fertig. Aber eine tolle Idee, die auch etwas beklemmend umgesetzt ist. Ist schon eher ein Thriller.
Der Sprecher spricht etwas gestellt, haucht fast nur. Vor allem zu Beginn, das wirkt auf mich unnatürlich. Mit der Zeit spricht er natürlicher und es gefiel mir insgesamt gut.
Was die Geschichte mit dem Titel zu tun, verstehe ich nicht.
GRUNDIDEE/THEMA ⭐⭐⭐⭐⭐
ATMOSPHÄRE/SETTING ⭐⭐⭐⭐⭐
ERZÄHLSTIL ⭐⭐⭐⭐⭐
HANDLUNG ⭐⭐⭐⭐
CHARAKTERE ⭐⭐,🌠
GENRE ⭐⭐⭐⭐
SPRECHER ⭐⭐⭐⭐
GESAMTBEWERTUNG ⭐⭐⭐⭐
Fall 4: Veit Etzold - Winter des Wahnsinns
Ist es Zufall, der Professor Charles Ward in einer alten Buchhandlung zu einem gebrauchten Reiseführer greifen lässt, der mit seltsamen Notizen kommentiert wurde? Als Fan von HP Lovecraft ist der Professor sofort Feuer und Flamme für die Geister-Geschichte, die die Notizen erzählen:
Auf einem mysteriösen Berg in Schottland soll der Geist des für seine Grausamkeit bekannten »schwarzen Prinzen« umgehen – und wenn man den Berg exakt am 21.12. aufsuche, so würde der Geist des Prinzen Einblick in kosmische Geheimnisse gewähren, die kein Mensch zuvor erfahren hat. Doch als Professor Ward versucht, mehr über den Mann herauszufinden, der die Notizen verfasst hat, öffnet er damit dem wahren Horror die Tür zu seinem Leben …
Meinung dazu:
Hier kenne ich zwar auch die Bücher des Autors, habe aber keines davon gelesen oder gehört. Der Klappentext hier irritiert; da steht, Ward greift zu einem Reiseführer, aber dass es eine Geistergeschichte mit Lovecraft's Notizen ist, wird übersprungen und als Fakt dann einfach wiedergegeben. Ich musste das dreimal lesen, weil ich mich fragte, warum Reiseführer dran steht und was das mit Lovecraft zu tun hat. Das kommt direkt danach. Ich kann es nicht besser erklären, man muss es einfach lesen, das fällt auf.
Ich kenne natürlich den Lovecraft-Autor, aber habe nie etwas von ihm gelesen. Ich kann mit ihm hier gar nichts anfangen. Für Lovecraft-Fans sicher allgemein interessant.
Der Sprecher spricht gut, allerdings ist die Geschichte richtig langweilig. Schlimmer als Fall 1. Ich musste mich richtig durchquälen - vor allem: was hat das mit Thriller zu tun??? Für mich ist das nicht mal ein richtiger Krimi, eher ein leichter Roman-Krimi. Gehört definitiv nicht in diese Box.
GRUNDIDEE/THEMA ⭐
ATMOSPHÄRE/SETTING ⭐
ERZÄHLSTIL ⭐
HANDLUNG ⭐
CHARAKTERE ⭐⭐
GENRE 0,🌠
SPRECHER ⭐⭐⭐⭐
GESAMTBEWERTUNG ⭐
Fall 5: Lisa Jackson - Revenge
Als Kinder erleben Lucy und ihre Geschwister, wie ihre Mutter beinahe ermordet wird. Lucys Aussage bringt den damaligen Geliebten der Mutter, Ray, hinter Gitter – doch er beschuldigt Lucy, die wahre Mörderin zu sein.
Jahre später kommt Ray frei. Lucy weiß, dass er hinter ihr her ist, und sucht Zuflucht in einer Blockhütte in den verschneiten Bergen Oregons. Aber sie ahnt, dass sie nicht länger davonlaufen kann. Nicht vor ihm – und nicht vor den grausamen Ereignissen jener Nacht, an die sie sich erst jetzt nach und nach erinnern kann …
Meinung dazu:
Hier habe ich keine Erinnerung mehr, was ich von der Autorin gelesen habe.
Wow, hier geht es schon aktionsreich los. Die Sprecherin bringt dazu noch richtig Tempo rein, richtig gut! Die Erzählung wechselt von Vergangenheit und zu Gegenwart hin und her. Sowas mag ich sehr gerne, solange klar ist, in welcher Zeit ich mich gerade befinde. Das ist hier der Fall. Allerdings wechselt in der Vergangenheit die Szenen vor dem Mord und nach dem Mord. Verwirrt mich etwas ...
Lucy nimmt einfach ihre Tochter und fährt weg. Ihr Exmann ist verständlicherweise in Sorge. Lucy hat ihm nicht mal eine Nachricht hinterlassen oder ihm dazu persönlich gesprochen. Ein Unding!! Und ihre Schwester lässt ihn unhöflich abblitzen. Mich hat das sauer gemacht und der Mann tat mir leid. Er klappert alle Geschwister ab, um zu erfahren, wo die beiden stecken. Ich verstehe nicht, wieso Lucy das Kind mitschleppt, obwohl die Kleine nicht will und das auch mehrfach sagt. Was soll das??? Ist mir unverständlich und macht mich wütend.
Es gibt auch einen Logikfehler, den auch eine meiner Hör-Kumpanin aufgefallen ist; es hätte sich der Fall leicht aufklären lassen (verrate nichts genaues), wurde es aber nicht. Mich hat das etwas gestört. Die Hör-Kumpanin meinte, dass dann natürlich nicht diese Geschichte entstanden wäre ... aber genau das wirkt dann auch auf mich etwas künstlich unnatürlich. Gezwungen.
Die Auflösung ist für mich nicht überraschend, es ist nicht besonders rätselhaft, wer für den Mord nicht verantwortlich ist. Überraschend ist eher, wer der Mörder schließlich ist und was für ein Motiv es gibt. Was ist also passiert, das kommt am Ende heraus. Was zwischen ihr und ihrem Exmann vorgeht, ist für den Hörer unverständlich ... das kommt aus dem Nichts, ihre Versöhnung und die Klärung des Konflikts.
Trotz der Kritik für mich der Beste Fall!
GRUNDIDEE/THEMA ⭐⭐⭐⭐⭐
ATMOSPHÄRE/SETTING ⭐⭐⭐⭐⭐
ERZÄHLSTIL ⭐⭐⭐⭐
HANDLUNG ⭐⭐⭐⭐
CHARAKTERE ⭐⭐⭐⭐⭐
GENRE ⭐⭐⭐⭐⭐
SPRECHERIN ⭐⭐⭐⭐⭐
GESAMTBEWERTUNG ⭐⭐⭐⭐,🌠
Fall 6: S. K. Tremayne - Augen ohne Licht
Eine Frau erwacht in einem vollkommen dunklen, stillen Raum. Es ist ihr unmöglich festzustellen, wo sie ist. Da keinerlei Licht an ihre Augen dringt und ihre Ohren nicht das geringste Geräusch wahrnehmen, fragt sie sich in ihrer Panik, ob sie erblindet oder plötzlich taub ist. Ganz langsam aber kann sie winzige Unterschiede in der Finsternis erkennen; winzige Lichtmengen scheinen sich manchmal in den Raum zu verirren. Sie weiß jetzt, sie muss weg von diesem schrecklichen Ort. Aber wer hat sie dort hingebracht? Wer hält sie gefangen? Und warum?
Meinung dazu:
Die Bücher des Autors kenne ich auch, habe bisher aber nichts von ihm gelesen oder gehört.
Die Sprecherin gefällt mir sehr, sie spricht deutlich im Ausdruck. Eine richtige Ein-Frau-Show, die auch hervorragend zu der Ein-Frau-Protagonistin passt. Die Protagonistin beschreibt ausführlich ihre Gefühle und Gedanken. Es passiert lange allerdings nichts. Die Erzählform ist in der Ich-Erzählung der Protagonistin.
Ich habe mir etwas total anderes vorgestellt. Ich kann hier nicht mal meine Meinung darlegen, weil alles Spoiler wäre. Jedenfalls hat es spannend angefangen und trat zunächst auf der stelle und dann wird eine Geschichte erzählt, die ich überhaupt nicht erwartet habe. Richtig mitnehmen konnte sie mich auch nicht. Die Idee an sich ist super, der Autor hat hier viele Möglichkeiten verpasst. Sehr schade. Im letzten Drittel wollte ich es nur noch hinter mich bringen. Die Theorie der Protagonistin, wieso, weshalb, warum ist typisch und zum Kopfschütteln. Daher auch total nachvollziehbar, wie sie darauf kommt. Aber es kommt scheinbar doch anders ...
Das Ende habe ich nicht verstanden. Ich kann das aus Spoiler-Gründen nicht näher erläutern, aber auch die Rückmeldung einer Hör-Kumpanin, die mir Infos zu meiner Frage gegeben hat, konnte mich nicht befriedigen. Habe immer noch Fragezeichen im Kopf. 😂
GRUNDIDEE/THEMA ⭐⭐⭐⭐
ATMOSPHÄRE/SETTING ⭐⭐⭐
ERZÄHLSTIL ⭐⭐⭐,🌠
HANDLUNG ⭐⭐⭐
CHARAKTERE ⭐⭐⭐
GENRE ⭐⭐⭐
SPRECHERIN ⭐⭐⭐⭐⭐
GESAMTBEWERTUNG ⭐⭐⭐
Fazit:
Fall 1: Michael Tsokos - Kaltes Land 💽 Ein Rechtsmedizinischer Krimi ⭐⭐
Fall 2: Daniel Holbe - Der Fleischer 💽 Ein dunkler Krimi ⭐⭐⭐⭐
Fall 3: Ursula Poznanski - Blutkristalle 💽 Ein Psychothriller ⭐⭐⭐⭐
Totaler Flop 👎 Fall 4: Veit Etzold - Winter des Wahnsinns 💽 Eher schwacher Romankrimi ⭐
Mein Favorit 👍 Fall 5: Lisa Jackson - Revenge 💽 Ein richtiger Thriller ⭐⭐⭐⭐,🌠
Fall 6: S. K. Tremayne - Augen ohne Licht 💽 Ein leichter Thriller ⭐⭐⭐
(Hier sind auch die Sprecherinnen, die mir von allen am besten gefallen haben = Fall 5 und 6 ⭐⭐⭐⭐⭐)
COVER ⭐⭐⭐⭐⭐
GESAMTBEWERTUNG ⭐⭐⭐
Insgesamt eher eine Krimi-Box, als eine Thriller-Box. Für mich als Thriller-Fan sehr enttäuschend. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich nicht beworben und stattdessen hätte ein Krimi-Fan meinen Platz einnehmen können. So eine falsche Deklaration ist echt unschön, da es viele gibt, denen Thriller zu heftig sind und lieber Krimis lesen und hören. Diese Bewerbung hat sie mit Sicherheit abgeschreckt, von einer Leserin weiß ich das sicher. Weil eben der Eindruck gemacht wird, es seien alles Thriller. Und andersherum enttäuscht es Thriller-Fans wie mich, die ungern Krimis lesen und hören. Das sind zwei verschiedene Bereiche, auch wenn sie als ein Genre gekennzeichnet sind. Und dann noch "Eiskalte Thriller-Box" - als Wortspiel passt es zum ersten Fall, aber ansonsten ...
Und irgendwie haben es die meisten der Fälle geschafft, mich auf irgendeine Weise zu irritieren Und/oder zu verwirren. Ob Sprechweise, fehlende Entwicklungen oder saloppes Ende ... Ich scheine einfach auf diesem Wirr-Niveau festzustecken. 😂 🤷 🙈
Trotzdem bedanke ich mich 💖lich beim Audiobuchverlag und dem Lovelbooks-Team für die Box. Hörrunden sind für mich immer etwas besonderes, auch weil sie wenig vorkommen. Die Box wandert zu einer Lese-Freundin, die sich auch bewerben wollte, aber wie ich zu Beginn, unsicher war, wegen der Kürzungsfrage und weil die Box als Thriller gekennzeichnet ist - sie liebt nämlich Krimis. Also genau ihr Fall. 😉
Klappentext:
Liebe kann jeden verwunden, doch niemanden so sehr wie Jael. Sein Auftrag ist es, anderen die Gefühle zu stehlen, und dafür muss er eiskalt sein. Als Jael auf Xenia trifft, schlägt sein Herz ...
Klappentext:
Liebe kann jeden verwunden, doch niemanden so sehr wie Jael. Sein Auftrag ist es, anderen die Gefühle zu stehlen, und dafür muss er eiskalt sein. Als Jael auf Xenia trifft, schlägt sein Herz zum ersten Mal seit langem schneller. Dabei ist Xenia eigentlich ein ganz normales Mädchen – mal davon abgesehen, dass sie Geräusche hört, sobald sie jemanden berührt. Nur bei Jael herrscht Stille in ihrem Kopf. Die beiden sind füreinander bestimmt, doch können sie sich den Fängen derjenigen entziehen, die es auf Xenias Herz abgesehen haben? Und wird Jael für Xenia seine eigentliche Mission verraten?
Autorin:
Stefanie Neeb, 1974 in Bielefeld geboren, in Minden aufgewachsen, dort die Abifeier überlebt und mit dem Schulfreund losgezogen. Deutsch, Musik und Sport studiert und in Trier, Barcelona und München als Lehrerin gearbeitet. Gelandet jetzt in Frankfurt am Main: mit einem Mann, zwei Kindern und drei Haustieren.
Sprecherin:
Die gebürtige Koblenzerin Carolin Sophie Göbel ist Schauspielerin sowie Synchron- und Hörbuchsprecherin. Ihre Schauspielengagements führten sie nach Stuttgart, Leipzig und Frankfurt, wo sie u. a. als »Luise« in Kabale und Liebe und als »Hermia« im Sommernachtstraum zu sehen war. Als Sprecherin leiht sie ihre Stimme regelmäßig der Augsburger Puppenkiste, 3sat und dem ZDF. 2016 wurde sie für ihre Arbeit von Audible mit dem Hörbuch-Nachwuchssprecher-Preis ausgezeichnet.
Bewertung:
Das Cover ist wirklich passend zur Geschichte mysteriös gehalten, es wirkt auch mehr wie ein Thriller als ein Fantasywerk. Ich verstehe den Titel gar nicht - heißt so die Mafia-Sekte? Hier geht es schon irritierend los ... (vielleicht habe ich das an einer Stelle überhört?)
Durch den Klappentext entstehen im Kopf ja bestimmte Vorstellungen, die wir uns machen, und hier habe ich mir die Geschichte anders vorgestellt, obwohl der Klappentext gar nicht abwegig geschrieben ist. Da gibt es viele, die gar nichts mit der Geschichte zu tun haben, bei anderen Werken. Das ist hier nicht so. Aber ich habe sie mir nicht so künstlich, dahinplätschernd und informationsarm vorgestellt. (Weiter Erklärung unten)
Die Eingangs- und Abgangsmusik passt sehr schön, mystisch ... Der Beginn der Geschichte ist etwas unzuordbar. War das der Prolog? Das ist irritierend, die Situation wird einfach erzählt, ohne eine Zuordnung. Wer sind die Personen? Worum geht es? Das wird auch am Ende nicht geklärt und bleibt offen.
Die Erzählung ist in vier drei Personen aufgeteilt: Jael, Xenia, Chrystal und später auch Felix. Sie erfolgt aber nicht in der Ich-Erzählung, was aber hier sicher besser gewesen wäre, um die Gefühle und Gedanken zu transportieren. Was selten zu lesen /hören ist, dass Szenen aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden. Wie beschreibe ich das verständlich? Beispiel: Also, es wird eine Szene erzählt, in der Erzählung zu Jael. Dann kommt die Erzählung zu Xenia und die geht nahtlos an der Erzählung zu Jael weiter. Es wiederholt sich nichts aus verschiedenen Sichtweisen. So wird generell erzählt. Hier aber haben wir den seltenen Fall, dass es so ist, dass eine Szene aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird. Es geht also nicht nahtlos an einer Szene weiter, sondern es wird dieselbe Szene in der Situation der anderen Figur wiedergegeben. Ich hoffe, ich konnte es verständlich erläutern, ist schwer. Für manche Leser/Hörer ist das langweilig, weil natürlich bestimmte Sachen wiederholt werden, auf andere Art, angepasst an die Figuren. Aber mir gefällt das sehr, weil das mehr Einblick in die Charaktere in denselben Szenen gibt. Gerade bei dieser Geschichte fehlen ja viele Einblicke. Ich finde es also sehr passend und ich mag auch gerne seltene Erzählstile lesen/hören.
Diese Regelwerk-WG - diese ganze mysteriöse Mafia ... ich kapier es nicht! Es erfolgt ja gar keine Erklärung, man wird da einfach reingeworfen und weiß gar nicht, was das alles ist. Auch beim Spinksen in die Leserunde auf Lesejury bin ich nicht fündig geworden, und aus den Rezensionen konnte ich auch kein Wissen ziehen. 😒 Wer sind die alle? Woher kommen sie? Was hat es mit dieser Mafia auf sich? Hin und wieder wird etwas angeschnitten, aber das war's dann auch. Was noch bitterer ist, als gar nichts zu bekommen.
Dann war ich am Anfang schockiert: Jael erschlägt Menschen? Hatte doch etwas thrilliges an sich. Und weil keine Informationen zu ihm und seiner Sekte herrscht, hat mich das echt schockiert und irritiert. das hat auch was mystisches und hat meine Neugier geweckt, vielleicht noch mehr zu erfahren ...
Charaktere sind 08/15 und das Verhalten ebenso. 🙄 Augenverdrehen war hier auch immer wieder: Ja klar, durch sein Shirt zeichnet sich jeder einzelne Muskel ab ... 🙄🥱 Oh bitte! Geht's noch origineller??! 🤨🤦 Vor allem erscheinen sie mir auch zu jung für die Geschichte. Es passt nicht richtig.
Jael ist sehr undurchsichtig, auch für uns Leser/Hörer. Und das durch den ganzen Verlauf. Ich finde das sehr unglücklich. Das, was da an Gedanken von ihm zu erfahren ist, verpufft irgendwie. Es kommt nicht an, bei mir jedenfalls nicht. Er bleibt genauso im Schatten wie diese Mafia-Organisation.
Mit Xenia kann ich auch nicht viel anfangen. Weder mag ich sie, noch mag ich sie nicht. In Bezug auf ihre Mutter war sie sehr greifbar und hat mich sehr berührt. Aber ansonsten war sie mir egal.
Diese Wandlung vom Axxxxloch Jael zum zuvorkommenden Jael zu Xenia ist sehr salopp und auch wieder unnatürlich künstlich erzählt. Erst totale Abneigung, dann Zuneigung und dann eine Mischung aus Zuneigung und Herrischkeit, was eher passt. Aber die Beziehung zueinander hat die Autorin nicht nur wieder 08/15, sondern auch künstlich erzählt. Ich verstehe die Leser nicht, die schreiben, sie fänden die Beziehung fesselnd und interessant. Dabei ist das nichts neues, sondern eine immer gleich erzählte Beziehung, wie in vielen anderen Büchern. Die Autoren scheuen sich, mal was anderes zu schreiben oder können es nicht oder meinen, alle wollen nur das Gängige lesen oder alles zusammen. Ist einfach sehr auffällig, dass diese Art gefühlt bei jedem zweiten Jugend-/Fantasy-/Erotik- und Liebesroman zu lesen ist. Und nervig noch dazu! 😒
Xenias Mutter ist nicht greifbar für mich. Ihr Verhalten, ihre Gefühle ... diese konfliktbehaftete Beziehung zwischen ihr und Xenia verstehe ich nicht in ihren Wurzeln. Ich konnte das nachempfinden, aus Xenias Seite, aber insgesamt bleibt das zwischen ihnen sehr schwammig und undurchsichtig. Ich hatte im letzten drittel das Gefühl, ihre Mutter ist mit einem dieser Sektenmitglieder mal in Berührung gekommen, der ihre Liebe ausgesaugt hat - aber das wird hier weder bestätigt noch entkräftet. Bleibt auch total unbeantwortet.
Felix ist Xenias bester Freund und ein echt toller Kerl. So einen Freund hätte ich auch gerne. Die Beziehung zwischen den einzelnen WG-Mitgliedern ist aber auch nicht neu, trotzdem gut erzählt. Hier wirkt es nicht so künstlich wie bei Jael und Xenia.
Chrystal hat mir von der WG am besten gefallen. Sie ist eine Mischung aus böse und gut, aber nicht künstlich erzählt, wie bei Jael. Es wirkt sehr natürlich, weil man bei ihr auch die Zweifel mitbekommt und Gedankengänge. Bei Jael ist eher wenig davon zu hören/lesen, irgendwie kommt da nichts gescheites raus.
Ich habe fast den überwiegenden Teil hindurch Xenia nicht verstanden, was ihre Kräfte angeht: Sie bemerkt bei den WG-Mitgliedern, dass sie keine Töne von sich geben, wenn sie sie berührt und hinterfragt das, als wäre diese Kraft normal für sie. Hier wird aber gar nicht deutlich, ob sie von ihren Kräften weiß oder nicht. Das habe ich mich ständig gefragt. Dann im letzten Drittel meint sie zu Jael, irgendetwas stimme nicht mit ihr - da dachte ich dann "Aha, sie weiß also nichts von ihren Kräften." Dann habe ich aber wiederum den Verlauf, wo sie die Mitglieder berührt hat und auf ihre Töne gehorcht hat, nicht verstanden. Wie kann ihr das auffallen, wenn sie doch gar nicht weiß, dass sie Töne hören kann? 🤔 Und nachdem Jael mit ihr darüber spricht, sagt sie plötzlich, dass sie die Töne der Menschen hören kann. Da weiß sie wieder, dass sie die Kräfte hat??? 🤔 Einfach nur HÄ??? Total verwirrend und undurchschaubar wirr erzählt.
Die Nebencharaktere blieben auch sehr wage und unbefriedigend für mich. Mir haben die verschiedenen Persönlichkeiten gefallen, wenn mal etwas davon durchkam, aber das waren sehr spärliche Momente, leider.
Sehr künstliche Szene, damit Drama entsteht: Jael hat den Leibwächtern angewiesen, Xenia nicht auf die Party zu lassen. Gab ihnen Namen und Aussehen. Und auch, dass sie ihn fragen sollten, wenn sie sich unsicher seien. Und dennoch lässt einer der Wächter sie einfach zur Party, nennt sie sogar beim Namen. Das ist derart künstlich erzählt, da merkt man, dass die Autorin dieses Drama zwischen Xenia und Jael haben wollte, um jeden Preis! 🙄🥱🤦
Es gibt noch ein paar Logikfehler, die wieder HÄ's? bei mir hervorriefen und unrealistisch sind. Aber bei der Geschichte, was sonst?!
Das Ende ist sehr fesselnd und sehr offen. Eigentlich wollte ich es hiermit gut sein lassen, aber das Ende hat mich echt eingefangen und neugierig gemacht ...
Die Sprecherin hat mir gut gefallen, sie spricht lebendig und auch sehr gut im Ausdruck der verschiedenen Charaktere. Hatte ja einige Male den Gedanken, abzubrechen, aber die Sprecherin hat mich gut durch das Hörbuch geführt. Als Buch hätte ich sicherlich abgebrochen.
Fazit:
Naja, sehr vieles etwas künstlich ... Charaktere, Szenen, Beziehungen zueinander ...
Es fehlen einfach die Grundinformationen zum Setting, zur komischen Sekte, zur WG, zu den Fähigkeiten der Mitglieder ... bis zum Schluß bleibt das aus. Auch bei einer Reihe müssen in Band 1 die Grundinformationen vorhanden sein. Das ist ein Riesen-Manko und stört sehr, da das Verständnis für die Geschichte fehlt.
Wenn ich auf die Geschichte jetzt zurückblicke, wird deutlich, dass sie sich in die Länge zog und gar nicht viel passiert. Es wirkt ideenlos, auch weil durchweg viel künstlich konstruiert wurde, um etwas zu sein. Die Autorin hat zu sehr gewollt, dass es mystisch und unheimlich wirkt - viele Informationen fehlen, die wenigen Handlungen sind in die Längen gezogen und die vielen Szenen und Charaktere künstlich erschaffen. Alles in allem sehr schwach. Ich wollte auch erst 2,5 Sterne vergeben, aber das Ende hat einiges herumgerissen. Und da es eine Dilogie ist, ist das offene Ende auch nicht verwerflich. Ebenso berücksichtige ich auch die Sprecherin, die ja bei einem Hörbuch auch Bewertung finden muss. Daher halte ich 3 Sterne für gerechtfertigt.
Für ein Jugendbuch sehr düster und für mich erst ab 15 Jahren zu empfehlen. Kann man lesen/hören, muss man aber nicht.
Der Untertitel passt jedenfalls hervorragend zum Gesamtwerk!