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Veröffentlicht am 16.09.2021

Leider war das Buch absolut überhaupt nicht meins

The Second We Met
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Achtung: Band 2 einer Reihe, in sich abgeschlossen, aber man sollte sie nach der Reihe lesen, weil sie miteinander verbunden sind.


Allen ist klar, dass Nix Russo der nächste Star der NFL wird. Das war ...

Achtung: Band 2 einer Reihe, in sich abgeschlossen, aber man sollte sie nach der Reihe lesen, weil sie miteinander verbunden sind.


Allen ist klar, dass Nix Russo der nächste Star der NFL wird. Das war immer der Plan und sein Vater hat ihn sein Leben lang daraufhin gedrillt. Doch nun ist dieser Plan in Gefahr und Nix muss dringend sein Image aufpolieren – wer hätte gedacht, dass er dabei ausgerechnet mit seiner Nachbarin, die ihn bis aufs Blut zu hassen scheint, viel mehr Zeit verbringen muss? Und ganz vielleicht ist sie doch nicht bloß eine frustrierte Zicke.

Elle hasst Footballspieler. Allgemein vertraut sie keinen Männern mehr – sie wurde zu oft enttäuscht. Und vor allem kann sie ihre Nachbarn nicht leiden – eine Football-Spieler-WG, die ständig lärmende Partys veranstalten, Dinge beschädigen und sich einfach null um ihre Mitmenschen scheren. Oder hat sie Nix vielleicht doch falsch eingeschätzt?


Uff. Ich habe ja Band 1 der Reihe geliebt, wirklich richtig geliebt, aber Band 2 war absolut und überhaupt nicht meins. Dieses Buch hat mich so oft so extrem wütend gemacht!

Elle ertrinkt. Sie hat einen genauen Plan, wie ihre Zukunft aussehen soll, der beinhaltet aber mehr, als sie leisten kann. Jobs, Ehrenamtliches Engagement ohne Ende und die Uni. Sie ist total gestresst und ist einfach frustriert darüber, arm zu sein.
Elle wird einem als nervige Zicke vorgestellt. Ständig geht sie auf Nix los, motzt über ihn oder ruft die Polizei wegen der lauten Partys. Deswegen ist sie eine Spaßbremse. Dass sie dringend ihren Schlaf braucht, weil sie praktisch rund um die Uhr arbeitet, ist unerheblich. Sie ist ja bloß neidisch auf Nix und seine Freunde, weil sie das College genießen und Spaß haben können und sie nicht. Geht’s noch?! Klar ist es frustrierend, sich quasi zu Tode zu schuften und dann darf man auch noch ständig mit Lärmbelästigung kämpfen. Ich fand es mega schade, dass sie ständig darauf reduziert wurde. Immer hat Elle unrecht und immer hat sie Vorurteile. Sie ist wirklich schnell mit Vorurteilen bei der Hand – unendlich vielen sogar – und ständig muss sie sich dafür entschuldigen. Irgendwann hat mich das nur noch genervt. Selbst wenn Nix Mist gebaut hat – sie muss sich entschuldigen, weil sie ja überreagiert hat.

In Nix steckt viel mehr, als man erwarten würde. Ich fand es toll zu erfahren, wie es wirklich in ihm aussieht. Was ich aber schade fand war, dass er über Elle genauso schnell geurteilt hat, wie sie über ihn, aber ihr das immer wieder vor den Latz geknallt hat. Elle hat immer unrecht. Ja, sie ist übermäßig misstrauisch und reagiert oft über, aber er hat sich auch nie die Mühe gemacht, eines der vielen hundert Missverständnisse in der Vergangenheit auszuräumen.


Fazit: Ich habe Band 1 der Reihe geliebt. Band 2 war aber leider überhaupt nicht meins. Mir waren die Protagonisten oft zu Teenie, vor allem Elle. Alles immer sofort Drama, Drama, Drama. Ein Missverständnis jagte die nächste Überreaktion, wurde überholt von ein paar Vorurteilen und fast über den Haufen gefahren von jede Menge Selbstgerechtigkeit.
Beide Protagonisten haben auch ihre Momente, in denen ich sie ganz gern mochte, aber die ganz schnell wieder kaputt gemacht.

Ich fand das Buch leider vor allem frustrierend. Es hat mich wütend gemacht und das finde ich so unheimlich schade.

Letztlich bleibt eine Message im Gedächtnis: Die Protagonistin hat immer unrecht, immer, immer, immer! Und wenn sie nicht unrecht hat, dann hat sie unrecht, weil sie überreagiert. Noch Fragen? Zudem wiederholten sich für mich gewisse Abfolgen einfach zu oft, ohne dass die Protagonisten daraus gelernt haben – vor allem Elle. Sie wird ziemlich oft in die Rolle der Zicke gedrängt, bei der man den Überblick verliert, warum sie denn jetzt wieder ausrastet.

Von mir bekommt das Buch 1,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.06.2021

Leider war es nicht meins

Vampire, Pech und P(f)annen
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Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen!

Linett hat den Mord an ihrem besten Freund mit angehört und weil sie eine Aussage bei der Polizei gemacht hat, hetzt ihr die Mafia einen Vampir-Auftragskiller ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen!

Linett hat den Mord an ihrem besten Freund mit angehört und weil sie eine Aussage bei der Polizei gemacht hat, hetzt ihr die Mafia einen Vampir-Auftragskiller auf den Hals. Jeremy hält das für einen einfachen Auftrag, doch Linett erweist sich als äußerst wehrhaft, vor allem, wenn sie eine Pfanne in die Hand bekommt.


Eigentlich wäre Linett eine durchaus sympathische Protagonistin, immerhin zieht sie einem mörderischen Vampir eine Pfanne über den Schädel. Aber leider ist sie, ebenso wie Jeremy total überzeichnet. Sie wirkt extrem launisch, zickig und einfach over the top. Ständig liegt sie mit Jeremy im Streit, er ist ja auch oft genug ein Mistkerl, aber ich kann Linetts Stimmungsschwankungen einfach nicht nachvollziehen. Da bekommt man echt ein Schleudertrauma.

Jeremy ist ein A… Er ist so ein absolutes A…, dass man sich echt wünscht, dass Linett noch ein paar Mal zuschlägt. Es macht ihm Spaß zu töten, zu foltern, zu tyrannisieren. Aber Jeremy ist ja auch ein Vampir. Lange wird man nicht schlau aus ihm. Ständig beschwert er sich, Linett sei die größte Zicke der Welt, aber er ist auch alles andere als ein Engel. Mag er sie? Hätte er sie wirklich getötet? Ist sie nur ein Spielzeug für ihn?

Es gibt einige witzige Szenen und Momente und ich habe auch häufig gelacht, mindestens doppelt so oft, habe ich aber die Augen verdreht. Mir war es immer wieder zu albern, einfach zu übertrieben. Entweder die beiden zicken sich an ohne Ende – wirklich auf Kindergarten-Niveau – oder sie knutschen plötzlich. Die Entwicklung dahin wurde aber irgendwie übersprungen. Eben hassen sie sich noch wie die Pest und schon soll es – zumindest bei Linett – Liebe sein?


Fazit: Es tut mir wirklich leid, aber das Buch war echt nicht meins. Mir war es zu übertrieben. Die Zickereien waren einfach zu viel, auf mich wirkte das albern. Ebenso wie die Art, wie Linett von den Vampiren behandelt wurde, als könne sie nicht bis drei zählen und dann waren sie wieder so richtig gemein, null Einfühlungsvermögen. Mich haben die Protagonisten irgendwann einfach nur noch unendlich genervt. Das ist so schade, weil ich die Grundidee echt interessant und charmant fand.
Die witzigen Szenen haben die Sterne noch nach oben getrieben, aber konnten mich nicht darüber hinwegtrösten, dass es mich 80% des Buches überwiegend eher genervt als unterhalten hat.

Zudem war es mit den ständigen plötzlichen Sprüngen zwischen den Charakteren wirklich anstrengend zu lesen. Mitten im Kapitel sprang man von Jeremy zu Linett und umgekehrt, ohne Vorwarnung.

Von mir bekommt das Buch leider nur 1,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.05.2021

Mir fehlten die Emotionen - einfach schade!

Dear Sister
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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Die Zwillinge Joe und Jenna stehen einander sehr nah, sie sind ihr jeweiliger Ruhepol, ihr sicherer Hafen. Trotzdem sind sie eben auch Geschwister und streiten ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Die Zwillinge Joe und Jenna stehen einander sehr nah, sie sind ihr jeweiliger Ruhepol, ihr sicherer Hafen. Trotzdem sind sie eben auch Geschwister und streiten sich auch mal. Vor allem wenn es um Jennas Freund Mark geht. Irgendwie stört es Joe immens, dass Jenna ausgerechnet mit diesem Idioten zusammen ist. Gut, es würde ihn auch stören, wenn es ein anderer Typ wäre. Immerhin ist sie seine kleine Schwester. Das hat gar nichts mit den seltsamen Gefühlen zu tun, die er plötzlich in Jennas Nähe empfindet. Ganz sicher nicht. Das darf einfach nicht sein.


Ich hatte mir bei der Thematik „Geschwisterliebe“ ein Buch erwartet, dass getragen wird von dem emotionalen Konflikt einer Liebe, die ein gesellschaftliches Tabu darstellt. Verstärkt wird das ganze durch die Tatsache, dass Joe und Jenna nicht nur Geschwister, sondern sogar Zwillinge sind.
Doch leider ist dieses Buch ganz und gar nicht emotional.

Das Buch ist aus der Erzählerperspektive geschrieben, was wie ich finde, bei dieser Thematik gar nicht passt. Der Erzählstil ist zu distanziert. Die Gefühle von Joe und Jenna, vor allem hinsichtlich der Gefühle die „mehr“ sind als sie sollten, kommen für mich zu kurz.

Joe und Jenna waren mir nicht unsympathisch, sympathisch aber leider auch nicht. Ich fand sie viel zu „jung“, oft benahmen sie sich kindisch und unreif und wirkten auf mich eher wie maximal 13. Irgendwie wirkten die Dialoge auf mich steif und „unecht“. Den Großteil der Handlung – vor allem die Entwicklung der Charaktere – konnte ich komplett vorhersehen. Hier hat mich das in der Hinsicht gestört, dass alles da war, aber gefühlt absichtlich ignoriert wurde. Die Rollen im Buch sind ebenso klar verteilt, wie in der Familie von Joe und Jenna.

Für mich hat sich die Handlung bis auf wenige Stellen sehr gezogen. Ich habe immer darauf gewartet, dass jetzt endlich etwas passiert, mehr Emotionen kommen, man mit Joe mitleidet, als ihm klar wird, dass er Jenna wirklich liebt. Aber das alles blieb so oberflächlich, dass es mich nicht erreichen konnte.
Dadurch, dass man nur selten einen Einblick in die Köpfe der Protagonisten erhielt, war vieles unverständlich. Zum Beispiel Jennas Beziehung mit Mark. Sie hält verbissen an ihm fest – aber warum? Er behandelt sie wie Dreck, aber sie verteidigt ihn ständig. Man erfährt aber auch nicht, was sie für ihn empfindet. Sieht sie das wirklich vor lauter Liebe nicht, oder was geht in ihr vor? Das bleibt zu lange im Dunkeln.
Erst gegen Ende kommen die „richtigen“ Emotionen ans Licht. Es wird emotional und dramatisch und spannend – aber für mich kam das viel zu spät.


Fazit: Leider konnte das Buch meinen Erwartungen nicht gerecht werden. Ich fand es langatmig und durch den Erzählstil blieb ich auf Distanz zu den Protagonisten. Genau das, was ich als sicher vorausgesetzt habe – nämlich eine emotionale Achterbahnfahrt – blieb mir bis wenige Seiten vor Schluss verwehrt. Die Protagonisten wirkten auf mich extrem jung und gingen mir auch immer wieder auf die Nerven.

Ich finde es schade, dass das Buch in eine andere Richtung ging als erwartet. Ich finde das Thema sehr wichtig und interessant, gerade weil es ein Tabu ist und in der Literatur noch sehr selten zu finden ist. Ich hatte gehofft auf eine emotionale Reise mitgenommen zu werden. Leider bin ich wohl an der falschen Haltestelle ausgestiegen.

Von mir bekommt das Buch 1,5 Sterne, weil das Ende wirklich deutlich besser war als der Rest und die Grundidee gut war. Die Umsetzung war aber leider nicht meins.

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Veröffentlicht am 26.04.2021

Zu junge Charaktere, zu viele Ungereimtheiten - leider absolut nicht meins

A New Chapter. My London Bookshop - My-London-Series, Band 1
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Lia weiß nicht, was sie tun soll. Sie hat ihren Vater verloren und jetzt muss sie sich entscheiden, wie es mit seinem Buchladen – ihrem Lieblingsort – weitergehen soll. Sie kann ihn nicht schließen oder ...

Lia weiß nicht, was sie tun soll. Sie hat ihren Vater verloren und jetzt muss sie sich entscheiden, wie es mit seinem Buchladen – ihrem Lieblingsort – weitergehen soll. Sie kann ihn nicht schließen oder verkaufen, aber kann die hochsensible Studentin den Laden allein führen? Er läuft nicht gut und sie hat keine Ahnung vom Umgang mit Menschen. Um den Laden am Laufen zu halten braucht sie Kundschaft und darf sich nicht vor ihr verstecken. Kann das gut gehen? Ihr Studium muss sie auch stemmen und dann ist da auch noch Drew, er kommt immer wieder in den Laden und irritiert und fasziniert Lia gleichermaßen. Warum scheint er ihre Nähe zu suchen, wo sie doch so unterschiedlich sind?


Ich habe mich von diesem wunderschönen Cover und dem Klappentext verführen lassen, er klang einfach so toll! Leider hat aber schon ein Punkt der Ausgangshandlung für mich keinen Sinn gemacht. Das war so kompliziert gedacht und gehandelt, dass ich nur dasaß und den Protagonisten schütteln und fragen wollte: was hast du dir denn dabei gedacht?! Zudem fand ich Drews Absichten Lia gegenüber am Anfang einfach nur bescheuert und mies.

Ja, Drew hat es nicht einfach, ich kann verstehen, dass er sich oft hilflos fühlt und einfach nur versuchen will, alles irgendwie hinzukriegen, damit es seinem kleinen Bruder gut geht. Es ist eine beschissene Situation, aber Drew sieht nicht, dass das alles so, wie es im Moment ist, zwangsläufig zum Scheitern verurteilt ist. Anstatt es besser zu machen, macht er es nur schlimmer.

Ich konnte mich recht gut in Lia einfühlen mit ihrer Schüchternheit und Hochsensibilität. Ich fand es toll, dass sie so tief in der Buch-Welt lebt, inklusive Bookstagram und umso besser gefiel es mir, dass sie auch Autorin ist.

Leider gab es in diesem Buch einige – meiner Meinung nach – Ungereimtheiten. Teilweise bissen sich die Informationen, die man über einen Charakter bekam, mit dessen Verhalten, teilweise handelten mir die Charaktere einfach viel zu jung für ihr Alter oder auch ihren Hintergrund. Sie tragen gefühlt die Last der ganzen Welt auf ihren Schultern, benehmen sich aber immer wieder plötzlich wie Teenies.
Vor allem wie Drew und Lia einander kennenlernen, dieser ganze Teil der Handlung ist für mich viel zu konstruiert, zu künstlich kompliziert und aufgebauscht. Drew versteckt einen USB-Stick mit belastendem, verschlüsseltem (!) Material im Laden und als er ihn abholen will, ist er weg. Statt jetzt aber Lia danach zu fragen, denkt er sich komplizierte Pläne aus, wie er den USB-Stick zurückbekommen – sprich stehlen – kann. Das fand ich einfach total bescheuert und unrealistisch.
Auch beim Buchladen gibt es einige Ungereimtheiten für mich. Die Grundidee finde ich interessant und gut mit dem Laden, aber bei der Umsetzung wirkt es auf mich eher wie im Märchenland, jedes Puzzleteil fällt an seinen Platz, ein bisschen Feenstaub und der Realismus der Geschäftswelt fliegt zum Fenster raus.


Fazit: Ich fand die Idee total interessant, aber insgesamt war das Buch einfach nicht meins. Für mich gab es zu viele Ungereimtheiten, zu viele – in meinen Augen – Logikbrüche. Das Verhalten der Charaktere hat immer wieder für mich keinen Sinn gemacht. Sie waren mir zu jung. Vieles war zu aufgebauscht, zu künstlich dramatisch. Ich habe die meiste Zeit über die Charaktere einfach nur den Kopf geschüttelt.

Es tut mir echt leid, aber das Buch war leider gar nicht meins. Ich hatte mehrmals überlegt es abzubrechen. Von mir bekommt es nur 1,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.03.2021

Ich fand es leider überhaupt nicht spannend

Der Bewohner
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Thomas ist ein Serienmörder. Aktuell ist er auf der Flucht und ihm und der Stimme in seinem Kopf, die ihn bei seinen Taten wo es geht unterstützt und ihm Gesellschaft leistet, wird ein unerwartetes Geschenk ...

Thomas ist ein Serienmörder. Aktuell ist er auf der Flucht und ihm und der Stimme in seinem Kopf, die ihn bei seinen Taten wo es geht unterstützt und ihm Gesellschaft leistet, wird ein unerwartetes Geschenk zuteil: ein leerstehendes Reihenendhaus. Und es wird noch besser, denn alle Häuser sind miteinander verbunden. So kommt Thomas an Essen, kann Duschen und findet ein neues Objekt der Begierde: Colette. Sie ist perfekt und schon bald genießt Thomas seine Spielchen mit ihr.


Es ist eine gruselige Vorstellung. Du lebst dein Leben und wirst dabei beobachtet von einem Serienkiller auf deinem Dachboden. Du ahnst nicht, dass er da ist. Es häufen sich merkwürdige Vorkommnisse – wirst du verrückt? Gibt es etwa wirklich Geister? Du hältst es einfach nicht für möglich, dass so etwas wirklich geschieht und vor allem nicht dir. Aber was, wenn es das tut?

Ich fand die Idee total interessant. Eine Frau, die von einem Serienkiller beobachtet wird, der seine Spielchen mit ihr spielt. Es war auch interessant, bis es das nicht mehr war.

Anfangs ist es noch faszinierend und gruselig, wie Thomas mit der Person in seinem Kopf interagiert, wie sie sich unterhalten und sogar streiten. Aber irgendwann wurde es einfach zu viel. Es nahm so überhand, dass es mich irgendwann nur noch genervt hat.

Genauso wie mit seinen „Streichen“. Okay, manches kann ich noch verstehen, dass man da überlegt, wie mit dem Foto ganz am Anfang, aber recht bald denkt man sich nur noch: Hallo, in den Nachrichten wird ständig über diesen Serienkiller berichtet, bei dir passieren komische Dinge, du hast sogar mal Geräusche gehört und du kommst nicht auf die Idee mal 1 und 1 zusammenzuzählen?

Was mich richtig gestört hat sind Thomas Sex-Fantasien, die fand ich einfach nur abartig und eklig. Gut, das passt zu einem Serienkiller, aber trotzdem, ich will das nicht en detail lesen!

Anfangs fand ich das Buch noch spannend, nicht wegen dem, was tatsächlich passiert ist, sondern wegen dem, was ich mir ausgemalt habe: was wird wohl passieren? Leider ist diese Spannung bald verflogen und ich habe ernsthaft überlegt, ob ich das Buch überhaupt beenden soll.

Das Ende fand ich interessant, aber auch unlogisch und das in mehreren Punkten. Die kann ich euch leider nicht detailliert darlegen, ich will ja niemanden spoilern. Aber die Idee des Endes gefiel mir sehr, besser als der Großteil des Buches, aber die Details sind es, die das Ende in meinen Augen stolpern lassen. Es ergibt für mich teilweise nicht wirklich Sinn.


Fazit: Leider war das Buch nicht meins. Ich fand die Idee mega und habe mir am Anfang so viele Szenarien ausgemalt, was wohl passieren wird, aber leider konnte es mich in der Umsetzung nicht überzeugen.
Ja, der Protagonist ist Schizophren und redet mit der Stimme in seinem Kopf, okay, aber das Problem war, dass er das für mich zu oft gemacht hat, irgendwann hat das nur noch genervt.
Zudem fand ich seine Fantasien echt eklig und und abartig, da hätten es meiner Meinung nach mehr Andeutungen auch getan.
Das Verhalten der anderen Charaktere ergibt für mich nicht immer Sinn. In den Nachrichten wird immer wieder von dem flüchtigen Serienkiller berichtet, sie bemerkten merkwürdige Dinge, aber kommen nicht auf die Idee, dass der Killer etwas damit zu tun haben könnte? Nicht ein Gedanke?
Das Ende fand ich interessant, aber leider hatte es für mich ein paar logische Fehler.

Von mir bekommt das Buch 1,5 Sterne. Ich fand es ehrlich gesagt überwiegend langweilig.

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