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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2021

Kein Zugewinn für das Bücherregal, einmal Durchblättern reicht!

Ein Buch, vier Jahreszeiten
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Klappentext:
Dieses Hausbuch ist ein vielseitiger Begleiter durch das Jahr, lässt uns die Natur und ihre Zyklen bewusster erleben – und unseren Alltag im Einklang mit den Jahreszeiten begehen. Es vereint ...

Klappentext:
Dieses Hausbuch ist ein vielseitiger Begleiter durch das Jahr, lässt uns die Natur und ihre Zyklen bewusster erleben – und unseren Alltag im Einklang mit den Jahreszeiten begehen. Es vereint altes Wissen, kreative Ideen und DIYs, Achtsamkeitsübungen, köstliche Rezepte und stimmungsvolle Gedichte und Geschichten auf wundervoll gestalteten Seiten.

Autoren und Illustratoren:
Verlag


Bewertung:
Das Cover und das Thema haben mich angezogen. Hier ist aber von Winter an Illustration nichts zu sehen. Auch im Inhalt kommt der Winter illustratorisch viel zu kurz. Was man erst beim Original sieht, ist, dass der Buchdeckel aus Strukturummantelung besteht, ähnlich wie Leinenstruktur. Das Buch hat ein goldgelb-braunes Leseband, das farblich wunderbar zum Buch passt. Das verwendete Papier ist wieder dieses extrem chemisch durchsetzte Papier, dass Sachbuchverlage und Verlage für Sachbücher gerne verwenden. Wieso, frage ich mich schon länger. Hier ist der Glücksfall, dass das Buch nicht eingeschweißt war. Beim nächsten Buch danach sah das anders aus und stinkt auch dementsprechend extremer.

Der Inhalt setzt sich aus den vier Jahreszeiten zusammen. Diese sind unterschiedlich farbig codiert. Im Gesamtvorwort ist das Bild zum Winter falsch in meinen Augen. Dort sind weiße Kürbisse auf dem Foto. Es gibt so viele Wintermotive und da wird dann ein herbstliches genommen - unverständlich.

Zu jedem Jahreszeiten-Kapitel gibt es ein Deckblatt von zwei Seiten, eine Seite mit passendem Foto und eine Seite mit Vorwort zur Jahreszeit. Aber das ganze Buch ist system-strukturiert erstellt. Jede Jahreszeit hat ein Deckblatt, dann folgen To-Do-Liste, dann ein Gedicht, dann ein kleines Vorwort zu den jeweiligen drei Monaten, dann folgt Gartenwissen mit To-Do-Liste und dann DIY-Rezepte. Genau so in der Reihenfolge sind alle Jahreszeiten angelegt worden. Dann gibt es noch Zitate und eine Geschichten in jedem Kapitel.


Um das zu sortieren, hier erstmal die positive Kritik:

Mir hat besonders die Saatbombe im Kapitel Frühling gefallen, das liest man doch selten. Ich kannte das schon, aber ich habe so viele Umweltbücher durchgelesen und nur selten taucht diese Möglichkeit auf.

Toll finde ich es, dass Guerilla Gardening hier Platz findet. Das ist eine nicht ganz legale Bombenattacke auf Städte mit Saatbomben, um die Stadt zu begrünen. Es gibt so viel Schund in Deutschland, da ist das eines der Missverhältnisse, dass das illegal sein soll. Deutschland, da kriege ich Schütteltrauma vom Kopfschütteln!

Der alte Zeitungsartikel von dem kleinen Mädchen, dass die New York Sun fragt, ob es den Weihnachtsmann gibt, ist mir nicht neu, aber eine wunderbare Platzverschwendung in diesem Buch und Kapitel Winter! Ich kenne diese Geschichte auch erst seit wenigen Jahren, habe sie aus einer weihnachtlichen Zeitschrift gelesen. Und mit Sicherheit kennen sie noch sehr viele Menschen nicht. Sehr schön auch, dass die Antwort der Zeitung nicht gekürzt wurde, sondern das Original gedruckt wurde.


Insgesamt habe ich einige Kritikpunkte:

Es wird bei so manchen Rezepten nicht geschrieben, woher man die Zutaten bekommt. Das erinnert mich an Kosmetikbücher, bei denen mich das auch immer wieder nervt. Dann wird bei einigen Wissensseiten (Beispiel Bedeutung von Blumen, natürlich färben etc.) nur 4 oder 5 Angaben gemacht. Was soll ich mit so wenig Wissen/Alternativen/Möglichkeiten anfangen? Ich habe Magazine, da sind Seiten voll mit unterschiedlichen Möglichkeiten. Hier wird das nur ganz kurz angerissen, sehr schade.

Auch ein Manko sind zum Teil fehlende Bilder zum Wissen, Beispiel Wolken unterscheiden. Da gibt es nur Texte und du weißt nicht wirklich wie diese verschiedenen Wolken aussehen, welche gemeint sind ... Das ergibt für mich wenig Sinn. Wenn ich so ein Projekt gestalte, muss ich es auch vollständig gestalten und nicht die Hälfte weglassen.

Was mir wirklich neu ist, dass es in Deutschland Sternenparks gibt. Echt interessant. Aber hier kommt direkt das Manko ohne Bilder neben den drei Erläuterungen zu Sternenbildern. Da kann ich wenig mit anfangen.

Was ich völlig unsinnig finde, ist das Rezept zur gedrehten Kerze. Ich habe zweimal lesen müssen, weil ich das nicht verstanden habe. Falls du irritiert bist: Man weicht eine Kerze so weit auf, bis man sie formen kann und dreht sie dann spiral-förmlich. Ja, aha, was ist da jetzt der Sinn?! Zu Anfang habe ich noch gedacht, die meinen Kerzen rollen aus Bienenwachs, das gibt es ja, was ich auch schon grenzwertig am Sinn finde. Aber eine bereits vorhandene Kerze weich machen, um sie anders zu drehen, verstehe ich gar nicht. Dieser Platz hätte für etwas sinnvolles belegt werden können.


Fazit:
Insgesamt eher enttäuschend, auch wenn hier und da tolles dabei ist. Ich finde es so schade, dass der Inhalt so gekürzt und mit Halbwissen gefüllt ist, das hätte man viel besser ausarbeiten können. Es fehlt an Bildern zum Wissen, an ganzem Wissen, das hier nur auf minimale Möglichkeiten beschränkt ist und Rezepte, die wirklich toll sind sind, teilweise durch nicht so tolle und unsinnige ersetzt worden. Ich bin ja sonst nie so, aber ich muss hier klar schreiben: ich kann das viel besser. Ich habe natürlich nicht die Möglichkeiten, so ein Projekt professionell umzusetzen, aber inhaltlich kann ich das und habe das im Kleinen zum Verschenken auch schon zeigen können.

Geniale Idee, deren Umsetzung zu wünschen übrig lässt. Ich lese die Bücher vom Verlag sehr gerne, aber hier hätte der Verlag viel mehr Input reingeben können, damit der Preis auch gerechtfertigt ist. Vor allem habe ich durchweg das Gefühl gehabt, dass hier nur teilweise mit Sorgfalt gearbeitet wurde (Siehe Kritik oben).

Hier merke ich sehr stark, dass das eigentlich ein Buch für alte Jahre ist. Denn die strikt geteilten Monate zu bestimmten Jahreszeiten gibt es nicht mehr - jedenfalls bei uns hier nicht. Überhaupt nicht mehr. Es ist sehr chaotisch und auch mein Körper weiß nie, wie er reagieren soll, schwitzt unangebracht, kühlt unangebracht aus ... weil er sich auf nichts stabiles mehr verlassen kann. Hier ist es ein paar Tage so, manchmal mit Glück eine Woche und länger, dann wieder so ...Das Buch hat meine Traurigkeit darüber noch einmal verstärkt, weil es schwarz auf weiß steht. Und das Wissen: Diese Zeiten sind vorbei.


P.S.: Ich wette, ich bin wieder die Einzige, die dieses widerliche Papier anmerkt ...


Leseprobe:
https://www.arsedition.de/produkte/detail/produkt/ein-buch-vier-jahreszeiten-wohlfuehlideen-rezepte-und-geschichten-fuer-ein-ganzes-jahr-10655



BERICHTESTIL ⭐⭐⭐

UMSETZUNG/DARSTELLUNG ⭐⭐⭐

INHALT ⭐⭐⭐



Zusatz:
Wie hat die Elends-Reihe angefangen? Mit diesem Buch. Ich horte unfreiwillig Punkte auf Vorablesen, weil entweder die Leseproben und Werke nichts sind oder weil ich zu spät bin, sie mir zu holen und alle Exemplare bereits vergeben sind. Jetzt dachte ich mir, ich nehme auch Bücher, die mich in Leseproben nicht so überzeugen. Das Buch hier sprach mich schon ohne Leseprobe an, das drückt ja Vielfalt aus. Die Umsetzung hätte viel besser gemacht werden können, ist aber kein schlechtes Buch. Hier fiel mir - wie bei vielen Sachbüchern - das furchtbar stinkende Papier auf. Bei so viel Chemie kann das Papier gar nicht nachhaltig sein.

Aber es geht weiter: Das nächste Buch ist das "Ran an die Fritteuse". Da hat mich die Leseprobe beim Verlag schon nicht überzeugen können, aber ich habe so viele Punkte und bekomme sie nicht weg, also habe ich das auch geholt. Erstens ist es foliert gewesen, ein Aufreger für sich. Zweitens ist es genau dasselbe Chemiepapier und stinkt noch viel extremer, weil es eben foliert war. Da kann ich echt richtig gut den Unterschied rausriechen. Da hat also das Gestinke von dem Buch hier nicht gereicht, da bekomme ich gleich ein noch extremeres ... Irre, manche würden es Zufall nennen. Ich habe es über Nacht im Sack Katzenstreu gestellt, es ist minimal besser, aber wenn überhaupt, wird der Geruch nur schwächer werden, wenn das Buch ein paar Monate von Folien fernbleibt.

Fazit: Was soll das?? Kein Baum riecht so! Das ist kein nachhaltiges Papier! Solche Bücher lasse ich überall stehen, nur hier konnte ich es ja nicht wissen. Was hilft dagegen? Ein Riechometer übers Internet, damit man wirklich weiß, was man kauft.



Gelesen am 25. September 2021

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 20.09.2021

Viele gemischte Rezepte langweilig präsentiert

Äpfel
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Klappentext:
Im Garten unter ausladenden Apfelbäumen genüsslich tafeln. Auf die Bäume klettern und die prallen, rotbackigen Früchte direkt vom Baum pflücken. Solche Erinnerungen beschwört dieses Buch mit ...

Klappentext:
Im Garten unter ausladenden Apfelbäumen genüsslich tafeln. Auf die Bäume klettern und die prallen, rotbackigen Früchte direkt vom Baum pflücken. Solche Erinnerungen beschwört dieses Buch mit wunderschönen Stimmungsbildern aus Hof und Garten herauf. Äpfel schmecken immer, sind äusserst wandlungsfähig und bei allen beliebt. Und sie bieten unendlich viele Möglichkeiten der Verwendung. Dieses Buch macht die bescheidene Obstsorte zur Hauptdarstellerin und zeigt, was jenseits der Klassiker Apfelkuchen, Kompott und gedörrte Apfelschnitze in ihr steckt. 100 Apfelrezepte entfalten die ganze Bandbreite der süssen und pikanten Gerichte, nicht nur Kuchen, Torten und Desserts, sondern auch interessante neue Kreationen wie originelle Salate, würzige Pasten, interessante Kombinationen mit Fleisch und Fisch und süffige, erfrischende Getränke. Ein Loblied auf den beliebten Alleskönner in modernen, zeitgemässen Rezepten.


Autor:
James Rich stammt aus einer Familie in Somerset, die seit Generationen Äpfel anbaut und daraus Cider herstellt. Selbst leidenschaftlicher Koch, hat er im farmeigenen Restaurant gearbeitet und ist heute als Foodautor und Berater tätig.


Übersetzerin:
Susanne Bonn, geboren 1967 in Bensheim, studierte Geschichte und lebt nach längeren Abstechern in die Niederlande und in die Pfalz wieder im Odenwald. Seit 1998 arbeitet sie als freiberufliche Übersetzerin und Lektorin. Mit dem historischen Krimi „Der Jahrmarkt zu Jakobi“ gab sie im Herbst 2008 ihr erfolgreiches Debüt als Romanautorin.


Bewertung:
Das Cover ist traumhaft schön. Die Aufmachung insgesamt eher mau. Langweilig trifft es auch. Hier ist viel vorhandenes Potenzial nicht ausgebaut worden. Zum Inhalt:

Einleitung zu der Familie vom Autor, den Apfelsorten und Hinweisen zu den Rezepten

Leichte Kleinigkeiten

Herzhafte Gerichte

Beilagen und Saucen

Süße Sachen

Getränke

Rezeptregister

Dank

Über den Autor


Zwischen den Kapiteln und Rezepten gibt es Rezeptfotos, dafür gibt es die bei vielen Rezepten nicht. Ein großes Manko für mich. Die Deckblätter sind in unterschiedlichen Farben und mit verschiedenen Illustrationen versehen. Auf den ersten beiden Seiten gibt es nur Illustrationen und Kapiteltitel. Auf den nächsten beiden Seiten ein Foto und Erklärungstext.

Die Rezepte sind schon vielseitig durchmischt, aber mich hat so gut wie nichts richtig angesprochen. Die Aufmachung hat mir nicht viel Lust zum Lesen gegeben. Die Texte sind klein, selbst die Zubereitungsseiten sind völlig ohne Verzierungen oder gar Fettgedruckten Texten. Alles ist ganz schlicht in normaler, kleiner Schrift geschrieben. Immerhin ist die Angabe der Backart drin, das ist sehr wichtig.


Fazit:
Eine tolle Idee, weshalb ich das Buch sofort eingepackt habe, aber die Umsetzung ist nicht mein Fall. Auch wenn die Rezepte ebenfalls nicht so meinen Geschmack treffen, sind sie vielseitig von süß bis herzhaft und finden sicher viel Begeisterung bei anderen. Man liest, der Autor hat wirklich Ahnung von Äpfeln.

Ich finde das Buch für 25 € etwas überteuert. Es ist ein kleines Buch mit 223 Seiten.


Leseprobe:
https://at-verlag.ch/buch/978-3-03902-026-3/james-rich-aepfel.html



BERICHTESTIL ⭐⭐⭐

UMSETZUNG/DARSTELLUNG ⭐⭐

INHALT ⭐⭐⭐



Gelesen am 14. September 2021

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 20.09.2021

Super für Profiwerkler, verwirrend für Hobbywerkler!

Natur pur - Putzmittel selber machen für Haushalt, Wäsche, Küche, Bad und Garten
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Klappentext:
Selbst gemachte Reinigungsmittel schützen die Umwelt und die eigene Gesundheit. Séverine Jérigné hat 20 Rezepte für Haus und Garten, Bad, Küche und Wäsche zusammengestellt. Mit wenigen Zutaten ...

Klappentext:
Selbst gemachte Reinigungsmittel schützen die Umwelt und die eigene Gesundheit. Séverine Jérigné hat 20 Rezepte für Haus und Garten, Bad, Küche und Wäsche zusammengestellt. Mit wenigen Zutaten können Sie Ihren eigenen Universalreiniger, ein Spülmittel, einen Raumduft oder eine Möbelpolitur herstellen.


Autorin:
Séverine Jérigné ist Mitbegründerin der Website "Galipoli Fabrique", die Kunden die Möglichkeit bietet, ganz einfach ihre eigenen Reinigungsprodukte herzustellen. Sie verkauft individuell zusammengestellte DIY-Pakete für ökologische Putzmittel.


Bewertung:
Das Buch ist genau im selben Design wie das Buch "Kosmetik selber machen" von Sara Duménil. Ich finde es irritierend, warum zwei verschiedene Personen dasselbe Design und dieselbe Art nutzen. Die Aufmachung finde ich sehr gelungen. Es ist auch alles sehr geordnet und übersichtlich.


Eine lange Einleitung:

Eine gute Vorbereitung

Die Grundausstattung

Praktische Hinweise

Die Inhaltsstoffe kennen und mit Bedacht auswählen


Grundtechniken


Rezepte:

Wäsche

Küche

Badezimmer und Toilette

Wohnräume

Garten


Wie bei Sara Duménil's Buch finde ich das Buch mit Informationen zu diesem Handwerk überladen und kompliziert. Alleine die Unterschiede zu Natriumbicarbonat (Natrium), Natriumcarbonat und Natriumpercarbonat ist sehr unverständlich erläutert. Ich bin verwirrter als vor dem Lesen. Und ebenfalls wie in Sara Duménil Buch wird nicht erklärt, wo es diese vielen unaussprechlichen Zutaten zu kaufen gibt.


Fazit:
Wieder ein Buch für absolute Profis und die, die einer werden wollen. Für Hobbykünstler nicht so geeignet und eher verwirrend. Informationen finde ich sehr gut und wichtig, aber die sollten auch klar verständlich sein und vollständig. Das ist hier wieder nicht der Fall, enttäuschend. Da habe ich bessere und einfachere Rezepte, die genauso wirkungsvoll sind, nur mit weniger Aufwand betrieben. Von einfach, wie es im Autorenprofil steht, ist hier nicht die Rede. Klar, es gibt auch einfache Rezepte hier, aber das ist eher die Minderheit unter den Rezepten. Ein Blick lohnt sich, aber mehr auch nicht.


Leseprobe:
https://www.penguinrandomhouse.de/Buch/Natur-pur-Putzmittel-selber-machen-fuer-Haushalt-Waesche-Kueche-Bad-und-Garten/Severine-Jerigne/Bassermann/e584911.rhd



BERICHTESTIL ⭐⭐⭐

UMSETZUNG/DARSTELLUNG ⭐⭐⭐⭐

INHALT ⭐⭐⭐



Gelesen am 15. September 2021


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 16.09.2021

Ein Profi-Ratgeber für alle, die über das Hobby hinaus wollen

Natur pur - Kosmetik selber machen. 20 Naturkosmetik-Rezepte für Hautcreme, Bodylotion, Shampoo, Duschgel, Haarseife, Deodorant, Abschminkgel, Badebomben, Zahnpasta u.v.m.
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Klappentext:
Feuchtigkeitscreme, Abschminkgel, Bodylotion, Deodorant, Badebomben, Haarseifen, Zahnpaste - alles 100 % ökologisch und alles selbst gemacht. Die 20 Produkte sind in 5 bis 15 Minuten schnell ...

Klappentext:
Feuchtigkeitscreme, Abschminkgel, Bodylotion, Deodorant, Badebomben, Haarseifen, Zahnpaste - alles 100 % ökologisch und alles selbst gemacht. Die 20 Produkte sind in 5 bis 15 Minuten schnell angerührt und können an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Ist der Hauttyp nach einem einfachen Selbsttest festgelegt, lassen sich die geeigneten natürlichen Wirkstoffe leicht bestimmen. Dank der übersichtlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen und vieler nützlicher Tipps lässt sich die pflegende Kosmetik problemlos zubereiten.


Autorin:
Sara Duménil ist Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt Naturkosmetik und widmet sich seit 2015 der Herstellung von Pflegeprodukten auf Basis von natürlichen Inhaltsstoffen, die sie auf ihrer Internetseite "Formule beauté" anbietet.


Bewertung:
Die Aufmachung finde ich sehr gelungen. Es ist auch alles sehr geordnet und übersichtlich. Vor allem bei diesem Buch sehr wichtig, denn die Autorin hat es mit Informationen regelrecht überladen, da stimme ich der Rezensentin @Anneja zu. Erstmal zum Inhaltsverzeichnis, was bietet das Buch?


Eine lange Einleitung:

Bevor es losgeht

Die Grundausstattung

Praktische Hinweise

Die Beschaffenheit der Haut analysieren

Kosmetische Inhaltsstoffe mit Bedacht auswählen

Kosmetik passend zum eigenen Hauttyp herstellen


Rezepte:

Gesicht

Körper

Haare

Hygiene

Vielseitige Pflege und Wohlbefinden


Nachwort


Das ganze Buch ist sehr professionell gemacht. Von Grundausstattung über Zutaten zur Zubereitungsweise. Für Anfänger oder einfache Hobbymacher ist das Buch abschreckend. Allerdings muss man nicht wie ein Profi vorgehen. Wichtig sind hygienische Maßnahmen, das ist selbstverständlich. Ansonsten braucht man weder Profiausstattung noch so aufwendige Zubereitungsformen. Und wie bereits eingangs geschrieben, überfordert knapp die Hälfte des Buches mit reichlich Input, das auch nicht immer verständlich vermittelt wird. Hier gibt es auch keinerlei Informationen, woher man die unaussprechlichen Inhaltsstoffe herbekommt.


Fazit:
Das Buch ist nicht schlecht gemacht. Die Aufmachung ist wirklich sehr ansprechend, die Zubereitungen in kurze Texte gefasst und einige tolle Rezepte sind auch dabei. Man darf auch nie vergessen, dass sich alles abwandeln lässt, man muss nicht streng nach Angaben gehen. Ein gutes Buch, auch wenn ich bessere kenne.


BERICHTESTIL ⭐⭐⭐

UMSETZUNG/DARSTELLUNG ⭐⭐⭐⭐

INHALT ⭐⭐⭐


Gelesen am 10. September 2021


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2021

Lecker Schmecker für Fleischfresser

Leckerschmecker - Die 100 Größten Hits
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Klappentext:
100 Internet-Hits zum ersten Mal auf einen Blick: Das heiß ersehnte neue Leckerschmecker-Kochbuch ist da! Über 2 Millionen Menschen lieben Leckerschmecker im Internet. Je größer die begeisterte ...

Klappentext:
100 Internet-Hits zum ersten Mal auf einen Blick: Das heiß ersehnte neue Leckerschmecker-Kochbuch ist da! Über 2 Millionen Menschen lieben Leckerschmecker im Internet. Je größer die begeisterte Fangemeinde wurde, umso größer wurde der Wunsch, die Rezepte nicht nur als Video ansehen zu können, sondern unsere größten Rezept-Hits auch als Kochbuch stets griffbereit zu haben. Das sind 100 vielseitige Rezepte von A bis Z, bei denen nicht nur die Namen verführerisch sind und neugierig machen: Desserts wie die süße Spaghettitorte oder der Einhorn-Käsekuchen, Snacks wie Pizza am Stiel oder Bratkartoffelblumen, Hauptgerichte wie die Lasagne in der Paprika oder der Cheeseburgerkuchen. Sogar der Döner Kebab für zu Hause wird mit diesem Buch möglich gemacht! All das garantiert noch mehr Vielfalt, noch bessere Rezepte und noch mehr Genuss. Das Beste daran ist aber: Diese Rezepte haben die Fans selbst ausgewählt – mit ihren Klicks. Feuer frei für die Geschmacksexplosion!

Autoren:
Viele


Bewertung:
Die Gesamtaufmachung ist schön anzusehen und macht Lust aufs Blättern. Die vergeht aber schnell - Siehe unten.


Der Inhalt ist wie folgt aufgeteilt:

Hauptgerichte

Snacks

Desserts


Die Kategorien "Snacks" und "Desserts" sind fälschlicherweise rechts statt links abgedruckt, sodass der Rezepteblock links nicht dazugehörig erscheint. Bei "Hauptgerichte" stimmt die Seite.

Zu jeder Kategorie gibt es ein Zwei-Seiten-Deckblatt, das ein paar Rezepte der jeweiligen Kategorien abgedruckt hat. Zu jedem Rezept sind fünf Fotos abgedruckt: Ein Hauptfoto mit den fertigen Gerichten und vier Fotos, die den Verlauf aufzeigen.

In der Einleitung steht, wie das Buch entstanden ist. Begonnen hat alles auf einer Facebook-Seite und die beliebtesten Rezepte der User sind in diesem Buch verewigt worden. Die Rezepte haben also die User ausgesucht - und das merkt man auch. Hier trennt sich das Heuchlerische vom Wahrhaftigen! Was ich damit meine? Überall wird zustimmend genickt und geantwortet, wenn es heißt, wir müssen uns gesünder ernähren und wir müssen nicht jeden Tag Fleisch essen - was nicht nur ethisch, sondern auch gesundheitlich schädlich ist. Aber bei solchen Fakten-Checks - so kann man das Buch hier nennen - kommt die Wahrheit ans Licht: Die Leute wollen einfach nichts an ihren Gewohnheiten ändern - hier die Essgewohnheiten.

🤮 Das ganze Buch besteht fast schon nur aus Fleisch - lassen wir die Desserts raus. Exakt 15 fleischlose Rezepte von 70 Gesamtrezepten in Kategorie "Hauptgerichte" und Snacks" sind vorhanden! Selbst an sich gewöhnliche vegetarische Rezepte werden hier noch mit Schinken und Bacon aufgemotzt! Mir kam es auch unwillkürlich raus "Die halten es nicht einen Tag ganz ohne Fleisch aus! Muss das sein??" Meine Mutter, Vegetarierin, ist von dem Buch genauso wenig begeistert wie ich, Bio-Fleichfresserin. Und ich muss nicht jeden Tag Fleisch essen, niemand von uns muss das! Das wissen auch alle und heucheln das gerne, aber hier ist der Gegenbeweis. Und es ist ja auch nicht so, als ob wir nicht alle Esser kennen, die es keinen Tag ohne Fleisch aushalten, weder als Brotaufschnitt noch als ganze Mahlzeit. Manche Rezepte lassen sich abwandeln oder das oft unnötige Fleisch in vegetarischen Rezepten raushalten. 👎

😠 Der Klappentext ist echt frech, wenn man das wirklich mal mit Verstand liest. Es wird suggeriert, dass man hier vielfältige Rezepte findet, dabei sind sie fast alle gleich an Inhalten. Ganz dreist finde ich den Ausspruch: "Feuer frei für die Geschmacksexplosion!" Wo soll die bitte sein?? Unter Geschmacksexplosion verstehe ich weit etwas logischeres und vielfältigeres an Rezepten und Lebensmitteln (inklusive Kräuter und Gewürze). 👎

Die Desserts sind zwar fleischlos (das wäre ja was, kommt bestimmt auch noch bei so viel Fleischgier), aber für mich nicht besonders ansprechend. Die Rezepte treffen entweder nicht meinen Geschmack oder sie sind nichts für den Alltag, sondern für besondere Tage und/oder mit Gästen.

😃 Das einzig Positive ist hier die kreative Rezepte-Kreationen. Hier sind auch einige typische Alltagsgerichte mal ganz anders vorgestellt, was ich super toll finde und auch motivierend ist. Für mich muss es nicht immer ausgefallene Rezepte sein, in den überwiegenden Kochbüchern sind mir die Rezepte meistens viel zu gehoben und nicht alltagstauglich. Daher finde ich die andersartige Zubereitung klasse. Auch ganz modern und einzigartig wird hier mit QR-Code gearbeitet. Bei jedem Rezept ist einer angegeben. Dieser kann aufgenommen werden und es wird dann ein Video zur Rezeptzubereitung angezeigt. Eine tolle Idee, auch wenn ich kein QR-Fan bin. Aber es kann eine große Hilfe für den einzelnen sein. 👍


Fazit:
Das einzig besondere an dem Buch ist die Genialität der kreativen Umsetzungen. Man erhält hier keine 08/15-Rezepte - wohl eher 08/15-Lebensmittel - und diese sind andersartig umgesetzt. Nur deshalb bekommt das Buch noch 3 Sterne von mir, sonst wären es 1 oder 2 Sterne.

🤨 Dass wir in Deutschland angeblich weniger Fleisch essen als noch vor wenigen Jahren bezweifle ich stark, nicht erst durch das Buch hier. Gut, es ist 2018 erstellt worden, aber wenn wir das jetzt abgleichen würden, käme da wirklich etwas differenziertes heraus? Ich bezweifle das stark. Ich finde immer noch kaum Bio-Fleischaufschnitte im Supermarkt, ebenso Bio-Fleisch für Mahlzeiten. Und da ist es egal, wo ich suche, ich werde kaum fündig. Auch ein Abbild der Wirklichkeit. Hoffentlich geht die Welt bald unter, es ist echt noch schwer zu ertragen ... und anders bekommt die Erde mit ihrer Fauna und Flora auch keine Ruhe vor uns Menschen! ☠️




Gelesen am 5. Juli 2021




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