Cover-Bild Der Zwillingscode
(37)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
14,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Loewe
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 13.01.2021
  • ISBN: 9783743203242
Margit Ruile

Der Zwillingscode

Thriller über Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Zwillinge
Was passiert, wenn die Dinge, die wir erschaffen, uns gar nicht mehr brauchen?

Vincent ist siebzehn und eine Doppel-C-Seele. Sein Sozialpunktestand ist so niedrig, dass an ein Studium nicht zu denken ist. Stattdessen repariert er heimlich die mechanischen Haustiere der Firma Copypet.
Eines Tages bringt eine alte Frau eine Katze zur Reparatur. Und die führt Vincent geradewegs in die Simulation – eine virtuelle Welt, in der alle unsere Gegenstände ihr digitales Leben führen. Verborgen in dieser Zwillingswelt aber liegt ein Code. Vincent muss ihn finden, denn davon hängt die Zukunft der Menschheit ab.

Margit Ruile erzählt vom Internet der Dinge, einer Welt, in der die digitalen Zwillinge unserer Maschinen und Alltagsgegenstände miteinander vernetzt sind zu einer gigantischen K.I. Ein Thriller mit einem außergewöhnlichen Zukunftsszenario im Stil von Black Mirror.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2021

Interessante Zukunftsvision

0

Meine Meinung:

Bücher mit dem Thema Zukunft sprechen mich immer an, wenn es dabei noch um andere Welten oder Simulationen geht, wird das ganze richtig interessant.

Mich konnte der Protagonist Vincent ...

Meine Meinung:

Bücher mit dem Thema Zukunft sprechen mich immer an, wenn es dabei noch um andere Welten oder Simulationen geht, wird das ganze richtig interessant.

Mich konnte der Protagonist Vincent völlig abholen. Er ist echt ein toller Kerl und hat einiges auf dem Kasten. Manchmal hat er sich nicht wie ein 17jähriger verhalten, sondern kam mir jünger vor, was der Geschichte aber nicht geschadet hat.

Der Plot des Buches war sehr spannend. Es war schwer das Buch weg zu legen.
Ich hätte mir jedoch etwas mehr Informationen z.B. des Punktesystems gewünscht. Hier war ich manchmal ratlos und habe nicht verstanden wie das ganze zustande kommt oder wie die Protagonisten sehen das sie Punkte verlieren.

Mit dem Schreibstil konnte ich mich anfreunden, es war eine faszinierende Zukunftsvision, die ich mir so auch vorstellen könnte. Die Protagonisten waren schön ausgearbeitet, besonders Vincent und Zarah stachen hier hervor. Auch die virtuelle Welt, die man nach und nach besser kennen lernt, fand ich unglaublich Eindrucksvoll.

Fazit:
Das Buch konnte mich überzeugen, es ist zwar kein Highlight, aber dennoch hat mir die Geschichte gut gefallen und hat mir spannende Lesestunden beschert.

Veröffentlicht am 14.12.2021

Für Einsteiger geeignet

0

Der Zwillingscode von Margit Ruile werbt damit im Stil von Black Mirror zu sein. Eine Serie auf Netflix, die zu meinen liebsten gehört. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen. Hinzu kam der Klappentext, ...

Der Zwillingscode von Margit Ruile werbt damit im Stil von Black Mirror zu sein. Eine Serie auf Netflix, die zu meinen liebsten gehört. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen. Hinzu kam der Klappentext, der zusätzlich interessant klang. Eine Parallelwelt und ein Code, der die komplette Menschheit retten oder vernichten kann? Nicht gänzlich neu, aber etwas das ich gerne lese. Beginnen wir mit dem Hauptcharakter. Vincent ist mit seinen 17 Jahren näher am Erwachsen-Sein als er sollte. Dies liegt sicher daran, dass er und sein Vater nach dem Tod der Mutter das Leben allein bewältigen müssen. Vincent scheint fast allein für die Kosten aufzukommen. Vincent war mir direkt symphatisch, wenn er für mich auch ein klein wenig undurchsichtig geblieben ist. Ganz genau kann ich nicht erklären, woran das liegt aber mir hat doch die ein oder andere Information gefehlt. So auch mit den anderen Charakteren, die ich, mit einer Ausnahme, alle sehr mochte.
Der Schreibstil von Margit Ruile hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt locker und erklärt auch die technischen Details verständlich, ebenso die virtuelle Welt.
Nur vom Ende weiß ich nicht, was ich halten soll. Ich verstehe, warum ein Vergleich mit Black Mirror vorliegt. Das Ende des Buches ist teilweise offen und kann ein Hinweis auf ein weiteres Buch sein. Vielleicht ein Auftakt einer Reihe? Andererseits sehe ich auch den Standalone hinter der Geschichte und verstehe dieses offene Ende.
Sollte ich mich entscheiden dürfen, hätte ich doch gerne noch einen Nachfolger.:

Der Zwillingscode ist ein Buch, dass mir sehr viel Spaß gemacht hat. Der Einstieg war leicht und wenn man einmal in die Geschichte eingetaucht ist, fliegen die Seiten nur so vorbei. Gerade für Einsteiger in das Science Fiction Genre ist das Buch sehr zu empfehlen. Wie bereits gesagt hoffe ich auf einen Nachfolgeband.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.07.2021

Viele Logikfehler

0

An sich ist die Story wirklich interessant und ich habe immer wieder, wenn ich das Cover sehe das Intro der Black Mirror Serie im Ohr. Und tatsächlich ist die Idee mit den Sozialpunkten auch schon in einer ...

An sich ist die Story wirklich interessant und ich habe immer wieder, wenn ich das Cover sehe das Intro der Black Mirror Serie im Ohr. Und tatsächlich ist die Idee mit den Sozialpunkten auch schon in einer Folge der Serie vorgekommen. Dass es eine virtuelle Welt gibt und Lebewesen technisch nachgebildet werden passt dann auch optimal ins Bild.

Jedoch merkt man deutlich, dass die Autorin aus der Filmbranche kommt. Logikfehler und die fehlende Tiefe der Figuren erinnern an ein Drehbuch dem erst die Schauspieler Leben einhauchen.

Die Geschichte spielt um 2055. Hier erwarte ich nicht wirklich ausrollbare Handys. Eher Armbänder mit Sprachsteuerung oder gar Implantate oder so. Eine solche, eher geringe technische Evolution hätte ich bei einer Geschichte erwartet, die in den 90er Jahren geschrieben wurde. Aber eben nicht in 2021.

Und dann diese Logikfehler 🙁 Bleiben wir mal bei den Handys. Hier wurden Akkus entfernt (moment geht das heute noch), sie wurden eingetütet und dann wie aus dem Nichts wurden sie verwendet, um irgendein anderes technisches Spielzeug zu aktivieren. Ähm. Ja, irgendwie doch etwas sehr fantastisch oder es gibt plötzlich teleportierebare Geräte? 🤔

Ich habe das Buch bis zu Ende gelesen. Cover und Idee sind gut, aber hier hätte die Autorin evtl. noch etwas mehr Tiefe bei den Figuren einbringen können bzw. über den einen oder anderen Handlungsstrang noch mal nachdenken sollen. Da es nicht ihr erstes Werk war, finde ich es doch etwas schade.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.07.2021

Interessante Idee, aber die Figuren waren sehr blass

0

Handlung:

Vincent lebt in einer Welt, wo die Menschen in verschiedene Kategorien eingeteilt werden, A ist das beste und D das schlechteste. Mit seinem Doppel-C bringt sich Vincent gerade noch so durchs ...

Handlung:

Vincent lebt in einer Welt, wo die Menschen in verschiedene Kategorien eingeteilt werden, A ist das beste und D das schlechteste. Mit seinem Doppel-C bringt sich Vincent gerade noch so durchs Leben und repariert heimlich die künstlichen Tiere der Firma Copypet. Doch eines Tages soll er einer Katze die Krallen stutzen und ahnt nicht, dass diese ihn in die Simulation führen wird – eine virtuelle Welt, in der alle unsere Gegenstände ihr digitales Leben führen. Verborgen in dieser Zwillingswelt aber liegt ein Code und Vincent muss ihn finden, denn davon hängt die Zukunft der Menschheit ab.



Meinung:

Ich mag das Cover sehr, es hat mich gleich angesprochen und ist sehr schön gestaltet. Die abgebildete Katze passt meiner Meinung nach richtig gut zum Inhalt, wie auch schon der Klappentext etwas verrät. Die Farben gefallen mir sehr gut, sie harmonieren perfekt miteinander und lassen den Titel noch deutlich hervorstechen, der ebenfalls perfekt gewählt wurde.

Gut gefallen hat mir auch der Schreibstil, ich konnte das Buch in einem Rutsch durchlesen, da sich die Geschichte flüssig und locker-leicht lesen lässt. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, weshalb ich einen guten Einstieg in die Geschichte hatte und hatte mit dem Schreibstil auch sonst nie Probleme, nur waren manchmal eher unwichtigere Sachen sehr detailreich beschrieben – das hätte ich nicht immer gebraucht.

Besonders cool fand ich das Setting, denn die Geschichte spielt mal in Deutschland, genauer gesagt in München. Die Hintergrundidee hat mich auch gleich begeistern können, ein sehr interessantes Szenario, das gar nicht mal so unwahrscheinlich ist. Denn es gibt in dieser Welt kaum echte Tiere, stattdessen trösten sich die Menschen mit mechanischen Haustieren von Copypet. Und das Punktesystem der Menschen war zwar an sich nichts Neues, hat mir aber doch gut gefallen, da ich die Grundidee einfach so interessant finde. Nur hätte ich mir viel mehr Erklärungen gewünscht, was die vielen Veränderungen und angesprochenen Punkte angeht. Zwar erfahren wir am Ende mehr über die Welt, in der die Geschichte spielt, aber insgesamt war es mir dann etwas zu wenig.

In der Geschichte gab durchaus Stellen, die mich fesseln konnten, gerade am Ende wurde es richtig spannend! Die ersten hundert Seiten waren zwar weniger spannend, konnten mich aber gut unterhalten und haben einen guten Einstieg geboten. Dann nahm die Geschichte zum Glück immer mehr an Fahrt und ich war so gefesselt, dass ich den Rest in einem Rutsch durchgelesen habe. Das Ende an sich war mir dann fast etwas zu schnell gelöst und ich weiß auch nicht, ob mich die Auflösung so glücklich stimmt, da es eher ein offenes Ende ist.

Leider konnten mich die Charaktere nicht vollständig überzeugen. Bis zum Ende hin blieben sie blass für mich, mehr Tiefe hätte auf keinen Fall geschadet. Und das bedauere ich wirklich, da einige Figuren wirklich Potenzial hatten und sich wirklich interessant anhörten, wie zum Beispiel Delia. In Vincent konnte ich mich auch eher schwer hineinversetzen, ich konnte einfach keine richtige Bindung zu ihm aufbauen, obwohl er wirklich nicht unsympathisch wirkte.



Fazit:

Von der Grundidee und vom Schreibstil hat mich das Buch überzeugt, von den Charakteren her eher weniger. Trotzdem konnte es mich gut unterhalten und an einigen Stellen sehr fesseln, weshalb ich 3,5 Sterne vergebe und auf Portalen, wo diese Vergabe nicht möglich ist, aufrunde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.07.2021

Mensch und Maschine

0

Margit Ruile hat sich in ihrem dystopischen Jugendroman "Der Zwillingscode" einem spannenden Thema gewidmet. Es geht darum, dass die künstliche Intelligenz immer mehr Einzug in unser Leben erhält und die ...

Margit Ruile hat sich in ihrem dystopischen Jugendroman "Der Zwillingscode" einem spannenden Thema gewidmet. Es geht darum, dass die künstliche Intelligenz immer mehr Einzug in unser Leben erhält und die Frage, ob sich der Prozess den der Mensch angestoßen hat vielleicht irgendwann verselbstständigt und der Mensch die Kontrolle verliert.

Mit den Protagonisten der Geschichte machen wir eine Zeitreise ins Jahr 2058. In einer ganz normalen Großstadt, hier München, begegnen wir dem 17jährigen Vincent, der eigentlich studieren könnte, hätte er nicht einen so schlechten Sozialpunktestatus, der das verhindert. Wie es zu dem miserablen Punktestand gekommen ist und wann und warum dieses System eingeführt wurde, erfährt der Leser nicht, aber es zwingt Vincent dazu mit kleinen Reparaturen an mechanischen Haustieren Geld zu verdienen.

Die Autorin entwickelt eine düstere Welt, in der die meisten Tiere ausgestorben sind und durch mechanische Pendants ersetzt wurden . Auch Roboter übernehmen viele Aufgaben der Menschen. Als Vincent und sein Vater auch noch von der Zwangsräumung bedroht sind, versucht er mehr herauszufinden über das System, seine verstorbene Mutter und warum sein Punktestand immer weiter absinkt. Die sympathischen Mitstreiter Delia, Quirin und Zarah stehen Vincent bei seiner Suche zur Seite

"Der Zwillingscode" liest sich flüssig und die Autorin hat auch jede Menge gute Ideen, um die Geschichte voranzutreiben. Dabei bleibt aber die Charakterzeichnung total auf der Strecke. Die Figuren sind leider sehr blass, und ich konnte überhaupt nicht mit ihnen mitfühlen. Das ist so schade, denn die Story ist bis zum Schluss spannend und einfallsreich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere