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Veröffentlicht am 05.11.2025

Schöner Schreibstil aber langweilige Geschichte

Eine Schildkröte macht noch keine Liebe
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Das wunderschöne Cover hat mich auf diesen Roman aufmerksam gemacht. Da ich schon viele Romane der Autorin " Emma Wagner " gelesen habe, die mir alle sehr gut gefallen hatten, war ich sicher, dass auch ...

Das wunderschöne Cover hat mich auf diesen Roman aufmerksam gemacht. Da ich schon viele Romane der Autorin " Emma Wagner " gelesen habe, die mir alle sehr gut gefallen hatten, war ich sicher, dass auch dieser Liebesroman mich begeistern könnte.

Leider hielt sich hier meine Begeisterung stark in Grenzen, ja, ich war enttäuscht über dieses Buch. Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen, aber die Geschichte ansich hat mich über lange Strecken gelangweilt. Erst zum Ende wurde die Handlung etwas lebhafter, aber das ist für ein 421 Seiten starkes Buch zu wenig. Sehr enttäuscht bin ich, da die Schildkröte sehr wenig in Szene gesetzt wurde, schließlich macht ja diesbezüglich der Titel neugierig. Mir tat die Schildkröte leid, da hier eine artgerechte Haltung nicht gegeben war, und nötige Informationen nicht vermittelt wurden. Daraus hätte man im Roman viel mehr machen können, sodass die Geschichte auch noch einen kleinen Lerneffekt beinhaltet hätte. Dem Roman hätte dies gut getan.

Die Handlung hat insgesamt wenig Tiefgang, die Gespräche sind oftmals kindisch und nichtssagend. Es ist der erste Roman von Emma Wagner, der meine Erwartungen nicht erfüllt hat. Ich hoffe, dass andere Romane dieser Autorin mich wieder begeistern können. Für diesen Roman kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Interessanter Plot -- Schlechte Umsetzung

Das Resort
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Ein Thriller, der mich begeistern kann, sollte durchweg spannend sein, ohne dass ich schon nach der ersten Hälfte der Geschichte den Fortlauf erahnen kann.

Leider hat mich dahingehend " Das Resort " ...

Ein Thriller, der mich begeistern kann, sollte durchweg spannend sein, ohne dass ich schon nach der ersten Hälfte der Geschichte den Fortlauf erahnen kann.

Leider hat mich dahingehend " Das Resort " enttäuscht. Der eigentliche Plot ist interessant, eine gute Idee, aber die Umsetzung und Schreibweise konnte mich wenig begeistern. Die Geschichte begann spannend, aber zur Mitte hin hat sie immer mehr an Spannung eingebüßt, obwohl es sogar Leichen gab. Es liegt an der zähflüssigen Erzählung mit immer ähnlichen Handlungsabläufen, und die Rückblicke in die Kindheit der Haupt-Protagonistin trugen auch nicht zur Spannung bei. Ich habe ab der Mitte des Buches in etwa den weiteren Ablauf der Handlung erahnen können. Diesem Thriller hätten einige Seiten weniger gut getan, denn die Autorin hat mit einigen Wiederholungen die Handlungen in die Länge getrieben, zu Ungunsten der Spannung. Zum Schluss kamen noch Ereignisse hinzu, die ebenfalls nicht so in die Länge gezogen werden mussten.

Warum bekam dieses Buch eigentlich den Titel" Das Resort ", wobei das Resort doch nur auf wenigen Seiten in Szene gesetzt wurde?

Im Sinne eines Thrillers hat das Buch bei mir seine Wirkung verfehlt. Als Roman und mit einer geringeren Seitenzahl hätte das Buch von mir einen Stern mehr bekommen. So aber leider nur 2 Sterne

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Veröffentlicht am 31.07.2023

Düsteres Stimmungsbild

Tasmanien
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Ich habe nicht gedacht, dass in einem Buch mit dem Titel " Tasmanien " so wenig über Tasmanien berichtet wird.

Paolo Giordano ist auf der Suche, seit er weiß, dass er niemals Vater sein wird. Da mir sein ...

Ich habe nicht gedacht, dass in einem Buch mit dem Titel " Tasmanien " so wenig über Tasmanien berichtet wird.

Paolo Giordano ist auf der Suche, seit er weiß, dass er niemals Vater sein wird. Da mir sein Schicksal bestens vertraut ist, war ich neugierig auf dieses Buch. Leider wurde ich dahingehend enttäuscht, da über dieses Thema hier sehr nachlässig, ja fast nebenbei berichtet wurde. Hier habe ich unbedingt mehr Tiefgang erwartet.

Die Reaktion Paolos auf dieses Lebensschicksal kann ich akzeptieren, aber ich kann es nicht gutheißen. Paolo und Lorenza hätten viel intensiver miteinander reden müssen, um dieses Schicksal gemeinsam aufzuarbeiten, und nicht jeder für sich alleine. Ihre Art der Verdrängung, die größtenteils Paolo anzurechnen ist, muss unweigerlich zu Eheproblemen führen.

Paolo ist verzweifelt und beschäftigt sich fortan beruflich und im privatem Umfeld mit überwiegend belastenden und negativen Ereignissen. Er greift Naturkatastrophen der heutigen Zeit auf, und widmet sich auch Berichterstattungen früherer grausamer Geschehnisse, wie beispielsweise die Bomben von Hiroschima und Nagasaki. Anstatt die Nähe zu seiner Frau zu suchen, reist er durch die Welt, und widmet sich seinen Freunden und seinem Berufsleben.

Der Schreibstil hat mir gefallen, obwohl ich immer den roten Faden verloren habe. Dies lag daran, dass Paolo durch seine Unstetigkeit sprunghafte Ortswechsel vollzog, und somit eine Kontinuität in seinem Leben vermissen ließ. Für mich kann sein Leben nicht Vorbild sein. Emotional hat mich seine Erzählung nicht berührt, da ich größtenteils in traurige Lesestimmung versetzt wurde. Unabhängig davon fehlt mir auch der Tiefgang in den Probleme unserer Zeit, wenn man diese hier schon anspricht.

Zu Gute halten möchte ich diesem Roman, dass Paolo Giordano sein Leben offen gelegt hat. Wer sich für sein Leben interessiert wird diesen Roman gewiss anders bewerten, aber mein Interesse an seiner Person wurde leider nicht geweckt. Es ist für einen Autor immer schwer eine große Leserschaft für sein Werk zu gewinnen, und somit erkenne ich an, dass dieser Roman auch mit viel Herzblut geschrieben wurde-- und dies ist lobend anzuerkennen.
Da mir dieses Buch nicht gefallen hat, kann ich es leider nicht weiterempfehlen Leider nur 2 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 16.07.2021

Ungewöhnliche Erzählung

Auszeit
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Nachdem ich nun dieses Buch beendet habe, stelle ich mir die Frage, inwiefern diese Geschichte mich bereichern konnte. Leider ist da so gut wie gar nichts zu finden. Hier erzählt die Protagonistin " Henriette ...

Nachdem ich nun dieses Buch beendet habe, stelle ich mir die Frage, inwiefern diese Geschichte mich bereichern konnte. Leider ist da so gut wie gar nichts zu finden. Hier erzählt die Protagonistin " Henriette " in " Ich-Form " über ihre Abtreibung. Sie berichtet über einen Aufenthalt mit ihrer Freundin in einer abgelegenen Berghütte im Wald. Dabei stelle ich mir die Frage, was diese Freundschaft auszeichnet, wenn es doch eigentlich nur um die Probleme von " Henriette " geht. Zudem wird diese besagte Freundin auch noch von ihr in übelster Form hintergangen.

" Henriette " kommt mir während sämtlichen Äußerungen naiv und völlig unentschlossen vor. Dazu wird das ernste Thema einer Abtreibung auseinander gerissen und emotionslos abgehandelt. Klar, " Henriette " steht seit dem Abbruch quasi neben sich, und ihre Freundin versucht mit allen Mitteln sie wieder auf Normalspur zu lenken. Dazu greift sie auch auf ihre Kenntnisse in Yoga und Reiki zurück. Aber wie sieht eigentlich " Henriettes " Normalleben aus ? Sie kommt mir bis zuletzt so vor, als ob sie dem Kind sein noch nicht entwachsen ist. Dies zeigt sie auch durch ihre kindlichen Beschreibungen von ganz normalen täglichen Situationen, die eigentlich gar keinen Erwähnungen bedürfen. Ich zitiere kurz: " Ich hocke mich auf den Boden, ziehe mir die Schlafanzughose herunter und pinkele...." Wen interessiert das denn ? Mich jedenfalls nicht !

Für mich wird in dieser Geschichte sehr viel Unwichtiges und Unnütziges berichtet, wo die Autorin doch viel tiefer in diese Thematik hätte eintauchen können. Hinzu kam noch die Entscheidungsunfähigkeit der Haupt- Protagonistin, die mir im Verlauf dieser Erzählung ganz gehörig auf die Nerven ging.

Ich finde es sehr bedauerlich, dass zu einem so einschneidendem Ereignis, wie einer Abtreibung und deren Folgen, ein so emotionsloses Buch entstehen kann.

Ich habe zu diesem Buch keinen wirklichen Zugang gefunden, und mich haben sämtliche Protagonisten nicht überzeugen können. Meine Erwartungen an dieses Buch waren andere, somit kann ich auch keine Kaufempfehlung aussprechen. Tut mir leid !

Von mir 2 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 27.12.2020

Ein Thriller, der kein Thriller ist......

Der neunte Arm des Oktopus
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Der Titel dieses Thrillers, der kein Thriller ist, klingt gut, macht neugierig und lädt sogleich ein, den Blick auf den Klappentext zu lenken. Gesagt, getan, auch diese kurze Inhaltsangabe weckte mein ...

Der Titel dieses Thrillers, der kein Thriller ist, klingt gut, macht neugierig und lädt sogleich ein, den Blick auf den Klappentext zu lenken. Gesagt, getan, auch diese kurze Inhaltsangabe weckte mein Interesse für dieses Buch. Der Klimawandel ist schon lange ein aktuelles Thema, zu dem es viele Bücher gibt, warum nicht auch mal darüber einen Thriller lesen, dachte ich mir, und erwarb dieses Buch für 20 Euro in einer Rossmann Filiale.
Spiegel Bestseller prangte im roten Etikett auf dem Hardcover. In großer Vorfreude auf einen spannenden Thriller begann ich zu lesen. In kurzen Abschnitten, die in die Jahre " 2018, 2019, 2100, 2020, 2021, 2022, 2025 ,wechselnd hin und her " führten, las ich zusammenhangloses über China, Russland und den USA. Viele Gespräche der mächtigsten Personen zogen sich in die Länge, von Spannung habe ich dabei nichts verspürt. Etwas Spannung kam erst weit in der zweiten Hälfte des Buches auf, aber keinesfalls so, wie man es von einem Thriller erwarten darf.
Das Thema Klimawandel ist lebensnotwendig, und die Menschheit soll aufgerüttelt werden, aber diese Geschichte. diese Vision, kann nur schwer dazu beitragen. Natürlich enthält diese Geschichte Aussagen, denen man beipflichten kann und muss, aber diese Tatsachen sind nicht neu, und wohl den meisten Menschen bekannt.
Unverständlich ist für mich, dass dieses Buch ein Spiegel Bestseller ist. Liegt es vielleicht daran, dass viele Bücher aufgrund der Bekanntheit des Autors verkauft wurden ? Ich empfinde die Umsetzung des so wichtigen Themas Klimawandel in diesem Buch kaum gelungen. Ja, ich fühle mich durch den Klappentext in Kombination mit der Bezeichnung Thriller getäuscht.

Meine Erwartungen wurden nicht annähernd erfüllt, und ich bereue im Nachhinein 20 Euro bezahlt zu haben. Ich verbuche diesen Kauf als Fehlinvestition, und kann daher keine Kaufempfehlung aussprechen. SCHADE !

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