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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2021

Die Erzähler sind das beste am Hörbuch

Gibt es einen Fußballgott?
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Rezi von 2015 noch zu Ciao-Zeiten

Fee erzählt von der Geschichte
Ein schlechter Fußballspieler hat ständig Tagträume und möchte gerne von seiner Kreisliga aufsteigen.
Irgendwann reicht es Gott und er ...

Rezi von 2015 noch zu Ciao-Zeiten

Fee erzählt von der Geschichte
Ein schlechter Fußballspieler hat ständig Tagträume und möchte gerne von seiner Kreisliga aufsteigen.
Irgendwann reicht es Gott und er erklärt ihm, dass er in jedem Punktspiel 1 Tor schießen wird. Wenn er ein Mal nicht mitspielt macht er im nächsten dafür 2 Tore, er darf nur nicht darüber reden. Erst ist er darüber unglücklich und nicht zufrieden und auch ein bisschen abgehoben.
Dann fängt er sich wieder und alle mögen ihn. Er bekommt viel Geld und ist in einem der einflussreichsten Vereine. Immer dicker wird er und es ist ein Wunder, dass er nicht platzt und noch Tore schießen kann. Bis zu dem Tag als er entführt wird, scheint alles gut...

Fee meint dazu
Jan Weiler und die beiden anderen Erzähler lesen auch recht gut, so dass man nichts zu meckern hat.
Allerdings ist er einfach nicht mein Lieblingssprecher, da ist er einfach eher „mittelmäßig“. Selbst bei Antonio gefällt er mir da doch besser. Die Geschichte ist sehr kurz und das Ende gefällt mir nicht. Auch ist das ganze recht unglaubwürdig und man hat das Gefühl, als ob einem ein kurzes Märchen erzählt wird. Doch Märchen – man erinnere sich z. B. an Dornröschen – sind schön und haben ein Happy End. Dieses Märchen ist nicht schön und eher langweilig. Man kann dazu nicht mal sagen, das wäre nicht mein Thema, spätestens seit der WM weiß jeder, dass ich Fußball mag.

Das Problem ist wohl einfach, dass ich die „Antonio“-Geschichten liebe und dieses Märchen gefällt mir so einfach nicht. Vorgelesen wurde es gut, als Buch hätte ich wohl meine Probleme gehabt, obwohl dieses wundervoll illlustriert wird von Hans Traxler.

Dazu sagt der Preis auch ganz laut: Nein! Denn fast 15 Euro für ca. 42 Minuten sind einfach zu viel Geld. Auch wenn Jan Weiler sehr viel Raffinesse und auch wahre Begebenheiten (eigentlich rechnet er mit der Fußballpresse und den Vereinen ab) mit in die Geschichte einfließen lässt, ist es trotzdem keine Geschichte, die mir gefällt und mit der ich mich anfreunden kann. Zumal ich die Geschichte relativ langweilig fand. Ich habe zwar nebenher noch was anderes gemacht, also so stricken, nähen, häkeln geht da wunderbar dazu, aber es war trotzdem nicht das was ich mir so vorstelle.

Fees Fazit
Es tut mir leid, aber nur mit sehr viel Wohlwollen kann ich hier 2 Sterne vergeben und keine Empfehlung aussprechen. 42 Minuten für einen Sprecher, der nicht zu meinem Lieblingssprechern gehört, und eine mittelmäßige Geschichte zu fast 15 Euro, das ist einfach ein No-Go für mich. Dabei habe ich mich an Jan Weiler als Sprecher so langsam gewöhnt, trotzdem, sind dann so Bud-Spencer-Stimmen sehr wohltuend.

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Veröffentlicht am 18.10.2021

Leider nix für mich

Schwarzwälder Morde
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Das Cover des Buches ist sehr schön und es ist ein Schwarzwaldkrimi, aus meiner Oma-Ferien-Gegend. Daher wollte ich das Buch unbedingt haben. Ich hab es gegen 4000 Punkte bei Vorablesen ertauscht.

Zuvor ...

Das Cover des Buches ist sehr schön und es ist ein Schwarzwaldkrimi, aus meiner Oma-Ferien-Gegend. Daher wollte ich das Buch unbedingt haben. Ich hab es gegen 4000 Punkte bei Vorablesen ertauscht.

Zuvor hatte ich mich bei einem anderen Buch gefragt, warum gibt’s hier kaum Dialekt. Das wäre doch mal lustig. Einfach ein Buch mit viel Schwäbisch.

Dann habe ich begonnen dieses Buch zu lesen. Ich fand es irgendwie seltsam geschrieben und fand nicht ins Buch, weil mir der Schreibstil nicht behagte.

Die Charaktere fand ich auch nicht den Brüller, sie haben mich gelangweilt. Die Szenen mit den Rentnern fand ich gruselig. Das Schlimmste aber war der Dialekt. Mir ist sehr wohl klar, dass es verschiedene schwäbische und badische Dialekte gibt. Ich fand es echt schlimm. Natürlich hab ich alles verstanden und ich brauchte die Übersetzung nicht, die es für den Kommissar Justin Schmälzle gab.

Da ich nicht ins Buch reinkam, dachte ich, ich lasse mal einige Seiten aus und lese da weiter, doch das brachte nix. Nicht, dass ich nicht mitgekommen wäre, das wäre mir egal gewesen, denn mich hat der Krimi nicht angemacht.

Warum eine Axt auf dem Cover ist, habe ich nicht rausfinden können. Aber es ist mir auch egal.

Die Zeitsprünge haben mir auch so gar nicht gefallen, sie haben in diesem Buch mehr gestört, als dass sie geholfen hätten.

Die Kapiteltitel sollten vielleicht lustig sein? Aber ich konnte nix damit anfangen und witzig fand ich sie auch nicht.

Ich hab dann aus lauter Verzweiflung das Ende gelesen. Das Ende war für mich genauso quälend wie der Anfang und die Zwischenteile, die ich mir antat. Ich hab’s dann gelassen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Das Schlimme ist, ich kann irgendwie nicht erklären, warum es für mich so schlimm war, ich weiß nur, mir haben weder Schreibstil, noch Charaktere, noch der Dialekt, noch evtl. Lokalkolorit gefallen. Es tut mir leid, aber ich kann mit diesem Buch nichts anfangen. Und es tut mir leid, aber ich kann nicht lügen und sagen, es wäre toll gewesen und ich hätt’ es gelesen. Das Buch ist jetzt schon einige Wochen hier, und ich muss jetzt eine Bewertung schreiben. Wenn ich könnte, würde ich mich weigern. Aber es ist so. Ich kann mir jetzt den Namen merken und werde kein Buch mehr von dieser Autorin lesen. Ich hasse es schlechte Bewertungen schreiben zu müssen!

Aber dafür gibts 2 und nicht 1 Stern. 2 Sterne gibt es dafür, weil ich denke, es hätt ja vielleicht noch besser werden können.

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Veröffentlicht am 03.10.2021

Langweilig und extrem traurig

Pfoten vom Tisch!
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Hape erzählt von seinen Katzen. Und dann erzählt er von anderen Katzenrassen, was Katzen mögen und zu wem sie passen und was sie essen sollten. Im Prinzip ist das Hörbuch langweilig und traurig.

Traurig ...

Hape erzählt von seinen Katzen. Und dann erzählt er von anderen Katzenrassen, was Katzen mögen und zu wem sie passen und was sie essen sollten. Im Prinzip ist das Hörbuch langweilig und traurig.

Traurig weil er ganz genau beschreibt, wie 2 Katzen nacheinander gestorben sind. Man erfährt auch ein bisschen über Hapes Freundinnen, Schwiegermama, Männer.

Langweilig, weil er doziert, er ist der Professor über Katzenwissen und das finde ich schade. Das ist extrem langweilig, auch wenn er selber spricht und ein guter Sprecher ist, aber das ist des Guten zu viel. Das über Katzen ist einfach Wissen aus dem Internet, das man überall nachlesen kann. Erwartet hab ich aber Katzengeschichten aus seinem Leben und nicht stundenlanges dozieren. Wovon einiges definitiv nicht stimmt. Das kommt aber daher, dass jede Katze anders ist. Und selbst rote Katzen bzw. eher Kater sind nicht alle gleich. Davon alleine kenne ich etwa 10 Stück. Ich versteh auch nicht, warum die meisten Katzen Menschennamen haben müssen, mal von Whisky und Co. abgesehen.

Dafür kommt dann noch zum guten Schluss was über Gudruns Katze. Aber das bekomm ich irgendwie nicht mehr so mit, weil ich eingeschlafen bin, mein Mann hat es mir erzählt, der vorgespult hat und den Rest angehört hat. Ich hab’s dann noch mal versucht ins Hörbuch zu kommen, aber das war’s dann auch nicht mehr.

Den ersten Teil, bis zum Tod seiner beiden Katzen, fand ich sehr interessant und gefiel mir sehr gut. Dann wurde es extrem traurig. Und jaaaaaaaa, ich musste weinen. Ich dachte wieder mal an Billy. (Das zum Thema: Katzen sollten Katzennamen haben. )

Also wer gute Geschichten von Katzen hören oder lesen will, sollte lieber Bob der Streuner hören oder lesen. Wobei man da auch nicht alle Bücher kennen muss, denn irgendwann gibt’s Wiederholungen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Das Hörbuch kann man mit zwei Worten beschreiben: Traurig und langweilig. Wobei langweilig dann das meiste war.

PS: Ich hätte da noch ein paar Fragen: Die Italienkatze war alleine, auf sich gestellt, ohne Fressen, als Hape und Mann in Deutschland weilten? Und warum macht man – wenn man genug Geld hat – so einen Flughafenaufstand? Wegen ein paar Euro mehr! Versteh ich nicht und dafür hab ich auch kein Verständnis. Sorry!!

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Für mich KEIN Wohlfühlkrimi

Tote brauchen kein Shampoo - Folge 01
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Bei Lesejury habe ich mich auf den Hörbuchdownload von Tote brauchen kein Shampoo beworben, weil ich den Titel und das Cover einfach toll fand. Zu dem fällt unser Allgäu Urlaub dieses Jahr aus und da dachte ...

Bei Lesejury habe ich mich auf den Hörbuchdownload von Tote brauchen kein Shampoo beworben, weil ich den Titel und das Cover einfach toll fand. Zu dem fällt unser Allgäu Urlaub dieses Jahr aus und da dachte ich, so ein Cosy Crime würde da doch gut passen.

Sarah Liu, die „Vorleserin“ des Hörbuchs hat eine angenehme Stimme. Allerdings würde ich sie eher für Hörbücher von Angelika Schwarzhuber, Gabriele Diechler oder Tessa Hennig zuordnen.

Das Cover find ich einfach klasse und wäre wunderschön, passt aber nicht wirklich zum Buchinhalt. Eine 1. Der Text passt nicht so gut dazu. Weil ich dadurch dachte, das Hörbuch passt in mein Beuteschema. Es ist nicht wirklich ein Allgäu-Krimi, das Cover sagt mir: Cosy Crime.

Zum Thema Lokalkolorit wurde ich sehr enttäuscht. Eigentlich wurde nur Lindau erwähnt, so dass man das Dörfle dem Westallgäu zuordnen könnte. Aber vielleicht hätte die Autorin kein „fiktives Örtchen“ nehmen sollen, denn so konnte ich mir den Ort nicht wirklich vorstellen, nur die Eigenheiten der Bewohner, die unbedingt ne Dauerwelle wollen. Da hätte ich mir mehr Beschreibung gewünscht. Irgendwo habe ich gelesen, dass es 3 Teile werden sollen. Da könnte man dann noch beim ebook eine Zeichnung dazu tun, wie der Ort aussehen könnte und eine Extra-Beschreibung im Hörbuch, damit man sich das vorstellen kann. So hätte das fast überall sein können. Genau genommen hätte die Autorin das auch bei Köln ansiedeln und da das Date stattfinden lassen können.

Die Einleitung mit Katze und Opfer gefiel mir sehr gut und ich hoffte, dass es so weiter geht. Leider waren die Katzenauftritte so dünn gesät, dass man ebenso drauf hätte verzichten können. Was ich sehr schade fand. Der Schreibstil der Autorin finde ich eigentlich sehr gut.

Das große Problem war, dass die Einleitung super war. Dann wurde man ein paar Tage zurückgeworfen und 2/3 des Hörbuchs war „vorher“. Ca. 2 Stunden waren nur mit den Eigenheiten des Dorfes und Luisa reserviert. Bis dann endlich mal etwas Spannung hätte kommen können. Dann wurde der Krimi in 1/3 abgehandelt und das nicht wirklich plausibel. Es war nicht wirklich spannend.

Das Date mit dem Kommissar hat mir auch nicht so gut gefallen. Vor allem er hätte sagen sollen, er müsse dienstlich weg und er hätte gleich sagen können, wann er anruft oder so, dass sie sich wieder treffen können.

Jetzt komm ich dazu, dass das ganze sehr durchsichtig war – für mich. Denn ich wusste sofort, wer der Kommissar ist. (Und warum musste er noch mal weg??) Und wer das Opfer und wer der Täter ist.

Die Charaktere fand ich leider seltsam blass und nicht mal mit Luisa oder ihrer Hilfe im Friseursalon konnte ich mich „anfreunden“. Und die anderen Charaktere hätten auch gar nicht da sein müssen. Einzig die Neugierige und wäre das Hörbuch die ersten 2 Drittel kürzer, wäre diese Protagonistin besser herausgekommen.

Mir ist immer noch ein Rätsel, warum der Sohn und seine Freundin sich so merkwürdig aufspielten, denn ich hatte sie zu keiner Zeit als Täter im Visier.

Ich erwartete auch einen Cosy Crime, selbst wenn da Allgäu Krimi stand, aber dann hätte ich wenigstens schmunzeln müssen, wenn schon nicht lachen.

Das Ebook kostet 3,99 Euro und der Hörbuchdownload kostet 1,99 Euro. Das ist ein Pluspunkt dieses Werkes. Wobei ich weder das eine noch das andere dafür ausgeben würde. Ich habe nur nicht verstanden, warum das Ebook teurer ist, als der Hörbuchdownload.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Es gibt sicher Leser, denen so was gefällt. Eine Bewertung ist schwierig für mich, dennoch muss ich mich entscheiden. Das ganze nennt man wohl: Wohlfühlkrimi, aber ich hab mich nicht wohlgefühlt: zu wenig Katze, zu wenig lustig, nicht spannend und viiiiiiiiiiel zu wenig Lokalkolorit. Das Ganze ist ausbaufähig (guter Schreibstil) und der Preis wäre annehmbar und die Sprecherin gut, daher bewerte ich mit 2 bis 3 Sternen und KEINER Empfehlung.

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  • Erzählstil
  • Sprecherin
  • Handlung
  • Cover
Veröffentlicht am 23.07.2021

Das Emonscover hat mich fasziniert....

Schwarze Küken
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... aber das war es dann leider schon auch...

Kurzmeinung: Dieses Buch hab ich auch freiwillig weggegeben, weil es mich nicht angesprochen hat. Ein paar Seiten, das wars. Leider.

... aber das war es dann leider schon auch...

Kurzmeinung: Dieses Buch hab ich auch freiwillig weggegeben, weil es mich nicht angesprochen hat. Ein paar Seiten, das wars. Leider.

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