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Veröffentlicht am 29.09.2024

sehr gut geschriebener Roman aber leider mit Längen

Das Wohlbefinden
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Anfang des 19. Jahrhunderts treffen sich die seherisch begabte Anna und die angehenden Schriftstellerin Johanna in den Lungenheilstätten Beelitz. Die daraufhin entstehende Beziehung verändert das Leben ...

Anfang des 19. Jahrhunderts treffen sich die seherisch begabte Anna und die angehenden Schriftstellerin Johanna in den Lungenheilstätten Beelitz. Die daraufhin entstehende Beziehung verändert das Leben der beiden. Johanna schafft es endlich ihren ersten großen Roman zu schreiben und Anna kann ihrem Leben als einfache Fabrikarbeiterin entfliehen. Aber diese Verbindung der beiden Frauen ist nicht einfach und hat ihre eigene Dynamik.

Sehr gut gefallen hat mir die Beschreibung der Heilstätten. Sie wirkt fast utopisch an. Aber auch wenn es sich so liest wurden dort, die für die damalige Zeit sehr fortschrittliche Technik wie elektrisches Licht und E-Autos, genutzt. Hier liegt auch die Stärke des Romans. Er ist sehr gut geschrieben. Die Beschreibung der Heilstätten liest sich wie ein Ort der aus der Zeit gefallen ist. Er ist wie eine Insel. Daher wirkt die seherische Fähigkeit von Anna zwar unglaublich aber eben nicht unglaubwürdig.

Leider hat der Roman auch seine Längen. Auch der Erzählstrang in der Gegenwart, um die ziellose Vanessa, konnte mich nicht begeistern.

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  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2024

gut geschriebener Roman aber leider mit Längen

Das Wohlbefinden
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Anfang des 19. Jahrhunderts treffen sich die seherisch begabte Anna und die angehenden Schriftstellerin Johanna in den Lungenheilstätten Beelitz. Die daraufhin entstehende Beziehung verändert das Leben ...

Anfang des 19. Jahrhunderts treffen sich die seherisch begabte Anna und die angehenden Schriftstellerin Johanna in den Lungenheilstätten Beelitz. Die daraufhin entstehende Beziehung verändert das Leben der beiden. Johanna schafft es endlich ihren ersten großen Roman zu schreiben und Anna kann ihrem Leben als einfache Fabrikarbeiterin entfliehen. Aber diese Verbindung der beiden Frauen ist nicht einfach und hat ihre eigene Dynamik.

Sehr gut gefallen hat mir die Beschreibung der Heilstätten. Sie wirkt fast utopisch an. Aber auch wenn es sich so liest wurden dort, die für die damalige Zeit sehr fortschrittliche Technik wie elektrisches Licht und E-Autos, genutzt. Hier liegt auch die Stärke des Romans. Er ist sehr gut geschrieben. Die Beschreibung der Heilstätten liest sich wie ein Ort der aus der Zeit gefallen ist. Er ist wie eine Insel. Daher wirkt die seherische Fähigkeit von Anna zwar unglaublich aber eben nicht unglaubwürdig.

Leider hat der Roman auch seine Längen. Auch der Erzählstrang in der Gegenwart, um die ziellose Vanessa, konnte mich nicht begeistern.

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Veröffentlicht am 28.07.2021

Rasant

Mord am Mandela Square
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Eigentlich möchte Frank Sattler nur einem Freund einen Gefallen tun und dessen Tochter Pia überreden aus Kapstadt nach Hause zu kommen. Doch das Mädchen, das er als sie 15 Jahre alt war zuletzt ...

Eigentlich möchte Frank Sattler nur einem Freund einen Gefallen tun und dessen Tochter Pia überreden aus Kapstadt nach Hause zu kommen. Doch das Mädchen, das er als sie 15 Jahre alt war zuletzt gesehen hat, ist zu einer erwachsenen Frau geworden und sie hat keine Veranlassung mit ihm zu kommen. Innerhalb kürzester Zeit hat er nicht nur seine Gefühle nicht mehr wirklich im Griff, er ist auch noch in ein Abenteuer geschlittert in dem es um mehr geht als eine kleine Liebelei. Denn wenn er, Pia und ihre Freunde überleben wollen müssen sie schnell sein.

Der Roman liest sich rasant. Die Geschichte geht Schlag auf Schlag und es bleibt weder den Protagonisten noch dem Leser mal eine Verschnaufpause. Das erzeugt einen spannenden Krimi, bei dem nicht langweilig wird. Aus meiner Sicht führt das aber auch dazu, dass die Figuren mitunter etwas blass bleiben.
Die Beschreibungen der Personen, Orte und des Geschehens waren dabei aber sehr bildhaft. Ich hatte beim Lesen das Gefühl eines Kopfkinos und hatte sehr deutliche Bilder vor Augen.

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Veröffentlicht am 24.06.2021

plätschert vor sich hin

Gespräche mit Freunden
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Die beiden Freundinnen und Studentinnen Frances und Bobbi plätschern irgendwie durchs Leben. Als sie das 10 Jahre ältere Ehepaar Nick und Melissa kennenlernen wird es kompliziert. Bobbi ist von Melissa ...

Die beiden Freundinnen und Studentinnen Frances und Bobbi plätschern irgendwie durchs Leben. Als sie das 10 Jahre ältere Ehepaar Nick und Melissa kennenlernen wird es kompliziert. Bobbi ist von Melissa fasziniert und Frances fühlt sich Nick hingezogen.

Es ist schwer sich eine abschließende Meinung zu bilden. Als erstes muss ich sagen, dass ich das Buch sehr fesselnd fand. Es war gut zu lesen und irgendwie floss es leicht und schnell dahin. Das hat mich zwischendurch selber gewundert, da es irgendwie keine rechte Handlung gibt. Gespräche und Szenen fließen irgendwie weiter in die nächsten getragen von Frances Gedanken und Wahrnehmungen. Alle Figuren außer der Ich-Erzählerin Frances bleiben blass und man erfährt nichts über sie. Interessiert es Frances gar nicht? Frances selber scheint irgendwie diffus und verschwommen. Auch sie selber fühlt sich so. Diesem Gefühl geht sie oft nach, aber ohne, dass es wirklich irgendetwas bringt oder zu einer Konsequenz führt.

Fazit:
Wen man sich treiben lassen möchte und eher an Beziehungskonstellationen als an einer spannenden Handlung interessiert ist, ist das Buch lesenswert. Wenn man Spannung und die Entwicklung einer Story möchte, vielleicht eher nicht das richtige Buch.

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Veröffentlicht am 10.06.2021

geeignet für Leseanfänger

Superflashboy und das Geheimnis von Shao-Shao
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Die Zielgruppe dieses Buches ist ganz klar ein Action/Superstar interessierter Leseanfänger bzw. Leseanfängerin.
Das Cover gibt dabei alles wieder was in diesem Buch zu erwarten ist: Superhelden, Kung ...

Die Zielgruppe dieses Buches ist ganz klar ein Action/Superstar interessierter Leseanfänger bzw. Leseanfängerin.
Das Cover gibt dabei alles wieder was in diesem Buch zu erwarten ist: Superhelden, Kung Fu, Tempel und irgendwie eine Krake.

Bei dem Buch handelt es sich um den zweiten Teil einer Reihe. Den ersten Teil habe ich nicht gelesen, fand das aber nicht hinderlich, um im Buch mitzukommen. Die Handlung, um Torben, der sich auf die Suche nach seinem verschwundenen Freund Mehmet begibt, spielt sich größtenteils in der verborgenen Heldenstadt Hero City ab. Dort haben alle Superheldenkinder Doppelgänger in der wirklichen Welt. Und manchmal haben diese Kinder mehr Lust auf Superhelden Dinge als die eigentlichen Superheldenkinder.
Die Handlung ist dabei eher einfach gestrickt und folgt einer geradlinigen Spur. Auch die Charaktere blieben in meinen Augen eher flach.

Gerade die Dinge, die das Buch für mich als Erwachsenen eher langweilig machten sind in meinen Augen Dinge, die es für Leseanfänger geeignet machen. Verwirrungen in der Handlung, innere Monologe oder tiefschichtige Charaktere sind für meinen Sohn (10) meist zu viel. Da er auch noch mit einer Leseschwäche zu kämpfen hat, führt zu viel Information häufig dazu, dass er der Handlung nicht mehr folgen kann.

Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Buch genau das richtige ist. Ich werde auf jeden Fall mal schauen was er davon hält.

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