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Veröffentlicht am 12.08.2021

Ideen fürs Wochenende

Auf ins Wochenende
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Klappentext:

„Eine Stadtbesichtigung in Heidelberg, Wandern im Chiemgau oder das Meer sehen in Ostfriesland? Auch eine Fahrt auf der Großglockner-Hochalpenstraße oder mit der Rhätischen Bahn ist an einem ...

Klappentext:

„Eine Stadtbesichtigung in Heidelberg, Wandern im Chiemgau oder das Meer sehen in Ostfriesland? Auch eine Fahrt auf der Großglockner-Hochalpenstraße oder mit der Rhätischen Bahn ist an einem Wochenende zu schaffen. Egal, worauf Sie Lust haben, dieser Kurzurlaubreiseführer liefert die Ideen für unvergessliche Tage. Mit Tipps zu Besichtigungen, jahreszeitlichen Events, besonderen Hotels sowie Shopping- und Ausgehmöglichkeiten für jeden Geldbeutel.“



Einfach mal raus! Mal etwas anderes sehen und erleben, das wäre was! Dieser kleine Helfer hier erleichtert uns etwas die Suche nach dem perfekten Wochenende. Deutschland, Österreich und die Schweiz werden zackig und knackig vorgestellt mit ihren besonderen Highlights. Je nachdem wo man wohnt, muss der Ausflug gar nicht weit sein. Egal ob das Erzgebirge, die Halligen oder den Schwarzwald erleben, egal ob Wien, Zürich oder Luzern - viel ist möglich und mit schönen Ausflugsmöglichkeiten verbunden. Neben Infos und Adressen, werden in kurzen Texten und tollen Bildern die Regionen schmackhaft gemacht. Leider auch hier nur wieder bedingt und auch wieder in einer zu kleinen Schriftgröße. Auch hier gilt, mal wieder, wer es ausführlicher will, sollte definitiv eine andere Quelle wählen.

3 von 5 Sterne

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  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 09.08.2021

Ein reiner Ideengeber aber kein vollwertiger Planer!

Roadtrips Deutschland
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Klappentext:

„Der Reiseführer für´s Handschuhfach: Ob für einen Wochenendtrip oder einen längeren Urlaub, mit diesem Buch wissen Sie, wo es langgeht. Brechen Sie auf zur UNESCO-Route von Lübeck nach Bremen, ...

Klappentext:

„Der Reiseführer für´s Handschuhfach: Ob für einen Wochenendtrip oder einen längeren Urlaub, mit diesem Buch wissen Sie, wo es langgeht. Brechen Sie auf zur UNESCO-Route von Lübeck nach Bremen, entdecken Sie die Alte Salzstraße oder fahren Sie auf den Spuren deutscher Dichter und Denker. Oder soll es der Rheinische Sagenweg oder die Badische Weinstraße sein? Setzen Sie sich in Ihr Auto und brausen sie los zu einmaligen Roadtrips in Deutschland.“



Gleich vorweg: dieses Buch ist NUR ein reiner Ideengeber! Es lassen sich keine Reisen damit planen oder gar zusammenstellen, denn dazu fehlen einfach zu viele Fakten. Hier geht es lediglich darum, was alles möglich ist, um Urlaub in Deutschland zu machen und so viel wie möglich auf einem Schlag zu erleben. Dafür ist dieses Buch wirklich sehr gut geeignet, aber an sich ist alles doch recht verwurschtelt und durcheinander. Die Inhaltsangabe ist knackig kurz und übersichtlich und genau so kurz und knackig gestaltet sich die kompletten Reisebeschreibungen. Von Nord nach Süd und Ost nach West wird jeder seine Tour finden aber für grundlegende Planungen müssen andere Reiseführer herhalten. Dennoch werden schöne Routen vorgestellt wie die Deutsche Edelsteinstraße, die Moselweinstraße oder Kaiserpfad und Königsweg. Neben groben geografischen Karten werden auch anhand von Bildern und Fotos dem Leser ein kleiner Einblick gewährt was einen so vor Ort erwartet. Die Texte sind wahnsinnig klein gedruckt und vollgestopft mit Wissen, welches erstmal nach mehrmaligen lesen in Ruhe geordnet werden muss.

Alles in allem ein kompakter Ideengeber mit Schwächen: Schriftgröße viel zu klein, zu viel grobes Wissen, mit dem sich nicht wirklich eine Reise planen lässt, aber wie gesagt, als Ideengeber ganz hilfreich - 3 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 09.08.2021

Zu viel Spökenkiekerei

Die Leuchtturmwärter
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Klappentext:

„In der Silvesternacht verschwinden vor der Küste Cornwalls drei Männer spurlos von einem Leuchtturm. Die Tür ist von innen verschlossen. Der zum Abendessen gedeckte Tisch unberührt. Die ...

Klappentext:

„In der Silvesternacht verschwinden vor der Küste Cornwalls drei Männer spurlos von einem Leuchtturm. Die Tür ist von innen verschlossen. Der zum Abendessen gedeckte Tisch unberührt. Die Uhren sind stehen geblieben.



Zurück bleiben drei Frauen, die auch zwei Jahrzehnte später von dem rätselhaften Geschehen verfolgt werden. Die Tragödie hätte Helen, Jenny und Michelle zusammenbringen sollen, hat sie aber auseinandergerissen. Als sie zum ersten Mal ihre Seite der Geschichte erzählen, kommt ein Leben voller Entbehrungen zutage – des monatelangen Getrenntseins, des Sehnens und Hoffens. Und je tiefer sie hinabtauchen, desto dichter wird das Geflecht aus Geheimnissen und Lügen, Realität und Einbildung.“



Emma Stonex hat den Roman „Die Leuchtturmwärter“ verfasst. Sie schafft es, das Feeling des Meeres gerade zu Beginn des Buches sehr gekonnt und authentisch einzufangen. Ihre Beschreibungen gehen unter die Haut, ebenso die Beschreibungen ihrer Charaktere. Egal ob die Wärter oder deren Partnerinnen - wir lernen sie alle kennen und werden so zu einem gewissen Teil der Geschichte. Stonex hat dabei einen besonderen Schreibstil: wenn jeder der Darsteller seine Geschichte erzählt, muss man genau lesen und auf viele Parts achten, um nicht den Faden zu verlieren oder gar wichtige Details zu überlesen. Hier öffnen sich Seelen und der aufmerksame Leser wird hier in gewisser Weise belohnt, wenn er die Chance nutzt und diese analysiert. Die Sichtweisen der Herren und der Damen zu erlesen war recht interessant und gestaltet sich für analytische Leser als Leckerbissen. Hier sind die Seelen geschunden und das rein nur vom Meer, vom Leuchtturm und von dem kargen, einsamen Leben. Man muss am Meer mit dem Meer leben, sonst ist man verloren….

Wie viele wissen, lese ich gern zwischen den Zeilen und so ist auch hier und da etwas zu finden, das die Geschichte besonders macht. Aber ab der Mitte des Buches verläuft sich aber meine Begeisterung im Sande, denn Stonex schweift mir dann einfach zu sehr ins Fantasy-Milieu ab und versucht den Leser bewusst unbewusst hinters Licht zu führen und eigentlich tut es der Geschichte gar nicht nötig, denn jeder realistische Leser, ahnt, was damals wie passiert sein könnte/muss. Hier an der Küste würden wir von Spökenkiekerei sprechen… Man wartet auf die Auflösung des Verschwindens und erhält ein Ende, das sich die Autorin lieber gespart hätte. Hier quillt leider der Kitsch heraus und die Gischt des Meeres vernebelt dem Leser die Sicht. Es gibt hier und da ein paar bildhafte Punkte, die man der nautischen Mystik zuordnen kann, wenn man sich damit auskennt. Wer dies nicht tut, wird für immer ein offenes Ende haben und unbefriedigt zurück bleiben. Dass sich dann die „verhassten“ Damen….egal…das wäre gespoilert um hier weiter ins Detail zu gehen. Schlussendlich hat mir persönlich das Ende die komplette Geschichte etwas verhagelt. Ich vergebe gute 3 von 5 Sterne, aber mehr werden es definitiv nicht.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.08.2021

Zu durcheinander

Holiday Kitchen
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Klappentext:

„Wenn wir nicht in den Urlaub fahren können, dann kommt der Urlaub eben zu uns. Die 70 internationalen Rezepte in diesem Kochbuch holen das Urlaubsfeeling nach Hause. Damit wird die eigene ...

Klappentext:

„Wenn wir nicht in den Urlaub fahren können, dann kommt der Urlaub eben zu uns. Die 70 internationalen Rezepte in diesem Kochbuch holen das Urlaubsfeeling nach Hause. Damit wird die eigene Küche zur Taverne, zur Strandbar oder zur thailändischen Garküche. Warum auch in die Ferne reisen? Daheim ist es eh am Schönsten, besonders wenn es schmeckt wie in der Traumregion.“



Den Urlaub nach Hause holen ist in Zeiten einer Pandemie keine schlechte Idee! Dieses Kochbuch vermittelt sehr viele unterschiedliche Rezepte aus unterschiedlichen Regionen der Welt. Leider sind die Regionen und ihre Rezepte recht wirr angeordnet, viele Zutaten bekommt man nur mit Mühe und Not oder muss sie gar per Websuche suchen und im Netz bestellen…

An sich sind die Rezepte recht ansprechend erklärt und mit schönen Bildern untermalt. Das große Urlaubsflair kommt bei mir dennoch nicht so wirklich hoch und somit vergebe ich gute 3 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.08.2021

Leider fehlen bekannte Fotografen

Lonely Planet Best Shots
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Klappentext:

„Der Mix für das perfekte Foto? Geduld, Ausdauer und das richtige Motiv. Das gilt auch in der Reisefotografie. Dieser Bildband versammelt das Beste von Lonely-Planet-Fotografen, angereichert ...

Klappentext:

„Der Mix für das perfekte Foto? Geduld, Ausdauer und das richtige Motiv. Das gilt auch in der Reisefotografie. Dieser Bildband versammelt das Beste von Lonely-Planet-Fotografen, angereichert mit der faszinierenden Geschichte hinter dem »Perfect Shot«. Von den Polarbären Kanadas bis zu den Pinguinen der Antarktis, von der Golden Gate Bridge bis zum Great Barrier Reef. Erst blättern und staunen – und sich anschließend selbst auf die Reise machen!“



Zum Thema „Perfektes Foto“ habe ich bereits mehrere Fotobände/Bücher bestaunen dürfen. Dieses Buch hier ist ganz ok, mehr aber auch nicht. Warum? Es fehlen einfach bedeutende Fotografen und die Bilder, die hier gezeigt werden, sind so Lesern wie mir bekannt. Wer hier neue Eindrücke und Inspirationen erhofft, wird etwas enttäuscht sein.

Die Optik und Haptik erhält selbstredend die 3 Sterne, denn diese ist wirklich gut! Leider ist das Format etwas klein geraten, und ein großformatiges Coffetable-Book wäre hier sinnvoller gewesen.

Alles in allem vergebe ich gute 3 von 5 Sterne.

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