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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2018

Sehr unterhaltsamer 4. Teil mit dem Eberhofer

Grießnockerlaffäre
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Rezension vom 14.04.2017 (2)



Der urige Dorfpoliszist Franz Eberhofer geniesst auch im 4. Teil der Reihe von Rita Falk sein Leben im beschaulichen Niederkaltenkirchen. Kein Wunder, dass er ...







Rezension vom 14.04.2017 (2)



Der urige Dorfpoliszist Franz Eberhofer geniesst auch im 4. Teil der Reihe von Rita Falk sein Leben im beschaulichen Niederkaltenkirchen. Kein Wunder, dass er gar nicht begeistert ist, wenn er zur Krankheitsvertretung nach Landshut abkommandiert wird. Vor allem, weil er den dortigen Vorgesetzten Barschel so gar nicht leiden kann. Doch ausgerechnet dieser Barschel wird ermordet aufgefunden. Und die Tatwaffe ist auch noch Eberhofer’s Hirschfänger. Da sieht es erst mal gar nicht gut für ihn aus. Und so nimmt er ebenfalls die Ermittlungen in diesem Mordfall auf.
Auch im vierten Teil der Reihe ist Rita Falk eine tolle Mischung aus Humor, Regionalkrimi und unverwechselbaren Personen gelungen. Besonders die urigen Charaktere sind es, die den besonderen Reiz der Rita-Falk-Bücher ausmachen: Allen voran die schwerhörige Oma, der kiffende Papa, dessen guter Kumpel und Richter Moratschek und natürlich Eberhofer’s Freund Birkenberger sorgen immer wieder für Lacher und urkomische Szenen.
Christian Tramitz setzt den lieben Eberhofer gekonnt in Szene und seine Stimme passt wunderbar zu Franz Eberhofer. Auch den Dialekt und die Mundart spricht er wunderbar, so dass man beim Hören immer wieder in ein Lachen oder Kichern ausbricht.
Ein wirklich unterhaltsames Hörbuch, das sehr gut z.B. für eine lange Autofahrt geeignet ist!

Veröffentlicht am 13.02.2018

Ein Krimi der leisen Töne

Ein irischer Dorfpolizist
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Sergeant PJ Collins ist ein gemütlicher Mensch, der in dem gemütlichen Örtchen Duneen einem gemütlichen Job als Polizist nachgeht, der allerdings nicht sehr aufregend ist. Bis zu dem Tag, an dem bei Baggerarbeiten ...

Sergeant PJ Collins ist ein gemütlicher Mensch, der in dem gemütlichen Örtchen Duneen einem gemütlichen Job als Polizist nachgeht, der allerdings nicht sehr aufregend ist. Bis zu dem Tag, an dem bei Baggerarbeiten über 20 Jahre alte Knochen entdeckt werden. Ab diesem Tag steht sein Berufs- und Privatleben Kopf, so wie auch das Leben einiger Einwohner von Duneen. Denn im Laufe der Ermittlungen kommen einige tragische Geschichten ans Licht und einige lang zurückliegende Auseinandersetzungen erwachen wieder, so dass es für so Manchen Zeit wird, sich mit dem zu beschäftigen, was früher einmal war.

„Ein irischer Dorfpolizist“ ist, wie es der Titel eigentlich schon vermuten lässt, ein eher ruhiger Krimi. Hier geht es nicht um blutige Morde, sondern eher um die feinen Zwischentöne und die Geschichten dahinter, was letztendlich zu einer Katastrophe geführt hat. Und dem, was dies für einige Menschen und deren Leben bedeutet hat.
Der Leser/Hörer erhält nach und nach Einblick in das Leben einiger Dorfbewohner, zum einen wie es vor vielen Jahren war und wie es nun heute ist. Dabei erhält man nach und nach immer mehr Einblicke, die zunächst im Verborgenen liegen.
Der Erzählstil ist daher ebenfalls eher ruhig, die Spannung baut sich eher langsam auf, wobei man bereits zu Beginn grübelt, wie wohl alles zusammenhängen könnte.
Der Synchronsprecher Charly Hübner trifft mit seiner tiefen Stimmlage und langsamen Erzählweise genau den richtigen Ton für diese Art von Geschichte. Auch de Betonungen finde ich sehr passend. Vor allem zu dem korpulenten und etwas träge wirkenden Sergeant PJ Collins passt die Stimme perfekt.
Es handelt sich bei „Ein irischer Dorfpolizist“ um einen Krimi der leisen Töne, der jedoch gut zu unterhalten weiß.

Veröffentlicht am 13.02.2018

Jürgen von der Lippe überzeugt!

Wie soll ich sagen …
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Jürgen von der Lippe ist einer der „Altmeister der Komik“. Wie so viele andere kenne ich ihn aus meiner Jugend, aus diversen Fernsehshows und von musikalischen Auftritten. Es scheint mir, als sei ich mit ...

Jürgen von der Lippe ist einer der „Altmeister der Komik“. Wie so viele andere kenne ich ihn aus meiner Jugend, aus diversen Fernsehshows und von musikalischen Auftritten. Es scheint mir, als sei ich mit ihm groß geworden und ich habe seine Lieder und seinen Humor schon immer sehr gerne gemocht. Daher hatte ich mich sehr auf das Hörbuch „Jürgen von der Lippe Live: Wie soll ich sagen…?“ gefreut und wurde nicht enttäuscht: Jürgen von der Lippe ist in seinem Element. Einerseits zeigt er Kuriositäten und Besonderheiten der deutschen Sprache auf, tut dies jedoch mit einer gehörigen Portion Humor. Zum Anderen unterhält er mit Publikumsspielen und amüsanten Liedern. Ein kleiner Nachteil des Hörbuchs ist, dass manche Gags oder auch Spiele besser verständlich wären, wenn man die Szene auch sehen würde, da diese natürlich für das Live-Publikum bestimmt sind.
Die gekonnten Parodien bekannter Stars sind jedoch immer überzeugend und einen Lacher wert!
Generell musste ich einige Male beim Hören herzhaft loslachen und fühlte mich gut unterhalten.

Veröffentlicht am 21.07.2017

Das Geheimnis von Zodiac Island

Murder Park
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Vor 20 Jahren musste der Vergnügungspark Zodiac Island geschlossen werden, nachdem dort ein Serienkiller hintereinander drei Frauen grausam getötet hatte. Der Killer, Jeff Boner, wurde gefasst und hingerichtet. ...

Vor 20 Jahren musste der Vergnügungspark Zodiac Island geschlossen werden, nachdem dort ein Serienkiller hintereinander drei Frauen grausam getötet hatte. Der Killer, Jeff Boner, wurde gefasst und hingerichtet. Sein letztes Opfer war die Mutter von Paul, der damals 4 Jahre alt war und heute als Journalist arbeitet. Als er die Möglichkeit bekommt, bei einem Presse-Event für einen neuen Park auf die Insel zu kommen, will er diese Chance wahrnehmen. Doch der neue Park ist keineswegs „nur“ ein Vergnügungspark: Hier soll das, was damals geschehen ist, die Besucher in Angst und Schrecken versetzen und dadurch unterhalten. Zur Eröffnung des Parks plant der Parkbesitzer ein Presse-Event, zu dem die Gäste von dem Psychologen Sheldon handverlesen werden. Und Paul ist einer dieser speziellen Gäste. Doch was die Teilnehmer nach der Ankunft auf der Insel erleben ist ganz und gar nicht das, was sie erwartet hatten. Und langsam aber sicher stellt sich die Frage, ob der Killer Boner wirklich tot ist…
Grundlage der Rezension ist die gekürzte Hörbuch-Version mit 612 Minuten Laufzeit.
Die Stimme des Sprechers Uve Teschner ist dabei sehr angenehm und schafft eine sehr passende Stimmung, auch durch wechselnde Stimmlagen etc.
Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt: Zum Einen begleiten wir Paul und die anderen Gäste auf die Insel und erleben mit ihm das Geschehen. Zum Anderen werden immer wieder Ausschnitte aus den Interviews zwischen Psychologe Sheldon und den potentiellen Event-Gästen eingespielt, die die Neugierde des Zuhörers immer weiter anregen.
Im Laufe der Geschichte lernt der Hörer die verschiedenen Personen immer besser kennen und erfährt mehr und mehr über sie. Und auch über ihre jeweiligen Verbindungen zum Zodiac Park.
Die Grundidee ist spannend und packend und sehr mitreißend. Beim Hören des Hörbuchs gab es jedoch immer mal wieder einige Wiederholungen und Längen, die den Hörfluss etwas gestört haben. Hier hätte man mehr kürzen Können, um die Spannung auf einem höheren Level zu halten und die Handlung voranzubringen. Jedoch gefällt mir die Story an sich sehr gut.
Auch die immer wieder eingestreuten überraschenden Drehungen und Wendungen verleihen der Thematik zusätzliche Abwechslung und Aha-Effekte beim Leser. Dadurch kann man immer wieder wunderbar miträtseln, was sich hinter all den Geschehnissen verbirgt.
Aufgrund der Längen zwischendurch kann ich jedoch nur 4 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 14.04.2017

Auftakt zu einem neuen Phantasie-Zweiteiler

Rat der Neun - Gezeichnet
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Klappentext:
In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Gabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder ...

Klappentext:
In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Gabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe … Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Gabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt. Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …

Beurteilung:
„Rat der Neun – Gezeichnet“ ist der Auftakt zu einem neuen Zweiteiler von Veronica Roth.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir etwas schwer, da man sofort mitten in der Handlung war, ohne eine Art Einleitung oder Ähnliches zu haben. Damit hatte ich zu Beginn einige Abschnitte lang ein wenig Probleme, bin dann aber doch in die Geschichte reingekommen. Sie spielt in einer Galaxie mit vielen verschiedenen Völkern auf unterschiedlichen Planeten, die sich zum Teil jedoch gegenseitig bekämpfen. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Cyra und aus der Sicht von Akos. Die Namensgebung ist sehr kreativ, was mir gut gefiel, manchmal jedoch auch mal zu kurzer Verwirrung führen kann, um wen es sich gerade handelt.
Nach dem etwas holprigen Einstieg konnte ich der Geschichte gut folgen und auch der Spannungsbogen steigt kontinuierlich an. Man verfolgt die Entwicklung der Protagonisten und fiebert mit ihnen.
Die beiden Sprecher Laura Maire und Shenja Lacher haben beide sehr überzeugende und mitreißende Stimmen. Mich hat beim Hören jedoch irritiert, dass Laura Maires Stimme zwar relativ jung und der Rolle angemessen klingt. Dahingegen schien mir Shenja Lachers Stimme viel reifen, so dass sie meiner Meinung nach eher zu einer älteren Person gepasst hätte. Akos und Cyra sind jedoch ähnlich alt, daher hätte ich dies auch gerne an ihren Stimmen gehört.
Daher vergebe ich 3,5 Sterne, runde aufgrund des Bewertungssystems auf 4 Sterne auf.