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Veröffentlicht am 14.04.2017

Ein sehr spannender und rasanter Fitzek der auf jeden Fall lesenswert ist!

AchtNacht
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Inhalt:

Am 8.8 um 8:08 Uhr startet die Todeslotterie. Was wäre wenn man den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen könnte und dieser zur AchtNacht gezogen wird?
Der gezogene gilt in dieser ...

Inhalt:

Am 8.8 um 8:08 Uhr startet die Todeslotterie. Was wäre wenn man den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen könnte und dieser zur AchtNacht gezogen wird?
Der gezogene gilt in dieser Nacht als vogelfrei und kann straffrei getötet werden. Er oder sie hätte 80 Millionen Feinde die den AchtNächter für das Preisgeld von 10 Millionen töten wollen.
Ein Scherz? Nein, es ist bitterer Ernst.
Ein Massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder läuft und nicht mehr aufzuhalten ist.
Und dein Name wurde gezogen. Die Jagd beginnt!

Meine Meinung:

Ich kenne ja noch nicht viel von Sebastian Fitzek, ganz besonders seine älteren Bücher wie Der Augensammler, nicht. Der Nachtwandler war mein erstes Werk von ihm und das konnte mich auch überzeugen, obwohl es nicht eins seiner besten sein soll.
Aber wenn ich ehrlich bin, waren die Bücher, die danach kamen nicht besonders berauschend.
Als letztes habe ich das Joshua Profil gelesen und es konnte mich nicht so richtig mitreißen, daher überlege ich mittlerweile jedesmal ob ich ein weiteres Buch vom Autor lesen soll.
Bei AchtNacht bin ich froh, dass ich es in die Hand genommen und dem Buch eine Chance gegeben habe, auch wenn es mich nicht umgehauen hat.
Lesenswert ist es auf jeden Fall, da es ab der ersten Seite bis zum Schluss rasant und spannend ist. Der Leser kommt kaum zum Luftholen.
Das Thema finde ich auch sehr gelungen und erschreckend, denn was muss der gezogene AchtNächter fühlen wenn die Wahl auf ihn fällt?
Todesangst macht sich breit und der Wille zu flüchten um sich so zu verstecken dass einen keiner findet und man die AchtNacht lebendig übersteht.
Doch erzählt die Geschichte nicht nur von der Todeslotterie und das Erlebte der beiden gezogenen, sondern man erfährt auch einiges aus dem Leben der beiden.
Wer sie waren und was ihnen im Leben schon alles passiert ist.
Ben ist eher der Verlierertyp und obwohl er sich viel selber zuzuschreiben hat, ist er mir trotzdem sympathisch und ans Herz gewachsen. Besonders, weil er sich so um seine Tochter Jule bemüht, die im Rollstuhl sitzt. Ben gibt sich die Schuld daran, da er das Auto gefahren hat, als der Unfall passierte, aber er konnte nichts dafür.
Was ich von Arezu halten soll, weiß ich selbst nach beenden des Buchs nicht, da sie echt eine total kaputte Persönlichkeit ist. Sie musste aber auch sehr viel durchmachen in ihrer Kindheit und ist dadurch zum psychischen Krüppel geworden.
Leser die auf dauerhafte Spannung, ohne Pause bis zum Schluss aus sind, sind bei diesem Buch an der richtigen Stelle.
Was mich aber etwas enttäuscht hat, ist das Ende des Ganzen, denn irgendwie habe ich mir schon relativ früh gedacht wie es enden könnte.

Mein Fazit:

Ein sehr spannender und rasanter Fitzek der auf jeden Fall lesenswert ist!

Veröffentlicht am 01.04.2017

Endlich ein Jugend-Thriller der mich überzeugen konnte,

Fürchte die Nacht
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Inhalt:

Lena und ihre beste Freundin Anne denken, dass die eine Woche Exkursion auf das Konto der verschrobenen Biolehrer geht.
Rund um das Landschulheim gibt es nichts als Bäume und dichtes Unterholz. ...

Inhalt:

Lena und ihre beste Freundin Anne denken, dass die eine Woche Exkursion auf das Konto der verschrobenen Biolehrer geht.
Rund um das Landschulheim gibt es nichts als Bäume und dichtes Unterholz. Der richtige Ort für Mutproben und genau dazu werden die Freundinnen von den Jungs herausgefordert.
Sie wollen alle zusammen im Wald übernachten. Spät in der Nacht wird Anne von einer vermummten Gestalt angegriffen und gewürgt. In der darauf folgenden Nacht kommt es zu einem weiteren Angriff und ein Mädchen der Klasse wird erdrosselt im Wald aufgefunden.
Völlig traumatisiert wird der Aufenthalt abgebrochen, doch der Mörder muss ihnen nach Hause gefolgt sein und lauert auf sein nächstes Opfer.

Meine Meinung:

Wenn ich ehrlich bin, stehe ich Jugend-Thrillern mittlerweile sehr skeptisch gegenüber. Doch wie man so schön sagt, soll man nicht alle über einen Kamm scheren.
Fürchte die Nacht von Claudia Puhlfürst ist eine der wenigen Ausnahmen, die mich überzeugen konnten. Wenn auch nicht zu 100%, aber im Großen und Ganzen ist es ein sehr gelungenes Buch.
Ein Thriller, egal ob für Jugendliche oder nicht, muss spannend sein und etwas Nervenkitzel mitbringen.
Beides ist in diesem Werk definitiv vorhanden, nicht zu viel und auch nicht zu wenig. Was mein Gesamtbild doch leider etwas erschüttert hat, sind ein paar Längen die in der Geschichte vorkommen.
Dass sich die Protagonisten mit dem auseinandersetzen was sie erlebt haben, muss auch so sein, aber ich hatte an einigen Stellen einfach das Gefühl, dass es doch etwas übertrieben wird.
Recherchieren hier und Mörder da. Ein bisschen weniger davon, wäre meiner Meinung nach etwas besser gewesen. Hat mich etwas genervt, aber das ich es deswegen abgebrochen hätte, ist nicht passiert.
Die Geschichte wird aus der Sicht der beiden Freundinnen Lena und Anne erzählt. Wobei ich nicht sagen kann, dass mir beide in irgendeiner Weise recht sympathisch gewesen wären.
Sie sind eben normale Teenies im Alter von 16 Jahren, naiv und teilweise recht unvernünftig.
Was mich sehr beeindruckt hat, ist die Tatsache dass ich wirklich bis zum Schluss nicht wusste wer der Täter sein soll, denn die Autorin legt immer wieder falsche Fährten aus, denen der Leser mit gutem Gewissen auch folgt.

Mein Fazit:

Endlich ein Jugend-Thriller der mich überzeugen konnte, zwar mit ein paar kleinen Schwächen, aber dennoch sehr spannend und voller Nervenkitzel!

Veröffentlicht am 21.03.2017

Interessant

Mein großes Buch der Tiergeräusche
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Meine Meinung:
Als Mutter kennen und haben wir natürlich schon Bücher mit Tiergeräuschen, denn sobald unsere Große die Tasten drücken konnte, hat sie regelmäßig alle wild durcheinander gedrückt. Mittlerweile ...

Meine Meinung:
Als Mutter kennen und haben wir natürlich schon Bücher mit Tiergeräuschen, denn sobald unsere Große die Tasten drücken konnte, hat sie regelmäßig alle wild durcheinander gedrückt. Mittlerweile ist sie viereinhalb und wir haben noch einen ganz kleinen Nachwuchs.
Das Buch hat uns vor allem angesprochen, weil es 50 Geräusche gibt und in ihren anderen Büchern sind meist nur 4-5 unterschiedliche Tiere (und auch nur die Gängigsten).
Positiv ist also, dass es viele verschiedene Geräusche gibt, die unterteilt sind in "Bauernhof", "Haustiere", "Wald", "In der Natur", "Zoo", "Meer" und "Vögel".
Auf der rechten Seite findet man immer 7-8 Tiere und auf der linken Seite gibt es zu einigen der Tiere Informationen, so dass Kinder nicht nur die Laute der Tiere hören, sondern auch lernen was sie fressen, oder sonst so machen.
Auf der rechten Seite wo die Tiere sind ist immer ein roter Knopf auf dem "drück mich" steht und den man drücken muss bevor man die Tiere anklickt. Vergisst man es, machen die Tiere aus dem Meer nämlich noch die Bauernhofgeräusche.
Die Seiten sind aus einer Art beschichtetes, dickeres Papier (also keine dicke Pappe wie man sie meist von Kinderbüchern kennt).
Unsere große Tochter musste die Tiere schon ziemlich genau anklicken und auch relativ feste drücken, so dass ich die Empfehlung ab 24 Monate nicht teilen kann, uns das Buch für ältere Kinder aber trotzdem sehr gut gefällt. Die Geräusche an sich sind sehr klar.
Die Geräusche und Informationen laden zum gemeinsamen lesen, aber auch zum selbst entdecken ein.

Fazit:
Ab 24 Monate würde ich als Mama dieses Buch noch nicht empfehlen, wenn die Kinder die Geräusche selbst anklicken sollen. Für etwas ältere Kinder (zu denen unsere Große schon zählt) ist das Buch mit 50 verschiedenen Tiergeräuschen aus den unterschiedlichsten Lebensräumen sehr interessant.

Veröffentlicht am 20.03.2017

Ich werde Shahrzad, Chalid und Tarik vermissen.

Rache und Rosenblüte
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Inhalt:
Nachdem großen Feuer in Ray hilft Chalid unerkannt fast täglich beim wiederaufbau der Stadt.
Weil er sich täglich aus dem Palast schleicht, gerät er mit seinem Cousin Jalal in Streit, denn Jalal ...

Inhalt:
Nachdem großen Feuer in Ray hilft Chalid unerkannt fast täglich beim wiederaufbau der Stadt.
Weil er sich täglich aus dem Palast schleicht, gerät er mit seinem Cousin Jalal in Streit, denn Jalal ist seit dem Weggang der Dienerin Despina eh sauer. Seiner Meinung nach hätte Chalid sie nicht gehen lassen dürfen, denn sie ist von Jalal schwanger.
Shahrzad hält sich im Badawi-Lager auf, indem sich alle auf den bevorstehenden Krieg vorbereiten.
Omar al-Sadiq, der Scheich des Badawi-Lagers fragt sich auf welcher Seite er kämpfen soll: An der Seite von Reza bin-Latief, der seine Tochter rächen will, oder ob er sich mit dem Kalifen von Chorasan zusammenschließen soll.

Meine Meinung:
Der erste Teil dieser Reihe hat mich total begeistert und fasziniert, denn neben der 1001-Nacht Kulisse, neben den orientalischen Düften und Gerichten gibt es diese eine besondere Liebesgeschichte die wundervoll und überhaupt nicht aufdringlich schnulzig ist.
In diesem Teil lernt der Leser auch Shahrzads Schwester Irsa besser kennen, die zu einer jungen Frau herangewachsen und das erstemal verliebt ist. Rahim, ihr angegebeter und sie tänzeln immer umeinander rum und beide sind liebenswerte Protagonisten, die schüchtern sind im Umgang miteinander. Am Anfang hat mich Irsa etwas genervt, denn sie war bockig und stur, aber sie beschäftigt sich mit Kräutern und bekommt so indirekt auch eine wichtige Rolle.
Tarik kann man lieben oder hassen, denn er leidet ziemlich darunter das er Shazi liebt, sie aber mittlerweile glücklich verheiratet ist. Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich Tarik sehr gerne mag. Natürlich ist sein stolz verletzt und sein Herz gekränkt und er handelt manchmal, wie Chalid, sehr überstürzt. Trotzdem würde ich sagen er ist ein loyaler Mensch und wenn man ihn an seiner Seite hat, dann kann man sich auf ihn verlassen.
Shahrzad und Chalids größter Wunsch ist es natürlich den Fluch zu brechen, denn Chalid kann nicht einmal mehr schlafen. Er leidet unter der Situation und der Ungerechtigkeit. Um seine Stadt zu schützen, musste er so viele Leben nehmen und jedes hat ihn tiefer in Depressionen gestürzt.
Schnell vergisst man, dass Chalid nicht mal zwanzig Jahre jung ist und schon als König regiert.
Wie schon im ersten Teil brauchte ich auch hier die Magie nicht, aber sie gehörte stellenweise einfach dazu.
Es gibt ein paar neue Charaktere die interessante Rollen haben, es gibt alte Charaktere die wieder auftauchen und es gibt welche, von denen man sich verraten fühlt.
Das Ende wirkte sehr überstürzt und allgemein wurden sehr viele Geschichtsstränge im Buch eingebaut, die teilweise zu viel und zu schnell abgehandelt wurden.

Fazit:
Obwohl die Geschichte an einigen Stellen von der Autorin anscheinend zu wenig Aufmerksamkeit bekam, dafür aber viele Ideen eingeworfen wurden und das Buch dadurch stolpernd endet, werde ich Shahrzad, Chalid und Tarik vermissen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Gefühle
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Originalität
Veröffentlicht am 03.03.2017

Eigentlich ein einfaches Prinzip...

Abnehmen nach dem 20:80-Prinzip
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Meine Meinung:
In unserer Familie haben viele Personen Übergewicht. Auf der Suche nach DER Abnehmmethode, bzw. Ernährungsumstellung, haben sich meine Mutter und ich zusammen getan und das 20:80 Prinzip ...

Meine Meinung:
In unserer Familie haben viele Personen Übergewicht. Auf der Suche nach DER Abnehmmethode, bzw. Ernährungsumstellung, haben sich meine Mutter und ich zusammen getan und das 20:80 Prinzip getestet.
80% der Essgewohnheiten beibehalten und nur 20% ändern? Das ist für Gewohnheitstiere doch sehr verlockend.
Zunächst einmal liest sich das 20:80 Prinzip optimal.
Interessant sind vor allem der Selbstcheck und die Selbsteinschätzung welcher Essenstyp wir sind.
Als wir dann merkten, dass in uns verschiedene Typen stecken, waren wir beide etwas erschrocken.
Das Prinzip an sich ist einleuchtend.
Es gibt viele Anreize und gute Rezepte. Gut ist auch die Übersicht was sich im Kühlschrank befinden sollte.
Zunächst haben wir versucht auf drei Mahlzeiten zu gehen. Das funktioniert bei meiner Mutter leider nur wenn sie zuhause ist oder Urlaub hat. Während der Arbeitstage schafft sie es nicht mit drei Mahlzeiten auszukommen. Sie versucht allerdings dann ein Stück Obst zu essen.
Für mich selbst sind drei Mahlzeiten auch schwierig, denn ich hatte 2011 eine Magenop und durch den verkleinerten Magen, muss ich mehrere kleine Mahlzeiten zu mir nehmen.
Schwierig ist es für meine Mutter auch auf Kohlehydrate in einer Mahlzeit zu verzichten. Das gelingt ihr nicht sehr oft, sie bemüht sich aber. Ich habe dagegen nicht so viel Probleme damit, denn mit dem kleineren Magen habe ich schnell gelernt, dass nicht alles passt und so esse ich eh lieber Fleisch und Gemüse.
Eiweiß zählen ist für uns auch nicht so einfach. Allerdings achten wir jetzt mehr auf Nahrungsmittel die Eiweiß enthalten, bzw. darauf wie viel Eiweiß sie enthalten.
Meine Mutter bemüht sich täglich zu kochen und viel Gemüse zu essen, denn das isst sie ja eh gerne.
Wir kochen hier jeden Tag, da unsere Große schon normal mit uns mit isst und eine ausgewogene Ernährung uns sehr wichtig ist, vor allem damit sie nicht so endet wie ich selbst.
Bei Fetten achten wir auf gesunde Fette/Öle, ansonsten nehmen wir Halbfettmargarine.
Auch die Raumtemperatur ist bei uns nicht so hoch, so dass der Körper arbeiten muss. Ich habe noch ein Baby und da liegt die ideale Schlaftemperatur eh zwischen 16 und 18 Grad.
Alles in allem haben wir für uns mitgenommen das wir besser planen müssen, denn ohne geht es nicht. Da wir gerne kochen und auch frisch ist das allerdings kein Problem.

Meine Mama wird weiterhin versuchen sich nach dem Prinzip zu ernähren und hofft auf einen langfristigen Erfolg. Für mich dagegen ist es allein durch die drei Mahlzeiten leider nicht das Richtige.

Fazit:
Eigentlich ein einfaches Prinzip, aber für mich leider nicht umsetzbar. Trotzdem haben wir einiges für uns mitnehmen können und meine Mutter möchte sich weiterhin danach richten.