Rebecca Yarros ist eine Allrounderin
Alles, was ich geben kann – The Last LetterIch habe dieses Buch durch Zufall entdeckt und habe nichts erwartet. Klar kannte ich die Autorin von der Fourth Wing Reihe, die ich natürlich gelesen und geliebt habe. Aber ob diese Autorin auch gefühlvoll ...
Ich habe dieses Buch durch Zufall entdeckt und habe nichts erwartet. Klar kannte ich die Autorin von der Fourth Wing Reihe, die ich natürlich gelesen und geliebt habe. Aber ob diese Autorin auch gefühlvoll kann oder besser im Fantasybereich bleiben sollte ? Das wollte ich unbedingt herausfinden.
Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Man kommt superschnell in dieses Buch rein und der Schreibstil ist wirklich mitreißend. Das diese Geschichte im Wechsel von Ella und Beckett erzählt wird, sorgt dafür das man nur so durch die Seiten fliegt. Durch diese Aufteilung lernt man die Charaktere wirklich sehr gut kennen und kann immer mit ihnen mitfühlen. Ich mochte hier jeden Charakter, aber Beckett war mein Favorit. Ella, sie hatte manchmal schon Momente in denen ich die Augen leicht verdrehte. Ich meine ein Vertrauensproblem kann man nicht einfach so überwinden, aber sie macht es Beckett wirklich ein wenig schwer und ich fand es manches Mal leicht überzogen.
Aber eins hat der Roman wirklich geschafft: mich komplett für sich einzunehmen. Wenn man einmal angefangen hat will man immer weiter lesen. Ich hatte dieses Buch daher in relativ kurzer Zeit durchgelesen und an manchen Stellen flossen die Kullertränchen. Es gab den ein oder anderen Plot-Twist, der auch gar nicht so einfach zu verdauen war. Aber letztlich kann ich nur sagen, dass dieser Roman wirklich großartig ist und in Sachen romantischer Geschichten war das sicher nicht mein letztes Buch von Rebecca Yarros.