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Veröffentlicht am 21.09.2021

Die 70er werden gut eingefangen, Freundschaft und Familie stehen im Fokus

Die Wunderfrauen
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Der würdige Abschluss einer Zeitreise durch die 50er, 60er und hier nun durch die 70er Jahre mit einer Freundschaft unter vier sehr verschiedenen Frauen.
Zu meinem Lieblingscharakter hat sich Helga gemausert ...

Der würdige Abschluss einer Zeitreise durch die 50er, 60er und hier nun durch die 70er Jahre mit einer Freundschaft unter vier sehr verschiedenen Frauen.
Zu meinem Lieblingscharakter hat sich Helga gemausert die von Anfang an immer sehr stark und emanzipiert aufgetreten ist und sich hier endlich ihren Lebenstraum erfüllen kann.
Der Schreibstil ist immernoch gut verständlich und der Erzählstil zaubert durch detaillierte Beschreibungen eine blumige Welt ins Kopfkino.
Auch Annabelle, Louise und Marie werden weiterentwickelt jede hat wieder einige Probleme, unvorhergesehene Situationen zu meistern, Freude und Leid liegen immer ziemlich auf gleicher Höhe und lässt einen nicht zu Atem kommen aber das auf eine keinesfalls reisserischen Weise sondern eher warmherzig.
Alle sind mehr oder weniger miteinander verbunden und greifen sich unter die Arme und sind füreinander da auch wenn jede ihr eigenes Leben lebt das auch Überraschungen bereithält.
Wir verabschieden uns von Instutionen und dürfen Neuanfänge miterleben die sogar Spielraum für weitere Teile um die Frauen eröffnen.
Ich fand es sehr authentisch denn es gibt tatsächliche Ereignisse die die 70er beherrschten und die auch eingeflochten werden und das Leben der Frauen beeinflussen.
Ich bin froh alle Teile gelesen zu haben denn eine Vorkenntnis ist sicher von Vorteil da wir auch alte Bekannte treffen die in den anderen Teilen wichtige Fixpunkte der Frauen waren.
Immernoch steht neben der Familie die Freundschaft im absoluten Fokus und daher empfehle ich die ganze Trilogie um Luise, Annabel, Marie und Helga.
Ich vergebe 4 Sterne obwohl ich diesen Teil am schwächsten von den dreien fand würde aber gern weitere Teile lesen und gern in die 80er reisen die ja auch ein sehr spannendes Jahrzehnt sind.

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Veröffentlicht am 14.09.2021

faszinierende Biographie als Unterhalungsroman, Fakten und Fiktion von der Filmikone Merle Oberon der 30er Jahre

Das Flüstern des Mondfalters
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Ein fast poetischer Buchtitel, ein ansehnliches geheimnisvolles Cover und der vielversprechende Klappentext haben mich zu diesem Buch aus dem Tinte und Feder Verlag greifen lassen.
Diese Geschichte ist ...

Ein fast poetischer Buchtitel, ein ansehnliches geheimnisvolles Cover und der vielversprechende Klappentext haben mich zu diesem Buch aus dem Tinte und Feder Verlag greifen lassen.
Diese Geschichte ist schon Mitte 2018 erschienen und lag definitiv unverdient zu lange auf meinem SuB.
Der Buchtitel ist passend zur Handlung gewählt das wurde mir nach dem Lesen bewusst.
Ein sehr gut verständlicher Schreibstil und ein relativ unterhaltsamer Erzählstil lassen bunte intensive Bilder im Kopf entstehen.
Dem Genre nach würde ich dieses Buch als interessante Biographie in Romanform zuordnen.
Die faszinierende Protagonistin Merle Oberon ist eine reelle Filmstarikone der 30er Jahre die wir auf einem aufregenden Weg von Indien bis Hollywood verfolgen dürfen.
Zufälle, Kontakte, herbeigeführte Missverständnisse, Geheimnisse und Vertuschungen bringen die englisch-indisch stämmige Schauspielerin in Kreise die für jemand ihrer Herkunft zu dieser Zeit undenkbar wären.
Das ist sehr spannend mitzuerleben, auch das uns andere sehr bekannte Namen aus der Glanzzeit des Farbfilms und dieser Glitzerwelt Hollywoods begegnen konnte mich begeistern.
Die Autorin mischt gekonnt Fakten mit Fiktion und lässt so eine farbenfrohe Welt in Kalkutta, London und Hollywood entstehen.
Der informative Epilog klärt uns nochmal über tatsächliche Ereignisse, den realen Charakteren und der künstlerischen Freiheit auf wie diese in Verbindung zueinander stehen das wirft ein tolles Bild auf die ganze Geschichte.
Die Geschichte hat mich zum Googlen verführt was immer ein gutes Zeichen ist um noch mehr zu erfahren über die Protagonisten und deren Lebenswege.
Ich fühlte mich für einige Lesezeit sehr gut unterhalten und entführt so das ich dieses Buch definitiv weiterempfehlen werde und mich mit anderen darüber austauschen werde.
Von mir gibt es 4 richtig gute Sterne.

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Veröffentlicht am 07.09.2021

Ein spannender Auftakt um eine mutige Frau die Mitte des 19. Jhd. Interesse an der Medizin entwickelt

Das Juliusspital. Ärztin aus Leidenschaft
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Viel zu lange habe ich gewartet das Juliusspital zuende zu lesen. Es ist ein toller spannender Auftakt zu einer historischen Buchreihe. Neugierig geworden bin ich auf das Buch als es anfing mit diesen ...

Viel zu lange habe ich gewartet das Juliusspital zuende zu lesen. Es ist ein toller spannender Auftakt zu einer historischen Buchreihe. Neugierig geworden bin ich auf das Buch als es anfing mit diesen Ärztesagas überall und ich die Autorinnen kannte und den Klappentext ansprechend fand, daher habe ich zu dieser Geschichte gegriffen.
Ausserdem spielt es in Würzburg einer interessanten Stadt in Unterfranken/Bayern die ich schon öfters besucht habe und deren historische Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Bauwerke und Cafes ich sehr spannend finde.
Hier geht es um wie der Buchtitel ja schon verrät um das Juliusspital zu dem ich noch keine historischen Fakten kannte und die im Buch unterhaltsam und informativ eingeflochten werden.
Dieser Umstand und auch die berühmten Persönlichkeiten wie von Virchow und auch die fiktionalen Charaktere machen das Ganze zu einem glaubwürdigen Leseabenteuer.
Viviana, Tochter aus einer angesehenen Bankiersfamilie deren Interesse an der Medizin wird langsam und mit zufälligen Begegnungen geschürt. Ihr Weg ist steinig, vor einen respekteinflössenden Ort, mit bunt beschriebenen sympathischen oder auch bösen Charakteren gepflastert das macht die Geschichte glaubwürdig und man fiebert mit Viviana mit.
Es wird eine warmherzige Athmosphäre in einem schwierigen Zeitalter transportiert und die medizinischen Errungenschaften sind plausibel eingefügt.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, dabei aber immer gut verständlich trotz der eher wissenschaftlichen Themen.
Daneben gibt es die faszinierenden Hauptdarsteller die der Geschichte ihr Gesicht geben und deren fiktionale Handlungen mit den tatsächlichen Fakten eine schöne historische Symbiose eingehen.
Viviana wächst im Laufe der Zeitsprünge von Anfang bis Mitte des 19 Jhd über sich hinaus und an ihren Aufgaben.
Das informative Nachwort beleuchtet neben der Zeit, die Geschichte, die Mediziner und deren Werdegänge das gefällt mir persönlich immer sehr in einem historische Roman da es nochmal ein anderes Bild auf das Erlebte wirft.

Der nächste Besuch in Würzburg ist gebongt und ich vergebe mit einer Leseempfehlung 4 überzeugte Sterne.
Den nächsten Teil werde ich definitiv auch noch lesen.

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Veröffentlicht am 19.08.2021

guter Einstieg in die Beiersdorf Geschichte mit tollen Charakteren, unterhaltsamer Fiktion die bekannte Fakten in ein spannendes Licht stellt.

Die Frauen vom Jungfernstieg. Gerdas Entscheidung
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Die Firma Beiersdorf ist mir bekannt als Hersteller der Niveacreme in der bekannten blauen Dose bei der mir nie klar war wie alt die Rezeptur bzw. der Ansatz dazu ist. Auf der ganzen Welt sind ihre Artikel ...

Die Firma Beiersdorf ist mir bekannt als Hersteller der Niveacreme in der bekannten blauen Dose bei der mir nie klar war wie alt die Rezeptur bzw. der Ansatz dazu ist. Auf der ganzen Welt sind ihre Artikel bekannt und daher ist die Firmengeschichte als historischer Roman für mich so interessant.
Gerade dieses Thema und die guten Erfahrungen mit der Autorin die mir schon von anderen Büchern bekannt ist die mich sehr gut unterhalten haben wie ( zB. Die Hamburg Saga, das Marzipanmädchen und andere diverse historische Werke von ihr.) haben mich neugierig auf diese Saga gemacht.

Der gut verständliche Schreibstil und der unterhaltsame kurzweilige Erzählstil machen auch diese historische Geschichte zu einem Lesevergnügen.
Die Handlung spielt sich Ende des 19 Jahrhunderts in Hamburg ab wo die Firma Beiersdorf auch tatsächlich ihren Hauptsitz hat.
Die bekannten Fakten und reellen Personen werden mit künstlerischer Fiktion und passenden Charakteren zu einer ausgewogenen Handlung verwoben das macht auch den Charme dieses Buches aus.
Neben dem Namensgeber Herr Beiersdorf lernen wir als Hauptcharaktere Oscar Troplowitz und 3 grundverschiedene Frauen kennen die eine sehr grosse Rolle spielen und deren Wege zusammenführen obwohl sie komplett verschiedener Gesellschaftsschichten Hamburgs entstammen.
Alle Charaktere sind bildhaft beschrieben haben Ecken und Kanten die ihnen ein Gesicht verleihen und mich so zum Mitfiebern anregen.
Die Begebenheiten spielen sich glaubhaft ab, sind teils dramatisch führen über glückliche Fügungen, wissenschaftliche verständliche Aspekte und unkonventioneller Denkweise zu einer interessanten nachvollziehbarer spannenden Handlung die dieser erfolgreichen Firmengeschichte gerecht wird.
Erschüttert hat mich das Thema der Cholera die Ende des 19 Jhd. in Hamburg grassierte und auch kurz angerissen wird und die erschreckenden Parallelen zum aktuellen Pandemiegeschehen was mich auch ein bisschen triggerte.

Mit diesem 1. Teil scheint aber noch nicht alles erzählt zu sein denn es folgen weitere Teile die mich auf jeden Fall interessieren und an dem 2. Teil der den Beititel < Antonias Hoffnung > trägt bin ich gerade dran der auch ziemlich nahtlos an diese Geschichte anschliesst.

Von mir gibt es 4 grossartige Sterne und eine absolute Leseempfehlung für diesen Auftakt der historischen Saga um Beiersdorf.

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Veröffentlicht am 17.08.2021

der faszinierende Aufstieg der intelligenten Sarah aus der Gosse ins glänzende Auktionsmilieu. Spannend, detailliert und auch dramatisch.

Das Auktionshaus (Die Auktionshausserie 1)
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Mit dem Buchtitel, dem wunderschönen Buchcover und dem interessanten Klappentext hat mich Autorin auf dieses Buch neugierig gemacht.
Das Thema Auktionsgenre das behandelt wurde war mir komplett neu und ...

Mit dem Buchtitel, dem wunderschönen Buchcover und dem interessanten Klappentext hat mich Autorin auf dieses Buch neugierig gemacht.
Das Thema Auktionsgenre das behandelt wurde war mir komplett neu und wird mit historischen Begebenheiten der Zeit aufgewertet.
Es spielt Anfang des 20 Jhd mit Geschehen aus dem 1. Weltkrieg und wie es sich in England niedergeschlagen hat. Es gibt kleinere Zeitsprünge um die Handlung historisch weiterzutreiben.
Ich mochte die Geschichte um den faszinierenden Aufstieg von Sarah aus dem Elendsviertel Londons ins Auktionsmilieu das in einem komplett anderen Umfeld spielt denn das wurde sehr bildhaft und dabei glaubhaft erzählt.
Der Schreibstil ist gut verständlich, dabei unterhaltsam und hält immer einen konstanten Spannungsbogen der so keine Langeweile aufkommen lässt.
Die vielfältigen Charaktere sind farbig gestaltet und schafften es mich in ihre Welt zu entführen, hervorheben möchte ich dabei die Hauptprotagonistin Sarah die mir sympathisch, intelligent und warmherzig vorkam.
Auch ihre Gönnerin Lady Sudbury glaubt an Sarah fördert ihre gesunde Neugierde ist dabei grossherzig und freundlich und kitzelt so das Mindeste bei ihr raus.
Durch Intuition, Lernbereitschaft und gutem Zuhören schafft es Sarah sich Know How anzueignen das auf die Erfahrungen der Autorin zurückzuführen sind die in dieser Branche mal tätig gewesen ist.
Auch die interessanten detaillierten Beschreibungen der Auktionsexponate jeglicher Art deren Geschichte oder Herkunft trugen ihren Teil zur Spannung bei.
Zwischendurch holt Sarah ihre Vergangenheit ein und nimmt dann sogar dramatische Züge an also jedes Gefühl wird mit diesem Buch bedient.

Mit dem heutigen Wissen baut sich die Handlung in Hinblick auf die 20er schon auf und macht mir sogar Angst um einige der sympathischen Charaktere und deren weiteren Weg.

Für mich ein gelungener Auftakt einer neuen Saga mit einem Cliffhanger der neugierig auf den nächsten Teil zurücklässt.

Von mir eine Leseempfehlung mit einer grossartigen 4 Sternebewertung.

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