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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2018

Die 5 Sekunden Regel

Die 5 Sekunden Regel
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In diesem Buch beschreibt die Autorin ihre 5 Sekunden Regel. Diese Regel soll helfen, Dinge anzugehen, ohne vorher ewig darüber nachzugrübeln. Auch lästige Dinge sollen so schnell aus dem Weg geschafft ...

In diesem Buch beschreibt die Autorin ihre 5 Sekunden Regel. Diese Regel soll helfen, Dinge anzugehen, ohne vorher ewig darüber nachzugrübeln. Auch lästige Dinge sollen so schnell aus dem Weg geschafft werden, anstatt sie auf die lange Bank zu schieben. Somit soll man wieder selbstbestimmt und voller Elan sein Leben meistern.

Das Konzept hört sich schlüssig und interessant an. Es ist eine sehr einfache Regel, deren Erklärung nicht viel Zeit beansprucht. Hier dreht sich aber das ganze Buch um diese Regel. So bleibt es nicht aus, dass man desöfteren auf Wiederholungen trifft. Dies macht das Lesen mit der Zeit etwas langatmig.
Außerdem sind viele kurze Erfahrungsberichte zu finden, die sich sehr ähneln. Alle sind voller Lob und begeistert, wie positiv sich ihr Leben verändert hat. Grundsätzlich finde ich Erfahrungsberichte zwar interessant, aber nicht in dieser Menge und in diesem Gleichklang. Ich fand diese auf Dauer einfach nur störend.

Eine schöne Idee ist das Armband, das dem Buch beiliegt und immer an die 5-Sekunden-Regel erinnert. So verliert man diese und das eigene Ziel wohl nicht so leicht aus den Augen. Auch die Seiten, die wohl zum Heraustrennen gedacht sind, gefallen mir.

Fazit:

Die Regel selbst ist interessant und scheint auch zu funktionieren. Doch die vielen Wiederholungen und Unmengen an ähnlichen Erfahrungsberichten fand ich etwas anstrengend.

Veröffentlicht am 22.08.2025

nicht mein Fall

Pearls & Skulls, Band 1 - Unsterblich
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Paige, Tochter des Motorradclub Präsidenten, trifft auf Lavaughn, einen Vampir. Da der Motorradclub und die Vampire in Feindschaft leben, steht das Aufeinandertreffen unter keinem guten Stern. Die jeweils ...

Paige, Tochter des Motorradclub Präsidenten, trifft auf Lavaughn, einen Vampir. Da der Motorradclub und die Vampire in Feindschaft leben, steht das Aufeinandertreffen unter keinem guten Stern. Die jeweils anderen werden nämlich bisher immer mit allen Mitteln bekämpft. Doch jetzt müssen sich Paige und Lavaughn aufeinander einlassen. Denn durch eine dritte Partei steht für die Biker und die Vampire viel auf dem Spiel ...

Der leichte Erzählstil gefällt mir. Außerdem mag ich es dass man die Geschichte abwechselnd mit Paige bzw. Lavaughn miterlebt. So lernt man beide, mit Gedanken und Gefühlen kennen. Ich fand sie beide grundsätzlich sympathisch und war auch gespannt, wie sie ihre große Abneigung ablegen wollen, da sie auf komplett verschiedenen Seiten stehen. Ihr gemeinsamer Roadtrip war dann aber nicht gerade abwechslungsreich. Es geht die meiste Zeit nur darum, ob man sich gegenseitig vertraut, der andere ein Monster ist oder nicht, was ja einerseits verständlich ist. Doch ich hatte das Gefühl, dass es immer einen Schritt aufeinander zu, dann gleich wieder zurück ging. Und so blieb die Geschichte auf der Stelle. Es gibt zwischendurch auch spannende Situationen. Aber auch diese konnten mich nicht völlig überzeugen.

Was mir nicht gefallen hat, ist, dass die Charaktere der vorherigen Bücher der Autorin mit einem Schlag eingeführt werden. Mir war gar nicht klar, dass diese hier eine Rolle spielen würden. Da ich die anderen Bücher nicht kenne, war mir das zuviel. Dieser Teil, der auch Erklärungen zu den jeweiligen Personen enthielt, war ziemlich langatmig. Auch fand ich die Verbindung dieser Charaktere mit der Geschichte nicht wirklich gelungen. Vielleicht ist das aber anders, wenn man die anderen Bände kennt.

Das Ende ist zwar spannend. Trotzdem werde ich die Fortsetzung aus o.g. Gründen nicht lesen.

Fazit:

Es passiert weniger als erwartet, da die Geschichte oft auf der Stelle tritt. Zwischen Paige und Lavaughn ist es ein ewiges Hin und Her. Mir fehlte insgesamt der Spannungsbogen. Dazu waren mit die vielen Charaktere aus den anderen Büchern zuviel. Alles in allem: Leider nicht mein Fall.

Veröffentlicht am 23.08.2021

konnte mich nicht überzeugen

Bis ans Ende aller Fragen
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Früher wussste Maxi, wie ihr Leben einmal sein würde: Toller Mann, Kinder und natürlich eine steile Karriere. Mit Anfang 40 sieht es aber ganz anders aus. Doch ihre Nichte Summer möchte dies ändern. Daher ...

Früher wussste Maxi, wie ihr Leben einmal sein würde: Toller Mann, Kinder und natürlich eine steile Karriere. Mit Anfang 40 sieht es aber ganz anders aus. Doch ihre Nichte Summer möchte dies ändern. Daher nimmt sie Maxi mit zu einer Trauergruppe, in der Hoffnung, dass diese dort ihren Traummann findet. Obwohl Maxi von dieser Idee nicht angetan ist, fallen ihr wirklich zwei Männer auf. Scheinbar beruht dies auf Gegenseitigkeit. Doch damit steht Maxi natürlich vor einem riesigen Problem. Wie soll sie nur ihr Vorgehen beichten?

Anfangs hat mir die Geschichte sehr gefallen. Sie liest sich leicht und flüssig. Maxi fand ich sympathisch und war ich sehr gespannt, wie sich die Schnapsidee mit der Trauergruppe entwickelt. Dass das nicht wirklich eine gute Idee ist, damit habe ich schon gerechnet. Doch mit der Zeit wird die Geschichte dann etwas seltsam. Am meisten gestört hat mich, dass es so viele Zufälle gibt. Dazu fand ich Maxi mit der Zeit sehr anstrengend. Sie geht kein Problem an, sondern lässt lieber alles laufen, da sie nie den richtigen Zeitpunkt findet. Außerdem gab es gerade am Ende einige Enthüllungen bzw. Wendungen, die für mich nicht stimmig waren und die Geschichte irgendwie schräg machten.

Fazit:

Mich konnte die Geschichte nicht überzeugen. Zwar gefällt mir der Schreibstil, doch die Geschichte entwickelt sich zu seltsam.

Veröffentlicht am 29.10.2020

anders als erwartet

Vida und der Weihnachtself
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Vida und ihr Bruder Karl fahren mit dem Zug zu ihrem Opa. Es hat bereits viel geschneit und so werden sie von diesem mit einem Pferdeschlitten abgeholt. Auf der Heimfahrt fällt Vida unbemerkt vom Schlitten. ...

Vida und ihr Bruder Karl fahren mit dem Zug zu ihrem Opa. Es hat bereits viel geschneit und so werden sie von diesem mit einem Pferdeschlitten abgeholt. Auf der Heimfahrt fällt Vida unbemerkt vom Schlitten. Und so lernt das Mädchen einen kleinen Elfen kennen. Dieser muss bis Weihnachten einige Aufgaben erfüllen. Vida unterstützt ihn so gut sie kann. Ob die Beiden die Aufgaben rechtzeitig lösen können?

Meine Meinung:

Die Geschichte hört sich total nach Winter- und Weihnachtsstimmung an. Leider konnte man davon nicht wirklich etwas spüren. Die Abschnitte in denen der Elf vorkam, haben mir zwar grundsätzlich gefallen. Es sind aber immer wieder unpassende und meiner Meinung nach auch überflüssige Passagen enthalten, die den Charme der Geschichte zerstören. Vida möchte beispielsweise einen Film über das Einsetzen von Paukenröhrchen sehen. Oder es wird angemerkt, dass man im Dezember schon ein bisschen schwindeln darf. Der Schreibstil ist auch eher nüchtern gehalten. Dafür haben mir die Illustrationen gefallen. Auch, dass die Geschichte in 24 Kapitel eingeteilt ist, ist gelungen. So könnte man dieses Buch als Adventskalender nutzen.

Fazit:

Die Geschichte war wirklich anders als erwartet. Mir hat der Schreibstil nicht so zugesagt. Die Verbindung von modernem Alltag mit märchenhafter Erzählung gelang nicht gut. Die Elfengeschichtenabschnitte mochte ich im Großen und Ganzen. Insgesamt kam aber keine eine Winter- bzw. Weihnachtsstimmung auf.

Veröffentlicht am 22.03.2019

hat mich nicht überzeugt

Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten
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Lucie und Ethan sind ein glückliches Paar. Doch eine falsche Entscheidung bringt Ethan in Lebensgefahr. Es sieht nicht gut für ihn aus. Auch Lucie scheint machtlos zu sein. Doch dann kommt ihnen ein Fremder ...

Lucie und Ethan sind ein glückliches Paar. Doch eine falsche Entscheidung bringt Ethan in Lebensgefahr. Es sieht nicht gut für ihn aus. Auch Lucie scheint machtlos zu sein. Doch dann kommt ihnen ein Fremder zu Hilfe, den mehr mit Ethan verbindet, als Lucie geahnt hat ....

Meine Meinung:

Nach einem mitreissenden Anfang verlor die Geschichte schnell an Spannung. Man erfährt nach und nach, wie das Leben in der Licht- und Dunkelstadt funktioniert und was sie unterscheidet. Es gibt große Probleme und Ungerechtigkeiten. Alle Protagonisten haben hierzu ihre Meinung, jeder hat ein Ziel. Auch Ethan und Carwyn, nur Lucie nicht. Anfangs mochte ich sie, aber das verlor sich bald. Sie ist sehr von sich überzeugt. Ihrer Meinung nach kann nur sie andere retten, was sie dann aber eigentlich nie tut. Sie fällt auch keine eigenen Entscheidungen. Sie reagiert nur, wenn sie keine andere Möglichkeit mehr hat.

Carwyn und Ethan spielten in der Geschichte auch nicht die große Rolle, die ich mir vorgestellt hatte. Es drehte sich alles um Lucie. Und gerade auf dieses Doppelgängerthema war ich so gespannt.

Eine ganze Weile tritt die Geschichte dann auf der Stelle, bis es plötzlich zum Finale kommt. Das Ende war seltsam und die Erkenntnis die daraus gezogen wird, kam reichlich spät.

Fazit:

Die Geschichte fängt mitreissend an. Auch das Thema hörte sich klasse an. Doch meine Erwartungen hat das Buch nicht erfüllt.