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Veröffentlicht am 29.08.2021

Sehr gut geschrieben

Die Hebamme von Sylt
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Da ich Sylt so mag, dachte ich mir ich tauche einmal mit diesem Buch in die Vegangenheit ein und das ist auch gelungen. Alles beginnt in einer extrem stürmischen Nacht auf Sylt.


Ich konnte mich sehr ...

Da ich Sylt so mag, dachte ich mir ich tauche einmal mit diesem Buch in die Vegangenheit ein und das ist auch gelungen. Alles beginnt in einer extrem stürmischen Nacht auf Sylt.


Ich konnte mich sehr schnell in die Handlung vertiefen, sah auch einige Orte vor meinen Augen und konnte mir vorstellen wie es vor langer langer Zeit dort aussah.
Manchmal plätschert die Story so dahin und der Leser mag denken, kann man das nicht kürzer fassen.
Obwohl schon ziemlich schnell klar wird, wie sich die Geschichte ausgeht habe ich mit Freude bis zur letzten Seite gelesen. Und mir sehr schnell den zweiten Band besorgt.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Hin und her

You and Me - Die zweite erste Liebe
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Es geht in diesem Roman hin und her . In die Vergangenheit und wiedr zurück. Ein Ehepaar in der Kries unternimmt diese Zeitreise, als Flugantrieb dienen die unterschiedlichen Mix- Tapes die in der Vergangenheit ...

Es geht in diesem Roman hin und her . In die Vergangenheit und wiedr zurück. Ein Ehepaar in der Kries unternimmt diese Zeitreise, als Flugantrieb dienen die unterschiedlichen Mix- Tapes die in der Vergangenheit aufgenommen wurden. Mich kann diese Zeitreise leider nicht komplett überzeugen.. Langatmig und ohne Spannung. Ich habe tatsächlich überlegt dieses Buch nicht zu Ende zu lesen und habe mich dann tapfer durchgearbeitet.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Leicht

Madame le Commissaire und die gefährliche Begierde
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Leicht geschrieben und mit sehr kurzen Kapitel die es mir teilweise schwierig gemacht haben in die Geschichte einzutauchen. Irgendwie hat sich bei mir so überhaupt kein Bild von der Kommissarin aufgebaut.
Es ...

Leicht geschrieben und mit sehr kurzen Kapitel die es mir teilweise schwierig gemacht haben in die Geschichte einzutauchen. Irgendwie hat sich bei mir so überhaupt kein Bild von der Kommissarin aufgebaut.
Es ist für mich das erste Buch das ich aus dieser Reihe lese und bin mir wirklich unsicher ob ich das Buch überhaupt mag . Und doch habe ich es immer wieder aufgenommen , denn was ist der Clodine passiert das sie in einer Nervenklinik landet und vorher nackt am Strand herum läuft? Clodine ist eine Freundin der Kommissarin und da hätte ich tatsächlich mehr Emotionen erwartet. Ziemlich stumpf reagiert die Kommissarin und wird erst empathischer als sich ein zweiter ähnlicher Fall auftut. Das finde ich jedoch sehr unglaubwürdig und schade.

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Veröffentlicht am 13.07.2025

Schade

6 aus 49
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Von diesem Roman hatte ich mir im Vorfeld sehr viel versprochen, wurde jedoch letztlich enttäuscht. Die Autorin wählt das Leben der Großmutter als zentrales Thema, was grundsätzlich viel Potenzial birgt. ...

Von diesem Roman hatte ich mir im Vorfeld sehr viel versprochen, wurde jedoch letztlich enttäuscht. Die Autorin wählt das Leben der Großmutter als zentrales Thema, was grundsätzlich viel Potenzial birgt. In der Tat finden sich interessante Passagen, insbesondere jene, die sich mit dem Ort Garmisch-Partenkirchen sowie der Situation der jüdischen Bevölkerung während der NS-Zeit befassen – etwa mit den Deportationen nach Dachau und anderen Lagern.

Auch die Entwicklung des Hauses Amalia von einer privaten Wohnstätte hin zu einem Hotel sowie die Schilderungen besonderer Gäste hätten einen spannenden Erzählrahmen bieten können. Leider fehlte es dem Werk insgesamt an inhaltlicher Tiefe und emotionaler Resonanz. Die einzelnen Kapitel waren oft sehr kurz gehalten; kaum hatte man sich auf eine Geschichte eingelassen, wurde sie abrupt beendet, um gleich durch eine neue abgelöst zu werden – ebenfalls nur flüchtig behandelt.

Was mir besonders fehlte, war die emotionale Dimension: Eine stärkere Auseinandersetzung mit den inneren Empfindungen der Figuren hätte der Erzählung deutlich mehr Ausdruckskraft verliehen. Stattdessen wirkten viele Episoden oberflächlich und wie aneinandergereihte Momentaufnahmen, die es dem Leser schwer machten, sich wirklich einzulassen.

Bedauerlich, denn das erzählerische Potenzial und die historischen Bezüge des Romans sind durchaus vorhanden. Es bleibt der Eindruck, dass hier weit mehr möglich gewesen wäre, hätte man sich mehr Zeit für die Ausarbeitung und emotionale Tiefe genommen.

Positiv hervorzuheben ist hingegen die ansprechende Gestaltung des Covers. Abschließend lässt sich sagen: Was für mich persönlich nicht funktioniert hat, könnte durchaus bei anderen Leserinnen und Lesern auf Begeisterung stoßen – Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Schade

In Zeiten des Todes
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"Bozen, Anfang der Neunziger" fängt atmosphärisch stark an: Eine bitterkalte Januarnacht und der Fund einer toten Prostituierten. Commissario Luther Krupp, noch neu im Dienst und fest entschlossen, das ...

"Bozen, Anfang der Neunziger" fängt atmosphärisch stark an: Eine bitterkalte Januarnacht und der Fund einer toten Prostituierten. Commissario Luther Krupp, noch neu im Dienst und fest entschlossen, das Gesetz nicht zu beugen, steht vor einem gewaltigen Fall.
Leider war dieses Buch nicht meins. Es hatte zu viele Längen und es hat sehr lange gedauert, bis ich in die Geschichte hineingefunden habe. Die Wortwahl konnte mich nicht überzeugen – die Sätze wirkten oft abgehackt und wenig flüssig. Durch diese Längen kam bei mir auch kaum Spannung auf. Einige Absätze erschienen mir überflüssig, und es fühlte sich so an, als ob die Handlung nicht wirklich voranschritt.

Für Krimifans mag das Buch vielleicht okay sein, aber meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen. Das Cover war edel und vielversprechend gestaltet, aber die Geschichte selbst zog sich unglaublich in die Länge. Besonders der Anfang hätte viel mehr Spannung erzeugen müssen. Schade, dass das Potenzial nicht genutzt wurde!

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