Im Dienst der Hoffnung
Im Dienst der HoffnungDarum geht es (Klappentext) :
Es ist das Verdienst von Friederike und Theodor Fliedner, dass ledige Frauen vor gut 200 Jahren mit verheirateten Frauen gleichgestellt wurden, indem sie eine Berufsausbildung ...
Darum geht es (Klappentext) :
Es ist das Verdienst von Friederike und Theodor Fliedner, dass ledige Frauen vor gut 200 Jahren mit verheirateten Frauen gleichgestellt wurden, indem sie eine Berufsausbildung und ein regelmäßiges Gehalt für ihre Arbeit erhielten. Mit der Erfindung des Diakonissenamtes fanden sie eine stimmige Antwort auf die gesellschaftlichen Herausforderungen des beginnenden Industriezeitalters. Und mit ihrem Spagat zwischen der Sorge für ihre eigene Familie und ihrer Berufstätigkeit stand die "Mutter aller Diakonissen" damals vor denselben Herausforderungen, wie viele moderne Frauen heute.
Sorgfältig und unterhaltsam zeichnet Brigitte Liebelt das Leben und Wirken von Friederike Fliedner nach und ermöglicht es dadurch, tief in eine vergangene Zeit einzutauchen. Sie inspiriert dazu, den Herausforderungen von heute mit derselben Liebe und demselben Glauben zu begegnen, wie Friederike Fliedner damals - dem Glauben, der durch die Liebe tätig ist.
Meine Meinung :
Von Friederike und Theodor Flieder habe ich vorher noch nichts gehört, obwohl sie viel zu ihrer Zeit gemacht haben. Sie haben das Diakonissenamt erfunden und mit viel Engagement verbreitet. Sie wurden durch ihrem Glauben und der Liebe zu Gott gestärkt und haben die Welt ein kleines bisschen besser gemacht und vielen Frauen geholfen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, was natürlich auch dem tollen Schreibstil geschuldet war. Als Leser/in taucht man in die Vergangenheit ein und erfährt viel aus dem Alltag der Menschen. Auch die medizinische Versorgung wird hier natürlich beleuchtet und man kann sehr gut nachvollziehen, warum Friederike und Theodor Fliedner so wichtig waren. Am Ende des Buches wird nochmal erwähnt, was aus Theodor und den Kindern geworden ist. Das rundet den Roman ab.