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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2021

Stärker als die Nacht - oder auch nicht?

April & Storm - Stärker als die Nacht
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Zwei vom Leben bereits gezeichnete Protagonisten treffen aufeinander.
Was folgt ist ein Auftaktband der einen atemlos zurücklässt. Zum einen, weil wahnsinnig viel passiert und zum anderen: das Ende. Es ...

Zwei vom Leben bereits gezeichnete Protagonisten treffen aufeinander.
Was folgt ist ein Auftaktband der einen atemlos zurücklässt. Zum einen, weil wahnsinnig viel passiert und zum anderen: das Ende. Es ist zwar klar das Band eins nicht unbedingt mit einem Happy End aufwarten kann, aber der Cliff ist schon fies.

Mit beiden Protagonisten habe ich mich am Anfang relativ schwer getan. Durch das hohe Tempo des Buchs wirkten ihre Handlungen immer sehr sprunghaft und wenig durchdacht. Dafür waren die Nebencharaktere umso liebenswerter, besonders einen Hund wie Sky hätte ich mir sofort gewünscht! Am Ende habe ich beide schon mehr verstanden und bin gespannt auf ihre weitere Entwicklung in den Folgebüchern.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, auch wenn ich am Anfang etwas darüber gestolpert bin, dass April in der Ich-Form und Storm in der Er-Form erzählt wird. Dadurch hat man gerade zu Storm am Anfang ein sehr distanziertes Verhältnis und er wirkt sehr unnahbar.

Insgesamt ein tolles Buch mit ernsten Zwischentönen und somit keine "Friede-Freude-Eierkuchen"-Liebesgeschichte.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Viele Wiedersehen

In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen
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Bei den Romance Büchern von Rebecca Yarros bin ich immer zweigeteilt.
Schon bei der Frage "will ich es lesen" und auch bei meiner abschließenden Meinung über das Buch.
Ihre bewegende Art zu schreiben rührt ...

Bei den Romance Büchern von Rebecca Yarros bin ich immer zweigeteilt.
Schon bei der Frage "will ich es lesen" und auch bei meiner abschließenden Meinung über das Buch.
Ihre bewegende Art zu schreiben rührt mich, manchmal hat es aber auch den Hang in Richtung Kitsch abzudriften.
Dennoch komme ich nicht wirklich davon weg, also habe ich auch diesem Buch eine Chance gegeben.

Leider ist es hier an einigen Stellen tatsächlich etwas zu kitschig. Der knallharte Elitesoldat mit dem butterweichen Herzen für exakt eine Frau nachdem man sich, wie beiderseitig immer wieder betont wird insgesamt nur wenige Tage "kennt" ist mir in der Art einfach zu extrem.
Liebe auf den ersten Blick finde ich schon schwierig, aber dann in diesem extrem...hätte für mich gerne anders aufgebaut sein können um es etwas glaubhafter zu machen.

Den militärischen Teil lasse ich für mich aus, da kann ich keine richtige Bewertung zu abgeben, da die Autorin durch ihren Ehemann sicher auch mehr Bezug dazu hat und zumindest die Darstellung aus ihrer Sicht realistisch sein dürfte.

So sehr ich Happy Ends liebe, dieses Buch hätte mir ohne eines durchaus besser gefallen, weil es definitiv mehr zu den Protagonisten, vor allem Nate gepasst hätte.

Nicht schlecht, aber für mich auch kein Highlight.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Folgenreiche Entscheidung

The Night We Met
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Die Idee aufzuzeigen, welche Folgen schon die kleinsten Entscheidungen haben können hat mir gut gefallen.
Die Umsetzung allerdings, ich weiß nicht,.
Da war für mich vieles einfach sehr klischeebehaftet. ...

Die Idee aufzuzeigen, welche Folgen schon die kleinsten Entscheidungen haben können hat mir gut gefallen.
Die Umsetzung allerdings, ich weiß nicht,.
Da war für mich vieles einfach sehr klischeebehaftet. Natürlich entscheidet sich die aus "schlechteren" Verhältnissen kommende Larissa aus falschem Stolz für den Kerl, der eher zu ihrer Lebenssituation passt, als den Apotheker zu nehmen. Dem könnte sie ja schließlich nichts bieten.
Auch sonst ist vieles Klischee bzw. stereotyp. Mike kann natürlich neben dem perfekt Chris gar nichts mehr richtig machen.
Das fand ich etwas schade.
Vor allem, wenn ich im Nachwort lese, dass die Autorin diese Geschichte besonders am Herzen liegt und sie sich extra dafür mehr Zeit gelassen hat.
Da haben mir andere Bücher von ihr deutlich besser gefallen.
Ihr Humor hat dennoch ihren Platz im Buch gefunden und für einige sehr lustige Szenen gesorgt, welche das Buch wieder aufgelockert haben.

Insgesamt leider eher durchwachsen.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Schade

Pure Grace Academy (Band 1) - The Final Bow
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Puh, das ist ein wilder Trope und Genre Mix, den ich so anhand der Beschreibung und des Klappentextes nicht erwartet habe.
Neben dem nicht erwartet hat es mir leider auch nicht besonders Gefallen. Gerade ...

Puh, das ist ein wilder Trope und Genre Mix, den ich so anhand der Beschreibung und des Klappentextes nicht erwartet habe.
Neben dem nicht erwartet hat es mir leider auch nicht besonders Gefallen. Gerade der Romantikteil kam für mich viel zu kurz.
So richtig war nicht erkennbar ab wann es jetzt Romantik sein sollte, weil hierfür einiges gefehlt hat, dafür aber Sex sehr im Vordergrund stand. Vermutlich sollte dieser reichen um die Gefühle zu transportieren. Weshalb es dann noch ein bisschen D/s benötigte ist mir auch unklar, passte für mich auch nicht, hier hatte ich eher den Eindruck es musste noch etwas ins Buch um noch mehr Attribute dafür vergeben zu können.

Andere Teile des Buches haben mir wiederum gut gefallen, das Setting in dieser tollen Academy zum Beispiel war toll gewählt. Auch die emotionale Seite von Aurelie hat mir sehr gut gefallen.

Lucian konnte ich am Anfang wenig greifen, je mehr man ihn jedoch kennengelernt hat, desto mehr mochte ich ihn. Er hat viele Facetten und wenn sich dieses zusammen gezeigt haben ist er ein toller Protagonist.

Beim Mörder musste ich sehr schlucken, ist natürlich nicht unmöglich aber war für mich dennoch etwas abgedreht und unwirklich.

Schade, hat mich leider nicht so abholen können, wie ich es gehofft habe.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Düstere Welt

Vesselless – Mein verräterisches Herz
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Bei der Bewertung des Buches tue ich mich recht schwer.
Der Klappentext hat mich, wie sich herausgestellt hat etwas in die Irre geführt, das hat der Geschichte selbst aber keinen großen Abbruch getan.

Das ...

Bei der Bewertung des Buches tue ich mich recht schwer.
Der Klappentext hat mich, wie sich herausgestellt hat etwas in die Irre geführt, das hat der Geschichte selbst aber keinen großen Abbruch getan.

Das Worldbuilding und die Idee hinter dem Buch haben mich begeistert, es war durchdacht, gut aufgebaut und zu jeder Zeit logisch und stimmig.
Aber gerade darin liegt auch ein wenig die Schwäche, man merkt, dass es der Autorin wichtig war eine stimmige Geschichte ohne Logikfehler etc. aufzubauen, das geht allerdings zu Lasten der Spannung und der "Sogwirkung".
Erst im letzten Abschnitt nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf, während man sich vorher durch viele Seiten kämpfen musste.

Der Romantasyfaktor war für mich wenig ausgeprägt, es werden zwar zarte Bande geknüpft, aber auch das passiert sehr spät, dann wirkt es schon fast überhastet und wird von den anderen Themen eher erdrückt. Schade, auch hier hätte ich mir ein wenig mehr erwartet.

Nizzara hat mich immer wieder begeistert, vor allem wie sie es geschafft hat sich in dieser grausamen und hartherzigen Welt sich selbst treu zu bleiben.
Dagen mochte ich von Anfang an, man merkt wie wenig er seine gute Seite verstecken kann und seine Gefühle für Nizzara konnte ich deutlich besser nachempfinden als umgekehrt.

Insgesamt bleibe ich bei gemischten Gefühlen für dieses Buch, bin aber trotzdem gespannt auf die Fortsetzung!

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