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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.09.2021

Trauriges, aber würdiges Ende

Vorhang
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Hier schließt sich nun der Vorhang im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist definitiv der letzte Fall für den genialen belgischen Detektiv. Ein letztes Mal lässt Hercule Poirot hier seine „kleinen grauen Zellen“ ...

Hier schließt sich nun der Vorhang im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist definitiv der letzte Fall für den genialen belgischen Detektiv. Ein letztes Mal lässt Hercule Poirot hier seine „kleinen grauen Zellen“ noch einmal arbeiten um den Verbrecher zur Strecke zu bringen mit dem vor Jahren alles begann. Zur Freude vieler ist diesmal auch Hastings noch einmal mit von der Partie. Nicht anders wie in anderen gemeinsamen Fällen, bringt er wiedermal die Dinge nicht zusammen und so obliegt dies natürlich Poirot und so kann er noch mal zeigen, dass trotz körperlichem Verfall sein Geist immer noch überzeugend zu kombinieren versteht.
Trotz des schmerzlichen Abschiednehmens vom großen Hercule Poirot, hat Agatha Christie mit „Vorhang“ einen würdigen Finalband geschaffen. Es war eine beeindruckende und interessante Geschichte die auch durch das nochmalige Auftretens Hastings einen wunderbaren Bogen zu den Anfängen dieser Serie geschlagen hat. Es war zwar für mich als Fan von Hercule Poirot und Co. eine trauriges, aber doch würdiges Ende und deshalb vergebe ich volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 09.09.2021

Spannend und wendungsreich

Das unvollendete Bildnis
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In „Das unvollendete Bildnis“ soll Hercule Poirot ein Verbrechen aufklären, dass bereits vor 16 Jahren geschehen ist. Also kann sich Poirot nur auf die verschiedenen vorliegenden Aussagen verlassen und ...

In „Das unvollendete Bildnis“ soll Hercule Poirot ein Verbrechen aufklären, dass bereits vor 16 Jahren geschehen ist. Also kann sich Poirot nur auf die verschiedenen vorliegenden Aussagen verlassen und an Hand dieser den Tathergang rekonstruieren. Wird es ihm gelingen ohne aktiver Teilnahme an Ermittlungen, also im wahrsten Sinne nur durch seine „kleine grauen Zellen“, den Täter doch noch zu überführen?
Agatha Christie präsentiert hier dem Leser die Ereignisse des unheilvollen Tages immer und immer wieder. Nun könnte man meinen da ist ja Langeweile vorprogrammiert, weit gefehlt. Es werden immer wieder neue kleine Details und Hinweise offenbart, so dass mit jeder Wiederholung Stück für Stück ein vollständigeres Bild des Tattages entsteht. Will man als aufmerksamer Leser den Täter dingfest machen, braucht man viel Disziplin um Wichtiges von Unwichtigem zu filtern.
Das Poirot den Fall klärt steht natürlich außer Frage, aber was er zu Tage fördert, verleiht dem Krimi den krönenden Abschluss. Dieser Fall ist spannend und wendungsreich und bekommt von mir volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 09.09.2021

Überraschend und fesselnd

Hercule Poirots Weihnachten
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Anstatt geruhsam seine Weihnachten zu verbringen, wird Poirot gebeten in einem mysteriösen Mord bei der Aufklärung behilflich zu sein. Simeon Lee, ein Ekel von einem Familienpatriarchen, wird in einem ...

Anstatt geruhsam seine Weihnachten zu verbringen, wird Poirot gebeten in einem mysteriösen Mord bei der Aufklärung behilflich zu sein. Simeon Lee, ein Ekel von einem Familienpatriarchen, wird in einem von innen abgeschlossenen Raum tot aufgefunden. Und wie immer bei Agatha Christie gibt es eine Vielzahl von Tatverdächtigen und Motiven. Ebenfalls nicht vergessen wurden die falschen Fährten, aber auch die Hinweise um selbst den Täter überführen zu können. Aber ich gebe es zu, das überlasse ich gern Hercule und erfreue mich am Ende an seinen zwar weit schweifenden aber logisch herausgearbeiteten Erkenntnissen. Auf welche sehr wortgewandten Art er die Familie mit seinen Enthüllung bombardiert ist genial. Und die Lösung des Falls hatte ich so nicht auf dem Schirm – also war dieser Fall mehr als überraschend und fesselnd für mich.
Mir hat Hercules Art Weihnachten zu zelebrieren sehr gut gefallen, deshalb vergebe ich auch volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 09.09.2021

Absolut gelungen

Der Tod auf dem Nil
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Einmal mehr agiert Hercule Poirot mal wieder an einem sehr exotischen Schauplatz. Diesmal befinden wir uns an Bord eines Raddampfers, während seiner Fahrt auf dem Nil zwischen Assuan und Abu Simbel. Obwohl ...

Einmal mehr agiert Hercule Poirot mal wieder an einem sehr exotischen Schauplatz. Diesmal befinden wir uns an Bord eines Raddampfers, während seiner Fahrt auf dem Nil zwischen Assuan und Abu Simbel. Obwohl Hercule geruhsame Tage hier verbringen will, bleibt ihm als sich ein Mord ereignet nichts anderes übrig, als sich der Ermittlungen anzunehmen. Gemeinsam mit Colonel Race beginnen sie Fragen zu stellen.
Auch hier ist ein Mitraten zu Motiv und Täter ein Muss für jeden Leser. Atmosphärisch dicht erzählt Agatha Christie hier die Handlung und charakterisiert sehr genau die einzelnen Mitwirkenden. Natürlich gibt es auch die typischen falschen Fährten, mittels denen die Spannung auf sehr gutem Niveau gehalten wird. Wie Christie letztlich Poirot diesen Fall aufklären lässt, ist absolut fesselnd und beeindruckend geistreich erzählt.
Für mich ist „Der Tod auf dem Nil“ der beste Poirot und deshalb vergebe ich auch volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 09.09.2021

Spannende Geschichte, genial gelöst

Die Morde des Herrn ABC
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Dieser Poirot-Krimi weicht in seiner Art des Erzählens von den Vorgängerbänden ab. Es gibt keine vorherbestimmte Anzahl möglicher Täter und auch der Ort ist nicht begrenzt. Und was noch neu ist, es ist ...

Dieser Poirot-Krimi weicht in seiner Art des Erzählens von den Vorgängerbänden ab. Es gibt keine vorherbestimmte Anzahl möglicher Täter und auch der Ort ist nicht begrenzt. Und was noch neu ist, es ist ein Serientäter, der diesmal sein Unwesen treibt. Also keine schlechten Voraussetzungen für einen neuen spannenden Fall, in dem sich Hercule Poirot beweisen kann.
Auch wenn Hercule hier wieder einmal als alternder Detektiv im Ruhestand und seine besten Jahre hinter sich habend beschrieben wird, machte er doch einen super Job. Denn als er von Scotland Yard gebeten wird bei der Suche nach dem Täter behilflich zu sein, willigt er natürlich ein und zeigt wie meisterlich er es versteht seine „kleinen grauen Zellen“ arbeiten zu lassen.

Fazit: Das die Art der Handlung hier mal eine andere Struktur bekommen hat, hat mir wirklich gut gefallen. Die Geschichte war spannend und wurde durch Poirot auf geniale Weise gelöst. Ich vergebe deshalb auch volle 5 Sterne und natürlich spreche ich hiermit eine Leseempfehlung aus.