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Veröffentlicht am 17.10.2021

Ein Tanz ins Herz

Dance into my World
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INHALT

Nach einem erschütternden Vorfall in ihrer Heimatsstadt, möchte Jade nichts wie weg von dort. Da bietet sich die Großstadt New York super an, in der sie versucht ihre Karriere als Fashiondesigerin ...

INHALT

Nach einem erschütternden Vorfall in ihrer Heimatsstadt, möchte Jade nichts wie weg von dort. Da bietet sich die Großstadt New York super an, in der sie versucht ihre Karriere als Fashiondesigerin und ihr Privatleben aufzubessern. Doch in diesem Vorhaben bleibt sie nicht lange alleine, denn der charmante Austin scheint nicht aufzugeben, wenn es darum geht sich einen Weg in Jades Herz zu tanzen...

CHARAKTERE

Jade ist anfangs noch ein sehr verschlossener Charakter. Obwohl aus ihrer Sicht erzählt wird, braucht man doch eine Weile um mit ihr warm zu werden. Dennoch kann man diese distanzierte Art nachvollziehen, da immer mal wieder ein paar Hinweise auf ihre Vergangenheit fallen. Umso schöner ist es jedoch, dass man Kapitel für Kapitel zusehen kann, wie sie sich nicht ihren Freunden, sondern auch Austin etwas mehr öffnet. Dieser Charakterentwicklung war toll mitzulesen und ich liebe es jedes Mal aufs Neue, wenn die Protagonistin auf dem Weg zu ihrer wahren Liebe auch noch einiges an Selbstbewusstsein gewinnen kann.
Darin hat sie Austin jederzeit unterstützt. Auch wenn er ein ziemlich hartnäckiger Verehrer war, fand ich es nicht unangenehm, wie er versucht hat Jade für sich zu gewinnen. Er bewahrte trotz seinen Gefühlen immer eine respektvolle Distanz und wenn es darum ging sich als Hilfe zu beweisen, war Austin immer zur Stelle. Anfänglich hatte ich daher das Gefühl, dass bei all der Bewunderung zu Jade die Zeit fehle um Austin als eigener Charakter etwas Tiefe zu geben. Mit der Zeit jedoch verbesserte sich dieses Gefühl, da auch Austin eine Backgroundgeschichte bekommen hat, die einem das Gefühl gibt ihn ein bisschen besser zu kennen. Trotzdem muss ich sagen, dass er leider nicht so ganz einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen konnte. Er ist zwar nett und ich freue mich auch zur Abwechslung mal über einen Protagonist, der seine Geliebte gut behandelt, doch irgendwie hat mir an ihm einfach das bestimmte Etwas gefehlt, dass mich davon träumen lässt, auch so eine Person zu haben.

HANDLUNG

Besonders habe ich mich gefreut das Thema Tanzen im Buch wiederzufinden, da ich eben auch wirklich Freude daran habe. Dabei war es tatsächlich so, dass man das Move District kennenlernen durfte und merkte, dass es zu einem schönen "Safe-Space" für die Charaktere wurde und in diesen vier Wänden ordentlich Spaß gehabt wird. Dennoch muss ich sagen, wirkte es in diesem Buch, als wäre das erst eine "Einleitung" und ich hoffe mir im Nachfolger, dass das Thema eine noch größere Rolle spielen wird, wovon ich aber basierend auf den Charakteren stark ausgehe.
Jades Geschichte hat den meisten Platz der Handlung eingenommen und auch wenn sie etwas vorhersehbar war, hat sie mir eigentlich ganz gut gefallen. Es ist nicht wirklich etwas neues und jeder YA Leser kann sich wahrscheinlich schon nach ein paar Hinweisen vorstellen was passiert ist, doch es wurde schön umgesetzt und hatte Ab und Zu wirklich gute Momente der Spannung.
Die hatten auch Jade und Austin als Paar. Zusammen waren sie ein starkes Duo und man merkt, dass diese Unterstützung nicht einfach im Alltag verfliegen wird.

SCHREIBSTIL

Ich mag den Schreibstil der Autorin wirklich sehr gerne und wenn ich richtig informiert bin, kann ich nur darüber staunen, wie sie in ihrem Debütroman schon so den Dreh raus hat im Spiel mit den Wörtern.

Fazit: Eine leichte Geschichte über die Liebe und den Neustart, die YA Fans nicht verpassen sollten.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.09.2021

Eine kurze aber turbulente Geschichte

Schachnovelle
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INHALT

Auf einem Passagierdampfer treffen der Schachmeister Czentovic und ein österreichischer Emigrant aufeinander. Dr B. lässt seine Zeit in einer Zelle mit nichts als Schach Revue passieren, bevor ...

INHALT

Auf einem Passagierdampfer treffen der Schachmeister Czentovic und ein österreichischer Emigrant aufeinander. Dr B. lässt seine Zeit in einer Zelle mit nichts als Schach Revue passieren, bevor er am nächsten Tag in einer wahnsinnigen Partie beinahe seinen Verstand verliert.

CHARAKTERE

Das Buch beginnt schon spannend mit der Vorstellung des Schachmeisters Czentovic, der in einfachen, wenn nicht sogar mehr als ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist. Seine Person ist recht schwierig einzuschätzen, da sie nicht genauer erforscht wird, was ich wiederum sehr schade finde. An manchen Stellen wäre es wirklich toll gewesen, zu wissen, was in seinem Kopf vorgeht. Da er ein stiller Mensch ist konnte man nämlich einzig und allein aus der Sicht eines dritten seine Person kennenlernen.
Dr. B. ist ebenfalls ein Mensch mit einer traumatisierenden Vergangenheit. Als er mit seinen Gedanken zurück in diese reist, baute sich meine Sympathie für ihn deutlich auf. Umso mehr er von seiner Zeit zwischen einer Zelle voller Nichts und den nervenzerrenden Verhören spricht, desto mehr kann man sich in seinen Charakter hineinversetzen, obwohl die aufkommenden Gedanken und Gefühle nicht aus erster Person niedergeschrieben wurden. Dennoch möchte ich an dieser Stelle natürlich betonen, dass ich keinesfalls voll und ganz nachempfinden kann, was in dieser Zeit mit den Menschen gemacht wurde und in was für schreckliche Zustände sie gebracht wurden.
Für eine so kurze Geschichte kann ich aber definitiv sagen, dass mich die Charaktere berührt haben und ich gerne auch noch mehr von ihnen gelesen hätte.

HANDLUNG

Auch die Handlung hat einen starken Start hingelegt, dank Herrn Czentovic. Er ist ein guter Beweis dafür, wie uns unsere Kindheit prägt, auch wenn sich unser späteres Leben noch einmal um 180 Grad dreht. Zudem ist es äußert spannend, was in sein Schweigen alles hineininterpretiert wird, während niemand bewusst ist, was gerade zu seinem Verhalten führt. Wie interessant das das Lesen auch macht, hätte ich ein kleines Kapitel aus seiner Sicht dennoch sehr lesenswert gefunden.
Was alles in der Geschichte von Dr. B steckt ist schwer zu analysieren und vor allem für mich als Person, die sich normalerweise nicht an wirklich anspruchsvolle Bücher traut herausfordernd. Seine Geschichte ist einerseits eben ein Erinnerung an die schlimme Zeit, die mit Hitler geschehen ist und andererseits ist sie immer noch mit Themen geschmückt, die in der heutigen Zeit aktuell sind.
Es ist faszinierend wie schnell man etwas erlernen kann, wenn die Konzentration ständig auf dieser Sache liegt. So geht es auch Dr. B mit dem Schach und wo anfangs noch das Erstaunen und die Lust auf das Spielen überwiegt merkt man schon bald das an dem Spruch "Die Menge macht das Gift" wirklich etwas dran ist. Es scheint mehr und mehr klar zu werden, wie toxisch sich der beständige Fokus auf das Spiel auf die psychische Gesundheit von Dr. B. auswirkt. Das wurde mit einer finalen Partie und einem großartigen Ende noch einmal bewiesen und hat den perfekten Schluss für diese kurze, aber turbulenten und gefühlsvolle Geschichte geliefert.

SCHREIBSTIL

Anfangs war der Schreibstil der Geschichte eine Herausforderung, da in einem recht anspruchsvollen Deutsch geschrieben wurde. Mit der Zeit konnte ich jedoch immer einfacher über die Seiten hinweg fliegen und der Lesefluss wurde auch nicht unterbrochen, da es eine fließende Geschichte ohne Kapitel ist.

Fazit: Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen, der Schach mag, sich einmal an einen "Klassiker" herantrauen möchte oder etwas über eine ausgesprochen krasse Foltermethode lesen möchte.

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 05.09.2021

Eine nervenaufreibende Fortsetzung

Bestickt mit den Tränen des Mondes (Ein Kleid aus Seide und Sternen 2)
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INHALT

Die Lage in A´landi wird immer ernster und Maias ebenfalls. Ihre Dämonenseite kann sie kaum noch fernhalten und auch ihre Mitmenschen müssen die Folgen davon spüren. Nun ist es ihr letzter Wunsch ...

INHALT

Die Lage in A´landi wird immer ernster und Maias ebenfalls. Ihre Dämonenseite kann sie kaum noch fernhalten und auch ihre Mitmenschen müssen die Folgen davon spüren. Nun ist es ihr letzter Wunsch A´landi zu retten.

CHARAKTERE

Was im ersten Teil schon recht klar angedeutet wurde wird hier noch offensichtlicher gemacht. Maia ist ein richtiges Multi- Talent. Sie ist gutherzig und geschickt wie eine Prinzessin und doch stark und kriegerisch, wie eine Soldatin. Diese zwei Punkte vereint machen sie zu einer unglaublich bewundernswerten Protagonistin und auch zu einem großartigen Feministischen Vorbild für jüngere Leser. Sie ist nicht auf die Hilfe von anderen angewiesen und versucht selber für ihr Land zu kämpfen. Es wird klar, dass sie viel mehr als die beste Schneiderin im Land ist. Sie ist ebenfalls die letzte Hoffnung, auch wenn sie das noch nicht richtig fassen kann. Dieser Aspekt zeigt aber auch, dass dieser Teil deutlicher ins Genre Fantasy geht, wohingegen der erste Teil noch an ein bezauberndes Märchen erinnert hat, sieht man in diesem wie viel mehr Charakterstärke Maia braucht und auch die anderen Figuren.
Mit Lady Sarnai hat Elizabeth Lim nämlich noch einmal eine starke Frau ins Boot geholt. Vor allem ihre und Maias Beziehung zeigt, wie stark wir sein können, wenn wir zusammen halten. Daher finde ich es schön, dass so viel Frauenpower auch einmal in einem Fantasy Roman Platz findet.
Edan hingegen hat in diesem Teil noch mehr an Bedeutung verloren. Er bleibt mir einzig als Maias große Liebe im Gedächtnis und nicht mehr als der einzigartige Magier, der er einmal war. Das finde ich allerdings nicht allzu schlimm, da schon im ersten Band klar war, dass der Fokus auf Maia und A´landi liegen wird.

HANDLUNG

So langsam beginnt sich schon wieder ein neuer Krieg zu entfachen und ich muss sagen auch wenn ich hin und wieder kleine Details wie Amulette oder die Kraft der Kleider, nicht voll und ganz verstanden habe, war diese Storyline gelungen. Über das ganze Buch hindurch kamen immer wieder neue Geschehnisse, die Spannung in die Geschichte brachten und auch die Charaktere haben dazu beigetragen. Die Entwicklung des Landes und der Krieg haben mich teilweise direkt zurück in den Geschichtsunterricht gebracht und ich muss sagen ich habe selten eine so ausgeklügelte Entwicklung in einem Fantasy Buch gelesen. Teilweise kann man sich nur zu gut vorstellen, dass diese Ereignisse sich vor vielen Jahren genau so abgespielt haben.
Während die Storyline sich also meiner Meinung nach noch viel stärker in Richtung Fantasy und historische Geschehnisse bewegt hat, ist aus der Liebesgeschichte ein wenig die Luft rausgewesen. Edan ist nicht mehr sonderlich von Interesse und Maia scheint die wichtigen Kämpfe selber auszufechten. Klar Edan steht ihr dabei zur Seite und würde ihr auch immer helfen, wenn es nötig ist, doch das ist es eben nicht, da Maia eine starke selbstbewusste Frau ist. Darunter leidet ihre Liebesgeschichte allerdings meiner Meinung nach ein wenig, da einfach nicht genug Szenen da sind um ihre Liebe zu veranschaulichen. Wenn dann doch einmal eine Stelle mit den beiden kommt wird ihre Liebe eher durch Worte und nicht durch Taten ausgedrückt, was ich ein wenig schade finde.
Dafür liegt meine Hoffnung jetzt auf zwei anderen vielversprechenden Nebencharakteren.

SCHREIBSTIL

Der Schreibstil von Elizabeth Lim war immer noch großartig, jedoch hat er einfach ein wenig an seiner gewohnten Magie verloren.

Fazit: Ein gelungenes Buch, vor allem für eine Fortsetzung. Für alle Fans von Frauenpower kann ich diese Reihe nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 31.08.2021

Düster, spannend und absolut gruselig!

Die Nacht der Acht
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INHALT

Als ach Kunst Genies gemeinsam zu einer Villa in einem verlassenen Wald gehen, ahnen sie nicht, dass ihr kleiner Spaß sich gegenseitig zu erschrecken ausartet. Stück für Stück werden sie mit übernatürlichen ...

INHALT

Als ach Kunst Genies gemeinsam zu einer Villa in einem verlassenen Wald gehen, ahnen sie nicht, dass ihr kleiner Spaß sich gegenseitig zu erschrecken ausartet. Stück für Stück werden sie mit übernatürlichen Ereignissen verängstigt und letztendlich sogar einzeln verschleppt.

CHARAKTERE

Die Charaktere waren ehrlich gesagt eine Enttäuschung für mich. Normalerweise sind Thriller und Horror nicht wirklich mein Genre und ich kenne mich nicht allzu gut aus. Dennoch weiß ich, dass es genügend Jugendthriller gibt, die mit tollen Charakteren eine gruselige Story erzählen. Dies war hier nicht der Fall. Die Figuren waren allesamt verrückt und unsympathisch. An sich ist es vielleicht keine schlechte Idee in solch einem Genre auch verrückte Leute zu Hauptcharakteren zu machen, dennoch bin ich der Meinung, dass einem die Geschichte noch näher gehen würde, wären die Charaktere etwas bodenständiger, sodass man sich tatsächlich mit ihnen identifizieren könnte und etwas mehr Mitgefühl hätte. Außerdem war es etwas überfordernd, dass gleich so viele Personen eine wichtige Rolle gespielt haben. Wäre ein klarer Fokus auf 2-4 Leuten würde man den Überblick nicht so leicht verlieren. Nach einiger Zeit lernt man die Charaktere zwar etwas kennen, vor allem dank der stereotypischen Charakteranleitung auf den ersten Seiten, die beinahe alles vorwegnimmt, aber man fiebert nicht ganz so mit, wie bei Charakteren, für die man Sympathie empfindet. Das ist zumindest meine Meinung. Allerdings muss ich sagen, dass diese psychisch kranke Weise auf die die Schüler Kunst ausüben teilweise wirklich faszinierend war.

HANDLUNG

Damit ist auch klar, dass die Handlung in diesem Buch definitiv das Highlight war. Es brauchte zwar eine Weile bis der Horror anfing, doch dann wurde es wirklich gut. Durch die konstante Panik war man als Leser auch ein wenig verloren und man konnte, ebenso wie die Charaktere, unmöglich den Überblick behalten. Die Kreativität der Schüler war zudem sehr faszinierend. Ich, als recht einfallsloser Mensch, muss sagen, dass es auch ein wenig gruselig ist darüber nachzudenken, dass Personen überhaupt solche Ideen und Fantasien haben.
Die Taktik in der die Gruppe systematisch auseinandergerissen wurde, war ebenfalls ausgefuchst geplant und an vielen Stellen auch extrem verstörend. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sich hinter all dem Horror noch mehr versteckt. Denn teilweise waren auch Kommentare abgegeben worden, die deutlich beweisen, dass sich diese Schüler mit vielen Sachen auseinandersetzten und das Leben hinterfragen. Das rechtfertig natürlich nicht ihren Gotteskomplex, machte den Plot aber gleichzeitig auch noch etwas poetischer.
Da mir das Buch an sich also wirklich gut gefallen hat, hat das Ende mich daraufhin ein wenig enttäuscht. Es war etwas zu vorhersehbar und bei diesem krassen Auftakt hätte ich mir einfach eine total unerwartete Handlung gewünscht. Der Epilog hat diesen bitteren Nachgeschmack auch nicht wirklich verbessert, dennoch muss man sagen, dass es beindruckend ist, wie treu die Charaktere sich selbst sind.

SCHREIBSTIL

Anfangs hatte ich so meine Probleme mit dem Schreibstil, da ich einfach eher den lockereren und jugendlicheren Schreibstil der NA/YA Autoren gewohnt bin. Mit der Zeit habe ich aber in die Geschichte hereingefunden und auch die Erzählperspektive etwas mehr gemocht.

Fazit: Ein spannender Thriller, der euch definitiv in seinen Bann ziehen wird und dennoch ist bei den Charakteren Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 27.08.2021

Dieses Buch fühlt sich an wie nach Hause zu kommen

HOPE
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INHALT

Als Griffin in einen Sexshop geht um die Dinge für einen Junggesellenabschied zu besorgen, hätte er nicht damit gerechnet, dass sein Herz aus einem anderen Grund als Scham höher schlägt. Doch tatsächlich ...

INHALT

Als Griffin in einen Sexshop geht um die Dinge für einen Junggesellenabschied zu besorgen, hätte er nicht damit gerechnet, dass sein Herz aus einem anderen Grund als Scham höher schlägt. Doch tatsächlich findet er gefallen an der ungenierten Cosy, die in allen anderen Lebensbelangen doch eher schüchtern ist.

CHARAKTERE

Die Charaktere sind inzwischen schon so eine Art zweites Zuhause, da man sie einfach schon seit 4 Büchern kennt und jedes einzelne Familienmitglied eine schöne Erinnerung an ein Buch ist. So war es auch in diesem Buch, denn Griffin ist schon aus den Original Mills Brüder Geschichten bekannt. Als ältester bekommt er nun endlich auch seine Liebesgeschichte. Ehrlich gesagt war ich anfangs nicht wirklich überzeugt von diesem Roman, da er mich von den Charakteren extrem an den vorherigen Band erinnert hat. An sich ist das natürlich nichts schlechtes, da ich gerne über Pierce und Rian gelesen habe, dennoch ist der Unterschied zwischen ihnen so gering und wenn man die Bücher gleich nacheinander liest wäre ein abwechslungsreicheres Buch auch nicht schlecht. Vor allem Griffin erinnert an Pierce, da er mit seinem Goodboy Charme und seinem Streben nach einer ernsten Beziehung oft ähnlich wie er handelt.
Auch in diesem Buch ist sich die weibliche Protagonistin was ihre Gefühle angeht oft unsicher. Sie möchte wie Rian nur ungern ihr Herz verlieren und macht sich viele Gedanken um die Umstände, wie der Altersunterschied, der so unnötig aufgebauscht wurde. Allgemein muss ich sagen, dass ich mit Cosy nie so richtig warm wurde hinter ihrem Charakter steckt einfach nicht das gewohnte Feuer und sie plätschert eher so vor sich hin. Ich kann keine starken Charakterzüge oder besonders positive Eigenschaften ausmachen, was ihren Eindruck auf mich recht farblos und nichts aussagend macht. Vielleicht hätte es hier doch geholfen auch von ihr etwas mehr Familie mit in die Story zu bringen, denn wie das geregelt wurde, erinnert stark an Wattpad. Wie in jenen Geschichten waren die Eltern einfach nicht vorhanden.

HANDLUNG

Besonders starke Handlungen bin ich von Helena Hunting allgemein nicht gewohnt, da es in ihren Büchern nur selten einen roten Faden gibt, der sich durch die ganze Geschichte hindurchzieht. Dennoch muss ich sagen, dass mir in diesem Buch die mehreren aneinandergereihten Schicksalsschläge recht gut gefallen haben. Sie waren zwar nichts einzigartiges oder spezielles, aber es sprach so bisschen der Alltag aus ihnen, was die Geschichte ein wenig bodenständiger hat wirken lassen. Das wurde auch dringend benötigt, da mir von dem ganzen ausgegebenen Geld ehrlich gesagt ein wenig schwindelig wurde. Den Umgang den Griffin mit Geld pflegt finde ich nicht ganz gesund ich hätte mir gewünscht, dass da eher eine romantische große Geste zu sehen ist, als diese ganzen Geschenke und Überraschungen.
Zum Glück zeigten die letzten Kapitel dann aber das es auch mit etwas weniger geht und die Beiden auch im Alltagsleben wie für einander geschaffen sind. Die Endszenen haben mir hier am besten gefallen und noch einmal betont wie süß die Geschichte der beiden ist.

SCHREIBSTIL

Die Art Geschichten zu erzählen bleibt die ganze Reihe über amüsant und angenehm. Wer einen gemütlichen Abend mit einem entspannenden Buch verbringen möchte, sollte sich definitiv an Helena Huntings Bücher heranwagen. Ich garantiere skurrile Treffen und süße Liebeserklärungen.

Fazit: Für alle Fans der Autorin ein Muss und auch sonst eine Empfehlung für mir. Ein cosy read für die relaxenden Stunden (see what I did there? ).

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