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Venatrix

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Veröffentlicht am 19.09.2021

Fesselnd bis zur letzten Seite

Sturm in die Freiheit
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Als der junge U-Boot-Kommandant Wolf Littke in britische Kriegsgefangenschaft gerät, hat er die Wahl zwischen seiner Exekution und einem Himmelfahrtskommando zur Ermordung Hitlers. In der Hoffnung, den ...

Als der junge U-Boot-Kommandant Wolf Littke in britische Kriegsgefangenschaft gerät, hat er die Wahl zwischen seiner Exekution und einem Himmelfahrtskommando zur Ermordung Hitlers. In der Hoffnung, den Krieg so zu beenden, springt er zusammen mit drei anderen Geheimagenten, einem Juden, einem Weißrussen und einem Polen, mit dem Fallschirm über Ostpreußen ab, um den Führer in seinem Hauptquartier Wolfsschanze in die Luft zu sprengen. Doch Wolf hat, wie auch die anderen drei, auch ganz eigene Motive: Er will in Königsberg seine Geliebte finden und mit ihr fliehen.

Soweit der Inhalt.

Meine Meinung:

Jürgen Ehlers ist ein fesselnder historischer Roman rund um die Bemühungen verschiedenster Gruppen, durch ein Attentat auf Adolf Hitler den Zweiten Weltkrieg endlich zu beenden. Die Alliierten sind am 6. Juni 1944 in der Normandie gelandet und kämpfen sich vorwärts. Doch die Nazi-Diktatur wirft alle verfügbaren Kräfte nach vorne, obwohl den meisten Militärs bereits bewusst ist, dass der Krieg verloren ist. Nur Hitler glaubt noch an einen gloriosen Endsieg. Einer von denen, die wissen, wie die Lage tatsächlich aussieht, ist Walter Schellenberg, nach der Verhaftung seines Vorgesetzten, Admiral Wilhelm Canaris, Chef der Abwehr und SS-General. Und er nützt seine Informationen für seine eigenen Interessen:

Wie die Figuren auf (s)einem Schachbrett benutzt Schellenberg die Menschen. Unter anderem auch Bernd Nitz, einen ehemaligen Schulkollegen von Wolf Littke, der ein perfides doppeltes Spiel spielt. Der schwarze König trägt eine Brille und sieht Heinrich Himmler ziemlich ähnlich, während der dicke weiße König wohl Winston Churchill darstellen soll (S.127).

Doch Schellenberg und Nitz sind nicht die einzigen, die durch undurchsichtige Machenschaften auffallen. Wird der britische SOE Wolf und seine Gruppe, wenn sie überleben, tatsächlich aus Deutschland herausholen? Oder wird man die Versprechen vergessen und die vier Männer (so wie einige andere) als Kollateralschaden abschreiben?

Noch bevor Littke zu seinem Himmelfahrtskommando aufbricht, führt er ein vielsagendes Gespräch mit einem britischen Offizier. Wolf will wissen, warum die Alliierten Hitler nicht direkt töten. Der Mann redet sich auf die mangelnde Reichweite der Flugzeuge aus. Man komme nicht bis zur Wolfschanze. Dass er, Wolf, hier eine Lüge aufgesessen ist, erfährt er bei der Bombardierung von Königsberg, als er entdeckt, dass britische Bomber über das neutrale Schweden anfliegen.

Die Charaktere sind wieder sehr gut herausgearbeitet. Manchmal hätte ich Wolf wegen seiner Naivität schütteln mögen. Allerdings ist das meinem Wissen von heute geschuldet. Wenn man mitten drinnen steckt, stellt sich die Sachlage vielleicht anders dar. Als Offizier hat er natürlichen einen hohen Anspruch an sich selbst und andere. Es kommt ihm nicht in den Sinn, dass er von Nitz verraten werden könnte. Rahel, die er aus dem KZ befreit hat, hat da schon anderes erlebt und kann nicht mehr an das Gute im Menschen glauben.

„Ich habe immer so gespielt, wie es für mich am nützlichsten war. Ich habe die Häuser und das Gold der Juden an mich gebracht und meine Geschäfte damit gemacht. Ich habe für die Nazis gespielt, weil es am meisten eingebracht hat. Wenn die Nazis den Krieg gewonnen hätten, hätte ich auf jeden Fall gewonnen. Aber ich habe mich abgesichert. Wenn der Umsturz gelungen wäre, hätte ich auf der Seite der Attentäter gestanden.“ (S. 380)

Wie wir es von Autor Jürgen Ehlers gewöhnt sind, ist dieser historische Roman penibel recherchiert. Gekonnt werden Fakten und Fiktion miteinander verwoben.
Es wird uns vor Augen geführt, dass die Gruppe um Wolf Littke ziemlich lange auf die richtige Gelegenheit, den Sprengstoff zu platzieren warten muss. Und dann ist noch die Unwägbarkeit des Adolf Hitler, der sprunghaft mehrmals seine Meinung ändert. Doch Geduld scheint nicht die große Stärke der vier höchst unterschiedlichen Männer zu sein. Deshalb gehen sie zwischendurch ihren eigenen Plänen nach. Letzten Endes ist dann die Widerstandsgruppe rund um Stauffenberg mit dem bekannten unglücklichen Ausgang schneller.

Der Schreibstil ist wie immer fesselnd. Ein umfangreiches Nachwort sowie ein Personen- und Ortsverzeichnis ergänzen das Buch.

Fazit:

Ein gelungener historischer Roman, der bis zur letzten Seite fesselt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.09.2021

Beste Krimi-Unterhaltung

Gourmetkatz
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In ihrem sechsten Kriminalfall bekommen es KHK Steinböck und Frau Merkel, seine gefräßige Katze, mit zwei Mordfällen zu tun, die zunächst nichts miteinander zu tun zu haben scheinen.

Zum einen entdeckt ...

In ihrem sechsten Kriminalfall bekommen es KHK Steinböck und Frau Merkel, seine gefräßige Katze, mit zwei Mordfällen zu tun, die zunächst nichts miteinander zu tun zu haben scheinen.

Zum einen entdeckt Sabine „Harry-Potter“ Husup, ihres Zeichens nervige Reporterin, auf ihren Urlaubsvideos eine Szene, auf der ein Mann über eine spanische Klippe gestoßen worden ist. Als wenig später ihre Freundin Putzi, ebenfalls Reporterin, verschwindet, wendet sie sich hilfesuchend an Steinböck. Der Mann auf dem Video kann als Johann Kerbel, Haubenkoch aus München, identifiziert werden.

Den zweiten Toten fischt Steinböcks Schulkollege Sokrates aus der Isar. Schnell steht fest, dass es sich um einen rumänischen Erntehelfer handelt, dem kurz vor seinem Tod, eine Niere und ein Stück seiner Leber entnommen worden ist. Ein Opfer der Organmafia?

Steinböck und sein Team sind wieder gefordert. Ilona ist inzwischen frisch gebackene Kommissarin und darf in Spanien recherchieren.

Meine Meinung:

Mit diesem Krimi ist es Autor Kaspar Panizza wieder gelungen, mich bestens zu unterhalten. Ich habe das Buch an einem Nachmittag gelesen.

Steinböcks Dialoge mit seiner Katze sind einfach herrlich! Zusätzlich wird das lang gehütete Geheimnis um Steinböcks Vornamen gelüftet. Nein, ich kann schweigen wie ein Grab und verrate sie nicht.

Doch neben aller Leichtigkeit durch die manchmal anstrengende Katze nimmt sich der Autor eines ernsten Themas an: dem illegalen Organhandel. Während in vielen Ländern Europas jede Person durch die sogenannte „Widerspruchslösung“ als potenzieller Organspender gilt, dürfen in Deutschland nur jenen Hirntoten Organe entnommen werden, die auch einen Organspendeausweis mit sich führen. Das führt zu einem eklatanten Missverhältnis zwischen Spendern und Empfängern und spielt der skrupellosen Organmafia in ihre Hände. Jeder, der genug Geld aufbringt, erhält das passende Organ, das zuvor „Freiwilligen“ unter dubiosen Umständen entnommen worden ist.

Nebenbei nimmt der Autor noch die Dekadenz der Gourmet-Köche aufs Korn, die unverschämt, Steaks vom Kobe-Rind verkochen, dessen Fleisch 600 Euro pro Kilo kostet. Eine Summe, von der so mancher leben muss.

Gut gefällt mir, dass sich die Charaktere weiter entwickeln dürfen. Emil spiel Rollstuhlbasketball, Ilona hat ihre Ausbildung zur Kommissarin mit Auszeichnung bestanden und mit der neuen Polizeipräsidentin Lotta scheint sich Steinböck gut zu verstehen. Selbst die harsche Tamara, Herrin über die Kantine, wird ein wenig umgänglicher.

Natürlich ist möglich, diesen Krimi solo zu lesen. Doch ich empfehle die Reihe bei Band eins („Saukatz“) zu beginnen, sonst brächte man sich um ein herrliches Lesevergnügen.

Fazit:

Ein Krimi, der mich bestens unterhalten hat und dem ich gerne sowohl eine Leseempfehlung als auch 5 Sterne gebe.

Veröffentlicht am 19.09.2021

Lost Places - Spurensuche wider das Vergessen

Lost Places in der Alpen-Adria-Region
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„Lost Places“ entdecken erfreut sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Dieses Buch führt uns in die Alpen-Adria-Region, also ein Gebiet, das eine wechselvolle Geschichte hinter sich hat. Sei es, ...

„Lost Places“ entdecken erfreut sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Dieses Buch führt uns in die Alpen-Adria-Region, also ein Gebiet, das eine wechselvolle Geschichte hinter sich hat. Sei es, dass es mehrmals Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen oder wirtschaftlichen Aufschwung mit späterem Niedergang erleben musste.

Wir begleiten die Autoren Georg Lux & Helmuth Weichelsbraun nach Kärnten (Österreich), in das Kanaltal (Italien) und in den Karst des ehemaligen Jugoslawien.

Hier werden die unterschiedlichsten „Lost Places“ und ihre Geschichte vorgestellt. Ein kleiner Auszug:

Alte Verkehrswege wie der verfallende Bahnhof „Tarvisio Centrale“ oder der Karawankenbahntunnel oder die Strada Napoleonica
Wehrhafte Gemäuer wie die beiden Fort Hensel bzw. Fort Beisner oder die Burgruine Hochkraig
Verlassene Industrieanlagen wie die Stärkefabrik Chiozza oder die Torpedofabrik Whithead
Vergangene Vergnügungen wie das Baseballstadion Prosecco oder das mondäne Hotel Haludovo

Nicht verschwiegen werden Eingriffe in die Natur, die sich bis heute verheerend auf die Menschen und die Landschaft auswirken: Talsperren, geflutete Dörfer und ins Rutsche gekommene Berghänge, die den allzu technikgläubigen Investoren das Fürchten lehr(t)en.

Fazit:

Anders als in anderen Büchern über „Lost Places“, wird in diesem nicht nur das Offensichtliche, sondern auch das Verschwundene beleuchtet. Nicht nur brillante Fotos, sondern auch Hintergrundinformationen bereichern diese abenteuerliche Spurensuche wider das Vergessen. Dieses Buch verdient 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.09.2021

Eine österreichische Familiengeschichte

Der Jahrhundertelefant
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Hanna Molden, Journalistin und Schriftstellerin, ist Witwe nach Fritz Molden (1924-2014). Sie hat in diesem Buch die wechselhafte Geschichte der Familie Molden aufgezeichnet. Im Mittelpunkt steht die Figur ...

Hanna Molden, Journalistin und Schriftstellerin, ist Witwe nach Fritz Molden (1924-2014). Sie hat in diesem Buch die wechselhafte Geschichte der Familie Molden aufgezeichnet. Im Mittelpunkt steht die Figur des Elefanten Jakob, der einst von ihrem Schwiegervater Ernst Molden, erfunden wurde.

Die Geschichte des fiktiven Elefanten begleitet Fritz Molden seit seiner Kindheit durch alle Lebensabschnitte. Für seine eigenen Kinder hat er die Gedanken weitergesponnen.

Jakob und der kleine Bub
Jakob und der wilde Kerl
Jakob und der alte Mann
Der Jahrhundertelefant

In wohlgesetzten, geschliffenen Worten erzählt die Autorin aus dem Leben der Familie Molden. Fritzens Eltern sind Ernst Molden und Paula von Preradović, die 1947 den Text der österreichischen Bundeshymne verfasst hat.

Bereits als 14-Jähriger - kurz nach dem Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland - engagiert er sich als Mitglied des katholischen Untergrunds an Aktionen gegen den Nationalsozialismus, landet mehrere Male im Gefängnis und überlebt seine Versetzung zu einem Strafbataillon an die russische Ostfront, wo er sich zu Partisanen nach Italien absetzen kann. Nach seiner Flucht in die Schweiz wird er Mittelsmann der Österreichischen Widerstandsbewegung "O5" zu den Alliierten.
Später wird er Autor und Verleger. Der Verlag schlittert trotz zahlreicher Bestseller 1982 in den Konkurs. Fritz Molden verliert bis auf den Familienwohnsitz in Tirol alles. Dennoch lässt er sich nicht unterkriegen und gründet den Verlag 1995 neu. 2005 verkauft er den Verlag Molden an die Styria-Gruppe in der das vorliegende Buch auch erschienen ist.

Das Buch erscheint in einer gediegenen Aufmachung: silbergraues Hardcover mit einem roten Lesebändchen. Auf dem Cover ist der Titel gebende, aus Buchstaben zusammengesetzte Elefant in elegantem Zinnoberrot aufgedruckt. Dieser Elefant findet sich auch im Buch immer wieder.

Fazit:

Wer sich für österreichische Familiengeschichten interessiert, ist hier genau richtig. Gerne gebe ich für die Biografie des Widerstandskämpfers, Verlegers und Vorbilds 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.09.2021

Eine Hommage an jene, die nicht nach Hitlers Pfeife tanzten

Die Edelweißpiratin
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In ihrem neuen Buch wendet sich Michaela Küpper einer Personengruppe zu, über die nicht allzu viel bekannt ist: die sogenannten „Edelweißpiraten“, eine Gruppe von jungen Männern und Frauen, die nicht nach ...

In ihrem neuen Buch wendet sich Michaela Küpper einer Personengruppe zu, über die nicht allzu viel bekannt ist: die sogenannten „Edelweißpiraten“, eine Gruppe von jungen Männern und Frauen, die nicht nach Hitlers Pfeife tanzen wollen.

Die Autorin nimmt uns auf eine Zeitreise in das Jahr 1933 mit. Hitler ist seit Ende Jänner Reichskanzler und sogleich beginnen die Repressalien gegen Juden und politisch andergesinnte wie Sozialisten und Kommunisten. Die Jugendlichen zwischen 14 und 17 sollen in der Hitlerjugend (HJ) zu willigen Helfern des Regimes geformt werden. Dagegen lehnen sich zahlreiche Jugendgruppen wie eben die „Edelweißpiraten“ oder die „Swing-Jugend“ auf. Sie wollen weiter eigenständig denken und agieren.

Von einem dieser unerschrockenen Mitglieder handelt dieses Buch - Gertrud „Mucki“ Kühlem. Muckis Eltern sind Gertrud, eine Apothekerin, und Peter Kühlem, der Kommunist. Sie wächst in einem offenen Elternhaus auf und hat schon früh gelernt, zu ihrer Meinung zu stehen.

Als der Vater im Sommer 1933 verhaftet und zuerst in das „braune Haus“ gebracht wird, um 1942 im KZ Esterwegen ermordet zu werden, lässt man Mucki und ihre Mutter anfangs in Ruhe. Je restriktiver die Gestapo mit andersdenkenden umgeht, desto entschlossener wird Mucki. Sie schließt sich den Kölner „Edelweißpiraten“ an. Zunächst nur, um den ungeliebten Nachmittagen beim BDM auszukommen. Je länger das Regime die Menschen unterdrückt, desto gewagter die Aktionen von Mucki und ihren Kollegen. Sie beschreibt mit Schulkreide Zäune und Hauswände.

Schließlich wird sie 1942 verhaftet, als sie Flugblätter von der Kuppel des Kölner Hauptbahnhof regnen lässt. Sie wird in das Gefängnis Brauweiler eingeliefert, mehrfach gefoltert, in Einzelhaft gehalten und kommt nur durch ein Versehen frei.

Mucki und ihrer Mutter gelingt die Flucht aus Köln. In Sigmaringen finden sie Unterschlupf.

Meine Meinung:

Michaela Küpper hat die Lebensgeschichte von Gertrud Kühlem (verehelichte Koch) penibel recherchiert und sehr gut erzählt. So können sich Leser, die noch nie von Widerstandsgruppen abseits von Stauffenberg & Co gehört haben, ein Bild davon machen, dass es sehr wohl Widerstand gegen das Nazi-Regime gab.
Alles musste im Geheimen ablaufen, niemand konnte vertraut werden, denn das Spitzelwesen war äußerst perfide angelegt.

Sehr gut sind auch die Lebensumstände der Zeit dargestellt. Zunächst bleibt vieles beim Alten, dann als die Mutter ihre Arbeit in der Apotheke verliert, müssen die beiden Frauen aus der schönen, großen Wohnung ausziehen und in eine kleine Dachkammer umziehen. Die bedrohlichen Razzien der Gestapo, bei denen alles kurz und klein geschlagen wurde, machen klar, dass weder Recht noch Ordnung herrschen, sondern nur das, was die Schlägertrupps dafür halten.

Dieser historische Roman ist auch deswegen bemerkenswert, da es nur ganz wenige Frauen zu einiger Bekanntheit geschafft haben.

Mit viel Mühe und Not überleben Mutter und Tochter Kühlem die NS-Herrschaft in Sigmaringen. Als die französische Armee Sigmaringen erreicht, wird sie für einige Zeit Bürgermeisterin. Gertrud „Mucki“ Koch stirbt hochbetagt im Juni 2016.

Michaela Küpper hat, wie schon in ihrem anderen historischen Roman „Der Kinderzug“ Fakten und Fiktion sehr gut verknüpft.

Fazit:

Gertrud „Mucki“ Koch und ihren Weggefährten kann nicht genug Tribut gezollt werden, dass sie sich dem NS-Regime entgegengestellt haben. Hätte es doch mehr solcher Menschen mit Zivilcourage gegeben! Gerne gebe ich dieser Hommage an die „Edelweißpiratin“ 5 Sterne.