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Veröffentlicht am 14.09.2021

Sehr emotional, leider nicht so schön wie Teil 1

Lovett Island. Sommerprickeln
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Meine Meinung
Nachdem der erste Teil so spannend geendet hat, konnte ich es kaum noch abwarten, die Fortsetzung endlich zu lesen. Das Cover gefällt mir ganz gut, es ähnelt dem ersten Teil sehr, wodurch ...

Meine Meinung
Nachdem der erste Teil so spannend geendet hat, konnte ich es kaum noch abwarten, die Fortsetzung endlich zu lesen. Das Cover gefällt mir ganz gut, es ähnelt dem ersten Teil sehr, wodurch es im Regal sehr schön nebeneinander aussieht.

Maci hat Lovett Island verlassen und steht nun ohne Job und Stipendium da, weswegen sie bei einem Freund Hilfe sucht und kurzerhand als Tennislehrerin einspringt. Doch auch das füllt die Lücke in ihrem Herzen nicht, die Trevor zurückgelassen hat. Gleichzeitig muss Violet sich ihrer Vergangenheit stellen und einen großen Schritt wagen, damit Baron endlich seine gerechte Strafe erhält. Und Blair hat nur noch ein Ziel: Lovett Island nicht zu verlieren, leider hat Trevors Vater ganz andere Pläne mit der Trauminsel.

Wie schon im ersten Teil wechseln hier wieder in der Ich-Form die Perspektiven zwischen Maci, Violet und Blair, wodurch wir die Geschichten der drei jungen Frauen gleichzeitig erleben. Und wie schon zuvor liebe ich den Wechsel wirklich sehr, auch wenn mir Violets Geschichte in diesem Teil am meisten gefallen hat.

Eigentlich stelle ich ja hier die Charaktere ein wenig genauer vor, hier fällt mir es mir allerdings ein wenig schwerer. Alle drei kämpfen hier um etwas bestimmtes, was die drei Geschichten wieder ein wenig mehr vereint hat, aber insgesamt kann ich nur relativ wenig über jede einzelne sagen. Die Charaktere haben mir insgesamt wirklich sehr gefallen und ich mochte die Geschichten wie gesagt auch sehr, aber durch die drei Perspektiven lernen wir jede Protagonistin nur in Bruchteilen kennen. Dadurch fällt hier eine genauere Vorstellung weg. Aber wie gesagt mochte ich diese Art, die Geschichte zu erzählen und obwohl jede Figur etwas oberflächiger blieb, hat mich das in dem Zusammenhang der Handlung gar nicht gestört.

Die Handlung ist hier ganz anders, als im ersten Teil noch. Ab hier folgen Spoiler zum ersten Teil!
Vor allem da Maci die Inseln zum Schluss verlassen hat, fällt das locker-leichte Urlaubsfeeling auf der Trauminsel leider weg, was ich ein wenig schade fand. Denn auch abgesehen davon nimmt die Handlung einen ernsteren Ton an, was vor allem mit den Belästigungs-Vorwürfen Baron gegenüber zutun hat. Am Ende des Vorgängers haben Maci und Violet ja ihrer Chefin erzählt, dass beide vom Insel-Besitzer belästigt worden sind und nun beginnen die Folgen für ihn. All das ist ein sehr wichtiges Thema und ich finde es auch richtig, dieses in Büchern zu thematisieren, aber ehrlich gesagt war es mir teilweise ein wenig zu viel. Es gab keine Trigger-Warnung für diese Thematik und obwohl es sich im ersten Teil ja schon ankündigt, war ich nicht darauf eingestellt, dass es einen so großen Teil der Handlung einnehmen würde. Wie gesagt: sehr wichtiges Thema, aber leider auch eins der Themen, die mich sehr triggern, wodurch ich besonders im Mittelteil einige Stellen überspringen musste. Und wie gesagt ist die Stimmung dadurch eher drückend und angespannt – mir fehlte ein wenig das Urlaubs-Sommer-Feeling aus dem ersten Teil.

Abgesehen davon, gibt es ja noch Macis und Blairs Handlungsstränge, auf die ich nicht viel eingehen kann, da ich sonst spoilern musste. Macis Handlung fand ich ganz schön, auch wenn eigentlich nicht sonderlich viel passiert. Ehrlich gesagt fehlte mir da ein größerer Fortschritt und auch das Knistern zwischen ihr und Trevor war im Vergleich zum ersten Teil ein wenig geschwächter.

Und Blairs Geschichte wäre super interessant und spannend gewesen, aber leider geriet sie mir immer wieder zu stark in den Hintergrund. Dadurch passiert bei ihr nicht bei weitem so viel, wie ich es mir für sie gewünscht hätte, was ich sehr schade fand. Den Ansatz fand ich nämlich sehr spannend, besonders da sie ihre Besessenheit auf Trevor abgelegt hat und nun endlich eigenen Zielen folgt.

Fazit
Insgesamt muss ich einfach sagen, dass es mir nicht so sehr gefallen hat, wie der erste Teil. Im ersten Teil gab es Spannung und Leidenschaft in einer sommerlichen, luxuriösen Atmosphäre. Hier wird die Handlung deutlich ernster, es werden wichtige Themen angesprochen, die nicht ohne sind und dadurch wird die Atmosphäre zu einer ganz anderen. Es war nicht mehr das, was ich mir von der Lovett Island-Reihe versprochen hatte, denn genau dieses Urlaubsfeeling wie im ersten Teil hatte ich mir auch hier erhofft. Außerdem kamen einige Handlungsstränge ein wenig zu kurz, was ich schade fand. Den dritten Teil werde ich trotzdem noch lesen!

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Veröffentlicht am 14.09.2021

Nicht so schön, wie der erste Teil

Deluxe Love
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Meine Meinung
Der Tod von Seraphines Vater verändert ihr Leben schlagartig: nicht nur hat sie ihren geliebten Vater verloren, nun reißt sich auch noch ihr Onkel das Mode-Imperium unter den Nagel. Und gleichzeitig ...

Meine Meinung
Der Tod von Seraphines Vater verändert ihr Leben schlagartig: nicht nur hat sie ihren geliebten Vater verloren, nun reißt sich auch noch ihr Onkel das Mode-Imperium unter den Nagel. Und gleichzeitig ist Seraphine sich sicher, dass ausgerechnet der Bruder ihres Vaters Schuld an dessen Tod trägt. Sie ist wild entschlossen, den vermeintlichen Mord aufzuklären, als sich ihr Cousin Blaise an ihre Versen heftet und sie nicht mehr aus den Augen lässt. Ausgerechnet er, der ihr vor Jahren das Herz gebrochen hat …

Seraphine ist als Adoptiv-Kind in die Dumont-Familie gekommen, wird von ihren neuen Eltern aber über alles geliebt und genauso liebevoll behandelt, wie ihre neuen Adoptiv-Geschwister. Anders sieht es mit der Familie ihres Vaters aus: sein Onkel und auch dessen Söhne haben sie nie wirklich anerkannt und behandeln sie selbst jetzt im Erwachsenenalter nicht ebenbürtig. Während Seraphine noch mit dem plötzlichen Tod ihres Vaters zu kämpfen hat, versucht ihr Onkel mit sämtlichen Mitteln, sie aus dem Familien-Unternehmen zu entfernen, was ihr gar nicht gefällt. Sie liebt das Mode-Imperium ihres Vaters und geht in der Welt von Mode und Beauty regelrecht auf.
Wir haben sie ja bereits im vorherigen Teil kennengelernt und ich mochte sie hier genauso sehr wie zuvor schon. Sie ist einfach ein herrlichen erfrischender Mensch, der mir immer gleich ein gutes Gefühl vermittelt hat. Sie hatte großes Glück, von der Dumont-Familie adoptiert zu werden, nimmt das aber nie für Selbstverständlich und arbeitet immer noch gerne für ihren eigenen Erfolg.

Mit Blaise hingegen musste ich erst warm werden. Es ist Teil der „bösen“ Seite der Familie, auch wenn schon im ersten Teil klar wird, dass er nicht so hinterlistig und rücksichtslos ist, wie sein Bruder oder Vater. Trotzdem konnte ich ihn lange nicht einschätzen, bis er mich doch noch überzeugen konnte. Er ist nicht mein Lieblings-Bookboyfriend, aber insgesamt mochte ich ihn ganz gerne.

Und auch den Schreibstil mochte ich ganz gerne. Das Buch ließ sich sehr leicht und flüssig lesen und besonders die Atmosphäre ist wunderbar herüber gekommen. Die Kapitel wechseln nicht nur die Perspektiven von Blaise und Seraphine, sondern auch immer wieder zwischen der Gegenwart und Vergangenheit und so erleben wir Seraphines Kindheit und Jugendzeit mit und wie sie und Blaise wirklich zueinander stehen. Diese Wechsel haben mir wirklich sehr gut gefallen, vor allem weil sie die Geschichte immer wieder ein wenig auflockern konnten.

Die Handlung hat hier einen ganz anderen Ton, als die des ersten Teils. Das Urlaubs-Feeling ist weg, stattdessen befinden wir uns mitten im Pariser Leben mit seinen Höhen und Tiefen.

Statt den Fokus auf eine leidenschaftliche Liebes-Affäre zu legen, wird hier eher Seraphines Leben und die Aufklärung vom Tod ihres Vaters thematisiert. Wie schon gesagt wechseln die Kapitel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, wodurch wir viele kleine Bruchteile von Seraphines Leben miterleben und sie aufwachsen sehen. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen, besonders weil sie eine ganz besondere Geschichte hat. Den Teil des Buches mochte ich wirklich sehr, ich fand Seraphine und ihren Charakter wirklich unheimlich spannend.

Und dann geht es vor allem darum, dass Seraphine der Meinung ist, ihr Onkel habe ihren Vater ermordet. Denn genau das möchte sie irgendwie beweisen und nimmt daher Kontakt zu eher zwielichtigen Personen auf, was sie später noch in große Gefahr bringen wird. Den Teil der Geschichte fand ich einerseits recht spannend, besonders weil es sehr schön an den ersten Teil anknüpft. Andererseits konnte es mich aber nicht so mitreißen, wie ich es mir gewünscht hatte. Dadurch, dass der Verdacht auf Mord schon vorher besteht und meiner Meinung nach gar kein Verdacht mehr ist, habe ich die ganzen Ermittlungen eher als Langweilig empfunden. Nach meinem Empfinden war im ersten Teil schon „klar“, dass ihr Onkel den Vater umgebracht hat und ein ganz böses Spiel spielt, weswegen es hier kaum große Neuigkeiten für mich gab.

Insgesamt war das ganze Geschehen sehr vorhersehbar und dreht sich meiner Meinung nach auch etwas zu lange im Kreis. Es ist eine ganz spannende Idee und manche Momente haben mich auch packen können, aber insgesamt war es mir zu schwach.

Und genauso habe ich auch leider die Liebesbeziehung in diesem Buch empfunden. Wir lernen schnell, das zwischen Blaise und Seraphine mehr ist, als nur ein adoptiertes Familienverhältnis. Durch die Kapitel der Vergangenheit erfahren wir auch, was genau sich zwischen ihnen abspielte und wie Blaise ihr Herz gebrochen hat. Den Teil mochte ich noch ganz gerne, doch leider blieb die Entwicklung zwischen ihnen in der Gegenwart etwas auf der Strecke. Weil Seraphine so sehr mit der Mord-Ermittlung beschäftigt ist, rückt alles andere ein wenig zu sehr in den Hintergrund. Mir fehlten einfach die großen Gefühle und Emotionen, was ich sehr schade fand.

Fazit
Insgesamt handelt es sich hier um einen Roman, der mich kurzzeitig gut unterhalten konnte, mehr aber auch nicht. Die Idee hinter der Geschichte ist ganz gut und spannend, die Umsetzung ist leider etwas schleppend. Es gab keine großen Überraschungen oder plötzliche Wendungen und die Liebesgeschichte war auch ein wenig lasch. Wie gesagt fand ich das Buch nicht schlecht und habe es auch ganz gerne gelesen, aber ich werde mich nicht langfristig dran erinnern.

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Veröffentlicht am 04.05.2021

Wunderschön geschrieben, aber leider sehr ereignislos

Maybe Now
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MEINE MEINUNG
Nachdem ich sowohl Maybe Someday und Maybe Not direkt zum jeweiligen Erscheinungstermin gelesen und geliebt habe, war für mich klar, dass ich auch Maybe Not unbedingt lesen muss. Da die Zeitspanne ...

MEINE MEINUNG
Nachdem ich sowohl Maybe Someday und Maybe Not direkt zum jeweiligen Erscheinungstermin gelesen und geliebt habe, war für mich klar, dass ich auch Maybe Not unbedingt lesen muss. Da die Zeitspanne zwischen den Veröffentlichungen aber relativ groß war und ich mich nicht mehr unbedingt ans Ende der Vorgänger erinnern konnte, stand das Buch recht lange ungelesen im Regal. Weil ich es dort aber nicht zu SuB-Leiche werden lassen wollte, habe ich es mir nun vorgenommen und endlich beendet.

Sydney und Ridge sind endlich offiziell zusammen und haben ineinander die große Liebe gefunden. Doch Ridges Ex-Freundin Maggie, scheint aus ihrem Leben noch nicht verschwunden zu sein. Obwohl sie sich langsam in ein neues Leben wagt und beim Fallschirmspringen den attraktiven Arzt Jake kennen lernt, kann sie Ridge nicht loslassen...

Die Charaktere kennen wir, bis auf Jake, ja schon aus den anderen beiden Teilen. Ich bin sehr froh gewesen, die Figuren wiederzusehen und habe mich bei ihnen gleich wieder zu Hause gefühlt.
Besonders Sydney habe ich einfach absolut geliebt. Sie ist so eine liebevolle und ruhige Person, dass ich sie einfach in mein Herz schließen muss. Sie ist manchmal sogar viel zu verständnisvoll, aber ich mochte sie sehr.

Auch Ridge hat sich schon lange in mein Herz geschlichen, auch wenn er mir manchmal einfach zu sehr auf dem Schlauch steht. Ich finde ihn ja wirklich sehr süß, aber er hat nicht immer so gehandelt, wie ich es mir für Sydney gewünscht hätte. Er lebt ein wenig nach der Doppelmoral, nach der sie keinen Kontakt zum Ex haben darf, seine Ex aber fester Bestandteil seines Lebens ist, was ich ein wenig blöd fand. Natürlich ist seine Situation mit Maggie eine ganz andere und eben besonders, aber diese Doppelmoral ist es eben, die mich hier gestört hat.

Maggie hat sich in diesem Teil ganz besonders in mein Herz geschlichen. Ehrlich gesagt konnte ich mich überhaupt nicht mehr an sie erinnern. Ich wusste bloß noch, dass Ridge vergeben war, als er und Sydney sich kennen gelernt haben, aber wer Maggie eigentlich war und was sie ausmacht, habe ich absolut vergessen. So habe ich sie eigentlich noch einmal komplett neu kennen gelernt und sie sehr geliebt.

Insgesamt bringen die drei Charaktere uns immer wieder in Zwickmühlen und ich als Leserin stand eindeutig zwischen den Fronten. Da der Roman aus den Perspektiven von Maggie, Sydney, Ridge und Jake verfasst worden ist, habe ich mit allen mitfühlen können und war sozusagen auf der Seite von jedem. Dadurch wurde ich stets hin und her gerissen und letztendlich kann ich einfach sagen, dass ich alle vier sehr geliebt habe, obwohl wir Jake einfach viel zu wenig kennen lernen durften.

Wie schon gesagt wurde der Roman aus den Perspektiven der vier Protagonisten verfasst, jeweils in der Ich-Form. Den Schreibstil der Autorin kenne ich ja mittlerweile aus einigen Büchern und ich habe ihn auch hier wieder sehr geliebt. Sie schreibt einfach so flüssig und angenehm, dass ich einfach nur durch die Seiten gleiten kann.

Aber reden wir mal darüber, was eigentlich alles passiert, ehrlich gesagt war ich nämlich ein wenig enttäuscht.
Nachdem der 1. Teil Sydneys und Ridges Geschichte erzählt, war ich hier nun davon ausgegangen, Maggies und Jakes zu erfahren. Was ja irgendwie auch passiert ist, aber leider nicht so, wie erwartet. Es geht nämlich immer noch sehr viel um Sydney und Ridge, was zwar schön war, aber nicht das, was ich mir erhofft hatte. Insgesamt war das Hauptthema nämlich, wie Ridges und Maggies Ex-Beziehung ihr jetziges Leben noch immer beeinflusst. Ist natürlich ganz interessant, schließlich ist es mit dem Ende des 1. Teils ja nicht vorbei und alle sind glücklich. Aber dadurch lag mir viel zu wenig Fokus auf Maggie selbst. Ich hätte mir nämlich deutlich mehr Kapitel aus ihrer Perspektive gewünscht, um sie und auch Jake deutlich näher kennen lernen zu können. So war es eher eine Aufarbeitung der Geschehnisse des 1. Teils und wirklich viel neues ist leider nicht passiert.

Es ließ sich zwar wie gesagt schön lesen, ich mochte die Charaktere und ihre Entwicklungen und Beziehungen zueinander wirkten sehr authentisch und nicht zu perfekt. Aber leider fehlte es mir an Handlung. Der Spannungsbogen ist sehr flach, es passiert nichts spannendes und es gibt auch nichts, worauf die Handlung hinarbeitet. Die Charaktere treten lange auf der Stelle und mir fehlte der roten Faden.

So nett es auch war, das Buch zu lesen, so enttäuscht bin ich letztendlich. Die Herzensbrecher-Queen hat mein Herz in diesem Buch nämlich ganz gelassen, was ich von ihr gar nicht gewohnt bin.


FAZIT
Ich bin auf jeden Fall sehr unentschlossen, weil mir eindeutig etwas fehlte, es sich aber doch sehr gut lesen ließ und ich die Charaktere einfach sehr geliebt habe. Die Handlung bleibt leider recht ereignislos und die Charaktere drehen sich zu lange im Kreis. Es war weniger eine Fortsetzung, sondern eher eine Aufarbeitung des vorherigen Teils, was sehr schade war.

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Veröffentlicht am 17.03.2021

Eine Reihe voller Auf und Abs...

Never Let You Go
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Spoiler zu Teil 1 tauchen auf!!

MEINE MEINUNG
Nach dem Ende vom 1. Teil war ich sehr froh, die Fortsetzung direkt zur Hand zu haben. Obwohl ich vom Vorgänger nicht ganz überzeugt wurde, wollte ich dennoch ...

Spoiler zu Teil 1 tauchen auf!!

MEINE MEINUNG
Nach dem Ende vom 1. Teil war ich sehr froh, die Fortsetzung direkt zur Hand zu haben. Obwohl ich vom Vorgänger nicht ganz überzeugt wurde, wollte ich dennoch wissen, wie die Geschichte von Katie und Will zu Ende geht.

Die Handlung knüpft direkt an das Ende des 1. Teils an, sodass ich mich gleich mitten in der Handlung befinde. Katie hat endlich die Wahrheit über Ethan/Will herausgefunden und ist am Boden zerstört. Während sie sich selbst noch zurecht finden muss, ob sie Ethan wieder vertrauen kann, taucht immer wieder die sehr beharrliche Reporterin auf, die alles für ihre Quoten machen würde und schließlich beginnt, Katie und Will zu belästigen...

Was ich von Katie und Will halte, habe ich bereits in der Rezension zum 1. Teil erklärt und meine Meinungen haben sich nicht großartig geändert. Katie ist mir ganz sympathisch und bei Will bin ich mir noch immer unsicher. Er verfällt in ganz komische Verhaltensmuster, die Katie viel zu sehr einengen und insgesamt setzt er sie immer wieder unter Druck, was mir gar nicht gefallen hat. Er erwartet zu viel von ihr und hat zu sehr das Gefühl, alles würde jetzt perfekt werden, nur weil er sie wieder gefunden hat. Diese Entwicklung der Dinge haben mir wirklich gar nicht zugesagt, was total schade war. Ich habe mir da eher das Gegenteil gewünscht.

Auch die Handlung hat wieder gemischte Gefühle bei mir ausgelöst. Wir befinden uns jetzt nur noch in der Gegenwart und die Rückblicke haben aufgehört, was mich beim Lesen sehr erleichtert hat.

Nachdem Katie und Will im Schock und Unglauben auseinander gegangen sind, ist Katies Welt erstmal zerstört. Ich mochte die zaghafte und langsame Entwicklung zwischen den beiden, wie Katie wieder mehr Vertrauen aufbauen kann und natürlich können sie die tiefe Verbindung zwischen ihnen beiden einfach nicht ignorieren. Ehrlich gesagt hat sich der Mittelteil allerdings ziemlich gezogen. Die Charaktere treten ein wenig auf der Stelle, Ethan entwickelt sich eher negativ weiter und allgemein werden zu viele Seiten mit eher weniger relevanten Dingen gefüllt - hat sich zumindest so angefühlt.

Ich habe vorhin bereits erwähnt, dass die Reporterin, die Katie interviewet hat, mittlerweile immer aufdringlicher wird und einfach nicht locker lassen möchte. Ihr scheinen guten Quoten wirklich viel wichtiger zu sein, als eine gute Moral, was absolut erschreckend war. Ihr ganzer Handlungsstrang hat eine neue Portion Spannung, aber auch Anspannung geboten. Ich verrate nicht zu viel, aber besonders ihre Handlungen zum Ende der Geschichte waren wirklich heftig und haben sämtliche Charaktere noch einmal ordentlich in Gefahr gebracht.

Insgesamt hat mir das Ende aber richtig gut gefallen, es ist noch mal wirklich schrecklich und auch wieder nichts für schwache Nerven, aber es bildet einen sehr guten und runden Abschluss zur Geschichte und genau das fand ich gut.

FAZIT
Eine Reihe mit vielen Auf und Abs und einer echt krassen Geschichte. Insgesamt fand ich die Idee gut, der Schreibstil war sehr angenehm, aber leider wurde die Handlung zu lang gestreckt. So kam es immer wieder zu längeren Passagen, die eher langweilig waren und sich sehr gezogen haben. Insgesamt nicht schlecht, aber auch nicht soo besonders.

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Veröffentlicht am 22.02.2021

Eine schöne Unterhaltung für Zwischendurch, leider aber nicht mehr

Maybe this Christmas - Und dann war es so viel mehr
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MEINE MEINUNG
Obwohl ich die anderen Teile der Reihe nicht gelesen hatte, war ich ganz gespannt, als ich das Angebot auf netgalley entdeckt habe. Für Weihnachtsbücher ist es ja noch nicht zu spät und weil ...

MEINE MEINUNG
Obwohl ich die anderen Teile der Reihe nicht gelesen hatte, war ich ganz gespannt, als ich das Angebot auf netgalley entdeckt habe. Für Weihnachtsbücher ist es ja noch nicht zu spät und weil ich zuvor viel gutes über die Bücher gehört hatte, war ich sehr gespannt.

Asher Westmore ist ein beliebter Profi-Eishockey-Spieler, dem seine Karriere wichtiger, als alles anderes ist. Für ihn steht das Eishockey stets an erster Stelle, weswegen er sich auch nur selten in seiner Heimatstadt befindet. Als er sich kurz vor Weihnachten schwer verletzt und ausfällt, bricht für ihn eine Welt zusammen, aber zum Glück ist seine beste Freundin Emma Physiotherapeutin. Dass die aber mehr fühlt als nur Freundschaft, ist ihr großes Geheimnis.

Emma ist schon seit Jahren Ashers beste Freundin - mit gewissen Vorzügen. Denn jedes Mal, wenn er in der Stadt ist oder in der Nähe ein Spiel hat, treffen die beiden sich zum unverbindlichen Sex. Dass sie schon seit Ewigkeiten mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Ash hat, verschweigt sie ihm bisher. Sie sieht sich selbst als sehr durchschnittlich und hat deswegen das Gefühl, oft übersehen zu werden und in der Masse an Frauen, die Ash anhimmeln, nicht wahrgenommen zu werden. Sie war auch selbst mal Profisportlerin, bis auch sie nach einem Unfall das Snowboarden sein lassen musste und zur Physiotherapeutin wurde.
Asher ist seine Karriere wie gesagt wichtiger, als alles andere. Er steht häufig im Vergleich zu seinem Bruder, der in einer erfolgreicheren Mannschaft spielt und ihm immer wieder das Leben schwer macht. Trotzdem kämpft er hart für seinen Erfolg, auch wenn es ihm gesundheitlich schaden könnte. Sein Privatleben hält er gerne aus den Medien raus, wirklich viel ist da nämlich auch nicht los. Er ist so versessen auf seine Karriere, dass er kaum andere Gedanken zulässt und somit auch nicht merkt, wie sehr Emma ihn eigentlich liebt.

Beide Charaktere fand ich ganz gut, auch wenn sie mich einfach nicht umgehauen haben. Ich mochte sie und fand sie nicht unsympathisch, aber mir fehlte etwas. Die Leidenschaft zwischen den beiden kann man allerdings nicht bestreiten, es knister und funkelt gewaltig zwischen ihnen!

Der Roman ist in der Er/Sie-Form aus den wechselnden Perspektiven von Emma und Asher geschrieben worden. Ich erwähne es immer wieder, aber ich mag für Liebesromane die Ich-Form einfach immer lieber und habe auch jedes Mal wieder Schwierigkeiten mit der Er/Sie-Form. Hier also auch und leider wurde das gesamte Buch über nicht besser, weswegen ich immer wieder über Formulierungen gestolpert bin.

Die Handlung ist genau das, was der Klappentext verspricht, eine typische Friends-to-Lovers Geschichte. Mehr war es für mich aber auch leider nicht. Die Geschichte entwickelt sich sehr vorhersehbar, war aber trotzdem ganz süß zu lesen. Die Autorin hat auch die Emotionen recht schön rüber bringen können und ich fand das Buch auch wirklich nicht schlecht, aber wirklich nicht mehr.
Es war ein wenig langweilig, so wahnsinnig viel passiert auch nicht und es konnte mich einfach nicht fesseln. Für Zwischendurch war es ganz gut, aber ich glaube nicht, dass der Inhalt mir länger in Erinnerung bleiben wird.

FAZIT
Eine schöne Unterhaltung für Zwischendurch, die keineswegs schlecht war, mich aber einfach nicht so umhauen konnte, wie andere Bücher des Genres. Es war ganz süß und auch emotional geschrieben, aber trotzdem etwas langweilig... Eine Empfehlung für jeden, der nur eine kleine Lektüre zum Abschalten sucht!

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