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Carolinchen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2021

Spannungslos

Das Tagebuch der Jenna Blue
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Inhalt
Jenna und Scarlett sind Schwester und hassen sich abgrundtief. Als der Hass seinen Höhepunkt erreicht, versucht Jenna immer noch verzweifelt herauszufinden, was vor zehn Jahren geschah, als ihre ...

Inhalt
Jenna und Scarlett sind Schwester und hassen sich abgrundtief. Als der Hass seinen Höhepunkt erreicht, versucht Jenna immer noch verzweifelt herauszufinden, was vor zehn Jahren geschah, als ihre Mutter spurlos verschwand. Denn unerklärlicher Weise hat Jenna für den Zeitraum Gedächtnislücken. Verdrängt sie einfach die unaussprechliche Wahrheit?

Eigene Meinung
Das Verhältnis zwischen den Schwestern ist richtig gut dargestellt. Mich hat es beim Lesen so traurig gemacht, dass sie sich so hassen. Auch das Schicksal ihres Vaters hat mich tief getroffen. Alles ist so unglaublich greifbar, das hat mir richtig gut gefallen.

Leider beginnt die Geschichte einfach zu langsam. Es passiert rein gar nichts, außer der Alltag. Dann kommen zwei weitere Figuren dazu, aber auch dann hat es mich nicht mehr gefesselt, als vorher. Spannung kam leider erst im letzten Drittel auf, was mir persönlich für diese Geschichte entschieden zu wenig war.

An sich war die Story ganz gut, hätte aber, in Hinsicht auf die Auflösung, ruhig noch ein wenig ausgebaut werden können.

Fazit
Ich würde das Buch eher für jüngeres Publikum empfehlen. Ein super seichter Jugendthriller mit eher wenig Spannung. Dafür ein toller Hingucker im Regal!

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Veröffentlicht am 15.09.2021

Eher 3-4 Sterne

Dich hab ich nicht kommen sehen
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Inhalt
Mari zieht nach Berlin und versucht dort neu anzufangen. Leider tritt sie sofort in ein Fettnäpfchen, da sie dem Bruder ihrer Vermieterin die Wohnungstür in den Rücken rammt. Nach dem Fauxpas ist ...

Inhalt
Mari zieht nach Berlin und versucht dort neu anzufangen. Leider tritt sie sofort in ein Fettnäpfchen, da sie dem Bruder ihrer Vermieterin die Wohnungstür in den Rücken rammt. Nach dem Fauxpas ist sie sich sicher, den Griesgram nie wieder sehen zu müssen. Dumm nur, dass sie sich mit ihrer Vermieterin anfreundet und ihm nun pausenlos über den Weg läuft. Doch er scheint darüber ganz und gar nicht glücklich zu sein, oder?

Eigene Meinung
Uff. Zu allererst: Es wurde zum Ende hin immer besser. Aber anfangs war es leider echt anstrengend. Zu viel wörtliche Rede und das auch noch in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Ich hatte ständig das Gefühl, das Geschehen im Schnelldurchlauf zu lesen. Teilweise bin ich kaum mitgekommen, was auch an den vielen fiktiven Dingen liegt. Mari denkt sich zum Beispiel dauernd irgendwelche "Fantasie-Tierchen" aus. Fand ich übrigens gar nicht witzig oder originell, mich haben die vielen Seiten darüber eher genervt.

Mari selber hat mich auch genervt. Sie ist soooo unglaublich unsicher. Wahnsinn! Schämt sich wegen allem, ist scheinbar mega gut in dem was sie tut, sieht es aber selbst nicht und glaubt es auch nicht, wenn es ihr ihre Freunde sagen. Leo hingegen ist echt süß und seine Familie drum herum war echt ein Highlight!

Fazit
Es ist zwar ganz nett für zwischendurch, aber ich fand es zu anstrengend am Anfang, zu schnell und dann war es auch noch sehr vorhersehbar. Aber die letzten Kapitel haben mir am besten gefallen. Wären die anderen mehr in die Richtung gewesen, hätte es sicher mehr Sterne gegeben.

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Veröffentlicht am 13.08.2021

Anders als erwartet

Rise of a Fairy King. Feenlicht
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Inhalt
Als Ann dem gutaussehenden Jonah begegnet, offenbart er sich ihr als Fee. Jahrelang hat er sie verfolgt und ihre Liebe manipuliert, um daraus Lebensenergie zu ziehen. Doch damit nicht genug. Indem ...

Inhalt
Als Ann dem gutaussehenden Jonah begegnet, offenbart er sich ihr als Fee. Jahrelang hat er sie verfolgt und ihre Liebe manipuliert, um daraus Lebensenergie zu ziehen. Doch damit nicht genug. Indem er sich ihr gezeigt hat, bricht er die oberste Regel der Feen. Und das in einer Zeit, in der die dunklen Feen nur auf einen Grund für einen Krieg warten.

Eigene Meinung
Mir hat die erste Hälfte besser gefallen, als die zweite. In der ersten lernen wir die Feen kennen und natürlich Ann, wobei der Hauptstrang meiner Meinung nach eher bei Jonah ist. Anns fand ich auch nur halb so spannend.

Die Grundidee fand ich echt gelungen. Zwei Sorten Feen die ihre Energie aus den Menschen ziehen, toll. Gerne hätte ich noch mehr über das Land der Feen gelesen, das kommt ein wenig zu kurz.

Irgendwann nach der Hälfte überschlagen sich die Ereignisse und das war der Punkt, an dem es mir nicht mehr so gut gefallen hat. Unglaublich viele Sachen werden plötzlich angerissen, es passiert so wahnsinnig viel, aber leider wird alles nur oberflächlich behandelt. Wahrscheinlich einfach zu viele Ideen und keine Chance sie in nicht mal 300 Seiten unterzubringen.


Fazit
Die Geschichte war vielversprechend, allerdings hätten ihr ein paar hundert Seiten mehr gut getan. Alternativ wäre auch eine Reihe angebracht gewesen. Ich finde, hier wurde viel Potential verschenkt.

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Veröffentlicht am 13.08.2021

Nachdenklicher als gedacht

New York Ghost
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Inhalt
Candace lebt in New York als das Shen-Fieber ausbricht. Nach und nach werden die Leute zu Marionetten des Fiebers, nicht mehr bei Bewusstsein, aber gefangen in immer gleichen Bewegungsabläufen. ...

Inhalt
Candace lebt in New York als das Shen-Fieber ausbricht. Nach und nach werden die Leute zu Marionetten des Fiebers, nicht mehr bei Bewusstsein, aber gefangen in immer gleichen Bewegungsabläufen. Heilung gibt es keine. Scheinbar als letzte macht sie sich auf den Weg, um andere Überlebende zu finden.

Eigene Meinung
"New York Ghost" ist weniger ein Endzeit-Horror-Roman, wie man vielleicht annehmen könnte. Es ist ein ruhiger, nachdenklicher Roman, der das Konsumleben in der heutigen Zeit kritisiert. Immer günstiger, schneller und oberflächlicher.

Ich hatte gehofft, mehr über Candace Leben in der Gegenwart zu lesen. Wie sie die Gruppe findet und sie sich dann zusammen ein neues Leben aufbauen. Leider spielt der Roman hauptsächlich in Candace Vergangenheit. Sie erinnert sich an die Zeit mit ihren Eltern, die Erwartungen ihrer Mutter an sie und wie ihre Eltern, aber auch Candace selbst in New York Fuß gefasst haben.

Die Gruppe selber konnte dann auch nicht überzeugen. Ich habe den Zusammenhalt nicht verstanden. Aus welchem Grund bleiben sie zusammen, wieso hat ihr Anführer so viel Macht über sie, dass sie blind alles befolgen, was er sagt? Außerdem bleiben die einzelnen Figuren blass und oberflächliche. Bis auf Candace ist keiner tiefer ausgearbeitet.

Auch die Hintergründe zum Pilz, der das Shen-Fieber auslöst, bleiben oberflächlich und ungeklärt.

Wenn man so Geschichten mag, ist man hier gut aufgehoben. Mir war es allerdings zu wenig Spannung. Ich hätte den Fokus gerne auf Candace und der Gruppe Überlebender gehabt. Das hätte ruhig auch ohne schlimme Zwischenfälle sein können, hätte ich trotzdem interessanter gefunden.

Das Ende kam zu abrupt und war mir deutlich zu offen. Ich hatte das Gefühl, Candace Reise wurde abgebrochen, als sie gerade erst richtig begonnen hat.

Fazit
Mir war es wirklich zu ruhig. Es ist keineswegs eine schlechte Geschichte und sie lässt sich auch gut lesen. Aber mir hat es an allen möglichen Stellen an Details und mehr Hintergrundwissen gefehlt. Ein sehr ruhiger, nachdenklicher Endzeitroman.

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Veröffentlicht am 28.05.2021

Reicht mir leider nicht für die Fortsetzung

Imperator
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Inhalt
Anna reist nach Rom, um den Mord an ihrer Mutter aufzuklären. Dabei schließt sie sich den Paparazzifreunden ihres Onkels Bruno an und erhält so Zugang zum römischen Untergrund.
Parallel verschwört ...


Inhalt
Anna reist nach Rom, um den Mord an ihrer Mutter aufzuklären. Dabei schließt sie sich den Paparazzifreunden ihres Onkels Bruno an und erhält so Zugang zum römischen Untergrund.
Parallel verschwört sich eine Gruppe, deren Machenschaften weit vor unserer Zeit angefangen haben und ganz Italien bedrohen.

Eigene Meinung
Die Theorie um die Imperatoren fand ich äußerst spannend und vielversprechend. Die Umsetzung eher weniger. Der letzte Abschnitt des Buches war am mitreißensten, die anderen habe ich mit eher weniger Interesse gelesen.

Es wirkt total durcheinander, es gibt keinen roten Faden und wenn, ist er nicht ersichtlich. Mal begleiten wir Anna, die immer wieder überraschend Glück hat durch Zufall entscheidende Hinweise zu finden, dann wieder den Privatdetektiv Palladino, der in der Imperatorensache ermittelt. Aus unerfindlichen Gründen laufen sie sich dabei immer wieder über den Weg.

Noch dazu kommen komische mystische Elemente. Die hätte gut werden und einen gewissen Thrill in die Geschichte bringen können, jedoch waren sie nicht richtig greifbar und teilweise unfreiwillig komisch. Bis zum Schluss werden auch hier keine Antworten geliefert, was es damit auf sich hat, es tauchen eher noch mehr Fragen auf.

Fazit
Die Geschichte an sich finde ich echt spannend und ich würde gerne wissen, wie es weitergeht. Allerdings war es mir viel zu chaotisch. Die mystischen Elemente haben sich nicht gut in die Handlung eingefügt und es war viel zu überladen, zu actionreich. Außerdem bin ich ein wenig frustriert, weil man kaum Antworten bekommen hat, im Gegenteil, am Ende hatte ich fast noch mehr Fragezeichen im Kopf.
Einige wenige Antworten mehr, hätten mir bestimmt Lust auf die Fortsetzung gemacht. So reicht es mir leider nicht, um mir den zweiten Band zuzulegen.

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