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Veröffentlicht am 29.10.2021

Wer Krieg sät wird meist den Tod ernten!

Diener des Ordens
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Wieder geht es in die mittelalterliche Welt von Wristangul ein Land, in dem viele Völker ihr Zuhause gefunden haben. Das aber auch im Laufe der Zeit viel Land eingebüßt hat, nach diversen kriegerischen ...

Wieder geht es in die mittelalterliche Welt von Wristangul ein Land, in dem viele Völker ihr Zuhause gefunden haben. Das aber auch im Laufe der Zeit viel Land eingebüßt hat, nach diversen kriegerischen Auseinandersetzungen ist es nur noch ein Teil seiner ehemaligen Weite und Größe. Noch dazu kommt eine neue Bedrohung hinzu, die Uzmiten. Sie vermehren sich rasend und nehmen sich was ihnen gefällt – und das auch mit Gewalt!

Die Beteiligten bzw. Protagonisten:
Troija, strebt nach der alleinigen Macht, selbst König zu sein und zu herrschen. Er ist Mitglied des Rates und versucht dort die Mehrheit zu halten. Noch dazu ist er skrupellos und scheut keine Mittel, um sein Ziel zu erreichen. Wenn ihn niemand aufhalten kann, wird er sein Ziel erreichen. Er hat überall seine Spitzel verteilt – Wissen ist Macht!

Dann ist dort der Orden, ein Geheimorganisation, die vom Priester Gudja geführt wird. Dessen Macht und Gaben auf einer unheimlichen Religion beruhen, diese scheint auch nicht allen Anhängern bekannt zu sein. Dieser Orden betrachtet es als seine Aufgabe den wahren König zu finden. Dazu lässt er die vier Kugel sprechen in einem elitären Kreis, aufgeteilt in kleine Gruppen werden diese dann in die Welt geschickt, um ihre Mission zu erfüllen. Allerdings haben sie keinen Kontakt zueinander. Einer davon sind Neoron und Imur, die beiden dringen immer weiter in die Wüste vor – doch es hat seinen Preis – wer wird ihn von den beiden zahlen.

Eine dieser Auserwählten ist Elouzija, eine junge Frau, die von einem weisen Obligator in der Kunst der Magie eingewiesen ist. Sie ist allerdings noch nicht fertig mit ihrer Ausbildung und kennt nur einen gewissen Teil. Diesmal wird sie von ihrem Mentor getrennt und sie hat andere Begleiter für die Reise. Sie lernt viel über sich und ihre Fähigkeiten, wie sie die Magie lenken und einsetzen kann. Neue Tränke und ihre Wirkung. In diesem Band muss sie beweisen was sie gelernt hat und vor allen der Versuchung widerstehen.

Die Handlung gliedert sich hauptsächlich um diese vier Gruppen, es gibt aber auch noch einige kleiner Nebenhandlungen. Der Wechsel findet immer von einem Kapitel ins nächste Kapitel statt, so beliebt eine gewisse Übersicht erhalten. Und so lernt man immer wieder neue Gebiete von Wristangul, diverse Nachbarländer und Personen kennen.

Der Roman zeichnet sich durch eine wahre Fülle von Charakteren aus – Ähnlichkeiten wie bei Games of Thrones – dort gab es diese auch. Man könnte meinen das einen das Ganze durcheinanderbringen würde, aber die Erklärungen machen es einem leicht diese zuordnen zu können. Alle in der Rezension vorzustellen, würde echt den Rahmen sprengen. Und wenn man jetzt denkt, so viele Personen und Länder geht bestimmt auf Kosten der Tiefe – weit gefehlt – denn es gelingt der Autorin hervorragen uns die Ansichten und das Verhalten zu beschreiben.

Klar ist manchen Charakter mag man, andere wiederum nicht. Aber auch das ist völlig normal bei der Anzahl und Komplexität. Wie in Fantasy Romanen ist das Leben immer wieder bedroht und man muss sich auch mal von einem Protagonisten verabschieden – er stirbt.

Die Welt im Roman ist vielfältig in verschiedenen Völkern, unterschiedlichen Rassen, abwechslungsreichen Religionen mit ihren Göttern, Mythen und Legenden. Es zeigt auch dass es trotzdem möglich ist, weitgehend friedlich miteinander umgehen zu können – außer, wenn ein Volk versucht über andere zu herrschen und dies mit kriegerischen Handlungen durchdrückt.

Der Roman ist nichts für zart besaitete Leser, im Ganzen düster gehalten, brutale Kampfszenen und auch im Zusammenleben geht es zur Sache. Man leidet mit den Charakteren, Teils ist man auch geschockt – aber mittelalterliche Welt sind kein Ponyhof. Durch Krankheiten, Krieg und Tod ist dieses Leben nicht unbedingt einladend. Auch die überraschend auftretende Seuche oder das Verhalten des Königs von Thal gegenüber seiner Stieftochter sind nicht gerade „normal“. Dazu noch das Verhalten und die Hintergründe des Ordens. Sie sind mit Aufnahmeritualen und merkwürdigen Verbindungen schon grausig genug – es läuft einem eiskalt über den Rücken.

Die Dark Fantasy Trilogie ist voll von dunklen Riten, Magie, intriganten Machtspielen und sexuellen Begierden. Je tiefer man in diese Geschichte eintaucht, desto schwerer wird es, Recht von Unrecht zu unterscheiden.

Der Fortsetzungs- bzw. Abschlussband der Trilogie kann mit einer aufwendigen Welt, vielen verschiedenen komplex gestalten Charakteren, einer spannenden Handlung – einer totalen Komplexität punkten. Noch dazu immer neue Wendungen und Überraschungen in der Handlung lassen einen weiter dran sein. Es ist auch keine Eindeutigkeit von Gut und Böse zu erkennen. Dark Fantasy Leser, die Brutalität und mehr gewöhnt sind in dem Genre, werden sich wohlfühlen. Ein zusätzlicher Bonus: der Stil und die Farbgebung des Covers und die Illustrationen, die im Roman bei den meisten Kapiteln vorhanden sind – also auch ein Augenschmaus und Hingucker.

Von mir gibt es 5 Sterne dafür den Abschluss der Trilogie.

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Veröffentlicht am 06.10.2021

Ein Leben als Wüstenkrieger und mehr!

Wüstenkrieger
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Der Schreibstil ist fesselnd, spannend, magisch aber auch dunkel und brutal. Die Handlung wird von mehreren Protagonisten erzählt, vorwiegend von Jo, Ioro und Tolioro.

Das Cover zeigt ein Mann in Wüstenkrieger ...

Der Schreibstil ist fesselnd, spannend, magisch aber auch dunkel und brutal. Die Handlung wird von mehreren Protagonisten erzählt, vorwiegend von Jo, Ioro und Tolioro.

Das Cover zeigt ein Mann in Wüstenkrieger in Bekleidung eines Schamanen (Ioro) mit einem Stock, im Hintergrund sieht man eine Wüstenlandschaft, karg und eher lebensfeindlich. In großer Schrift ist der Titel zu lesen, allerdings das Wort Spiegelmagie ist recht winzig. Es passt aber zur Handlung.

Der Klappentext macht neugierig auf einen Fortsetzungsband der Reihe, die mit Spiegelmagie begeistern kann.

Fazit:
Der vorliegende Band Wüstenkrieger ist der 2.Fortsetzungsband zur Spiegelmagie Reihe. Er führt uns in eine Welt der Fantasie ein Gesellschafts- und Machtsystem in einer östlich anmutenden Welt, wenigstens den Namen die vorkommen lassen uns das denken. Auch lassen Elemente wie ein Herrscher mit Harem diese Vermutung noch bestärken. Das Leben der anderen Bürger ist gering von Wert. Auch die Machtteilung von Königshaus, Zauberer und Priester bietet einiges an Potential zu Konflikten. Die Bewohner allgemein glauben an Orakel, Götter und Omen – ein sehr guter Nährboden.

Ioro ist bei den Wüstenkrieger angekommen, er wird in ihre Reihen integriert und nimmt eine Aufgabe war – aber alles kommt anders als er denkt.

Sirit beginnt nach vielen Schicksalsschlägen ihr Leben in die eigene Hand, kämpft nicht nur für sich, sondern auch für ihren Sohn.

Tolioro geht weiter seinen Weg, mit viel Blut und Tod – aber das wird sich mit Sicherheit rächen.

Mehr will ich euch Zur Handlung nicht verraten – auch nicht „spoilern“. Aber wem die vorherigen beiden Bände gefallen haben, wird auch von diesem begeistert sein.

Das Setting spielt in Karapak, Toro und in einer Wüstengegend eigentlich mal befreundete Königreich, leicht mittelalterlich mit östlichen Strukturen, gerade die Namen sind Zungenbrecher – aber mal was anderes. Auch die Zauberschule mit ihren Rängen und Spiegeln sind mal ganz anders als was man sonst so im Bereich Spiegelmagie geboten bekommt. Die Charaktere und die Handlung sind umfangreich. Schon in diesem Band gibt es viele überraschende Wendungen und Rätsel – also noch viel Potenzial für Folgebände.

Allerdings ist auch dieser Band und ich denke die ganze Reihe kein Jugendroman, sondern 18+ Literatur. Eher anspruchsvoll, aber mit vielen Szenen die zartbesaiteten Leser schocken könnte. Für Fans von Dark und High Fantasy mit Gewalt, Magie und heftigen Intrigen – einer ganz eigenen neuen Welt die noch viel zu erzählen hat. Von mir 5 Sterne für den Fortsetzungsband und ich bleibe gespannt, wie die Reihe weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 04.10.2021

Intrigante Familien, Wüstenkrieger und ein schlauer Falke!

Falkenkrieger
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Der Schreibstil ist fesselnd, spannend, magisch aber auch dunkel und brutal. Die Handlung wird von mehreren Protagonisten erzählt, vorwiegend von Jo, Ioro und Tolioro.

Das Cover zeigt ein Kämpfer in Vollrüstung ...

Der Schreibstil ist fesselnd, spannend, magisch aber auch dunkel und brutal. Die Handlung wird von mehreren Protagonisten erzählt, vorwiegend von Jo, Ioro und Tolioro.

Das Cover zeigt ein Kämpfer in Vollrüstung (Ioro) mt Schild und Schwert, im Hintergrund sieht man leicht verschwommen eine Frau (Sirit) vor einem dunklen Hintergrund. In großer Schrift ist der Titel zu lesen, allerdings das Wort Spiegelmagie ist recht winzig. Es passt aber zur Handlung.

Der Klappentext macht neugierig auf einen Fortsetzungsband der Reihe, die mit Spiegelmagie begeistern kann.

Fazit:
Der vorliegende Band Falkenkrieger ist der 1.Fortsetzungsband zur Spiegelmagie Reihe. Er führt uns in eine Welt der Fantasie ein Gesellschafts- und Machtsystem in einer östlich anmutenden Welt, wenigstens den Namen die vorkommen lassen uns das denken. Auch lassen Elemente wie ein Herrscher mit Harem diese Vermutung noch bestärken. Das Leben der anderen Bürger ist gering von Wert. Auch die Machtteilung von Königshaus, Zauberer und Priester bietet einiges an Potential zu Konflikten. Die Bewohner allgemein glauben an Orakel, Götter und Omen – ein sehr guter Nährboden.

In diesem Band steht die Ankunft der Königstochter Sirit aus Tolor und ihre Heirat mit Tolioro in Karapak im Mittelpunkt. Sirit hat es nicht einfach den in ihrer neuen Heimat sind die Rechte der Frau kaum existent. Aus ihrer Ehe soll nur so schnell wie möglich ein Thronerbe hervor gehen. Tolioro geht weiter seinen dunklen Aversionen (Gewalt an Frauen) weiter, was selbst seinem Vater Kanata nicht entgeht. Und uns Leserinnen / Leser fassungslos zurücklässt. Sirit versucht wie eine Königin dies durchzustehen – man kann Tolioro nicht verstehen. Seine Frau ist intelligent und gebildet – wäre eine Hilfe beim Regieren, wenn auch nur im Hintergrund.

Ioro, der Feldherr von Karapak und Jo, der Zauaberer, vertiefen ihre Freundschaft, obwohl Jo nur noch in Form eines Falken mit ihn in Kontakt treten kann, denn er sitzt in einem Spiegel fest.

Der Schwerpunkt liegt bei der Thronnachfolge in den Königreichen Karapak und Tolor. Aber auch die Zauberer, die Wüstenkrieger und ein unbekannter Gegner setzen die Königshäuser bzw. die Protagonisten unter Druck.

Das Setting spielt weiter in Karapak und Toro eigentlich mal befreundete Königreich, leicht mittelalterlich mit östlichen Strukturen, gerade die Namen sind Zungenbrecher – sind aber mal was anderes. Auch die Zauberer mit ihren Ränken und Machtspielen sind mal ganz anders als was man sonst so im Bereich Spiegelmagie geboten bekommt. Die Charaktere und die Handlung sind umfangreich. Schon in diesem Band 2 gibt es weiter viele überraschende Wendungen und Rätsel – also noch viel Potenzial für Folgebände.
Allerdings ist auch dieser Band und ich denke die ganze Reihe kein Jugendroman, sondern 18+ Literatur. Eher anspruchsvoll, aber mit vielen Szenen die zartbesaiteten Leser schocken könnte. Für Fans von Dark und High Fantasy mit Gewalt, Magie und heftigen Intrigen – einer ganz eigenen neuen Welt die noch viel zu erzählen hat. Von mir 5 Sterne für den Fortsetzungsband und ich bleibe gespannt, wie es mit Ioro und Tolioro sowie allen anderen weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 01.10.2021

Ein Reihen Auftakt, der gefällt aber nichts für Weicheier ist!

Königsfalke
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Der Schreibstil ist fesselnd, spannend, magisch aber auch dunkel und brutal. Die Handlung wird von mehreren Protagonisten erzählt, vorwiegend von Joko, Ioro und Tolioro.

Das Cover zeigt ein Kämpfer in ...

Der Schreibstil ist fesselnd, spannend, magisch aber auch dunkel und brutal. Die Handlung wird von mehreren Protagonisten erzählt, vorwiegend von Joko, Ioro und Tolioro.

Das Cover zeigt ein Kämpfer in Rüstung (Ioro) an seiner Seite ein weißes Pferd und der dunkle Schatten eines Falken vor einem beigen Hintergrund. In großer Schrift ist der Titel zu lesen, allerdings das Wort Spiegelmagie ist recht winzig. Es passt aber zur Handlung.

Der Klappentext macht neugierig auf eine Reihe, die mit Spiegelmagie begeistern will.

Fazit:
Der vorliegende Band Königsfalke ist der Auftaktband zur Spiegelmagie Reihe. Er führt uns in eine Welt der Fantasie ein Gesellschafts- und Machtsystem in einer östlich anmutenden Welt, wenigstens den Namen die vorkommen lassen uns das denken. Auch lassen Elemente wie ein Herrscher mit Harem diese Vermutung noch bestärken. Das Leben der anderen Bürger ist gering von Wert. Auch die Machtteilung von Königshaus, Zauberer und Priester bietet einiges an Potential zu Konflikten. Die Bewohner allgemein glauben an Orakel, Götter und Omen – ein sehr guter Nährboden.

In der Geschichte begegnen wir Jokon, als 7-jähriger von seiner Familie getrennt, schlägt er sich durch und landet in der Zauberschule. Sein Leben über die nächsten Jahre zeigt uns eine Wertesystem der anderen Art. Spiegel und Magie sind sein Leben, Liebe und Freundschaft sind schwierige Gesellen, zeigen kaum Beständigkeit. Aber die Handlung ist voller Magie und überaus spannend.

Dann wäre da noch Ioro, der erstgeborene Sohn von König Kanata, allerdings von einer Konkubine geboren. Laut Gesetz kann er nicht die Nachfolge antreten, aber er soll der oberste Feldherr werden. Er zeichnet sich durch Intelligenz und guter Stratege aus und dies schon in recht jungen Jahren. Auch wirkt er sympathisch und vereint viele gute Charaktereigenschaften in sich.

Tolioro, dagegen ist der ehelich geborene Sohn des Königs und damit sein Nachfolger. Er ist ein Jahr jünger als Ioro. Seine Charaktereigenschaften sind eher negativer Art: eifersüchtig, sadistisch, erinnert an einen Protagonisten aus Games of Thrones. Allerdings bei seiner Erziehung durch seine Mutter (bösartig und von Neid zerfressen) konnte wohl nicht mehr rauskommen.

Das Setting spielt in Karapak einem Königreich, leicht mittelalterlich mit östlichen Strukturen, gerade die Namen sind Zungenbrecher – aber mal was anderes. Auch die Zauberschule mit ihren Rängen und Spiegeln sind mal ganz anders als was man sonst so im Bereich Spiegelmagie geboten bekommt. Die Charaktere und die Handlung sind umfangreich. Schon in diesem Band gibt es viele überraschende Wendungen und Rätsel – also noch viel Potenzial für Folgebände.

Allerdings ist dieser Band und ich denke die ganze Reihe kein Jugendroman, sondern 18+ Literatur. Eher anspruchsvoll, aber mit vielen Szenen die zartbesaiteten Leser schocken könnte. Für Fans von Dark und High Fantasy mit Gewalt, Magie und heftigen Intrigen – einer ganz eigenen neuen Welt die noch viel zu erzählen hat. Von mir 5 Sterne für den Reihenauftaktband und ich bleibe gespannt, wie es mit Ioro und Tolioro weiter gehen wird.

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Veröffentlicht am 28.09.2021

Gelungener Reihenauftakt - macht Lust auf mehr!

Das Geheimnis der Talente
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Der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm zu lesen, sehr flüssig zu lesen, fesselnd. Erzählt wird der 1.Band der Reihe aus der Ich-Perspektive von Melek, so hat man die Möglichkeit sich gut in sie hineinzufühlen ...

Der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm zu lesen, sehr flüssig zu lesen, fesselnd. Erzählt wird der 1.Band der Reihe aus der Ich-Perspektive von Melek, so hat man die Möglichkeit sich gut in sie hineinzufühlen und mit ihr alles zu erleben.

Das Cover ist ein Träumchen schlechthin, das Eichhörnchen mit den grünen Augen inmitten der Blätter - es passt einfach alles perfekt zur Handlung. Endlich bekommt die Reihe ansprechende Cover, die wunderbar dazu passen.

Der Klappentext macht neugierig auf die überarbeitete Reihe.

Fazit:
Für mich war die Talente Reihe und damit der Einstieg in die Geschichte neu, obwohl ich schon das Vergnügen hatte andere Reihen (Enyador-Saga, Wikinger-Saga, Lichtsplitter Saga und Keloria-Saga, die letzten beiden als Ko-Autorin mit Erik Kellan und Kathrin Wandres), sowie die Schattenstaub Trilogie mit den Weltenbauern von ihr zu lesen. Immer wieder gelingt es ihr mich in besondere magische Welten zu entführen und sagenhafte Abenteuer mit den Protagonisten zu erleben.

Nun ist also die Talente Reihe, Band 1 mit neu gestaltetem Covern und überarbeitet im Selfpublisching erhältlich – natürlich ein „must have“ für mich. Und es wird zu den drei schon vorhandenen Bänden noch eine Ergänzung mit drei neuen Bänden.

Wir haben auf der einen Seite die Dschinn, die Bösen und auf der anderen Seite die Talente, die Guten. Beide kämpfen gegeneinander und dies schon seit unendlich langer Zeit. Aber diesmal spielt die Reihe nicht in einer fremden Fantasy Welt, sondern in unserer Welt. Dennoch wird man durch das Geschehen aus der Realität gerissen und findet sich wieder in der Welt der Talente.

Die Protagonisten haben dadurch genau dieselben Herausforderungen wie du und ich. Schule, Arbeit, Beziehungen zu Eltern und Freunden, 1.Liebe usw. Dies macht die Handlung für uns realer und greifbarer – lebensecht und gut nachfühlbar. Man bekommt eine gute Vorstellung von ihnen, ihrem Charakter, ihrer Entwicklung und der Optik. Dadurch das man immer mehr Charaktere kennenlernt bekommt man Einblick in die Geheimnisse und Welt der Talente: Kampf, Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Geheimnisse.

Allerdings beim Rascheln von Blättern und einem (grünäugigen) Eichhörnchen heißt es Achtung – vielleicht ein Dschinn!

Von mir 5 Sterne für den gelungenen Reihenauftaktband.

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