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Veröffentlicht am 29.09.2021

Super historische Romanbiographie

Die Hebamme
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Das wunderschöne Buchcover zeigt eine Frau (die Hebamme) im Boot vermutlich am Romsdalsfjord und passt wunderbar zum Buchtitel. Der Autor Edvard Hoem erzählt das Leben seiner Ururgroßmutter Marta Kristine ...

Das wunderschöne Buchcover zeigt eine Frau (die Hebamme) im Boot vermutlich am Romsdalsfjord und passt wunderbar zum Buchtitel. Der Autor Edvard Hoem erzählt das Leben seiner Ururgroßmutter Marta Kristine auch Hebammen-Stina genannt, die bereits in jungen Jahren genau wussste was sie wollte. Ihren Schulfreund Hans und das Erlernen des Hebammenberufs. Man lernt hier viel über das harte Leben zu Beginn des 19.Jahrhunderts in Norwegen und erfährt Geschichten über das schwere Leben von Stina als Hebamme. Sehr gut hat mir das Bonus-Material gefallen. So sind einerseits in den Buchinnenseiten zwei Karten vom Romsdalamt des Jahres 1861 abgedruckt und andererseits werden hin und wieder (als Fußnoten) Begriffe erläutert. Ich war begeistert von dem Schreibstil, der sehr abwechslungsreich ist. Ich denke, dass dieser Roman sicherlich viele Leser begeistert, vor allem für historisch interessierte Leserinnen, die sich für den Hebammenberuf interessieren oder sogar selbst ausüben.

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Veröffentlicht am 29.09.2021

Junge Köchin aus reichem Hause geht ihren Weg

Die Frauen von New York – Glanz der Freiheit
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Lily ist eine schöne, reiche junge Frau, deren Leidenschaft das Kochen ist. Diese Leidenschaft verbindet sie mit ihrer Großmutter Josie, die Lily in allem unterstütz. Ihre Mutter Victoria möchte unbedingt, ...

Lily ist eine schöne, reiche junge Frau, deren Leidenschaft das Kochen ist. Diese Leidenschaft verbindet sie mit ihrer Großmutter Josie, die Lily in allem unterstütz. Ihre Mutter Victoria möchte unbedingt, dass sie ihren reichen Freund aus Kindheitstagen heiratet, da dieser nach dem Krieg die Firma von Lilys Vater übernehmen soll. Zum Schein willigt Lily auf den Deal mit ihrer Mutter ein, damit sie weiterhin ihren Traum im besten Restaurants New York zu kochen. Da immer mehr Männer in den Krieg ziehen müssen, bietet sich schließlich für Lily die einmalige Chance Chefköchin zu werden. Natürlich darf in dieser Geschichte eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Lily und Tom, ein sizilianischer Koch und Kollege verlieben sich ineinander.
Lily und Josie sind sehr sympathische Figuren, da sie trotz des Krieges warmherzig und hilfsbereit sind. Victoria wird als hartherzige Mutter dargestellt, deren Beweggründe aber nachvollziehbar sind.
Ich war von diesem Buch aufgrund des leichten und flüssigen Schreibstils von Ella Carey begeistert und bin schon auf den zweiten Teil dieser Trilogie gespannt. Ich bin mir sicher, dass diese Serie ein Bestseller wird.

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Veröffentlicht am 10.08.2021

Super historischer Roman aus dem Londen des 20. Jahrhunderts

Das Auktionshaus (Die Auktionshausserie 1)
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Sarah, ein begabtes Mädchen aus dem Arbeiterviertel in London nutzt ihre Chance den ärmlichen und trostlosen Verhältnissen zu entkommen und in einem Londoner Auktionshaus als erste (weibliche) Expertin ...

Sarah, ein begabtes Mädchen aus dem Arbeiterviertel in London nutzt ihre Chance den ärmlichen und trostlosen Verhältnissen zu entkommen und in einem Londoner Auktionshaus als erste (weibliche) Expertin aufzusteigen. Ihre reiche Wohltäterin hilft ihr zur Bildung und dank deren Kontakten zu einflussreichen Leuten erhält Sarah eine Anstellung in einem Auktionshaus. Da sie immer bedacht ist, dass kein schlechtes Licht auf das Auktionshaus fällt, kann sie nur heimlich ihre große Liebe, der verheiratet ist, treffen. Das wunderschöne Buchcover sowie der interessante Buchtitel lässt einen zu dem Buch greifen. Mir gefällt der Schreibstil von Amelia Martin sehr und ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen. Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle Fans von historischen Romanen. Vielleicht sollte man aber auf die Veröffentlichung des zweiten Teils im Februar 2022 warten und dann gleich beide Bücher in einem Rutsch lesen. Oder man liest den ersten Teil noch einmal, wie ich dann im Febraur 2022.

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Veröffentlicht am 07.08.2021

Super spannender Roman

Das letzte Bild
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Der spannende Roman von Anja Jonuleit erzählt die aufwühlende Geschichte einer Frau, die tatsächlich gelebt hat und 1970 im Isdal ermordet wurde. Dieser Mord wurde (noch) nicht geklärt und es gibt mehrere ...

Der spannende Roman von Anja Jonuleit erzählt die aufwühlende Geschichte einer Frau, die tatsächlich gelebt hat und 1970 im Isdal ermordet wurde. Dieser Mord wurde (noch) nicht geklärt und es gibt mehrere Thesen über diese Frau und die Gründe der Ermordung. Die Autorin hält sich in ihrem fiktiven Roman vor allem an die Informationen des Sachbuchautors Dennis Zacher Aske, der ebenfalls über die Isdal-Tote geschrieben hat.
Anja Jonuleit schafft es den Leser geschickt (mit den Zeitsprüngen) in die Geschichte zu entführen und ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen. Mir gefällt der Schreibstil von Anja Jonuleit sehr. Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für Krimifans und Leser, die sich für Zeitgeschichte interessieren. Ich kann mir vorstellen, dass das Buch ein Bestseller wird.
Das Buchcover hat mir auch sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Siegt die Gerechtigkeit?

1736 - Chronik einer Kopfgeldjagd
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Mein erster Eindruck als ich das Buch „1736 – Chronik einer Kopfgeldjagd“ von David Petry in der Hand hielt, war gleich sehr positiv. Das Buchcover gefällt mir sehr gut, da es ein Ausschnitt aus dem historischen ...

Mein erster Eindruck als ich das Buch „1736 – Chronik einer Kopfgeldjagd“ von David Petry in der Hand hielt, war gleich sehr positiv. Das Buchcover gefällt mir sehr gut, da es ein Ausschnitt aus dem historischen Brief zeigt, der den Beginn der Kopfgeldjagd markiert.
Der Roman besteht aus drei Teilen und die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal aus der Sicht der Hauptprotagonistin Agnes Roß, die Meisterdiebin, die mit all ihren Tricksereien mit ihrem Ehemann Andreas aus dem Gefängnis ausbrechen möchte und einmal aus der Perspektive der Gesetzeshüter, unter anderem von Pistorius, der die beiden Meisterdiebe überführen und hinrichten lassen will.
Mir haben die Auszüge aus der Originalakte, die optisch durch eine kursive Schrift hervorgehoben wurde, sehr gut gefallen. Diese wurden sehr geschickt in die Handlung mit eingeflochten.
Der Autor verwendet bewusst alte deutsche Wörter wie zum Beispiel „Angstmann“ (statt Henker) und ich fühlte mich dadurch gleich in dieses Zeitalter hineinversetzt. Durch das gesamte Buch zieht sich ein beständiger Spannungsbogen, der immer wieder neu gefüttert wird. So hat das Buch wenig ruhige Phasen und meine Sympathie wechselte ständig zwischen den beiden Kontrahenten. Da auch der Schreibstil flüssig zu lesen ist, habe ich das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen.
Ich habe einen Bewertungspunkt abgezogen (Bewertung 4 von 5 Sterne), weil ich ein Personenverzeichnis, einen Lageplan mit Beschreibung der Wege von Jäger und Gejagten vermisst habe. Auch fehlten hin und wieder die Ortsbezeichnungen, so dass ich nur erahnen konnte, wo die Szene einzuordnen war.
Fazit:
Mir hat der historische Roman nach wahrer Begebenheit sehr gut gefallen und empfehle das Buch gerne weiter

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