Cover-Bild Drei Frauen, vier Leben
Band 2 der Reihe "Die Haus am See-Reihe"
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17,90
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 20.08.2021
  • ISBN: 9783423262859
Dora Heldt

Drei Frauen, vier Leben

Roman

Die Fortsetzung des SPIEGEL-Bestsellers ›Drei Frauen am See‹

Drei Frauen, vier Leben: Versöhnung und Neubeginn im Haus am See

Ein lebenssatter, bewegender und Mut machender Roman über Freundschaft, Liebe, Eltern, Lebenslügen und Neuanfänge

„Was ist mit den Briefen?“ „Das sind die Einladungen für Jule, Alexandra und Friederike zum Pfingstwochenende am See …“

Ein tiefes Zerwürfnis hatte die drei Freundinnen seit Kindertagen über Jahre getrennt. Erst der Tod der Vierten im Bunde, Marie, ein Jahr zuvor hatte sie schließlich wieder zusammengebracht. Jetzt steht das nächste Pfingsttreffen an. Seit ihrem Wiedersehen ist viel passiert: Alexandra hat gerade ihren Job als Verlegerin verloren. Jules Tochter Pia ist ungewollt schwanger. Und Friederike muss sich nun wohl endgültig von ihrem Lebenstraum verabschieden. Doch ihr Treffen im Haus am See setzt Kräfte frei, die ihrer aller Leben in gänzlich unerwartete Richtungen lenken.


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2022

Die Geschichte wird weitererzählt

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Dies ist eine Fortsetzung und Leser sollten bestenfalls den ersten Band gelesen haben.
.Kann man eine Freundschaft wieder beleben? Wenn ja, bleibt etwas auf der Strecke oder knüpft man einfach an der letzten ...

Dies ist eine Fortsetzung und Leser sollten bestenfalls den ersten Band gelesen haben.
.Kann man eine Freundschaft wieder beleben? Wenn ja, bleibt etwas auf der Strecke oder knüpft man einfach an der letzten schönen Sekunde an?
Die Autorin schreibt das die drei Frauen die sich nach dem Tod ihrer Freundin wieder auf deren letzten Wunsch hin treffen sich erst mühsam aussprechen müssen bevor sie langsam wieder auf einander zugehen.
Marie ist jetzt zwei Jahre tot und trotzdem beeinflusst sie das Leben von Alexandra, Friederike und Jule immer noch nachhaltig. Ihre Frau Hanna findet sich in diesem Kreis den sie erst von außen begleitet hat, mittlerweile gut zurecht. Die Frauen werden ihre Freundinnen und Stütze, ihre Trauer um Hanna wird erträglich, sie beginnt wieder Lebensfreude zu empfinden.
Lebensfreude zu empfinden, trotz allem Stress, Liebeskummer und Angst, das ist die Grundaussage in diesem Buch.
Für mich war es nicht kitschig oder sentimental. Es sind alle erfolgreiche Frauen, die trotzdem alltägliche große Probleme oder Beziehungsschwierigkeiten haben. Arbeitslosigkeit, ein ungeplantes Kind, Krankheit und Verlustängste, alles was wir Frauen irgendwann in unserem Leben bewältigen mussten. Vielleicht sogar alles auf einmal. Es werden hier keine Problemlösungen angeboten, weil die Frauen alle gut situiert sind, würden ihre Lösungen auf die meisten Leben gar nicht passen. Aber darum geht es gar nicht.
Das Buch ist ein Loblied auf die Freundschaft, auf die Möglichkeit sich auszusprechen, zu wissen da ist jemand der zuhört, nicht wertet, der mir aber auch einmal in den Allerwertesten tritt wenn es nötig ist.
Es ist nicht pathetisch geschrieben, sondern so wie es im realen Leben im besten Fall ist.

Veröffentlicht am 10.09.2021

Freundschaft neu entdeckt – unterhaltsam, lesenswert

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Ich hatte den ersten Teil nicht gelesen, konnte trotzdem gut in die Handlung einsteigen.
Dora Heldt hat mit diesem Buch einen unterhaltsamen Frauenroman geschrieben, bei dem es spaßmacht sich einfach beim ...

Ich hatte den ersten Teil nicht gelesen, konnte trotzdem gut in die Handlung einsteigen.
Dora Heldt hat mit diesem Buch einen unterhaltsamen Frauenroman geschrieben, bei dem es spaßmacht sich einfach beim Lesen fallen zu lassen. Die Charaktere der drei, eigentlich sind es ja vier Frauen, wenn man Maries Lebensgefährtin, Hanna, mitrechnet, sind so lebensnah beschrieben, man muss sie einfach gernhaben. Interessant ist in meinen Augen die Figur von Hanna Herwig. Eine Frau, der das Erbe und die letzten Wünsche ihrer Lebensgefährtin sehr wichtig sind und die das Andenken an Marie lebendig halten möchte. Nicht ahnend, dass sie auf diesem Weg echte Freundinnen und eine neue Familie finden wird, verfolgt sie beharrlich diesem Ziel. Aber auch Alexandras Entscheidung, was sie nun nachdem ihr der Job gekündigt wurde, mit ihrem Leben anfangen will, finde ich sehr mutig. Denn ich kann mir vorstellen und das bringt die Autorin auch sehr gut zum Ausdruck, wie emotional diese neue Aufgabe für sie ist.
Ja, es sind starke erfolgreiche Frauen, die sich nach jahrelanger „Funkstille“ nun wieder einander zuwenden, an Altes anknüpfen, sich von Ballast befreien und was Wichtigste – sich mit Rat und Tat unterstützen. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne für diesen 2. Teil.

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Veröffentlicht am 29.09.2021

Toller Roman

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Alexandra, Jule und Friederike kennen sich schon seit Kindheitstagen an. Nun sind sie Mitte fünfzig, hatten lange Zeit keinen Kontakt stehen nun aber seit einem guten Jahr wieder in Verbindung zueinander. ...

Alexandra, Jule und Friederike kennen sich schon seit Kindheitstagen an. Nun sind sie Mitte fünfzig, hatten lange Zeit keinen Kontakt stehen nun aber seit einem guten Jahr wieder in Verbindung zueinander. Ursprünglich gehörte noch Marie zum Freundeskreis, doch ihr Tod hat die anderen wieder zusammengebracht, vielleicht steckt da aber Marie ihre Freundin Hanna hinter, die noch ein paar „Aufträge“ im Namen von Marie zu erledigen hat.
Die drei Freundinnen haben so langsam wieder Vertrauen zueinander und so werden auch die alten Geschichten ausgewertet und neue Ereignisse zusammen bewältigt.

Dora Heldt hat wirklich einen schönen Roman geschrieben. Auch wenn man das erste Buch nicht (so wie ich) gelesen hat, so kann man sich gut zurecht finden auch ohne Vorwissen. Die Kapitel wechseln zunächst zwischen den Hauptpersonen mit ihren Geschichten und zum Ende hin kommt alles zusammen. Ich finde es sehr mitfühlend geschrieben, man kann sich schön die Freundschaft hineinversetzen. Es gibt einige Momente zum mitfiebern, Spannung ist auch vorhanden.

Alles in allem zu empfehlen, mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 01.12.2021

Das Vermächtnis

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Vier Frauen, deren bis in die Kindheit zurückreichende Freundschaft, nach einem Zerwürfnis nicht mehr zu retten schien, haben es nach dem Tod einer von ihnen, wider alle Erwartungen geschafft, wieder zueinander ...

Vier Frauen, deren bis in die Kindheit zurückreichende Freundschaft, nach einem Zerwürfnis nicht mehr zu retten schien, haben es nach dem Tod einer von ihnen, wider alle Erwartungen geschafft, wieder zueinander zu finden. Obwohl es anfangs noch etwas holprig läuft, stellt sich schnell die alte Vertrautheit wieder ein. Auch wenn sie sich dazu noch einmal intensiv mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen müssen, stellen sie sich, aus der Erfahrung klug geworden, mutig und entschlossen den neuen Herausforderungen.

Fazit
Ein unterhaltsamer Roman über das Älterwerden, der sich intensiv mit nahezu allen Lebensthemen auseinandersetzt und auf einen abschließenden dritten Band dieser Reihe hoffen lässt.

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Veröffentlicht am 24.10.2021

Teils traurig stimmend, teils amüsant und immer bewegend

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Der Roman „Drei Frauen, vier Leben“ von Dora Heldt ist die Fortsetzung des Buchs „Drei Frauen am See“, kann aber Dank von Erläuterungen an passenden Stellen ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Der Titel ...

Der Roman „Drei Frauen, vier Leben“ von Dora Heldt ist die Fortsetzung des Buchs „Drei Frauen am See“, kann aber Dank von Erläuterungen an passenden Stellen ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Der Titel bezieht sich darauf, dass wie im ersten Teil die drei Freundinnen Friederike, Jule und Alexandra, alle etwa Mitte 50 Jahre alt, im Fokus der Geschichte stehen. Aber immer noch ist ihre Erinnerung an Marie lebendig, die vor etwa einem Jahr verstorben ist und das Kleeblatt komplett machte. Marie hat in ihrem Testament den Freundinnen ihr Haus am See vererbt, in dem sie viele Jahre lang immer wieder schöne gemeinsame Tage verbrachten bis es zum großen Streit kam.

Nachdem die Freundinnen sich entsprechend dem Herzenswunsch von Marie wieder versöhnt haben, nähern sie sich vorsichtig weiter einander an. Als Alexandra ihre Stelle als Verlagsleiterin verliert freut sie sich darüber, dass ihre Freundinnen ihr zur Seite stehen. Inzwischen hat Friederikes alleinstehende Mutter einen häuslichen Unfall, außerdem diagnostizieren die Ärzte eine fortgeschrittene Demenz. Ihr Vater spielte in Friederikes Leben nie eine Rolle. Beim Aufräumen im Haushalt ihrer Mutter findet sie Hinweise auf ihn und begibt sich auf die Suche. Jule ist eine neue Beziehung eingegangen, ihre Tochter Pia ist aufgrund ihres Studiums in Hamburg ausgezogen. Pia macht ein Praktikum in dem Hotel, das Friederike leitet. Eines Tages hat sie eine Neuigkeit, die auch das Leben der Freundinnen verändert.

Jule, Alexandra und Friederike sind vom Charakter her verschieden. Doch die langen Jahre ihrer Freundschaft haben sie zusammengeschweißt und jede respektiert die Eigenheiten der anderen. Inzwischen gehen sie wieder offen und ehrlich miteinander um. Die Meinung der jeweils anderen ist ihnen wichtig, auch wenn sie nicht immer der eigenen entspricht. Jede der Hauptfiguren geht einer Angelegenheit nach, mit der sie sich auseinanderzusetzen hat, weil sie eine Entscheidung von ihr verlangt, was den Roman abwechslungsreich gestaltet. Die Suche nach Friederikes Vater, der Start an einem neuen Arbeitsplatz und das Zurechtkommen in einer neuen Beziehung führen zu einer hintergründigen Spannung, die sich durch die Frage ergibt, ob die Freundinnen ihre Ziele erreichen werden.

Die Nachdenklichkeit der Frauen über ihre momentane Lebenssituation führt zu Längen, manchmal überschneiden sich Informationen, die von Freundin zu Freundin weitergegeben werden. Die Gefühle der Protagonistinnen sind nachvollziehbar dargestellt, ihre Begeisterung, ihre Zuneigung, ihre Wut und ihr Hass sind deutlich zwischen den Zeilen zu spüren. Das Andenken an Marie halten sie aufrecht, sie ist unvergessen, auch aufgrund ihrer Wünsche für das Miteinander der Freundinnen.

Der Roman „Drei Frauen, vier Leben“ von Dora Heldt ist teils traurig stimmend, teils amüsant und immer bewegend. Die Handlungen der Freundinnen sind realistisch gestaltet und verständlich begründet. Mit Mitte 50 finden die Hauptfiguren den Mut zu neuen Anfängen, Blicken mit Akzeptanz zurück auf ihr Leben und freuen sich auf die Zukunft. Daher vergebe ich gerne eine Leseempfehlung.

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