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Redrose

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Veröffentlicht am 17.10.2021

Wie heimkommen, ein absolutes Wohlfühlbuch!

Highland Hope 3 - Eine Destillerie für Kirkby
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Dies ist bereits schon der dritte Band der Reihe um die Fraser Geschwister in dem leider nur fiktiven Örtchen Kirkby. Nachdem in Band 1 bereits der Bed & Breakfast Besitzer Alex unter die Haube gebracht ...

Dies ist bereits schon der dritte Band der Reihe um die Fraser Geschwister in dem leider nur fiktiven Örtchen Kirkby. Nachdem in Band 1 bereits der Bed & Breakfast Besitzer Alex unter die Haube gebracht und in Band 2 die Sternerestaurantbesitzerin Isla ihr Glück gefunden hat, ist es jetzt also das Nesthäkchen Shona, die mit einer Whiskey-Destillerie und in der Liebe erwachsen werden will.

Als Jüngste und ohne die kurz nach ihrer Geburt verstorbene Mutter aufgewachsen, war Shona schon immer ein verwöhnter Fratz und daran hat sich auch mit inzwischen 30 nichts geändert. Beruflich hat das einstige Party-Girl mit der Wiedereröffnung einer alten Destillerie in Kirkby ihr Leben zwar in geregelte Bahnen gelenkt, privat geht sie allerdings noch immer allen Verpflichtungen aus dem Weg. Als sie bzw. ihr Alpaka Nessie buchstäblich mit dem neuen Tierarzt Kendrick zusammenstößt, hält sie ihn zunächst nur für einen selbstgerechten Blödmann. Doch im kleinen Kirkby kann man sich nicht aus dem Weg gehen und wer Tiere hält, braucht auch die Hilfe eines Tierarztes…..

Auch in Band 3 hat mich die Autorin wieder von der ersten Seite an mitgenommen in dieses zauberhafte Dörfchen in den schottischen Highlands und viel zu schnell sind die 455 Seiten inklusive Danksagung verflogen. Die anschließende Leseprobe für Band 4 hat mir dann auch noch den Mund wässrig gemacht auf „Eine Bäckerei für Kirkby“ 😉

Ich habe mich richtig darauf gefreut, dieses Wochenende in Kirkby zu verbringen und war hin und hergerissen zwischen so schnell wie möglich durch die Buchseiten zu gleiten und oh je, viel zu schnell ist das Lesevergnügen auch schon wieder vorbei.

Einen idealen Tag in Kirkby stelle ich mir in etwa so vor: Morgens eine Runde mit den beiden Wolfshunden Orla und Higgins laufen und danach auf eine heiße Schokolade in Kirsties Bäckerei. Nach einer erfrischenden Dusche dann aber ein richtiges schottisches Frühstück im „The Cosy Thistle“ Bed & Breakfast. So gestärkt probiere ich dann eine Alpaka Wanderung aus oder schaue vielleicht auch mal in Ruperts Pferdestall vorbei. Mittagessen gibt es natürlich in Jons Pub The Wise Pelican, wo ich mir den neuesten Dorfklatsch anhöre. Am Nachmittag dann entweder eine Yoga Sitzung mit Anna oder ein Gespräch mit Bürgermeister Collum über seine neuesten Aktivitäten für das Dorf, bevor ich den Abend dann entspannt bei einem romantischen Dinner in Islas Restaurant The Scottish Thistle ausklingen lasse. Vielleicht habe ich aber auch Glück und es ist gerade eines der vielen Dorffeste oder ich kann einer Probe für den Highland Dance zusehen. Auf jeden Fall wird es in Kirkby nicht langweilig und nicht nur ich bedaure, dass Kirkby nur in der Fantasie der Autorin und ihrer wachsenden Leserschaft existiert.

Mach mit und werde auch du ein Kirkby Fan, ich kann die Reihe auf jeden Fall nur wärmstens empfehlen 😊

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Veröffentlicht am 10.10.2021

Meine neue Lieblingsermittlerin

Blinder Zorn und Blaue Zipfel
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Blinder Zorn und Blaue Zipfel ist bereits Teil 3 der Reihe um Dora Dotterweich, die fränkische Köchin und der erste Teil, den ich lese. Da mir die Protagonisten aber sehr ans Herz gewachsen sind, werde ...

Blinder Zorn und Blaue Zipfel ist bereits Teil 3 der Reihe um Dora Dotterweich, die fränkische Köchin und der erste Teil, den ich lese. Da mir die Protagonisten aber sehr ans Herz gewachsen sind, werde ich wohl auch Teil 1 und 2 noch lesen müssen 😉

Dora beschreibt sich selbst als „38, mit pumuckelroten Haaren, volljährig, vollbusig, vollschlank.“
Der fränkische Dialekt steht ihr ganz herzallerliebst zu Gesicht.
Bei den vorherigen Fällen hat sie sich wohl so „oberflächlich für Mordermittlungen interessiert und ist deshalb ein paarmal bloß ganz knapp mit dem Leben davongekommen.“ Deshalb hat sie auch „ganz nah am Kirschwasser gebaut“, ihren Job als Schlossköchin an den Nagel gehängt und sich mit einem eigenen Restaurant selbständig gemacht. Und was sie da so zur Eröffnung anbietet, lässt meinen Magen alleine bei der Erinnerung knurren.

Also bitte dieses Buch auf keinen Fall hungrig lesen, das ist ansonsten nämlich die reinste Folter. 😉 Wer hätte nicht Lust auf „Feigen mit Meerrettichfrischkäse, kleine Wan Tans, Samosas, Jakobsmuscheln auf Bauernschinken, Focaccia alla Romana mit Wildschweinsalami“ und noch viel mehr an weiteren Köstlichkeiten. Im Buch enthalten sind auch immer wieder einige Rezepte, so dass nachgekocht werden kann.

Neben den kulinarischen Köstlichkeiten gibt es aber natürlich auch eine Leiche und die liegt ausgerechnet vor Doras Hexenküche. Wer hat die Frau mit einem Stilettoabsatz ermordet? Verdächtige gibt es einige und so macht sich Dora mal wieder ans Ermitteln. Dabei gerät sich selbst in höchste Gefahr.

Wird sie den Mörder überführen und weiter ihre Freunde und Stammkunden bekochen?

Ich habe mich köstlich amüsiert und bin schon auf die nächsten Abenteuer von Dora und ihren Freunden gespannt.

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Veröffentlicht am 10.10.2021

Familiengeheimnisse kombiniert mit schönen Landschaften

Das Erbe der Blumenmalerin
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Das Erbe der Blumenmalerin spielt in Cornwall und auf Madeira und beides sind Orte, die ich bereits besucht und bei der Lektüre des Buches wiedererkannt habe. 😊

In ganz Großbritannien gibt es imposant ...

Das Erbe der Blumenmalerin spielt in Cornwall und auf Madeira und beides sind Orte, die ich bereits besucht und bei der Lektüre des Buches wiedererkannt habe. 😊

In ganz Großbritannien gibt es imposant aussehende Herrenhäuser, Schlösser und Burgen, aber die Instandhaltung dieser Immobilien, erfordert hohe finanzielle Mittel und das tatsächliche Wohnen in diesen zugigen Gemäuern ist weniger glamourös als es von außen den Anschein hat.

Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht Tristyans Manor, „ein riesengroßes graues Haus, ein zinnenbewehrtes Gebäude mit Türmen und Mauern… mit Gärten und Gewächshäusern.“
Und im Gegensatz zu den gepflegten Gärten in Corwall: Madeira, die Blumeninsel: „Sonnenuntergänge am Leuchtturm, das Blau der Jacarandabäume, Strelitzien, die aussehen, als hätte ein ungewöhnlicher Vogel mit schimmerndem blauem und orangefarbenem Gefieder sich für eine kurze Rast auf dem schlichten Grün niedergelassen“.

Mehrere Generationen der Bewohner von Tristyans Manor haben mich in ihren Bann gezogen. Es gibt viele Intrigen und Familiengeheimnisse und es hat Spaß gemacht, diese nach und nach zu enthüllen.

Ich bin tief eingetaucht in die Familiengeschichte, habe mit den Bewohnern mitgelitten und die „menschlichen Drachen“ verflucht, die es eben auch gibt. Im Schnelltempo habe ich dieses Buch durchgesuchtet, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht.

Ein Buch zum Träumen und Mitfiebern, welches ich sehr gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 10.10.2021

Zauberhafte Walbegegnungen, die mein Herz höherschlagen lassen.

Die Insel der Wale
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Jani Friese hat es wieder geschafft, ernsthafte Themen in einen wunderschönen Liebesroman zu verpacken. Wie das wunderschöne Cover bereits verrät, spielen Wale dieses Mal eine große Rolle und die Whale ...

Jani Friese hat es wieder geschafft, ernsthafte Themen in einen wunderschönen Liebesroman zu verpacken. Wie das wunderschöne Cover bereits verrät, spielen Wale dieses Mal eine große Rolle und die Whale Watching Touren zählen zu meinen absoluten Highlights dieses Buches. Sehr berührend und ich habe sofort Lust bekommen, mal wieder nach Irland zu reisen.

Maya hat Zeit ihres Lebens darunter gelitten, dass ihre Mutter sie als Kind Hals über Kopf verlassen hat. Als ein ominöser Brief auftaucht, macht sich die Tierärztin für Meeressäuger auf nach Irland, um mehr über die Heimat ihrer Mutter zu erfahren und endlich den Walen näherzukommen, von denen ihr ihre Mutter als Kind erzählt hat. Wird sie ihre Mutter finden und die Hintergründe für ihre Flucht erfahren? Und wer ist dieser Musiker, der sich mit seiner Fidel direkt in ihr Herz spielt?

Umweltschutz, Probleme vieler Meerestiere durch die Plastikabfälle und vor allem die im Meer entsorgten alten Fischernetze gehen uns alle an und in Insel der Wale erfährt der Leser viele interessante Details hierzu, ohne dass die Belehrungen oberlehrerhaft daherkommen. Ich habe einiges Neue erfahren und bewundere die Leute, die ihr eigenes Leben in Gefahr bringen, um andere Lebewesen zu retten. Nicht immer geht das für den Menschen gut aus, aber mehr will ich auch schon nicht verraten, lest einfach selbst und taucht ein in die Insel der Wale

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Veröffentlicht am 10.10.2021

Macht Lust auf die Algarve

Stürmische Algarve
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Obwohl im vierten Fall von Anabela Silva das Wetter eher stürmisch ist, wie bereits das Cover verrät, macht auch dieses Buch wieder Lust auf Urlaub an der Algarve.

Vielleicht ein Abstecher nach Lagos: ...

Obwohl im vierten Fall von Anabela Silva das Wetter eher stürmisch ist, wie bereits das Cover verrät, macht auch dieses Buch wieder Lust auf Urlaub an der Algarve.

Vielleicht ein Abstecher nach Lagos: „malerische Altstadt und die Felsküste mit ihren versteckten Buchten“. Oder an den Lieblingsstrand von Chefinspektor Joao Almeida, „eine Strandbucht mit fast weißem Strand, die sich bis an den Ort zog. Links schmiegten sich die Häuser des Ortes an einen kargen Felsen, ein frischer Wind wehte uns den Geruch von Meer und Algen in die Nase.“

Wie Anabela auch, würde ich aber ein Wellnesshotel einem Wohnmobil vorziehen 😉

In einem Wohnmobil findet Anabela auch wieder einmal eine Leiche und ihr journalistisches Gespür sagt ihr, dass es sich nicht um einen Gasunfall handelt. Also ermittelt Anabela mal wieder. Dabei hat sie eigentlich gerade keine Zeit, die Demenz ihres Vaters schreitet voran und es ist Zeit, sich nach einem Pflegeheim umzuschauen.

Mir hat gefallen, wie dieses schwierige Thema umgesetzt wurde. Die Zweifel der Angehörigen, das Unverständnis des familiären Umfeldes, die kräftezehrenden Situationen. Alles verpackt in die Leichtigkeit eines Krimis im schönen Portugal.

Schön finde ich auch, dass immer wieder portugiesische Begriffe/Redewendungen verwendet werden.

Mir fehlt jetzt nur noch ein leckerer Cocktail und dann setze ich mich gedanklich noch ein wenig an den Strand und überlege, wie es wohl weitergeht mit Anabela und Joao.

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