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Veröffentlicht am 22.10.2021

~~~ Spätzle gibts nicht al dente ;-) ~~~

Spätzle al dente
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26.07.2014
Pro:
lustig, interessant, man lernt einiges über die italienische Kultur
Kontra:
teilweise waren die Geschichten sehr tragisch und machten einen nachdenklich


Fees Geschichte
Luigi ...


26.07.2014
Pro:
lustig, interessant, man lernt einiges über die italienische Kultur
Kontra:
teilweise waren die Geschichten sehr tragisch und machten einen nachdenklich


Fees Geschichte
Luigi Brogna und seine Familie wandern, als er 10 Jahre alt ist, ins Schwabenland ein. Zuerst wollen sie dort nur 2 bis 3 Jahre bleiben. Luigi und sein Bruder finden das nicht toll und sträuben sich dagegen. Seine Mutter findet das Einkaufen schrecklich, weil alles eingepackt ist oder in Dosen. Für die ganze Familie ist das Leben im schwäbischen schrecklich, bis sie in ein anderes Dorf ziehen und dort endlich „mitintegriert“ (das steht da so) werden. Inzwischen lebt Luigis Familie wieder in Italien, während er hiergeblieben ist.

Fees Meinung
Das ist das zweite Buch über die Einwanderung der sizilianischen Familie, die ins Schwabenland zog. Um es vorweg zu nehmen, ich werde sicher auch den ersten Band: Das Kind unterm Salatblatt irgendwann lesen.

Luigi Brogna schildert in Rückblenden, während er mit dem Zug unterwegs nach Messina ist. Da sein Auto in Italien nicht sicher ist, hat er sich entschlossen mit dem Zug zu fahren, doch dies ist nicht so einfach, vor allem, wenn man mit Gepäck zur einzigen, weit entfernten Toilette des Bahnhofs muss.

Der Autor hat einen sehr schönen Erzählstil. Von der ersten Seite bis zur letzten war ich gefesselt von seinen Erlebnissen, die er hier verarbeitet hat. Klar ist es kein Tagebuch, denn welcher Schwabe möchte schon lesen, wie böse er zu den Italienern war und wer sie beschimpft hat. Er hat einfach aus seinen Erlebnissen Geschichten gemacht, die den Leser mal hemmungslos lachen oder aber auch total nachdenklich und entsetzt innehalten ließen.

Mir leuchtet schon ein, dass man als Italiener, der kein Deutsch kann und trotzdem in der Schule versetzt wird, Probleme mit den anderen Schulkindern hat, die so was nicht gut finden, vor allem, wenn sie selber sitzen bleiben. Dass Schwaben andere „Nationen“ so anfeinden und es einige darunter gibt, die den Einwanderern das Leben so schwierig machen, das hat mich sehr getroffen und betrübt. Es ist einfach zu sagen, meine Familie war nicht so. Wir sahen es immer so, von anderen Nationalitäten kann man viel lernen. Vor allem, das Essen der „Ausländer“ fanden wir immer total interessant, während sie sich auf unsere „schwäbischen Spezialitäten“ stürzten. So ein kultureller Austausch ist wunderschön, finde ich zumindest. Natürlich ist es blöde, wenn man die Sprache des anderen nicht kann, aber grüßen und lächeln, das geht immer, finde ich. Klar, wenn mich jemand beleidigt oder blöd anmacht, bin ich sicher auch nicht freundlich, aber wenn mir niemand einen Grund gibt böse zu sein, warum sollte ich dann nicht nett sein?

Das Leben in Messina ist auch kein Zuckerschlecken, wie ich festgestellt habe, daher kann ich gut verstehen, dass Luigi Brogna lieber in Deutschland bleiben möchte. Problematisch fand ich allerdings, dass die Eltern von Luigi seine Schwester sofort nach Italien zurückgebracht haben, weil sie eine Nacht bei einer Freundin geschlafen hat. Sie tat immer so, als ob sie brav früh ins Bett gehen würde und kletterte dann zum Fenster heraus um mit ihren Freundinnen in die Disco zu gehen. Leider hatte sie dann mal zu viel Alkohol und schlief dann bei ihrer Freundin. Klar, dass die Eltern sich Sorgen machten, als ihre Tochter morgens nicht in ihrem Bett war und sie erst nachmittags von ihrem „Verbleib“ erfuhren. Ich finde es nicht ok (und alle im Buch auch nicht) dass sie die Tochter dann sofort nach Sizilien verfrachteten ungeachtet dessen, dass sie in Deutschland viele Freundinnen hatte und sich wohl fühlte. Wenn man hier wohnt, sollte man sich doch ein bisschen den deutschen Sitten und Gebräuchen annähern und nicht gar so streng sein.

Alles in Italien ist nicht schlecht, vor allem, dass man da frischeres Obst und Gemüse bekommt, das reif geerntet und verkauft wird. Auch sonst fand ich einiges toll dort, aber wohnen möchte ich dort auch nicht und ich kann sehr gut verstehen, warum Luigis Eltern ins Schwabenländle gezogen sind. Oft musste ich herzhaft lachen. Nach 4 (?!) Jahren in Deutschland war die Familie zur Weihnachtsfeier eingeladen, wo alle möglichen Speisen auf einem Teller landeten, was sicher sehr befremdend auf sie gewirkt hat.
Schwäbisches Essen ist lecker, aber alles auf einem Teller sieht dann doch nicht toll aus. Dass Luigis Mutter dann versucht hat, Spätzle al dente zu kochen ist wirklich lustig. Auch der erste Einkauf der Familie mit der Nachbarin, die das Huhn im Laden vorgemacht hat und alle zum Lachen brachte, fand ich sehr lustig. Wenn ihr in der S-Bahn oder beim Arzt auffallen wollt, dann müsst ihr dieses Buch lesen.

Von nachdenklich, entsetzt bis zum hemmungslosen Lachen gab es sehr viele verschiedene Nuancen in dem Buch. Ich bin wirklich begeistert davon. Manchmal hab ich wirklich mitgelitten und manchmal hätte ich heulen können, so traurig war ich. Das Buch ist wirklich authentisch und sicher war es irgendwie so, dass das alles erlebt wurde. Vor allem die Sitten und Gebräuche von Italienern und Schwaben, die teilweise himmelweite Unterschiede sind, fand ich sehr interessant und aufschlussreich. Ich habe einiges in diesem Buch gelernt. Besonders schön finde ich, dass Luigi Brogna in Deutschland geblieben ist und hier eine Heimat fand. Das zeigt doch zumindest, dass die schwäbische Bevölkerung „nicht so schlimm sein kann“ und es dort viele „Einheimische“ gibt, die aufgeschlossen und nett sind. Auch die Szene mit dem Kinderschnaps war nachdenklich und lustig zugleich. Oder die Vorstellung, wie Luigis Mutter versucht hat, Spätzle al dente zu kochen. Entsetzt war ich dagegen, wie viele böse Schimpfworte es für Italiener bzw. Ausländer gibt. Hui, das war dann doch hart! Schwaben sind ein unzufriedener Schlag Menschen, die gerne Schimpfwörter benutzen, aber meist nicht so böse, wie es hier rüberkommt. Unzufrieden und Schwaben? Also ganz Deutschland ist unzufrieden und meckertöpfisch, aber die Schwaben schimpfen und meckern oft, wo es gar nix zu monieren gibt. Vor allem wenn man daran denkt, wie „zufrieden“ Italiener zu sein scheinen, mit viel weniger Lohn, als die schwäbischen Daimler und Co. Mitarbeiter.

Fees Fazit
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und ich habe es gerne gelesen. Die 410 Seiten mit den Geschichten haben mir irgendwie gefallen. Es ist doch mal interessant, wie „Gastarbeiter“ von Schwaben behandelt werden. Gut zu wissen, dass es auch nette Schwaben gibt! Das Buch bekommt 4 Sterne und eine Kaufempfehlung. Warum nur 4 Sterne kann ich selber nicht genau beschreiben, es ist einfach eine Gefühlssache. Vielleicht einfach, weil vielleicht gibt’s ja für Band 1 ne Steigerung und dann wäre es ungerecht, beiden Büchern 5 Sterne zu geben.

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Veröffentlicht am 22.10.2021

~~~ Lesezeichenfee meint: 2 Bücher in einem ~~~

Antonio im Wunderland
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Rezi von 2014 "Punkte oder Sterne was solls? Heut gibts Feensternchen."

Pro:
2 Geschichten, ein Mal nahtlose Fortsetzung Maria ihm schmeckts nicht, danach Slapstick, Bruckner
Kontra:
es sind 2 Geschichten, ...

Rezi von 2014 "Punkte oder Sterne was solls? Heut gibts Feensternchen."

Pro:
2 Geschichten, ein Mal nahtlose Fortsetzung Maria ihm schmeckts nicht, danach Slapstick, Bruckner
Kontra:
es sind 2 Geschichten, Jan Weiler als Sprecher,

Fee erzählt den Inhalt
Nun gibt’s noch ein Buch bzw. Hörbuch über den italienischen Gastarbeiter Antonio Marcipane und seinen Schwiegersohn. Der Italiener – durch und durch – kommt in Rente, besitzt ein schönes Reihenendhaus, ein tolles Auto und massig Krawatten. Seine Töchter sind alle gut versorgt und nun ist ihm doch langweilig, trotz seines Freundes, den seinen Schwiegersohn in dieser Folge kennenlernt. Es gibt noch etwas, was Antonio Marcipane erledigen muss. Eine Reise nach Amerika. Er hat dort was wichtiges vor, er muss dort seinen Schulfreund wieder finden und ihn um etwas bitten. Davon ahnt aber sein Schwiegersohn nichts, genauso wenig, wie davon, dass Antonio Marcipane auch seinen besten Freund mitnimmt. Doch kommen sie auch wirklich nach New York? Bei den Reisepannen, die da durch den sturen Italiener und seinen Freund passieren, ist das doch arg fraglich. Außerdem hat Antonio Amerika unterschätzt, New York ist schon groß, aber das ist nicht das komplette Amerika.

Fees Meinung
Dieses Hörbuch hat mich sehr gefreut, da ich schon ein anderes Buch des Autors gelesen habe. Das Buch hieß, Maria ihm schmeckt es nicht. Das habe ich schon beschrieben und da müsste sich auch was über den Autor finden, so dass ich mir das erspare. Danke Günter für das tolle und lustige Hörbuch.

Wie auch bei dem Buch habe ich mitgelitten und fiel fast vom Stuhl vor lauter lachen. Leider ist wohl das halbe Hörbuch noch mit normalen „Witzigkeiten“ in Deutschland voll und der Rente und des freudigen Anlasses und dann kommen erst die Vorbereitungen für Amerika. Bei dem Titel hätte ich doch eher erwartet, dass die Rente nur kurz skizziert wird und dann mit den Vorbereitungen für Amerika weitergeht. Aber dann hätte es wohl kein ganzes Buch gegeben? Denn die Reise nach Amerika und die Zeit dort sind doch wohl eher kurz, aber dafür erleben sie sehr viel. Es ist sehr lustig und ich glaube nicht, dass die Amerikaner die drei hätten einreisen lassen, wenn sie wirklich den ganzen Aufstand gemacht hätten. Denn Antonio und sein deutscher Freund sind total eigensinnig und auf dem Flughafen machen sie immer das Gegenteil von dem was sie sollen. Antonio´s Kleidung im Flugzeug, das hätte ich doch zu gerne gesehen. Ich kann mirs ja vorstellen, aber ein Bild wäre zum schießen komisch gewesen.

Der Autor liest selber. Ich kann mich erinnern, dass ich seine Stimme schon mal gehört habe. Wahrscheinlich hatte ich auch das Hörbuch von Maria ihm schmeckts nicht. Meist ist es ja so, dass ich Hörbücher nicht beschreibe, weil ich das vergesse und mir keine Zeit dafür nehme. Jan Weiler liest gut, und man kann sich an ihn gewöhnen. Manchmal denke ich allerdings, da könnte ich sogar besser vorlesen. Er kommt keinesfalls an so geniale Sprecher wie Franziska Pigulla oder Christian Bruckner heran. Letzterer ist die Stimme von Robert de Niro. Auch auf die Gefahr hin, dass ich zu viel verrate, aber es ist ein genialer Schachzug des Verlags und des Autors, Robert de Niros deutsche Stimme (mit)sprechen zu lassen. Das macht das ganze Hörbuch authentischer und noch viel lustiger. Hoffentlich gibt es da eine Fortsetzung. Das war einfach genial. Schon alleine dafür würden dem Hörbuch alle 5 Sterne zustehen.

Das Hörbuch ist auch insofern toll, dass man nähen, stricken, bügeln, puzzeln oder im Garten arbeiten kann oder sonstige – leise – Hausarbeiten machen kann. Nur Autofahren sollte man nicht unbedingt dabei, spätestens wenn Christian Bruckner Robert de Niro spricht sollte man anhalten und genießen! Ein Pause ist ja nicht schlecht. Blöd ist nur, wenn man gerade im Parkhaus zum Arbeitsplatz angekommen ist, man will nicht aussteigen und muss unbedingt weiter hören, bis Robert de Niro wieder abtritt.

Das Hörbuch ist witzig, unterhaltsam und es wird einem nie langweilig. Antonio und sein Freund sind toll charakterisiert, sowie die anderen Darsteller auch, dass man sie sich wirklich vorstellen kann und viel Spaß mit ihnen hat. Die Geschichte ist super toll und das Buch kann dank Christian Bruckners Stimme nicht mithalten. Wenn man das Buch liest, sollte man es zuvor machen, auf KEINEN Fall danach, denn dann gefällt einem das Buch nicht mehr ganz so gut. Denn Robert de Niros Stimme reißt wirklich ALLES raus!! Wir haben uns köstlich amüsiert. Blöde wäre nur beim Hörbuch, dass es meist gekürzt ist. Das macht zwar bei einem solchen Buch nicht so viel aus, da es eigentlich aus vielen Geschichten besteht und wenn dann mal eine oder ein paar fehlen oder manche Absätze, ist das nicht so tragisch. Bei Krimis oder so finde ich das blöde. Auch beim Schlampenyogabuch von Frau Moser finde ich es nicht toll. Allerdings wird man dadurch um die eine oder andere lustige Szene gebracht, aber auf der anderen Seite, will man den Zuhörer bei der Stange halten und da ist es manchmal besser, wenn man kürzt.

In dem Fall ist die Kürzung des Hörbuchs auch besser, finde ich. Auch wenn Antonio – sein Schwiegervater – sich wie ein pubertierender Teenie benimmt. Wer dachte, Maria ihm schmeckts nicht, kann man nicht toppen, doch das kann man. Aber ich möchte dann nicht der Schwiegervater sein, denn er kommt gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz schlecht weg. Also ich an seiner Stelle würde mich nicht mehr auf die Straße getrauen. Im ersten Buch hat Antonio einfach nur Macken und wird von seinem Schwiegersohn liebevoll dargestellt. Hier gibt’s die Holzhammer-Methode, Antonio wird zum Volltrottel, der ohne seinen cleveren Schwiegersohn nicht zu recht kommt. Allerdings, durch Robert de Niro und das Ende, wird es dann doch wieder ein „bisschen“ ins Rechte Licht gerückt. Das ist eigentlich das einzige, was schade ist. Das liebevoll gezeichnete Familienchaos wird in eine regelrechte Satire verwandelt. Das finde ich ist doch ein Wermutstropfen.

Während sein Freund, der Rheinländer, Benno Tiggelkamp, da is dat egal, denn schließlich is er ja immer so und dann is dat normal. Außerdem ist er ja sowieso immer auf dem Klo, wenn er nicht gerade auf der Suche nach einem Rauchverzehrer ist. Wobei, man muss auch bedenken, das manchmal so viele Toilettenbesuche krankhaft sind und das ist nicht mehr lustig. Aber Benno scheint es ja selbst nichts mehr auszumachen und Rheinländer sind ja eh Frohnaturen und können über sich selber lachen. Seltsam ist jedoch, dass Benno, zwar aus Krefeld kommt, also doch nicht mehr ganz Niederrhein, aber seltsamerweise kölschen Dialekt spricht. Na ja, der Autor wohnt in München, da kann das schon mal passieren.

Was mir auch nicht gefallen hat, war die Hausgeburt. Das war dann doch zu viel und nicht mehr lustig. Ehrlich, das gehört in so ein Buch nicht rein, das macht die Robert de Niro Episode doch etwas kaputt. Wenn sie von Amerika gekommen wären und man beiläufig von der Hausgeburt erzählt hätte, wäre es besser gewesen.
Die Oktoberfest-Geschichte mit den italienischen Cousins sind zwar gut, aber das ist dann doch mehr Maria ihm schmeckts nicht. Also man hätte lieber 2 Bücher daraus gemacht. Denn die erste Hälfte ist die nahtlose Fortsetzung von Maria ihm schmeckts nicht und dann ist das Ende mit der Hausgeburt perfekt, denn das ist dasselbe in Grün und passt einfach. Während die Amerika Geschichte als pure Satire klingt und absolut unglaubwürdig ist. Sie ist zwar toll lustig, aber sie passt nicht zu dem Rest der Geschichte. Mit Robert de Niro ist es auch lustig, aber wenn man einen Film davon machen würde, wären die Leute enttäuscht. Einem gefällt der erste Teil des Films und dem nächsten der 2. Teil. Das ist das, was mich an dem Buch wirklich gestört hat. Es passt nicht zusammen. Wir kennen Antonio als liebenswerten, etwas chaotischen Italiener, der zwar in Deutschland etwas seltsam anmutet, der aber sein Leben im Griff hat. Bei Teil 2 des Buches ist er ein Trottel, der in vorausahnende Situationen stolpert und mit dem man mitleidet, dann bleibt natürlich das Lachen auf der Strecke.

Sterne Vergabe

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Sprecher

Jan Weiler 3 Sterne
Christian Bruckner 10 Sterne
Sprecher bei Ciao-Produktdetails Jan Weiler mittelmäßig, Christian Bruckner ausgezeichnet, macht insgesamt gut.
Geschichte
1. Teil 3 Sterne
2. Teil 5 Sterne
Authenzität
4 Sterne
Humor
4 Sterne
Spannend
4 Sterne (am Anfang etwas schleppend, kommt dann richtig in Fahrt)
oder
Teil 1 5 Sterne
Teil 2 5 Sterne (wenn es 2 Bücher wären.....)
Lesezeichenfee kommt zum Fazit
Da es leider nur ein Buch ist, muss ich Sterne abziehen, was ich sehr schade finde, aber es sind einfach 2 Bücher die nicht zusammenpassen. Die erste Hälfte findet nahtlos den Übergang zu Maria ihm schmeckts nicht und der 2. Teil ist einfach reine vorauszusehende Slapstick-Fiktion a la Dick und Doof. Beides ist toll, aber nicht in einem Buch und das finde ich schade. Genial ist noch Robert de Niros Stimme Christian Bruckner, denn Jan Weilers Stimme ist nicht so toll. Alles in allem aber 3,5 Sterne hätte das Buch verdient. Also ich spreche eine Empfehlung aus, allerdings sollte man nicht erwarten, dass es ein kompletter Teil 2 von Maria ihm schmeckts nicht ist. Da Christian Bruckner dabei war, vergebe ich dann doch 4 Punkte, denn das reist sehr viel heraus, ohne ihn, das gebe ich ehrlich zu wären es wohl doch 2 bis 3 Sterne gewesen.
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Veröffentlicht am 22.10.2021

"Gracie ist wieder da"

Glaube der Lüge
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Eine Rezi von 2014

Fees Inhaltsangabe
Inspektor Lynley hat eine Affäre mit seiner Chefin Isabelle Ardery. In dieser Situation bittet ihn ein anderer hochrangiger Mitarbeiter von Scotland Yard einen anderen ...

Eine Rezi von 2014

Fees Inhaltsangabe
Inspektor Lynley hat eine Affäre mit seiner Chefin Isabelle Ardery. In dieser Situation bittet ihn ein anderer hochrangiger Mitarbeiter von Scotland Yard einen anderen Fall zu übernehmen und im Geheimen zu ermitteln. Seiner Chefin gefällt das überhaupt nicht und als sie feststellt, dass Barbara Havers ihm hilft und vor ihr alles geheimgehalten wird. Es geht um einen als Unfall eingestuften Unglücksfall. Bernard Faircloughs Neffe wurde tot im Bootshaus aufgefunden. Seine Frau hat den Toten gefunden und die Polizei angerufen. Die Familie besteht aus zwei Töchtern, die eine ist geschieden und lebt mit ihrem Ex-Mann zusammen, die andere hatte in ihrer Kindheit einen Unfall und wurde gerade operiert wegen Fettsucht, sein Sohn hat eine wunderschöne Frau und wurde gerade zum x-ten Mal von seiner Drogensucht geheilt. Dazu der Lebensgefährte des toten Neffen und die Kinder Tim und Gracie, die eine Mutter haben, die sie nicht wieder zurücknehmen möchte.

Fees Meinung
Am Anfang dachte ich, nein, nicht schon wieder so ein langweiliger Krimi, wo ich bei jeder Person weiß, wie der Stand seines Sexlebens ist. Damit kann man Seiten füllen, aber das hat Elizabeth George eigentlich nicht nötig, denn die vielen Handlungsstränge sind auch so schon verwirrend genug, bis sie endlich ein Ganzes werden.

Doch als alles begonnen hatte und man sich in die Geschichte reingelesen hatte, wurde es spannend und ich habe diese Story in 4 Tagen gelesen und das bei 700 Seiten! Das sagt schon alles darüber aus, wie spannend das Buch ist.
Schön fand ich, dass Barbara Havers wieder involviert war, mit ihren Nachbarn. Um dem Schluss des Buches war vorwegzunehmen kann ich schon sagen, um was für einen Fall sich das nächste Buch rankt. Dieses Mal wird Barbara wohl Lynley darum bitten, dass er ihr hilft, die Tochter seines Nachbarn wiederzufinden, die von ihrer Mutter entführt wurde, was ganz und gar nicht im Sinne von ihrer Tochter ist. Und Inspektor Lynley beendet die Affäre und geht zu einem Roller Derby mit seinem Hausangestellten, um Dairdre Trahar wiederzutreffen, die er in „Die Sünde ist scharlachrot“ kennen gelernt hat.

Gut ist, dass man sich immer wieder in die Bücher reinfindet und immer wieder bekannte „Gestalten“ bzw. Charaktere wiederfindet. In diesem Buch tritt sein Kollege kurz auf und hoffentlich im nächsten Buch auch länger, aber dank der „wichtigen sexuellen Infos der Hauptpersonen“ kommen solche Sachen zu kurz. In diesem Buch helfen ihm auch Simon und Deborah St. James, die ich schon schmerzlich vermisst hatte. Die Charaktere von Elizabeth George sind so gut beschrieben, dass die Freunde von Lynley auch die Freunde des „Lesers“ sind. Es ist ein wunderschönes Wiedersehen mit bekannten Personen. Aber auch Menschen, die noch kein Buch gelesen haben, kommen damit klar und haben keinen Wissensverlust. Allerdings ist es trotzdem besser, wenn man die Serie von Anfang an kennt. Positiv ist, dass die Bücher am Anfang nicht so ewig lang waren.

In diesem Buch ist es so spannend, weil viele Handlungsstränge nachher miteinander verknüpft sind. Manches ist sehr humorvoll geschrieben und manches ist so traurig, dass man weinen könnte. Vor allem die Geschichte von Tim und Gracie, die ihre Familie verlieren, weil ihr Vater homosexuell ist und sich zu seinem Freund bekennt und mit ihm zusammenzieht. Nach seinem Tod wirft der Freund Tim und Gracie praktisch aus dem Haus, weil er heiraten möchte – eine Frau – und mit seinen Eltern zusammen ziehen möchte. Das Haus hat er geerbt. Allerdings dachte sein Freund wohl eher, dass er mit den Kindern zusammenbleibt. Da ihre Mutter sie auf keinen Fall zurückhaben möchte, bleibt die Frage, wer „erbt“ die Kinder. Da 4 Parteien kinderlos sind und 2 davon sehr sympathisch verschätzt man sich doch glatt, was mit den Kindern passiert. Das Ende ist also total überraschend, traurig, spannend und typisch Elizabeth George.

Fees Fazit
Am Anfang dachte ich noch, dass ich einige Sterne abziehe, aber durch den phänomenalen Schluss ziehe ich nur einen Stern ab und empfehle das Buch jedem, der einen spannenden Krimi lesen möchte.

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Veröffentlicht am 18.10.2021

~.~ keine "Weltumrundung", sondern alles nachvollziehbar ~.~

Wir haben gar kein Auto ...
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11.11.2014
Pro:
humorvoll, interessant, man lernt daraus
Kontra:
Ahoi Amore und das Eselsbuch sind besser
Empfehlenswert: Ja
LESEZEICHENFEE

Fee erzählt aus dem Buch
Wie schon in anderen ...


11.11.2014
Pro:
humorvoll, interessant, man lernt daraus
Kontra:
Ahoi Amore und das Eselsbuch sind besser
Empfehlenswert: Ja
LESEZEICHENFEE

Fee erzählt aus dem Buch
Wie schon in anderen Büchern der beiden, erzählt erst Jutta und dann Bruno. Erst mal kommen die Vorbereitungen und dass sie beide neue Fahrräder kaufen, obwohl sie doch tolle haben, aber die anderen sind viel leichter. Nach den Vorbereitungen, kommen die Kapitel über die Tagestouren. Wie viele Km sie gefahren sind und wann sie losfuhren, wann sie ankamen und so weiter. Die Fahrradtour geht von München über herrliche Orte und den Ammersee, Forggensee nach Füssen. Dann gings weiter nach Österreich über Reutte, Leermoos, Imst, Landeck, Fiss und Pfunds. Bis dahin war ich ja auch schon. Aber Naunders und Martina werden besondere Höllenerlebnisse, ein Abstecher, ohne Brunos Ausweis in die Schweiz, dann geht’s endlich nach Italien und meist Bergab. Resia, San Valentino alla Mutta, Malles Venosta, Lasa, Silandro. Also von Schlanders nach Meran. Und dies alles in 7 Tagen.

Fees Meinung
Auch das erste gemeinsame Buch der Autoren gefällt mir. Da merkt man aber noch, dass sie erst zusammen wachsen müssen. Während die anderen Bücher doch mit mehr Satire sind, ist dieses doch irgendwie anders. Wie soll man das beschreiben? Bei den anderen ist trotz aller überspitzter Satire eine Harmonie. Finde ich zumindest. Hier finde ich, müssen sie sich erst noch finden. Interessant ist auch, dass jeder alles anders erlebt, aber was will man von Mann/Frau auch erwarten. Zudem flunkert einer ganz gewaltig, meint Jutta. Wer das wohl war? Keine Ahnung und darüber zerbreche ich mir auch nicht den Kopf. An zwei Abenden habe ich dieses vergnügliche Werk gelesen. Irgendwie blieb mir bis zu Ahoi Amore verborgen, dass sie auch beide zusammengespielt haben. Mann, Mann das kommt, wenn man fast 10 Jahre kein Fernseher hat. Es gibt doch tatsächlich Sachen, die man verpasst, außer dem Auslandsjournal. Ich werde die Filme auf jeden Fall kaufen oder ertauschen. Ist ja klar, da mein Mann die Bücher nicht liest. Ein Hörbuch habe ich zumindest von den Beiden, das wir beim nächsten Puzzeln hören werden. Das versüßt uns die Zeit bis ich die Filme besorgt habe. Jedenfalls ist das Buch wieder humorvoll und spannend geschrieben. Vor allem nach Juttas Beschreibung, wie sieht es Bruno? Manches lässt er weg oder hat sie da geflunkert? Aus einer Hochzeit wird ein Essen mit Freunden.

Aber auf dem Futon hätte ich sehr gerne übernachtet. Das scheint wirklich ein sehr ruhiger Ort gewesen zu sein. Zumindest beneide ich die Beiden, dass sie überall Bekannte haben. Da wünscht man sich doch die Wunschwohnung am besten gleich, dass man auch endlich wieder Bekannte und Freunde übernachten lassen kann. seufz Jedenfalls Hochachtung, wie sie das alles geschafft haben. Auf der Straße, wo die Autos so dicht an ihnen vorbeigerauscht sind und der blöde Postbus sie nicht mitnahm, da habe ich mitgelitten und an Kerkelings Jakobsweg gedacht.

Auf Seite 142 wird vom Cindy Crawford Power Nap geschrieben. Da hätte ich sehr gerne gewusst, wie der wohl geht. Aber da Jutta den Mittagsschlaf so nennt, werde ich da wohl nicht dahinterkommen. Im Internet habe ich dazu nichts brauchbares ergoogelt. Na ja, mein Englisch ist ein wenig eingerostet. Ich muss mir wohl mal das Video von Cindy Crawford besorgen, damit ich hinter den Kurzschlaf komme.

Seite 208 kommt ein ziemlich makaberer Witz. Den werde ich im Bild zufügen, weil ich nichts im Werk gelesen habe, dass es verboten ist.

Seite 232 wird der Jerry Lewis Doubletake beschrieben. Das kann ich mir gerade so vorstellen, diese Rheinländer aber auch. Nein, mehr sag ich nicht, ich bin hier von Rheinländern umzingelt und außerdem mag ich denen ihren Humor und so.

Seite 233 also eine Hot-Stone-Massage möchte ich auch mal ausprobieren, aber in einem wirklichen Schweigeraum und nicht mit Brunos Quasseltussi.

Seite 250 „You will be astonished.“ Na ja das Buch war nun nicht so überraschend, da ich ja die anderen Beiden kenne und das Neueste auch auf meiner Must-have-List steht. Den Tipp, dass doch andere Paare auch so eine Reise machen sollte, den finde ich gut. Ich weiß noch nicht wo und wie, aber ich werde es tun.
Seite 251 Die Geschichte vom Ulmer Spatz nach Jutta Speidel, erzählt von Lesezeichenfee. Ein Spatz in Ulm suchte sich mal einen Platz, wo er ein Nest für seine Jungen machen wollte. Der Platz sollte sicher sein vor Katzen und besonders schön. Da dachte er, das Ulmer Münster wäre der beste Platz, das bisschen Glockengeläute ist ja nicht so tragisch. Er sammelte also die besten und schönsten Halme quer in seinem Schnabel. Natürlich war nun das Turmfenster zu schmal. Die stabilen Halme wollten nicht knicken, er versuchte es mehrfach. Da er ein kluger Spatz war, nahm er schließlich seine Beute auf den Boden und sammelte sie statt quer längs und siehe da, er kam in den Turm. Juttas Moral von der Geschichte: Durchhaltevermögen und sein Gehirn benutzen, um Lösungen in ausweglosen Situationen zu finden.

Fees Fazit
Zum Schluss hin bekommt das Buch noch eine Steigerung, so dass ich hier gerne 4 Sterne geben kann. Ich kann es jedem empfehlen zu lesen. Es enthält eine Portion Humor, man kann also schmunzeln, mitleiden, ist manchmal bei der herrlichen Landschaft dabei und auch so ist es sehr interessant. Man kann es aber leider nicht so erleben, denn ich bin keine beliebte Schauspielerin, mit Autogrammkarten, die dann freundlich aufgenommen wird. Bloß gut, dass sie nicht von allen gekannt oder erkannt wird.

PS: Ja und nun noch schnell bei Amazon gucken, was die dortigen Rezensionisten sagen. Auf Wunsch 2er Mitglieder. 28 geben 5 Sterne, 8 geben 4, je 6 geben 3 und 2 und 5 geben 1 Stern.

Einem Schreiber gefällt das ganze nicht, (Fee) es klingt mal wieder nach: Ich hatte keine Lust zu lesen und ich mag die Autoren nicht.

Eine schreibt (1 Stern), Jutta schrieb, Bruno hätte gelogen. Ach wer weiß das schon, warum sich da Gedanken machen. Sicher haben beide geflunkert, aber da Jutta flüssig und locker erzählt hat (4 Sterne Rezension) denke ich eher, dass sie geflunkert hat, denn bei ihr ist alles noch schlimmer und alles noch schöner (Hochzeit – Essen mit Freunden).

Eine entschuldigt sich, dass sie es nur halb gelesen hat und falls es besser wird, dann täte ihr der eine Stern leid. Fee: Nee, also warum nur halb lesen und niedermachen, dann lese ich lieber alles und wenn ich drei Monate dafür benötige, dann kann ich die Autorin/den Autor auch richtig runter machen und mich dann auch noch für die vergeudete Zeit beschweren.

Eine Rezensentin findet, dass beides bessere Schauspieler wie Schreiber sind. Fee: Wer erwartet denn hier ein hochgeistiges Werk? Bei Kerstin Gier erwarte ich das ja auch nicht. Aber sie hat recht, es könnte lustiger sein. Die anderen beiden Bücher sind so lustig, dass ich des öfteren laut lachen konnte. Hier habe ich nur geschmunzelt, daher sind 3 Sterne auch ok für das Buch, auch wenn ich mich für 4 Sterne entschieden habe, denn ich kenne bei weitem schlechtere Bücher.

Ein Schreiber regt sich über das Werk auf und meint, es wäre keine Leistung gewesen, in dieser Richtung nach Meran mit dem Fahrrad zu fahren. Dazu gibt es drei Antworten und erst mal kommt die Fee zu Wort. Also echt, warum rezensiert er das überhaupt? Ich bezweifle, dass er es gelesen hat, denn er regt sich nur über die Route auf und dass die beiden damit Geld verdienen. Er findet es frech. Rezensionen sind nur für LESER da und nicht um Leute einen rein zu würgen. Sicher ist er ein frustrierter unbekannter Autor, Fee meint danach klingt das ganze. Und hallo, jeder 10 jährige kann das. Also ich möchte das nicht. So sportlich bin ich nicht. Also Jutta und Bruno sind sportlicher. Klar würde es niemand lesen, wenn da Sylvia Müller und Jörg Maier das Buch geschrieben hätten. Aber mir ist das egal.

Einer schreibt zu der obigen Abwertung: Der Schreiber scheint ja ein toller Sportler zu sein und in allem besser. Der Rezent antwortet mit:“Oooooch. Natürlich gönne ich Menschen einen persönlichen Erfolg. Aber muss man aus einer 0 Leistung ein Buch machen? Es gibt Leute, die haben die Welt umradelt - sowas gehört publiziert, aber doch nicht eine Radwanderung von München nach Meran :). Wie lange sie wohl dafür gebraucht haben? Sicherlich mindestens 3 Tage :D
Auch kann ich nicht alles besser und weiß auch nicht alles. Wobei ich schon viel kann und weiß, aber eben nicht alles ;).
Super Sportler? Naja, ein halbwegs brauchbarer Marathonläufer und Kraftsporlter, der viel in den Bergen ist und Südamerika bereits durchradelt hat. Aber Supersportler würde ich nicht sagen ;).

Jedenfalls wäre ich wahrscheinlich eher dazu befähigt, ein Buch zu schreiben :) - tu es aber nicht, weil es bessere gibt :P“ Also bevor der letzte zu Wort kommt, muss sich die Fee noch mal einmischen. Ich habs gewusst, er hat das Buch nicht gelesen. Also für was sind Rezensionen da. Ich hätte nicht übel Lust ihn bei Amazon zu melden, denn diese Rezension gehört gemeldet. Es kann nicht jeder dahergelaufene August Bücher niedermachen, die er gar nicht gelesen hat. Es geht nicht nur um die Radtour, es geht darum dass 2 Leute ganz verschiedene Eindrücke haben und wir doch gerne von unseren Lieblingsschauspielern etwas relativ privates lesen. Auch so, wollen wir einfach mal abschalten und ob nun Film oder Buch, ist doch egal. ER ist einfach neidisch, weil kein Verlag „seine Erfolge“ publizieren. Warum auch, wenn er so neidische Kommentare schreibt. Echt, Leute, die keine Ahnung haben, sollten einfach mal 15 Minuten nachdenken, bevor sie das Maul öffnen (nach einem SEHR bekannten Kabarettist). Dann kann ich auch sagen, was hat Hape geleistet, das leisten jährlich 1000000 Leute den Jakobsweg zu laufen. Es geht nicht darum, dass Hape einen Teil des Jakobswegs gelaufen ist, sondern er hat ihn mit seinen Augen gesehen und seine Empfindungen geschildert. Weil es Leute gibt, die können nicht mal Wochen weggehen und den Jakobsweg laufen oder können es körperlich nicht oder finanziell, denn die Übernachtungen und das Essen auf dem Weg sind nicht gratis und nicht jeder kann es gratis schaffen…

Und dann noch der dritte Kommentar:“ ...aber es gibt offensichtlich auch Menschen, die es gerade deshalb mögen, WEIL es keine - für die meisten unerreichbare - Weltumrundung ist, sondern vor der Haustür stattfindet! Nacherlebbar sozusagen, so eine Geschichte macht Mut, etwas Ähnliches zu probieren.“ Fee: Genau das ist es auch. SIE hat verstanden, was ER in seiner Weltsicht nicht versteht. Wenn ich doch bessere sportliche Erfolge nachweisen kann, dann muss ich dabei doch was gelernt haben und nicht nur innerhalb meines Hauses gucken….. Es ist doch unglaublich, was sich manche Schreiber bei Amazon leisten. Damit will ich es belassen, denn manche Kritiker, die nerven nur und regen mich nur auf.

PS: 10/2021 Ich würde die Rezi heute ganz anders schreiben. Aber es ist interessant. Nun ja. .


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Veröffentlicht am 18.10.2021

~~~ Traumduo auf satirischer Katastrophenreise ~~~

Ahoi, amore!
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01.11.2014
Pro:
lustig, spannend,
Kontra:
manche Leute verstehen Satire nicht

Das steht hinten auf dem Buch:
Unterwegs auf einem echten Traumschiff ...
Fantastico! Eine Woche lang wollen Jutta ...


01.11.2014
Pro:
lustig, spannend,
Kontra:
manche Leute verstehen Satire nicht

Das steht hinten auf dem Buch:
Unterwegs auf einem echten Traumschiff ...
Fantastico! Eine Woche lang wollen Jutta Speidel und Bruno Maccallini an Bord eines Traumschiffs durch den Südpazifik schippern. Doch was nach Erholung und einer Menge Spaß klingt, entpuppt sich schon bald als Fahrt in schwerer See – mit kleinen und größeren Katastrophen. Schon bevor der Luxusliner den Hafen verlässt, fängt sich der Italiener an Juttas Seite einen heftigen Sonnenbrand ein und verpasst so das erste Kreuzfahrthighlight ... Jutta macht derweil die Bekanntschaft des Magiers Adrian und muss dessen zweideutigen Avancen Paroli bieten. Außerdem erfährt das deutsch-italienische Duo Erstaunliches über die Marotten der Reichen, Neureichen und Superreichen – und erlebt allerlei Abenteuer an exotischen Orten.
Und das sagt die Lesezeichenfee über das Buch

(Meinung Anfang)
Jutta Speidel und Bruno Maccallini haben eine Woche auf einem Traumschiff gebucht. Blöde nur, dass gerade das Unglück mit der Costa Concordia passiert ist. Jutta will unbedingt, dass Bruno das nicht erfährt. Bruno bekommt einen Sonnenbrand und Jutta pflegt ihn mit Hausmitteln so gut, dass er am zweiten Tag wieder „gesund“ ist. Jutta wird vom Magier Adrian zersägt und auch Bruno wird in die Show einbezogen. Bruno geht zu einer Schamanin und Jutta darf dann auch noch dahin. An Bord haben sie interessante Tischnachbarn und auch die Lesung ist ein „eigenes“ Erlebnis.

Jutta fängt an mit einem Kapitel und danach schreibt Bruno weiter und dann fängt wieder ein neues Kapitel an. Jeder schreibt aus seiner Sicht.

Fee mal zu den inhaltlichen Unterschieden
Wahrscheinlich habe ich das Buch nicht so ganz begriffen, aber Marotten von Reichen, Neureichen und Superreichen kann ich nur wenige finden. Überwiegend sind Rentner an Bord und die interessanten Tischnachbarn. Allerdings gibt es kleinere und größere „menschliche“ Katastrophen. Und der Weg aufs Schiff ist auch nicht so ganz ohne, schließlich reisen sie ja von Deutschland bzw. Italien an.

Jutta fängt an mit einem Kapitel und danach schreibt Bruno weiter und dann fängt wieder ein neues Kapitel an. Jeder schreibt aus seiner Sicht.

Die Autoren
Jetzt bin ich mal ganz gemein, und tu das, was in diesem Buch vermieden wird. Ich verrate das Alter der Autoren. Jutta Speidel ist 60 Jahre jung und Bruno Maccallini ist 54 Jahre jung. Ich finde, Jutta sieht für ihr Alter sehr gut aus und muss sich nicht schämen und auch nicht, dass sie einen jüngeren Mann hat. Das wollte ich schon immer mal sagen. Ich finde es gut und das muss gar nicht verschwiegen werden und auch nicht unter den Tisch gekehrt werden und böse darüber getratscht werden. PUNKT!

Beide Autoren finde ich schon immer sympathisch. Werbung mag ich weniger, aber die von Bruno: Isch abe gar kein Auto ist echt witzig und Jutta Speidel schätze ich sehr als Schauspielerin. Ihre Filme haben mir persönlich das Leben versüßt. Ich denke, sie passen beide sehr gut zusammen und sie scheinen dieselbe Art von Humor zu haben und genau das machen ihre Bücher aus. Männer und Frauen sehen ja immer alles anders, das sehe ich bei meinem Mann auch immer. Männer und Frauen empfinden alles anders, trotzdem lieben sie sich. Jutta ihren Bruno und Bruno seine Jutta. Jutta ist als Münchnerin nicht langweilig und mit viel Temperament und Bruno auch. Dass Jutta schneller ausgehfertig ist, wie Bruno, das glaube ich sofort, denn ich kenne das auch.

Jedenfalls habe ich sofort zugegriffen, als ich das Buch Ahoi, Amore! gesehen habe.

Es gibt noch mehr Bücher der Autoren und momentan wünsche ich mir die Hörbücher der Beiden.
Wir haben gar kein Auto ...: Mit dem Rad über die Alpen. Ullstein Verlag 2009, ISBN 978-3548373188 (hab ich mir als Hörbuch angefordert)
Zwei Esel auf Sardinien. Ullstein, Berlin 2011, ISBN 3548374093 (sehr empfehlenswert)
Wir haben doch ein Auto!: Eine italienische Reise mit dem Wohnmobil (das Buch benötige ich auch noch, am besten als Hörbuch)

Natürlich gibt es auch Filme zu den Büchern. Aber ich muss gestehen, die habe ich noch nicht gesehen. ïAber das kommt auch noch. Ich möchte erst mal alle Bücher gelesen haben, von den Filmen bin ich meist danach enttäuscht, was ich hier aber nicht glaube, da die beiden sich selber spielen.

Fees weitere Meinung
Also ich war traurig, als ich das Buch ausgelesen hatte. Gerade mal 2 Abende hat es gedauert. Jutta Speidel und ihr Lebensgefährte schreiben sehr humorvoll und manches Mal doch sehr satirisch. Ich hatte viel Spaß an ihren Abenteuern, auch wenn ich nicht alles glaube. Vor allem die Busepisode war sicher nicht so. Allerdings war sie lustig und ohne sie würde schon was fehlen. Klar, dass Bruno Maccallini nicht alles so sieht, wie Jutta. Natürlich ist auch gut, dass jeder Ausflüge ohne den anderen unternommen hat, so kann man mehr erzählen. Ich mag die Charaktere, die sie von den anderen Leuten gezeichnet bzw. beschrieben haben. Man konnte sie sich bildlich vorstellen und reinversetzen. Man liebt sie, mag sie oder hasst sie auch. Ich fand sie einfach toll beschrieben. Nur zwickts und zwackts, wegen der Schamanin, waren sie jetzt wirklich da und wenn ja, hat es geholfen? Schade auch, dass sie uns die Zaubertricks nicht verraten haben, aber wenn sie es nicht dürfen, würde ich es auch nicht tun. Und den Leser geht ja auch nicht alles was an. Also eins weiß ich: Ich würde schon gerne ein Kreuzfahrt machen, aber nicht dieselbe. Und ich kann mir schon vorstellen, warum sie die nicht noch mal machen wollen oder überhaupt irgendeine doppelt. Es wäre nicht dieselbe und ich würde auch nicht das ganze noch mal erleben würden, so mit den Höhenunterschieden, gefährlichen Straßen, Busfahrer-Fahrstile. Aber wenn ich es mir überlege, wenn sie einen Film drehen oder davon schon gedreht haben, dann haben sie die Reise ja noch mal gemacht oder nicht? Ich konnte mir alles gut vorstellen und wünsche mir, dass in ihrem nächsten Buch das sie veröffentlichen Bilder drin sind, von ihrer Traumreise/Erlebnissen. Das gefiel mir bei Hape Kerkelings Buch so gut.

Fees Fazit
Das ganze Werk ist witzig und gut geschrieben. Es liest sich gut und man kann sich in Jutta und Bruno reinversetzen und die jeweilige Sicht verstehen. Es ist nicht langweilig und war viel zu schnell ausgelesen. Allerdings sollte man „Satire“ verstehen und dass beide doch übertreiben, sonst gibt’s wie bei Amazon Leute, die dem Buch 1 Stern geben und das finde ich nicht gerechtfertigt. Ich kann dem Buch 4 Sterne geben.

10/2021 Also ich weiss nicht mehr so genau, WANN ich das Buch gelesen habe. Eingestellt hab ich die Rezi in 2014. Aber seither hab ich mehr von den Beiden gelesen, gehört, gesehen. Und finde es schade, dass sie nicht mehr zusammen sind. Mit mehr Lebenserfahrung denke ich, sah man schon, dass sie nicht zusammen passen. Aber wenigstens hatten sie viel Spaß dabei und das ist wichtig. Und eine Kreuzfahrt auf dem Nil hatte ich ja schon in 2001. Aber noch keine auf dem Mittelmeer. Wobei, so schön ist das auch nicht mehr (Flüchtlinge) und Norwegen ist schön aber kalt… Nun ja. Es ist, wie es ist.

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