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Veröffentlicht am 07.11.2021

Ein gelungener Auftakt

Bodenloser Fall
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„Bodenloser Fall“ ist der erste München-Krimi aus der Feder von Georg Brun, der ein erfüllendes Leben als Jurist und Schriftsteller führt und der für sein erstes Buch „Das Vermächtnis der Julia Hall“ den ...

„Bodenloser Fall“ ist der erste München-Krimi aus der Feder von Georg Brun, der ein erfüllendes Leben als Jurist und Schriftsteller führt und der für sein erstes Buch „Das Vermächtnis der Julia Hall“ den Bayerischen Förderpreis für Literatur erhielt.
Der Inhalt: Pflichtmandate hatte Olga Swantschuk schon viele, doch dieses ist anders: Der neueste Mandant der jungen Rechtsanwältin ist schuldig – und ist es doch nicht. Es geht um eine Million Euro, die veruntreut wurde. Gemeinsam mit dem routinierten Privatdetektiv Alex beginnt Olga, eigene Ermittlungen anzustellen, und gerät in ein Dickicht von Bestechung und Verleumdung. In dessen Zentrum steht das Prestigeprojekt Münchens: die Sanierung des Europäischen Theaters. Doch das Duo stößt bald an seine Grenzen und bekommt dann Unterstützung von Olgas Zufallsbekanntschaft, einer It-Spezialistin…
Wow! Was für ein gelungener Auftaktkrimi, einer hoffentlich lang andauernden Buchreihe. Solche Krimis, in denen nicht Mord und Totschlag im Vordergrund stehen, lese ich auch gerne. Und der Schreibstil des Autors hat mich sofort in die spannende Geschichte eintauchen lassen. Auch die Charaktere sind so toll beschrieben, ich sehe jeden Einzelnen vor mir. Da ist die junge Rechtsanwältin Olga, die sich mit Pflichtverteidigungen über Wasser hält und Alex, der als Privatdetektiv meist untreue Ehemänner observiert. Aber dann bekommt Olga plötzlich einen großen Auftrag, es geht um Veruntreuung, vielleicht um Bestechung und Vertuschung. Alex, der mit Olga manchmal zusammen arbeitet, bekommt plötzlich jede Menge zu tun. Ein seltsamer Mandant, der seine Schuld gesteht, aber doch unschuldig ist. Als Olga dann Sonja, eine talentierte IT-Spezialistin kennenlernt, beginnt eine unglaubliche Erkundungsreise. Der Spannungsbogen ist spitze, ab und an war ich ja mal auf der falschen Fährte. Es hat ja riesig Spaß gemacht, das Ermittlerduo zu begleiten.
Ein packender unterhaltsamer Krimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat. Auch das Cover passt perfekt. Gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen der Extraklasse 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.11.2021

Einfach köstlich!

Wo kommen wir denn da hin (Der Offline-Opa 1)
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„Wo kommen wir denn da hin“ aus der Feder von Günter Habicht (dahinter verbirgt sich Torsten Rohde, der bereits unter dem Pseudonym Renate Bergmann zahlreiche Bestseller veröffentlicht hat) ist der Auftakt ...

„Wo kommen wir denn da hin“ aus der Feder von Günter Habicht (dahinter verbirgt sich Torsten Rohde, der bereits unter dem Pseudonym Renate Bergmann zahlreiche Bestseller veröffentlicht hat) ist der Auftakt einer neuen – hoffentlich langen Buchreihe – in der Günter Habicht aus seinem Leben berichtet. Jetzt muss ich euch Günter (ohne h) mal vorstellen. Günter ist 63 und frühverrenteter Busfahrer, außerdem leidenschaftlicher Kleingärtner und Zeltplatzwart. Er hat zu allem eine Meinung und für ihn zählt, was schwarz auf weiß steht. Der Offline-Opa sorgt einfach für Ordnung. Günter entgeht einfach nichts, er wacht über die Nachbarschaft. Unsachgemäß getrennter Abfall, falsch geparkte E-Roller: Nichts entgeht seinem scharfen Auge. Und seine Frau Brigitte bringt ihn auf die Palme. Aber Günter ist ein herzensguter Mensch – er hilft wo er kann. Mit Vorliebe im Baumarkt, und das oft besser als so mancher Mitarbeiter. Und natürlich geht er mit Brigitte zu Ikea. Kann aber durchaus sein, dass man Oma Bergmann trifft und die kennt sich natürlich aus, die weiß nämlich, das Günter unter dem Pantoffel steht. Und schneller als man glaubt twittert die Oma alles.
Einfach köstlich! Ich habe jetzt noch – nach Beendigung des Buches – ein Dauergrinsen im Gesicht.
Vor meinem inneren Auge laufen herrliche Bilder ab und Günter erwacht zum Leben. Der Schreibstil der Autors ist einfach spitzenmäßig und Günter einfach genial. Man hat ja Lachtränen in den Augen, wenn er zur Höchstform aufläuft und das passiert ja gar nicht so selten. Den Schlagabtausch, den er sich mit seiner Frau Brigitte liefert, ist ein köstlich. Die Aussage von Günter fand ich spitze: „Auf einmal fing Brigitte an, an unserer Beziehung zu arbeiten. Dabei sind die Aufgaben doch klar verteilt. Und wo er Recht hat, hat er Recht. Und natürlich sorgt auch Oma Bergmann für so manchen Wirbel.
Ein gelungener Auftaktroman um den ehemaligen Busfahrer Günter Habicht. Ein Buch, das schlecht Laune vertreibt und für Erheiterung sorgt. Für mich ein Lesevergnügen der Extraklasse, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Das Cover ist auch ein echter Hingucker, finde ich super. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne und freue ich schon auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 04.11.2021

Ein toller Wohlfühlroman

Winter im kleinen Fördehaus
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Mein erstes Winter-Weihnachtsbuch in diesem Jahr und es verschlägt mich an die verschneiten Strände der Ostsee, denn genau hierher flieht unsere Protagonistin Mia.
Die Physiotherapeutin Mia steht vor den ...

Mein erstes Winter-Weihnachtsbuch in diesem Jahr und es verschlägt mich an die verschneiten Strände der Ostsee, denn genau hierher flieht unsere Protagonistin Mia.
Die Physiotherapeutin Mia steht vor den Scherben ihrer Ehe. Als sie ein interessantes Jobangebot in der Zeitung liest, greift sie sofort zu. Sie soll sich an der Ostsee um Frederik Strothbergs widerspenstige Großmutter Elisabeth kümmern. Neue Herausforderungen sind für Mia kein Problem und ein Neuanfang in Glückburg am Meer erscheint ihr keine schlechte Wahl. In dem kleinen Fördehaus, das ihr zur Verfügung gestellt wird, fühlt sie sich sofort pudelwohl. Und auch mit ihrer hartnäckigen Patientin kommt sie ganz gut zurecht. Hier an der Ostsee fühlt sich Mia einfach wohl und geborgen. Langsam scheint ihr Herz zu heilen, als es zwischen Frederik und ihr zu knistern beginnt. Doch leider muss Mia feststellen, dass es noch eine andere Frau in Frederiks Leben gibt: Ausgerechnet mit seiner Schwägerin Beatrice scheint es eine besondere Verbindung zu geben…
Ich liebe diese Geschichten und die Autorin sorgt von Anfang an für eine fantastische Wohlfühlatmosphäre. Hier an der verschneiten Ostsee habe ich mich sofort wie zuhause gefühlt. Von dem kleinen Fördehaus habe ich, durch die herrlichen Beschreibungen der Autorin, ein wunderbares Bild vor meinem inneren Auge. Der tolle Schreibstil von Evelyn Kühne lässt mich von Anfang an in die Geschichte eintauchen. Ich sehe unsere liebenswerte Protagonistin Mia vor mir, spüre förmlich ihren Schmerz, ihre Enttäuschung und bewundere sie für ihren Mut einen Neuanfang in Glücksburg zu wagen. Auch Elisabeth, Frederiks Großmutter ist mir ans Herz gewachsen. Eine bewundernswerte ältere Dame, dich auch Mut und Durchhaltevermögen bewiesen hat. Mia und sie bilden ja bald ein eingespieltes Team. Und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Zwischen Mia und Frederik knistert es ja gewaltig. Doch irgendein Schatten aus der Vergangenheit scheint Frederik zu belasten und hierbei scheint seine Schwägerin Beatrice eine Rolle zu spielen. Doch es wäre ja nicht die magische Winter-Weihnachtszeit in der ab und an kleine Wunder geschehen.
Ein absoluter Gute-Laune-Wohlfühlroman, der wie eine wohltuende Umarmung ist und den ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Ein Lesevergnügen der Extraklasse, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe und das auch durch das zauberhafte Cover ins Auge sticht.

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Veröffentlicht am 01.11.2021

Ein sensationeller Auftakt

Berlin Friedrichstraße: Novembersturm
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Die Bestsellerautorin hat mich ja schon mit ja schon mit ihrer Charite-Reihe total begeistert. Und nun gibt es Neuigkeiten. „Novembersturm“ ist der Auftakt zu einer neuen großen Familiensaga, die im Herzen ...

Die Bestsellerautorin hat mich ja schon mit ja schon mit ihrer Charite-Reihe total begeistert. Und nun gibt es Neuigkeiten. „Novembersturm“ ist der Auftakt zu einer neuen großen Familiensaga, die im Herzen Berlins spielt.
Der Inhalt: Der Bahnhof Friedrichstraße. Ein Jahrhundertbauwerk. Berlin soll zur Weltstadt werden. Der junge Architekt Robert ist überglücklich als er im Jahre 1920 den Auftrag erhält, am Neubau des Bahnhofs und der Planung mitzuarbeiten. Die erste U-Bahn Linie Berlins soll nämlich entstehen. Robert kann sein Glück gar nicht fassen. Und endlich kann er seiner großen Liebe Luise einen Heiratsantrag machen. Doch das Glück ist getrübt. Seit dem großen Krieg ist Roberts bester Freund Johannes verschollen, mit dem er gemeinsam an der Front gekämpft hat. Johannes war Luises große Liebe und in der schweren Zeit hat sie Trost bei Robert gefunden. Doch ausgerechnet am Tag ihrer Hochzeit taucht Johannes wieder auf, kriegsversehrt und ohne Hoffnung, Luise eine Zukunft bieten zu können!
Sensationell – in meinen Augen wieder ein absolutes Lesehighlight. Noch jetzt nach Beendigung des spannenden und berührenden Buches läuft die ganze tolle Geschichte wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Den Einstieg in die Geschichte fand ich total interessant. Man lernt die Charaktere, die in der Geschichte eine tragende Rolle spielen, und zwar sind dies Luise, Robert, Johannes und Ella, schon als Kinder kennen. Und dann darf man sie auf ihrem – oft von Schicksalsschlägen heimgesuchten Leben – ein ganzes Stück begleiten. Beim Lesen haben mich wieder viele Emotionen übermannt. Ich lerne das Berlin der 20er Jahre kennen, treffe auf bekannte Persönlichkeiten der damaligen Zeit und verfolge mit Schrecken den geschichtlichen Verlauf. Und da ging mir manches wirklich unter die Haut. Aber nun zu den Protagonisten, von denen ich mir jeden Einzelnen bildlich vorstellen kann. Allen voran die liebenswerte Luise, die endlich ihr Glück mit Robert findet, jedoch ihre große Liebe nicht vergessen kann. Die eine starke Frau ist, die sich jedoch auch unterordnen muss. Kaum vorstellbar, welche Macht der Ehemann damals über seine Frau hatte. Bewundert habe ich sie, wie sie um ihre Arbeit gekämpft hat. Und dann ist da ihre bezaubernde Tochter Lilli, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ich lerne viele wunderbare Menschen, zu denen auch Johannes Schwester Ilse zählt, kennen. Doch plötzlich verändert sich Berlin auf erschreckende Art und als ein großes Unglück geschient, scheint die Zeit still zu stehen. Natürlich endet dieser Roman mit einem Cliffhanger und warte jetzt schon voller Spannung auf die Fortsetzung.
Für mich wieder ein absoluter Bestseller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert.
Ein Lesevergnügen der Extraklasse für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe. Auch das Cover gefällt mir sehr gut.

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Veröffentlicht am 31.10.2021

Ein supertoller Ratgeber

Die bessere Medizin für Frauen
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Auf das neue Buch der Spiegelbestsellerautorin Dr. med. Franziska Rubin habe ich mich ganz besonders gefreut. Schon der Titel „Die bessere Medizin für Frauen“ hat mich total neugierig gemacht. Noch jetzt ...

Auf das neue Buch der Spiegelbestsellerautorin Dr. med. Franziska Rubin habe ich mich ganz besonders gefreut. Schon der Titel „Die bessere Medizin für Frauen“ hat mich total neugierig gemacht. Noch jetzt habe ich die sympathische Stimme von Franziska Rubin in Ohr, denn ich habe sie kürzlich live in einer Talk-Show erlebt und hier hat sie sehr interessante Dinge über diese neue Lektüre erzählt und das war wirklich hoch interessant und absolut neu für mich.
„Frauen zeigen bei vielen Erkrankungen nicht nur andere Symptome als Männer. Risikofaktoren, diagnostische Verfahren, Therapien und Medikamente wirken bei uns auch anders. Wenn dies von Ärztinnen und Patientinnen beachtet wird, bekommen Frauen endlich die Medizin, die ihnen wirklich hilft“, Zitat von Dr. med. Franziska Rubin.
In ihrem neuen Buch macht sie einen Streifzug durch die neuesten Forschungsstudien der Geschlechtermedizin, also der Medizin, die sich mit den gar nicht so kleinen Unterschieden zwischen Mann und Frau beschäftigt. Sie gibt Tipps, wie man Erkrankungen bei Frauen sicherer und schneller erkennt und wo die die Dosierung von Medikamenten angepasst werden könnte. Außerdem bietet sie ganzheitliche Lösungen und Behandlungsansätze. Denn die bessere Medizin für Frauen besteht in der Kombination aus einer individualisierten Hochschulmedizin mit den besten naturheilkundlichen Therapien.
Ich finde den Aufbau des Buches total klasse. Zu Beginn gibt es natürlich ein bisschen Theorie, aber das muss schließlich auch sein. Dann geht es schließlich darum, was die bessere Medizin für uns Frauen ist. Was mich am meisten interessiert hat, war die „Frauengesundheit in der Praxis. Hier sind die häufigsten Erkrankungen von Frauen aufgeführt. Und hier geht die Autorin wirklich intensiv auf jedes Thema ein. Mich persönlich hat besonderes die Demenzerkrankung interessiert, denn hier stößt man ja des Öfteren an seine Grenzen. Und auch die Kapitel über die Gelenkserkrankungen fand ich hochinteressant. Eigentlich ist das ganze Buch ein toller Ratgeber, der mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat und für den ich sehr gerne 5 Stern vergebe.

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