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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2023

Lecker und gut erklärt

Schnell mal vegan
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Das Buch ist als seiner selbst schon ein Highlight. Die hochwertige Verarbeitung des Buches reizt von selbst zum Durchblättern und ist somit auch ein wunderschönes Geschenk.

Die Autorin stellt hier vegane, ...

Das Buch ist als seiner selbst schon ein Highlight. Die hochwertige Verarbeitung des Buches reizt von selbst zum Durchblättern und ist somit auch ein wunderschönes Geschenk.

Die Autorin stellt hier vegane, saisonal Rezepte vor, die nicht nur innerhalb kurze Zeit zubereitet sind, sondern auch noch auf jegliche Ersatzprodukte verzichten. Das klang für mich sehr interessant und so habe ich mich sehr gespannt mit dem Buch auseinander gesetzt.

Sehr schön fand ich die anfängliche Erklärung, die klar zeigen, wie vielfältig die vegane Ernährungsweise sein kann – entgegen allen Vorurteilen. Die Grundrezepte werden erklärt und auch für Kochanfänger gut nachzuvollziehen. Es gibt auch ein Register und Glossar für mehr Informationen.

Die Rezepte selbst sind nach Jahreszeiten sortiert um die saisonale Ernährungsform zu betonen. Tatsächlich kam ich auch mit der Zubereitungszeit von ca. 30 Minuten meist hin, jedoch ist es manchmal durchaus eine zügige Arbeitsweise notwendig.

Was mich weniger überzeugt hat, ist die Vielzahl von Salaten. Ich liebe Salate und kann mir keinen Tag ohne verstellen. Jedoch ist das jetzt keine kulinarische Neuigkeit in der veganen Küche und für Viele, gerade zum Mitnehmen, schon alltäglich. Highlights: „Waldorf-Salat“ und „Bloody-Mary-Salat“.
Trotz der sehr leckeren Ideen, hätte ich weniger Salat und dafür mehr Hauptgerichte bevorzugt.

Überzeugt hat mich die Tatsache, dass man wirklich sehr gut ohne die (oft künstlich hergestellten) Ersatzprodukte ein sehr gutes Geschmackserlebnis erreichen kann.

Fazit: Ich fand das Buch eine große Bereicherung und werde es sicher im Alltag nutzen.

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Veröffentlicht am 31.10.2022

Eine gelungene Adaption (Spoilerfrei)

Wendy & Peter. Verloren im Nimmerwald
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Bei dem vorliegenden Roman handelt es sich um eine Adaption eines der bekanntesten Kinderbücher überhaupt. Das Cover ist wunderschön gestaltet – geheimnisvoll und düster zugleich.

Wir lesen wieder von, ...

Bei dem vorliegenden Roman handelt es sich um eine Adaption eines der bekanntesten Kinderbücher überhaupt. Das Cover ist wunderschön gestaltet – geheimnisvoll und düster zugleich.

Wir lesen wieder von, einer inzwischen deutlich ältere, Wendy Darling, in deren Heimartort mehrere Kinder verschwinden. Außerdem treffen wir auf einen verzweifelten Peter Pan, der mal wieder seinen Schatten verloren hat – diesmal jedoch mit furchtbaren Folgen.
Der Roman beginnt bereits bei der ersten Zeile mit der Handlung und das Tempo bleibt konstant hoch. Der Schreibstil ist relativ schlicht und verzichtet auf große Ausschmückungen und Schnörkel. Jedoch gelingt es dem Autoren eine Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und dem Leser den ein oder anderen Schauer über den Rücken laufen zu lassen.
Warum man die Geschichte unbedingt in die USA verlegen musste, bleibt mir zwar schleierhaft, macht aber nicht wirklich einen Unterschied. Für mich hätte es gerne etwas spannender sein können. Ich hatte zwischendurch das Gefühl, als ob man sich nicht entscheiden konnte ob man nun eine junge oder eine erfahrenere Leserschaft ansprechen möchte.
Die volle Punktzahl kann ich nicht vergeben, da die ständige jammernde Wendy mir doch mit der Zeit ziemlich auf die Nerven ging und die Lösung der Situation mir zu einfach und auch zu schnell ging. Der Roman lässt sich jedoch gut lesen und wer die Geschichten um Peter Pan mag, wird hier gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 01.09.2022

Ein Wohlfühlroman (Spoilerfrei)

Die kleine Bücherei der Herzen
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Als die Protagonisten unerwartet ein Haus mit Bücherei in Irland erbt, entschließt sie sich zu einem Neuanfang. Diese stellt sie emotional vor einige Herausforderungen. Außerdem ist die Bücherei das Herz ...

Als die Protagonisten unerwartet ein Haus mit Bücherei in Irland erbt, entschließt sie sich zu einem Neuanfang. Diese stellt sie emotional vor einige Herausforderungen. Außerdem ist die Bücherei das Herz des Ortes – warum darf Leser*in selbst herausfinden.

Das Cover ist sehr idyllisch und ansprechend gestaltet. Die Protagonistin ist sehr sympathisch. Einerseits ist sie sehr entschlussfreudig und voller Tatendrang, andererseits hat sie doch einen emotionalen Ballast zu tragen und alte Wunden sind noch nicht verheilt. Sie erlebt eine spannende Entwicklung. Auch das männliche Gegenstück ist ein interessanter Charakter, der mir zwar manchmal etwas zu schnöselig war, aber ein gutes Herz hat. So bleibt auch etwas Herzklopfen nicht aus.

Der Schreibstil ist sehr lebhaft und es man fliegt praktisch durch die Kapitel. Das Setting ist detailreich genug beschrieben, um ein klares Bild vor Augen zu haben, dabei jedoch nicht so schnörkelig. Ergänzt wird die Geschichte durch ganz unterschiedliche, liebreizende Nebenfiguren.

Das Buch lässt sich sehr schön lesen und man verbringt einige schöne Stunden in Irland. Wer einen Feel-Good-Roman sucht, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 07.11.2021

Aufschlussreich

Ungeborene Hoffnung
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Das Buch berührt ein Thema, dass leider heute noch immer oft als Tabu gilt: Unfruchtbarkeit. Und die daraus entstehenden Gefühle, wie Wertlosigkeit, Schuld und Neid. Die Autorin offenbart ihre innigsten ...

Das Buch berührt ein Thema, dass leider heute noch immer oft als Tabu gilt: Unfruchtbarkeit. Und die daraus entstehenden Gefühle, wie Wertlosigkeit, Schuld und Neid. Die Autorin offenbart ihre innigsten Gefühle und sensibilisiert daher die Leserschaft. Als Nicht-Betroffene fand ich es sehr aufschlussreich, etwas über das Thema, aber vor allem über die Belastungen zu lesen, denen die Betroffenen ausgesetzt sind.

Das Buch gleicht einer Art Tagebuch. Man merkt, dass dieses auf einen Blog beruht. Teilweise fand ich die Erzählungen sehr fesselnd und zu Herzen gehend. Die Blogeinträge dagegen hätte ich nicht unbedingt gebraucht, da sie meiner Meinung nach den Lesefluss etwas stoppen. Generell habe mir noch mehr Details, was das medizinische Thema betrifft, erhofft.

Das Cover fand ich persönlich nicht sehr ansprechend, es ist dem Thema nicht zuzuordnen. Es könnte genauso gut für Frauenrechte oder Umweltschutz stehen. Für Betroffene wird dies keine Rolle spielen. Jedoch fände ich es gut, wenn dieses Thema die allgemeine Öffentlichkeit erreichen würde. Daher ist ein aussagekräftiges Cover wichtig.

Das Buch lässt sich gut lesen und ich kann mir gut vorstellen, dass es Betroffene Trost spendet. Nicht-Betroffene erhalten gute Einblicke in die Situation und bekommen so Hinweise, wie sie sich besser verhalten und die Betroffenen auch unterstützen können.

Dies ist sicher kein Buch für jeden, aber wer sich mit diesem Thema auseinandersetzten möchte, bietet sich hier eine gute Möglichkeit.

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Veröffentlicht am 20.05.2021

Ein gelungener zweiter Teil

Patricia Peacock-Reihe / Patricia Peacock und der verschwundene General
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Ich habe das Hörbuch gehört!

Wieder sind wir zurück im wohl verrücktesten Haushalt von Ägypten. Offensichtlich ist nicht allzu viel Zeit seit dem Ende des ersten Teils vergangen. Miss Peacock hat wieder ...

Ich habe das Hörbuch gehört!

Wieder sind wir zurück im wohl verrücktesten Haushalt von Ägypten. Offensichtlich ist nicht allzu viel Zeit seit dem Ende des ersten Teils vergangen. Miss Peacock hat wieder alle Hände voll damit zu tun, ihren Haushalt zu organisieren und eine anständige, englische Lady zu sein.
Es handelt sich um einen zweiten Teil, wobei man diesen auch gut versteht ohne den ersten zu kennen.
Wieder müssen John und Patricia Ermittlungen aufnehmen, als der Ehemann einer Freundin entführt wird. Den Kriminalfall fand ich beim ersten Teil besser, hier ist die Lösung doch recht schnell gefunden und die Ermittlungen eher Nebensache. Jedoch fühlte ich mich trotzdem sehr gut unterhalten. Alleine für die alten englischen Ladys und ihre Spinnereien lohnt sich das Buch. Die unterschiedlichen Charaktere sind so bildhaft beschrieben, dass man die Damen praktisch vor Augen hat. Die Handlung ist wieder sehr flüssig, es kommt kein Moment der Langweile auf.
Die Leserin ist wieder bezaubernd und es begeistert mich, wie sie all den verschiedenen Damen Leben einhaucht und die unterschiedlichen Sprachgruppen so perfekt wieder gibt.
Die Hausdiener spielen diesmal eher unbedeutende Rollen, aber wenn sie auftreten sind sie echt unterhaltsam.
Fazit: Ich finde auch den zweiten Teil sehr gelungen, auch wenn es für mich weniger ein Krimi war, sondern eher eine humorvolle Geschichte.

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