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Veröffentlicht am 19.07.2017

Aufregender Start, aber zum Ende hin holprig

Die Tochter des Seidenhändlers
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Bei "Die Tochter des Seidenhändlers" handelt es sich um mein erstes Buch von Dinah Jeffries, die auch "Die Frau des Seidenhändlers" und "Bis wir uns wiedersehen" geschrieben hat.
Sie führt uns hier nach ...

Bei "Die Tochter des Seidenhändlers" handelt es sich um mein erstes Buch von Dinah Jeffries, die auch "Die Frau des Seidenhändlers" und "Bis wir uns wiedersehen" geschrieben hat.
Sie führt uns hier nach Vietnam in den 1950er Jahren, als es noch Indochine hieß und unter der französischen Besatzungsmacht stand.

Die Protagonistin Nicole ist eine "Metisse", halb Vietnamesin, halb Französin und lebt im Schatten ihrer älteren Schwester Sylvie, die nach ihren französischen Vater kommt. Ihr Leben ist nicht einfach und wird immer komplizierter, durch Mark, den Revolutionären und ihrer Suche nach einer Identität.

Zu Anfang konnte mich das Buch richtig gut packen! Die Handlung war aufregend und die Beschreibungen so farbenfroh und interessant, ich war der bunten Welt von Seide und Düften verfallen. Die Autorin besitzt eine sehr schöne Sprache, wenn es ums Beschreiben geht und der Roman liest sich zum größten Teil fliesend. Außerdem wird die Geschichte von Vietnam erzählt, als auch Bräuche und am Ende des Romans gibt es eine Anhang mit "Historischen Abriss", wo die historischen Ereignisse kurz erläutert werden.

Nach einem guten Drittel des Buches fing "Die Tochter des Seidenhändlers" an mich zu enttäuschen, weil die Handlung schneller, als auch überstürzter wurde. Es las sich, besonders am Ende, holprig und die bildhaften Beschreibungen fehlten mir.
An der Stelle haben für mich rund hundert Seiten gefehlt und die Charaktere bekamen auch einen faden Beigeschmack.
Nicole ist gerade mal 18 Jahre alt, als die Geschichte beginnt und fühlt sich von ihrer Familie nicht geliebt und verdrängt. Sie bekommt die Chance sich zu beweisen, durch ihren eigenen Laden und steht schnell zwischen zwei Männern. Sie scheint es endlich zu schaffen Anerkennung zu bekommen, aber sie ist naiv und sehr leicht zu beeinflussen, wodurch sie leicht in gefährliche Situationen gerät. Ein naiver Charakter ist eine Sache, aber nach einigen einschlagenden Momenten in ihrem Leben habe ich als Leser erwartet, dass sie daraus lernt. Aber Nicole hat mich mit ihrer Naivität immer wieder überrascht.
Die beiden Männer, Mark und Tran, um sie herum konnte ich so gar nicht durchblicken, geschweige davon nachvollziehen und ich erwartete immer das Gegenteil von ihrem Handeln.
Es gibt noch zwei mütterliche Charaktere, die mir sehr sympathisch waren und leider eine zu kleinere Rolle einnahmen.
An sich nahm die Geschichte eine Wendung an, die ich so gar nicht erwartet hatte und mit dem Titel des Buches nicht wirklich viel gemeinsam hat.

Zum Ende hin war ich gespalten. Der Roman legte einen wunderbaren Start hin, der mich davon überzeugt hat auch andere Bücher von der Autorin mal in Angriff zu nehmen, aber die Richtung der Handlung, als auch Nicole konnte mich nicht vollkommen überzeugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Dramaturgie
  • Figuren
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.07.2017

Mysteriös und interessant!

Somnia
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Bei diesem Buch handelt es sich um einen Band, den man unabhängig von der Reihe lesen kann, welche damals mit drei Teilen abgeschlossen wurde. Wir sind in einer neuen Stadt und begegnen neuen Charakteren, ...

Bei diesem Buch handelt es sich um einen Band, den man unabhängig von der Reihe lesen kann, welche damals mit drei Teilen abgeschlossen wurde. Wir sind in einer neuen Stadt und begegnen neuen Charakteren, als auch Alten.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Anthea Atwood erzählt, als eine allwissende Erzählerin, wobei sie auch die Handlungsstränge erzählt, bei denen sie gar nicht dabei ist. Für mich waren manche Momente daher schwer zu durchblicken und erst beim zweiten Lesen oder erinnern war ich wieder drin.

Auf unserer Reise durch New York und seiner uralten Metropole begegnen wir einigen dortigen Mythen, die mit historischen Fakten unterlegt werden und die Metropole selbst ist unheimlich interessant dargestellt und gerne hätte ich mehr von ihr gelesen.
Scarlet sucht nach dem Geheimnis ihrer Aufgabe, warum ist sie dort? Wer ist sie? Und warum hat sie ihre Erinnerungen verloren? Nicht zu vergessen, dass jemand oder etwas hinter ihr her ist.
Auf ihrer Reise werden immer mehr Fragen aufgeworfen und es wie eine kleine Odyssee durch New York.

Scarlet selbst ist ein Charakter, der in Ordnung ist, aber mehr durch die Geschichte schwankt und bei mir keinen Eindruck hinterlassen konnte (bis jetzt kann ich nicht genau sagen, ob sie eher ein Teenager ist oder eine Erwachsene). Die anderen Figuren haben ebenfalls wenig Eindruck bei mir hinterlassen und ich könnte gar nicht sagen, wer mir am meisten gefallen hat.
"Somnia" startet in meinen Augen langsam und konnte mich erst ab der Hälfte für eine Weile packen, danach ging es hoch und runter. Bis zum Ende habe ich auf ein richtiges Showdown gewartet, aber es hat sich nicht so spannend aufgelöst, wie es mir gewünscht habe.

Die Sprache, die der Autor verwendet, ist was Besonderes und vielerlei Hinsicht schön, als auch intensiv. Und wir haben hier viele Rätsel, Verstrickungen, aber auch Intrigen und Gefahren an jeder Ecke. Die ersten drei Bände der Reihe habe ich noch nicht gelesen und kann an der Stelle auch keinen Vergleich starten.

So viel ist gesagt, eine mysteriöse Odyssee durch ein unwirkliches, aufregendes New York. Es warten viele Geheimnisse auf einen, Mythen und interessante Figuren. Mich konnte es nicht ganz packen, aber es machte mich trotzdem sehr neugierig auf die ersten drei Bände, die in London spielen.

Veröffentlicht am 16.06.2017

Romantasy mit wildem Macho!

Stefano
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Inhalt: Stefano Ferraro ist verdammt attraktiv, verdammt reich und verdammt mächtig – und er hat ein magisches Geheimnis: Er kann mit den Schatten verschmelzen und Licht und Dunkelheit seinem Willen unterwerfen. ...

Inhalt: Stefano Ferraro ist verdammt attraktiv, verdammt reich und verdammt mächtig – und er hat ein magisches Geheimnis: Er kann mit den Schatten verschmelzen und Licht und Dunkelheit seinem Willen unterwerfen. Ziemlich praktisch, wenn man der Boss eines der einflussreichsten Familienclans Chicagos ist! Als Stefano eines Tages der ebenso schönen wie temperamentvollen Francesca Capello begegnet, ist ihm sofort klar, dass er diese Frau zu der Seinen machen muss. Francesca jedoch hat ihren eigenen Kopf und ist nicht gewillt, Stefanos Verführungskünsten so einfach zu erliegen ...

Mit ihrer neuen romantischen Fantasyreihe begibt sich die Autorin Christine Feehan, die wohlbekannt ist durch ihre Karpatianer Reihe, nach Amerika, besser gesagt in einen kleinen Ort in Chicago, der von einem italienischen Familienclan beschützt wird.

Sie sind reich und schmücken gerne das Titelblatt eines Promiklatschblattes.
Die Männer des Ferraro Clans sind mehr als nur bekannt, sie sind auch mysteriös und die Familie verbirgt ein Geheimnis. Die Mitglieder besitzen die Fähigkeit mit dem Schatten zu verschmelzen und es zu ihrem Vorteil zu nutzen. Ab da hört auch der fantastische Teil mehr oder weniger auf.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die verarmte, hilflose Francesca und Stefano Ferraro nimmt sie gleich unter seine Fittiche. Schließlich ist sie die Eine! Nur macht er es nicht auf die charmante Art und Weise, eher besitzergreifend, mit viel Arroganz und Wut.

Francesca ist neu in der Stadt und mehr als nur mittellos, aber dafür mit viel Stolz, den sie gegen ihn aufbringt. Er wiederum kennt das Wort "Nein" nicht und ist das Oberhaupt der Familie. Sie knallen mehr als einmal gegeneinander und am Anfang war diese geladene Cinderella Story wirklich amüsant und konnte mich packen.
Nach dem ersten Drittel merkte ich aber, wie sehr sich die Geschichte um die Beiden dreht.
Die Autorin hat sich in meinen Augen darin verfahren Stefano so Vorteilhaft wie möglich darzustellen. Er ist perfekt, unterstützt seine Familie, die Armen in seiner Stadt und will doch einfach nur Francesca für immer an seiner Seite haben. Abgesehen davon sexy und ein Macho.
Wirklich viel hat sich darum gedreht ihn von allen guten Seiten zu beleuchten, trotz wilder Arroganz, sodass sich nicht nur Francesca in ihn verliebt, sondern das weibliche Leserherz auch.

Aber Francesca (die keine Modelmasse besitzt, aber durch Stefano lernt, dass auch sie wunderschön ist...) hat ihre eigene Geschichte und ist auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit. An der Stelle hatte ich mehr von Feehan erwartet, da sie mich mit ihren anderen Reihen immer überrascht hat. Ihre Geschichte war mir zu flach, kurz und sehr absehbar gewesen.
Letztendlich fand ich es ebenfalls schade, dass die Fantasy so einen kleinen Anteil genommen hat und erst in den letzten Hundert Seiten wirklich zur Geltung kam. Gerne hätte ich auch mehr über die Fähigkeiten und Hintergründe gelesen.

Der Schreibstil ist wie immer flüssig mit einem guten Auge fürs Detail, nur, wie bereits erwähnt, konnte mich bis auf den Anfang die Story nicht überzeugen. Es lag an dem viel zu herausgeputzten Charakteren und der fehlenden Spannung im Mittelteil.
Zum Ende hin wurde es einigermaßen actionreich, aber da war es für mich schon zu spät.

Ob ich die Reihe weiter lesen werde? Da bin ich noch unschlüssig, trotz der Enttäuschung. Im zweiten Teil geht um Ricco, den wir hier kennen lernen und er scheint viel interessanter zu sein als Stefano.

Das Buch ist eine Empfehlung für alle Fans von romantischen, heißen Liebesgeschichten mit etwas Fantasy und Machomännern!

Veröffentlicht am 04.05.2017

Gut aufgebaute Fantasy mit kleineren Problemen!

Die Dunkelmagierin
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"Vor ihr ragten Mauern aus dem Morgennebel. Sie wirkten so alt, dass Feja dachte, sie könnten jeden Augenblick umfallen. Es schien ein Tempel zu sein, der da vor ihr aus dem Unterholz ragte. Aber warum, ...

"Vor ihr ragten Mauern aus dem Morgennebel. Sie wirkten so alt, dass Feja dachte, sie könnten jeden Augenblick umfallen. Es schien ein Tempel zu sein, der da vor ihr aus dem Unterholz ragte. Aber warum, so fragte sie sich, hörte sie Frösche aus dem Inneren rufen?" - S. 13

Düster und geheimnisvoll ist der Auftakt des Romans "Die Dunkelmagierin" und wir lernen schnell die junge Feja kennen, die es schafft alleine bis in die Stadt Braake zu gelangen, auf der Suche nach ihrem Vater. Schnell begegnet sie dort einen Magier, der ihr Potenzial sieht, nicht nur in ihrer Kraft, sondern auch im Nutzen für ihn.

Der Beginn war für mich noch schleppend gewesen und nach den ersten zwei, drei Kapitel wurde es sehr interessant. Wir haben hier nämlich eine sehr gute ausgebaute fantastische Welt, die Mittelalter ähnliche Zustände aufweißt.
Es gibt verschiedene Magierorden, wie den grauen Orden oder den Feuerorden und Fejas Geschichte spielt sich zum größten Teil im Orden wieder, die als Magierschule dient.
Man könnte sagen es wird zu einer typischen Internatsgeschichte: Ein Mädchen aus der Unterschicht (mit überwältigen Kräften, die sie aber nicht nutzen kann,) kommt auf eine Schule mit vielen Kindern aus der oberen Gesellschaftsschicht. Dabei gerät sie an den Anführer und legt sich mit ihm an.

Feja ist ein sehr impulsiver Charakter, sie schien mir nicht wirklich viel nachzudenken, wiederum machten sie diese Dinge auch aus. Man schüttelt den Kopf über sie, bangt mit ihr mit und ist immer wieder überrascht. Aber ein Problem mit dem Mädchen hatte ich, während des ganzen Lesens. Von der Sprache und ihrem Gedankengang ging ich davon aus, dass Feja um die 12 Jahre alt ist und ich wartete die ganze Zeit darauf, dass eine Zeitlücke kommt und sie älter wird, bis zu dem Moment wo eine Liebesgeschichte seinen Anfang nimmt. Ich habe das Buch von vorne durchgeblättert und nach ihrem Alter gesucht...Letztendlich schaffte ich es nicht das Bild eines kleinen Mädchens aus meinem Kopf zu kriegen.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von verschiedenen Romanfiguren erzählt, wobei auf Feja das Augenmerk gelegt wurde. Es wirkte abwechslungsreich und war auch eine Hilfe gewesen, da es durch die ganzen Intrigen kompliziert wird. Zum Teil wurde es verwirrend, um Feja herum passiert sehr viel und man muss wirklich am Ball bleiben.
Das Buch kann kompliziert werden, viele Orte, Namen von Götter, Namen von Charakteren aus verschiedenen Völker, aber es bietet auch Hilfe. So gibt es eine Karte der Graufeste, der Stadt Braake und des Königreiches der Asche, und in der Klappenbroschüre gibt es ebenfalls eine Auflistung von Personen und Götter.

Der Schreibstil war angenehm, ohne Probleme kommt man in die Geschichte rein, aber es wird auch einiges beschrieben. Dadurch war der Anfang, wie bereits erwähnt, in meinen Augen schleppend. Der Rest der Handlung bekommt dagegen viel Tempo, ein Ereignis baut auf dem nächsten auf und es passieren viele Dinge auf einmal. Ich habe mich da oft gefragt, ob es nicht zu viel ist und man nicht auf einzelne Punkte hätte näher eingehen können.

Bei "Die Dunkelmagierin" von Arthur Philipp handelt es sich um einen mysteriösen Auftakt einer neuen Fantasy Trilogie, die voller Intrigen ist und Machtverschwörungen. Eine Empfehlung für jeden, der es mag sich in fantastische Bücher einzulesen und Fan von einem komplexen Weltenaufbau ist!

Veröffentlicht am 02.05.2017

Packend, nur das Ende war nicht mein Fall!

Unter den drei Monden (Die Monde-Saga 1)
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Inhalt: Die 19-jährige bildhübsche Kadlin ist die einzige Tochter des Stammeshäuptlings der Smar. Keine leichte Rolle für eine fast erwachsene Frau, die nach den Regeln ihres Volks längst verheiratet sein ...

Inhalt: Die 19-jährige bildhübsche Kadlin ist die einzige Tochter des Stammeshäuptlings der Smar. Keine leichte Rolle für eine fast erwachsene Frau, die nach den Regeln ihres Volks längst verheiratet sein sollte. Doch anstatt dass sie sich wie alle anderen Mädchen auf dem Sonnenfest nach einem Mann umsehen darf, wurde ihre Hand bereits dem Stammessohn der herrschsüchtigen Ikol versprochen. Eigensinnig wie sie ist, geht sie dennoch hin, um dort den einzigen Mann zu umgarnen, der ihr Schicksal wenden könnte: Bram, den stattlichen Kriegersohn des Feindesstamms. Allerdings läuft nicht alles nach Plan und ehe sich Kadlin versieht, muss sie als Knabe verkleidet flüchten. Dabei landet sie ausgerechnet in Brams Trainingslager, wo dieser junge Krieger auf ihre Mannesprüfung vorbereitet…

Ich bin einfach nur hin und her gerissen bei diesem Buch.
Nach den ersten 50 Seiten tauchte ein Suchtfaktor bei mir auf und der Roman hatte mich beim lesen richtig amüsiert, durch seine Situationskomik.
Außerdem war ich zu Beginn der Geschichte fasziniert gewesen von dem Aufbau der dargestellten Welt, durch die verschiedenen Clans, die einerseits sehr unterschiedlich sind und anderseits sich stark ähneln. Nebenbei war auch die Welt an sich sehr interessant mit ihren zahlreichen Gefahren und Kreaturen.

In diesem Roman gibt es mehr als ein Paar, das wir verfolgen. Einmal ist da Kadlin, die Tochter des Stammeshäuptlings, die ein Auge auf Bram aus dem verfeindeten Clan geworfen hat um ihrem grausamen Schicksal zu entgegen.
Und dann ist da noch ihre Freundin, mehr oder weniger Mitverschwörerin, die in die Situation mit reingezogen wird und selbst ein Auge auf jemanden wirft.
Kadlin empfand ich als einen typischen Charakter, den ich gerne in Büchern antreffe, eine impulsive und starke junge Frau. Ihre Freundin Lu ist nicht immer die Mutigste, außer wenn es um Männer geht und schafft es manchmal aus dem Schatten des Hauptcharakters zu treten.

Einige Ideen waren für mich neu gewesen und so wurde die altbekannte Grundgeschichte interessant verpackt und mit Humor verziert, sodass ich Spaß beim lesen hatte und die Seiten schnell umgeblättert waren.

Außerdem gibt es viel Handlung in "Unter den drei Monden" und zum Ende hin steigt die Spannung stark an, wobei genau das Ende der Punkt ist mit dem ich meine Probleme hatte.
Um nicht zu viel zu verraten - Zum Schluss werden so viele Punkte verbunden und gelöst, sodass ich mich nur fragte: Woher kommt das?

Die letzten 100 Seiten ließen mich umdenken, da die Handlung eine, für mich, nicht nachvollziehbare Wendung nahm, wie so manch ein Charakter.
Hinzu kommt, dass es sich um einen Fantasyroman handelt, in dem keine Magie gewirkt wird, das Fantastische findet man in der Welt selbst.

Mein wackliges Fazit lautet: Eine interessante, packende und humorvolle Reise, die zum Ende Züge annimmt, die mir persönlich nicht gefallen haben und sich in der Wertung wiederspiegelt.