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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.12.2021

Konnte mich leider nicht überzeugen

Star Wars Marvel Comics-Kollektion
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Das Cover ist nicht mein liebstes der Kollektion, gefällt mir aber trotzdem ganz gut.
Der Zeichenstil hat mich sehr angesprochen und passt gut zur Geschichte.
Am Anfang lernt man Zarro kennen, die gemeinsam ...

Das Cover ist nicht mein liebstes der Kollektion, gefällt mir aber trotzdem ganz gut.
Der Zeichenstil hat mich sehr angesprochen und passt gut zur Geschichte.
Am Anfang lernt man Zarro kennen, die gemeinsam mit ihrem Vater Schulden abzahlen muss. Dieser hilft ihr kurz darauf aber zu fliehen.
Schnell lernt sie Chewie kennen, wobei ich da irgendwie das Gefühl hatte, als würden ein paar Seiten fehlen.
Zarro versucht verzweifelt Chewbacca dazu zu bringen ihren Vater zu befreien, der davon anfangs aber abgeneigt ist. Irgendwann knickt er ein und die beiden überlegen sich einen Plan für die Rettungsmission.
Zarro schleust sich wieder in die Miene ein und kämpft sich von dort aus mit Chewbacca frei.
Allerdings war mir auch das wieder zu schnell und ich hatte erneut das Gefühl irgendwas zu verpassen.
Zwischendurch werden alle in der Miene eingesperrt und Chewie durchlebt bei der Befreiungsmission einige Flashbacks seiner eigenen Gefangenschaft.
Nachdem sich alle gerettet haben besteht Zarro darauf auch ihren Planeten zu retten. Gemeinsam mit Chewie reist sie zu einem alten Bekannten und plant mit dessen Hilfe den Sturz von Jaum.
Nachdem ein Teil des Plans geklappt hat, werden die beiden dennoch gefangen genommen und werden zum Sternzerstörer geführt.
Insgesamt fand ich den Comic zu verwirrend um ihn richtig genießen zu können. Chewies eigene Mission hätte ich viel interessanter gefunden, da hat man aber nur am Ende ein wenig erfahren.

Fazit

Für mich war Chebacca der bisher schwächste Comic, da alles sehr verworren und zu schnell abgehandelt war.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.11.2021

Konnte mich leider nicht packen

The Sky in your Eyes
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Dieses Cover spiegelt das Setting so perfekt wieder und macht direkt Lust aufs reinlesen.
Kiras Schreibstil ist sehr einfühlsam und emotional. Man kann sich die Gedanken der Protagonisten gut vorstellen.
Elín ...

Dieses Cover spiegelt das Setting so perfekt wieder und macht direkt Lust aufs reinlesen.
Kiras Schreibstil ist sehr einfühlsam und emotional. Man kann sich die Gedanken der Protagonisten gut vorstellen.
Elín konnte ich leider während des ganzen Buches nicht richtig wahrnehmen. Sie wird von ihrer besten Freundin als starke Frau beschrieben. Davon habe ich leider nicht soviel mitbekommen. Sie hat krankhafte Unsicherheiten und durch einige schlimme Dinge in der Vergangenheit bestimmen diese ihren Alltag. Da hatte ich auch sehr großes Mitleid mit ihr, aber ihre Opferrolle war mir zu ausgeprägt. Ich konnte es zwar zu einem Teil nachvollziehen, aber mir war es leider zu viel.
Jón ist ein ziemlich blasser Charakter, von dem man nicht allzu viel erfährt. Er hatte zwar auch eine nicht so gute Kindheit, das war es dann aber auch. Er war für mich nur existent, hat Elín zwar unterstützt aber ihr kaum Widerworte gegeben.
Das Setting war ein absoluter Traum, man konnte sich die Handlungsorte bildhaft vorstellen und sich darin verlieren. Auch der Kochkurs war mal etwas Neues und hat mich positiv überrascht.
Das Ende kam mir zu plötzlich, alle Dinge wurden in einem kleinen Epilog abgearbeitet. Das wirkte aber leider etwas lieblos.

Fazit

Ein bezauberndes Setting, bei welchem mich aber weder Handlung noch Protagonisten überzeugen konnten. Vieles wirkte erzwungen und besonders der männliche Charakter war sehr blass und nichtssagend.
Trotzdem eine schöne Geschichte mit wichtigen Eindrücken

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Veröffentlicht am 17.04.2021

Leichte Story mit wenig Tiefgang

Pension Herzschmerz
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Das Cover weckt sofort Urlaubsgefühle und man will sofort ans Meer. Auch die hochwertige Verarbeitung gefällt mir unglaublich gut.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und schnelllebig, weswegen ...

Das Cover weckt sofort Urlaubsgefühle und man will sofort ans Meer. Auch die hochwertige Verarbeitung gefällt mir unglaublich gut.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und schnelllebig, weswegen man super in der Geschichte vorankommt.
Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich aber definitiv authentisch. Auch wenn ich zu keinem eine engere Bindung aufbauen konnte, waren sie mir durchaus sympathisch.
Leider haben mir in der Geschichte die tiefen Emotionen gefehlt. Alles wurde sehr schnell abgehandelt und die Liebesgeschichte zwischen Lou und Jan wirkte ziemlich erzwungen, auch wenn sie nicht übertrieben war. Dennoch ging mir das alles zu schnell, besonders da Lou erst am Anfang der Reise ihre Beziehung beendet hat und schon nach wenigen Tagen Gefühle für Jan hatte.
Auch die Männer wurden ziemlich extrem dargestellt und bis auf wenige Ausnahmen gab es keinen, der „erwachsen“ wirkte.
Die Idee mit der Pension Herzschmerz fand ich niedlich, aber doch sehr blauäugig. Die Frauen haben sich über vieles kaum Gedanken gemacht und es wirkte alles zu einfach.
Das Setting hingegen war wunderschön und man hatte sofort Fernweh. Alles wurde sehr liebevoll von der Autorin beschrieben und man hat sich sofort heimisch gefühlt. Auch die Inselbewohner waren sehr herzlich und besonders die älteren Damen fand ich unglaublich sympathisch.
Das Ende war mir leider viel zu schnell und abgehackt, da hätte ich mir gerne einen Epilog gewünscht. Denn eigentlich fängt die richtige Handlung jetzt erst an.
Für mich eine Geschichte, deren Potenzial nicht ganz ausgeschöpft wurde und die nicht lange im Gedächtnis bleibt.

Fazit

Trotz des sehr leichten Schreibstils konnte mich das Buch nicht wirklich packen. Alles wirkte zu einfach, zu gestellt und die Phasen der Trauer wurden zu schnell bewältigt. Auch das eher unfertige Ende hat mich etwas enttäuscht.
Wer aber eine leichte, unaufregende Geschichte lesen möchte, ist mit diesem Buch super bedient.

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Veröffentlicht am 19.11.2020

Kaum greifbar

COLDTOWN – Stadt der Unsterblichkeit
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Meine Meinung zum Buch

Ich liebe das Cover und mag die schlichte Eleganz ungemein. Man wird nicht von zu vielen Elementen erdrückt, dennoch ist es ein Blickfang.
Der Schreibstil hat mir ein paar Probleme ...

Meine Meinung zum Buch

Ich liebe das Cover und mag die schlichte Eleganz ungemein. Man wird nicht von zu vielen Elementen erdrückt, dennoch ist es ein Blickfang.
Der Schreibstil hat mir ein paar Probleme bereitet. Ich kann auch nach langem Überlegen nicht genau benennen, was mich gestört hat aber der Funke ist nicht ganz übergesprungen. Obwohl die Schreibweise und Ausdrucksformen gut zu Tanks Alter gepasst haben, wurde ich nicht ganz warm. Besonders weil ich von Elfenkrone anderer gewöhnt bin.

Die Geschichte an sich ist zugleich komplex, aber auch recht simpel. Man bekommt nie zu viele Eindrücke vermittelt und bekommt dennoch ein gutes Bild von Tana, Gabriel, Lucien und allen anderen. Die Geschichte wird zu einem großen Teil aus Tanas Sicht erzählt, zwischendurch gibt es aber auch Einblicke in die Vergangenheit von Gabriel und Tana. So bekam man beim Lesen nochmal einen besseren Blick und interessante Momente.
Trotzdem konnte ich mit keinem der Protagonisten so richtig warm werden.
Es wirkte alles sehr clean und oberflächlich, weil einige Handlungsstränge zu schnell abgearbeitet wurden oder sich mir nicht richtig erschlossen haben. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, als würde ein Filter über Tara liegen, der alles etwas flacher gehalten hat. Ihre ganze Art konnte ich nicht einschätzen, da ihre Gedankengänge manchmal sehr verwirrend und für mich nicht nachvollziehbar waren. Dennoch war die Geschichte spannend und besonders vom Worldbuilding her gut ausgearbeitet.
Bei diesem Buch fällt es mir unglaublich schwer, meine Gedanken richtig in Worte zu fassen, da ich nach dem Ende doch ziemlich verwirrt war. Es bleibt ziemlich offen, lauter unbeantwortete Fragen und ich hätte mir gern noch einen Epilog oder eine Weiterführung gewünscht.

Das Thema Vampire wurde aber wunderbar umgesetzt, der innere Konflikt von Tana kam auch super rüber und man konnte dieses Wirr Warr aus Begehren und Entsetzen spüren.
Dennoch konnte mich das Buch nicht komplett einnehmen, scheinbar waren meine Erwartungen nach der Elfen Trilogie zu hoch.
Trotzdem gebe ich eine Leseempfehlung, weil die Welt super ausgearbeitet war und einfach mal was komplett neues geschaffen wurde.

Fazit

Auch wenn ich die Geschichte nicht so richtig einschätzen konnte, fand ich es durchaus lesenswert. Die Geschichte um die Coldtowns ist anders, brutal und dennoch schön. Man wird in eine Welt, abseits von glitzernden Vampiren und Geheimhaltung geworfen und erlebt eine knallharte Realität in der Mensch und Vampir gleichermaßen auf der Oberfläche erscheinen.

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Veröffentlicht am 06.11.2020

Niedlich aber spannungslos

Twist of a Love Affair (Baileys-Serie 3)
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Das Cover passt natürlich perfekt zu den vorherigen und man erkennt sofort, zu welcher Reihe es gehört.
Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr leicht und flüssig und man kann sich genau auf das Wesentliche ...

Das Cover passt natürlich perfekt zu den vorherigen und man erkennt sofort, zu welcher Reihe es gehört.
Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr leicht und flüssig und man kann sich genau auf das Wesentliche konzentrieren.
Die Handlung beginnt rasant, bietet aber im allgemeinen kaum Spannung. Man weiß genau, wie es weitergeht und ist nicht überrascht.
Harley hat es mir leider von Anfang an sehr schwer gemacht. Ihre negative und etwas respektlose Art hat sie leider unsympathisch wirken lassen. Auch wenn ich ihre Beweggründe nachvollziehen konnte, war ich mit ihrem Verhalten nicht einverstanden. Während der ganzen Geschichte hat sie sich eher passiv verhalten, während Rome der aktive Part war.
Sie ist eine gute Mutter, aber Romes Gefühle für sie konnte ich einfach nicht verstehen.
Die Handlung plätscherte leicht vor sich hin, hat mich aber oft angestrengt. Es gab viele sinnlose Streitereinen, kaum emotionale Zuneigung und im allgemeinen wirkte es alles nur sexuell.
Die restlichen Baileys dagegen waren wirklich toll und haben der Geschichte mehr Schwung gegeben.
Das Ende war leider extrem vorhersehbar und nicht überzeugend.

Fazit

Ich liebe die Geschichten der Baileys, habe aber das Knistern vermisst. Ich hatte hohe Erwartungen, wurde von Rome auch definitiv nicht enttäuscht. Aber durch Harley war der Lesespaß leider dahin und ich war froh, als die Geschichte endlich vorbei war. Trotzdem freue ich mich unglaublich auf Sav & Liam

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