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Veröffentlicht am 10.01.2022

Eine schöne Liebesgeschichte im weihnachtlichen London

Herzfunkeln und Winterträume
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Ein gefühlvoller Roman über große Träume, ein Praktikum in London und unverhoffte Gefühle. Herzfunkeln und Winterträume ist eine schöne Liebesgeschichte mit weihnachtlicher Atmosphäre. Perfekt geeignet ...

Ein gefühlvoller Roman über große Träume, ein Praktikum in London und unverhoffte Gefühle. Herzfunkeln und Winterträume ist eine schöne Liebesgeschichte mit weihnachtlicher Atmosphäre. Perfekt geeignet für die kalten Wintertage und nach einem anstrengenden Tag, da man hier einfach den Kopf abschalten kann.

Hanna liebt Weihnachten und alles was dazu gehört wie schräge weihnachtliche Kopfbedeckungen, Plätzchen backen, Liebesfilme etc. Jared ist das komplette Gegenteil und erinnert eher an den Grinch. Durch Zufall treffen sich die beiden auf dem Weg nach London und verbringen die Zeit zusammen, wodurch sie sich etwas näher kommen...

Da ich sonst nur Fantasy und Thriller lese, war diese Weihnachts-Lovestory für mich Neuland. Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig und es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Ich finde Liebesgeschichten laufen oft nach dem gleichen Prinzip ab und auch hier gab es die typischen Anzeichen dafür, wodurch einiges sehr vorhersehbar war. Teilweise war es mir auch manchmal zu klischeehaft und zu kitschig. Trotzdem hat mir die weihnachtliche Atmosphäre sehr gefallen und man hat direkt Lust auf Plätzchen und heißen Kakao bekommen. Ich mag Weihnachten auch total gerne und in Verbindung mit meiner Lieblingsstadt London, war das Setting perfekt gewählt.

Fazit: Eine schöne weihnachtliche Liebesgeschichte, die ich jedem empfehlen kann, der etwas Lockeres zum Lesen sucht.

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Veröffentlicht am 10.01.2022

Unterhaltsamer Thriller für Zwischendurch

Der Herzgräber
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Heather findet im Nachlass ihrer Mutter Briefe eines verurteilten Serienmörders. Als wieder eine Frauenleiche auftaucht, mit den selben Merkmalen wie Michael Reave damals gemordet hat, beschließt Heather ...

Heather findet im Nachlass ihrer Mutter Briefe eines verurteilten Serienmörders. Als wieder eine Frauenleiche auftaucht, mit den selben Merkmalen wie Michael Reave damals gemordet hat, beschließt Heather zu helfen und herauszufinden, was ihre Mutter mit alldem zu tun hat.

Die Geschichte fängt sehr spannend an und durch den flüssigen Schreibstil hat es sich sehr gut lesen lassen. Die Kapitel werden zum Großteil aus der Sicht von Heather erzählt und ab und zu gibt es Rückblicke aus früherer Zeit. Die Rückblicke haben mir besonders gut gefallen, da wir so nach und nach immer mehr erfahren haben um was es eigentlich geht.

Heather war Anfangs eher etwas ruhig und überfordert, aber im Laufe des Buches kam ihre stärke und Journalistischer Spürsinn durch. Der Serienmörder Michale Reaves war auch ein interessanter Charakter. Der Ermittler hat mir nicht so gut gefallen, da er zu viele Details seines Falls an eine Fremde Person erzählt hat, wodurch er unglaubwürdig wirkte.

Nach einem spannenden Start, verliert die Story leider etwas ihr tempo. Der Mittelteil ist recht ruhig und etwas zäh zu lesen. Das Ende hat mir dann aber wieder richtig gut gefallen. Für mich der relativ viele Thriller liest, waren ein paar Wendungen vorhersehbar, aber andere wiederum konnten mich überraschen.

Fazit: Ein Unterhaltsamer Thriller für Zwischendurch, der etwas ruhiger voran geht, aber mit einem überraschenden Ende punkten konnte.

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Veröffentlicht am 24.11.2021

Tolle Charaktere, aber wenig Spannung

Midnight Chronicles - Blutmagie
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Rezension kann Spoiler enthalten

Der zweite Band handelt von den beiden Huntern Cain und Warden und der Handlungsort ist diesmal das Quartier in Edinburgh. Aber keine Angst, Roxy und Shaw sind als Nebencharaktere ...

Rezension kann Spoiler enthalten

Der zweite Band handelt von den beiden Huntern Cain und Warden und der Handlungsort ist diesmal das Quartier in Edinburgh. Aber keine Angst, Roxy und Shaw sind als Nebencharaktere auch vertreten. Warden haben wir in Band 1 schon kennen gelernt und mir hat es gut gefallen, das wir in diesem Band mehr über ihn und seine Geschichte erfahren haben. Auch Cain gefällt mir sehr gut. Sie ist eine starke und mutige Frau, die weiß was sie will.

Dieser Band ist von Laura Kneidl geschrieben und auch ihr Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Kapitel werden jeweils aus der Sicht von Warden und Cain erzählt und durch Rückblicke in deren Vergangenheit, konnte man das Geschehen sehr gut verfolgen.

Die Handlung war mir persönlich etwas zu ruhig und hätte etwas spannender sein können. Teilweise war es sehr langatmig und die ganze Action hat sich erst auf den letzten Seiten abgespielt. Ich vermute das hier der Fokus eher auf der Liebesgeschichte zwischen Cain und Warden lag, wobei ich lieber etwas mehr über das Hunter Dasein und die Hexen erfahren hätte. Außerdem habe ich die ganzen nerdigen Anspielungen aus Band 1 vermisst. Trotz allem hat mir das Ende noch am besten gefallen, denn es war zum Rest unerwartet brutal.

Fazit: Ein etwas schwächerer zweiter Teil, mit zwar tollen Charakteren, aber einer weniger spannenderen Story.

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Veröffentlicht am 24.11.2021

Nichts für schwache nerven

Im Versteck
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Ein heruntergekommenes Haus in den toskanischen Bergen und ein Mann auf der Flucht. Auf der Flucht vor sich selbst und seinem unbezwingbaren Trieb, Schlimmes zu tun. Das ist die Geschichte von Paul Böger.

Es ...

Ein heruntergekommenes Haus in den toskanischen Bergen und ein Mann auf der Flucht. Auf der Flucht vor sich selbst und seinem unbezwingbaren Trieb, Schlimmes zu tun. Das ist die Geschichte von Paul Böger.

Es war mein erstes Buch der Autorin und wird nicht das letzte gewesen sein. Durch den flüssigen und fesselnden Schreibstil und den kurzen Kapiteln, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Die Geschichte wird aus der Sicht mehrerer Personen erzählt, wodurch es nicht langweilig wurde und der Spannungsbogen konstant vorhanden war. Auch gibt es immer mal wieder Rückblicke aus der Kindheit von Paul.

Das Buch ist aber definitiv nichts für schwache Nerven. Wer Probleme mit dem Thema Kindesmissbrauch hat, sollte das Buch lieber nicht lesen, da die Autorin schon teilweise sehr detailliert schreibt. Aber genau diese Tiefe fesselt einen so und bringt ein ganzes Gefühlschaos mit sich. In einem Moment ist man einfach sehr Wütend und voller Hass und möchte am liebsten ins Buch springen um schlimmes zu verhindern und im anderen Moment empfindet man Mitleid und trauert mit den Betroffenen Personen. Dieser Wechsel der Emotionen ist wirklich sehr gut gelungen.

Ein kleiner Kritikpunkt sind die teilweise oberflächlichen Dialoge und die inkompetente Arbeit der Dorfpolizei. Aber darüber kann man hinwegsehen. Über das Ende lässt sich sicherlich streiten. Für mich war es ok. Hätte ich es geschrieben, wäre das Buch definitiv mit FSK 18 zu kennzeichnen :)

Fazit: Ein wirklich spannender und brutaler Thriller, den ich gerne weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 24.11.2021

Angenehme Zwischengeschichte

Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht
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-Rezension kann Spoiler enthalten-

Wenn ich den vierten Band beschreiben müsste, würde ich sagen es ist eine angenehme Zwischengeschichte, da es mit seinen knapp 300 Seiten auch sehr dünn ist. Es soll ...

-Rezension kann Spoiler enthalten-

Wenn ich den vierten Band beschreiben müsste, würde ich sagen es ist eine angenehme Zwischengeschichte, da es mit seinen knapp 300 Seiten auch sehr dünn ist. Es soll ja eine Überleitung zu Band Fünf sein. Der Schreibstil war wie gewohnt sehr flüssig und mir hat besonders gefallen das die Kapitel diesmal aus verschiedenen Perspektiven erzählt wurden. Was mich allerdings sehr irritiert hat war die riesen Schriftgröße in dem Buch :)

Wenn man gerade erst den dritten Band gelesen hat und die ganze Action gewohnt war, da kommt die Geschichte sehr ruhig rüber. Obwohl unsere Charaktere auch ziemlich zu kämpfen haben, um die schlimmen Erlebnisse des Kriegs zu verarbeiten. Außerdem haben sie jede Menge zu tun, um den Frieden herzustellen und auch schon der nächste Konflikt bahnt sich an.

Die Wintersonnenwende steht bevor und jeder bereitet etwas für das große Fest vor. Da ich das Buch im November gelesen habe, kommt schon ein bisschen Weihnachtsstimmung auf beim lesen. Also die Jahreszeit war schon mal perfekt.

Fazit: Eine angenehme kurze Zwischengeschichte, ohne Action und Drama, aber dafür mit viel Gefühl und Familienzusammenhalt.

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