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Veröffentlicht am 05.01.2022

Ein mitreißendes und magisches Abenteuer über Hoffnung und Selbstfindung und große Träume, die Wirklichkeit werden können.

Ein Junge namens Weihnacht
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Inhalt:

Wie hat der Weihnachtsmann zu seiner Berufung gefunden?

Alles beginnt mit einem kleinen Jungen namens Weihnacht. Eigentlich heißt er Nikolas, aber da an Weihnachten geboren, ist dies sein Kosename.

In ...

Inhalt:

Wie hat der Weihnachtsmann zu seiner Berufung gefunden?

Alles beginnt mit einem kleinen Jungen namens Weihnacht. Eigentlich heißt er Nikolas, aber da an Weihnachten geboren, ist dies sein Kosename.

In großer Armut und als Halbwaise in Finnland aufgewachsen, wird der 11-Jährige nun auch noch von seinem Vater zurückgelassen. Der Holzfäller wittert das große Geld bei einer waghalsigen Expedition zum Nordpol. Im Auftrag des Königs sollen sieben mutige Männer die Existenz von Wichteln beweisen.

Als der Vater nach Monaten noch immer nicht heimkehrt, macht sich Nikolas auf die Suche nach ihm. Bei der gefährlichen Reise in den hohen Norden begleitet ihn sein einziger Freund, das Mäuschen Miika und später auch das Rentier Blitz.

Was den Jungen am Nordpol wohl erwartet? Wird er die Stadt der Wichtel finden?



Altersempfehlung:

ab 10 Jahre



Covergestaltung/Illustrationen:

Das mit silberglitzernden Elementen verzierte Buchcover sorgt bereits für Weihnachtsstimmung. Der Junge mit seinem selbstgeschneiderten und viel zu groß geratenen Weihnachtsmann-Kostüm ist herrlich anzuschauen. Es zeigt, dass er erst in seine Rolle hineinwachsen muss.

Detaillierte Bleistiftzeichnung unterstreichen das Gelesene und geben den Figuren ein Gesicht. Zudem sorgen sie trotz ihrer Dunkelheit für eine zauberhafte Atmosphäre und beim Anblick des traurigen Nikolas, vergießt man selbst eine Träne.

Wie auch die Geschichte wirken die Illustrationen zunächst düster, wärmen jedoch auf den zweiten Blick oftmals das Herz.



Mein Eindruck:

Die Geschichte wird nach einer kurzen Einleitung über die Macht des Glaubens und die Überwindung des Wortes "unmöglich!" mit viel Humor und Charme erzählt.

"Das Unmögliche ist eine Möglichkeit, die du nur noch nicht erkannt hast." (Väterchen Toppo, vgl. S. 98)

Wie für englische Kinderbücher typisch, ist die Ausgangssituation des Jungen namens Weihnacht alles andere als rosig:

die zweiköpfige Familie ist bettelarm, lebt in einer kleinen Holzhütte im Wald und der Vater arbeitet sich kaputt, am Ende reicht es trotzdem nur für dünne Pilzsuppe. Die Tante, die eigentlich auf den Jungen aufpassen soll, während der Vater unterwegs ist, schikaniert Nikolas wo sie nur kann und ihre Grausamkeiten kennen keine Gnade.

Der tapfere und optimistische Junge verliert trotzdem nicht den Mut. Als ihm jedoch das Einzige genommen wird, was ihm von seiner verstorbenen Mutter geblieben ist, platzt auch ihm der Kragen und er verlässt seine Heimat, um den Vater zu suchen.

"Die Welt [...] der Menschen ist voller Schlechtigkeit. Überall ist Elend und Habgier und Kummer und Hunger und Grausamkeit. Es gibt viele, viele Kinder, die niemals Geschenke bekommen und die froh sein können, wenn sie zum Abendessen mehr kriegen als ein paar Löffel Pilzsuppe. Sie haben kein Spielzeug und müssen hungrig zu Bett gehen. Kinder, die keine Eltern mehr haben. Kinder, die bei schlechten Menschen aufwachsen wie meiner Tante Carlotta. In so einer Welt ist es ganz leicht, böse zu sein. Aber wenn jemand gütig ist oder freundlich, ist es ein Wunder. Güte schenkt den Menschen Hoffnung. Und Hoffnung ist das größte Wunder, das es gibt." (Nikolas, vgl. S. 139 f.)

Nikolas kennt die Schattenseiten des Lebens und muss viele Rückschläge ertragen, trotzdem ist er voller Optimismus.

Zudem kann er auf die Unterstützung neugewonnener Freunde zählen.

Die Nebencharaktere sind ebenso liebevoll gestaltet und neben dem Rentier Blitz, der Wahrheitselfe Pixie, den Wichteln Kleine Nusch und Väterchen Toppo wird das kleine Mäuschen Miika zum heimlichen Liebling.

Es ist eine außergewöhnliche (oftmals düstere und herzzereißende) Geschichte über die Suche nach sich selbst, das Überwinden von Zweifeln und am Ende der wertvollen Erkenntnis, dass - wenn man nur fest genug daran glaubt - Wunder wahr werden können.



Fazit:

Ein Weihnachtsabenteuer, welches auch ruhigere Töne anstimmt und düstere Seiten zeigt.

Trotz Schicksalsschlägen, fieser Spießgesellen und böswilliger Wesen ist es eine außergewöhnliche Erzählung, die Mut macht und Hoffnung schenkt.

Ein magisches Märchen!

Detaillierte und atmosphärische Bleistiftzeichnungen ergänzen die Geschichte perfekt und geben den Figuren ein Gesicht.



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Rezensiertes Buch: "Ein Junge namens Weihnacht" aus dem Jahr 2016

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.12.2021

Ein neues Abenteuer der bunten Familie über falsche Freunde und Zusammenhalt. Mit wunderbar weihnachtlichen Illustrationen.

Familie Flickenteppich 4. Wir freuen uns auf Weihnachten
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Inhalt:

Ben, Emma und Jojo wohnen mit ihrem Vater Oliver im Haus Nr. 11. Weihnachten steht vor der Tür und alle Kinder sind schon ganz aufgeregt:

Ob Ben seine Spielekonsole bekommt?

Schließlich ist ...

Inhalt:

Ben, Emma und Jojo wohnen mit ihrem Vater Oliver im Haus Nr. 11. Weihnachten steht vor der Tür und alle Kinder sind schon ganz aufgeregt:

Ob Ben seine Spielekonsole bekommt?

Schließlich ist das Geld ist knapp und nicht jeder Wunsch kann erfüllt werden.

Doch wer verteilt die geheimnisvollen Wichtelgeschenke?

Dass es auch in der Vorweihnachtszeit zu jeder Menge Überraschungen und kleinen Auseinandersetzungen kommt, ist man von der turbulenten Bande bereits gewöhnt und so lassen Ärger, Streit und Läuse-Alarm nicht lange auf sich warten ...



Eine Geschichte in 24 Kapiteln.



Altersempfehlung:

ab 8 Jahre



Illustrationen:

Farbenfrohe Illustrationen unterstreichen in jedem Kapitel das Gelesene. Einige davon sind sogar ganzseitig. Zusätzlich zieren wunderbar weihnachtliche Vignetten die Kapitelüberschriften.

Der Zeichenstil ist modern mit Liebe zum Detail. Insbesondere die Gestaltung der Charaktere gefällt sehr: die rotwangigen, stupsnasigen und sommersprossigen Kinder sehen einfach zauberhaft aus. Durch das viele Tannengrün, rote Kerzen und Weihnachtsmützen sowie Lichterglanz und Schneegestöber sorgen die Illustrationen für die nötige Weihnachtsstimmung.

Unverändert sind die niedlichen Meerschweinchen persönliches Highlight ... noch dazu mit roten Mützen!



Mein Eindruck:

Dies ist der vierte Teil der Flickenteppich-Reihe. Aber auch auch ohne die ersten Bücher gelesen zu haben, findet man gut in das Abenteuer hinein.

Da die Geschichten in 24 Kapiteln unterteilt ist, lässt sich das Buch auch als Adventskalender nutzen. Der Schreibstil ist lebendig, mitreißend und man taucht sofort in das Geschehen ein.

Emma erzählt aus ihrer Sicht die Ereignisse vom ersten Advent bis zum Weihnachtsabend.

Gemeinsam mit den Kindern freut man sich auf das Weihnachtsfest:

Eislaufen, das Warten auf den ersten Schnee, gemeinsames Backen und wunderbare Heimlichkeiten rund um Geschenke und kleine Aufmerksamkeiten.

Doch nicht alles läuft in der vorweihnachtlichen Hektik wie geplant: vergessener Adventskranz, Streit wegen zu großer Wünsche und zu wenig Geld und dann auch noch Läuse-Alarm!

Durch vielen verschiedene, realitätsnahe Konstellationen wirkt das Abenteuer zusätzlich modern: der alleinerziehende Vater ist nun mit der jungen Witwe aus der Nachbarwohnung liiert und seine Familie dadurch um zwei Kinder reicher.

Auch die Nebencharaktere sind mit viel Herz gezeichnet: die alte liebenswert-schusselige Witwe, das (nicht mehr allzu) grummelige Rentner-Ehepaar, das homosexuelle Paar, das sein erstes Kind erwartet, der nachtaktive und geheimnisvolle Erfinder.

Generationskonflikte, Senilität, Migrationshintergrund, alleinerziehende Eltern, Patchwork- und Regenbogenfamilie ... Vielfalt wird in dieser Kinderbuchreihe ganz groß geschrieben und ist für die Kinder in Haus Nr. 11 eine Selbstverständlichkeit.

Die Geschwister Ben, Emma und Jojo sind stets füreinander da, genauso wie für ihre Freunde und die anderen Bewohner der Nr. 11. Alle halten zusammen wie eine große Familie - ebenso wie ein Flickenteppich.

Da sich bei Ben die ersten vorpubertären Launen ankündigen, fließen in diese Geschichte auch Vertrauensbruch und Enttäuschung ein und werden einfühlsam und altersgerecht geschildert.

Am Ende überwiegen die schönen Momente und die Überlegung, ob nicht Maria und Josepha neben der Krippe des Jesuskindes standen

Ein unterhaltsames, authentisches und vielfältiges Abenteuer!



Fazit:

Eine humorvolle Geschichte und zudem ein turbulentes und weihnachtliches Abenteuer, welches auch ruhigere, nachdenkliche Töne anstimmt. Zudem zeigt es einen ehrlichen Blick auf den Alltagsstress von Familien, denn auch in der Vorweihnachtszeit ist nicht alles perfekt.

Die breit gefächerte Themenpalette (Freundschaft und Streit, Vertrauen und Enttäuschung) wie auch die großen und kleinen Emotionen der Kinder sorgen für ein außergewöhnliches Lesevergnügen.

Farbenfrohe und lebendige Illustrationen ergänzen die Erzählung perfekt. Die Meerschweinchen tragen dieses Mal sogar rote Zipfelmützen: zuckersüß und unser Highlight.



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Rezensiertes Buch: "Familie Flickenteppich - Wir freuen uns auf Weihnachten" aus dem Jahr 2021

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.12.2021

Ein unterhaltsamer Mix: kunterbunte Kurz-Comics viel Witz und Ironie. Für Leseratten, Schreiberlinge und Bücherverrückte!

Dein Bücherregal verrät dich
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Inhalt:

Ein Ausflug in die Welt der Bücherwürmer:

- Was verrät der Blick ins Bücherregal? Hier zählen nicht nur Titel und Genre, sondern auch die Anordnung.

- Welche Hürden müssen überwunden werden, ...

Inhalt:

Ein Ausflug in die Welt der Bücherwürmer:

- Was verrät der Blick ins Bücherregal? Hier zählen nicht nur Titel und Genre, sondern auch die Anordnung.

- Welche Hürden müssen überwunden werden, um das perfekte Buch zu finden? Gibt es diesen "Seelenverwandten" überhaupt?

- Welche wichtigen Elemente benötigt ein Klassiker?

- Was verursacht Leseblockaden und was hilft gegen Schreibblockaden?

Einblicke in Comic-Form und zugleich eine Einladung zum Schmökern und Staunen.



Illustrationen/Covergestaltung:

Das üppig gefüllte Bücherregal hat mich so fasziniert, dass ich die Stanze im Cover erst auf den zweiten Blick entdeckt habe

Das gebunden Buch ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Der Zeichenstil passt einfach perfekt: schlicht und trotzdem vielseitig und punktgenau.

Auch das Zusammenspiel von Bild und Text ist hervorragend gelungen. Bei einigen Panels sprechen die Bilder bereits für sich und führen den Gedanken weiter.

Dank der vielen Bücherregal und Büchertürme, der bekannten Alltagssituationen für Viellesende, kann man sich beim Schmökern herrlich in den Bildern verlieren.



Mein Eindruck:

Ein Buch für Viellesende über Bücher und dann auch noch in Form von kurzen Comics. Als Bücherwurm kann ich an so einer vielversprechenden Lektüre einfach nicht vorbeigehen.

Es ist keine zusammenhängende Geschichte, sondern vielmehr eine gut sortierte Aneinanderreihung von bekannten Situationen, die vom Autor und Comiczeichner Grant Snider herrlich überspitzt oder aus einer ganz neuen Perspektive gezeigt werden.

Bücherwürmern wird ein Spiegel vorgehalten und zugleich bricht Snider eine Lanze für das eigenbrötlerische und von anderen oftmals belächelte Hobby.

Von "Ich nutze alles als Lesezeichen" bis hin zum "Büchersortieren für Ordnungswütige" finden sich Viellesende in so manch einem Comic-Strip oder sogar als ganzseitiges Wimmelbild wieder. Bei der "Ode an ein halbgelesenes Buch" fühlt sich vermutlich so mach einer ertappt.

Wussten Sie, dass es nicht nur Schreibblockaden sondern auch Leseblockaden gibt? Ursachen hierfür reichen von kaputter Brille oder zu wenig Licht bis hin zur eingerollten Katze auf der Lektüre oder der unendlichen Bücherauswahl

Das Ordnungssystem (Lyrik sortiert nach Reimpaaren, Religion mit größtmöglichem Abstand zueinander und Naturwissenschaften in Kategorien "Belegt", "Kontrovers" und "Humbug") ist sehr unterhaltsam dargestellt.

Den Vergleich des Lesens mit einer Achterbahnfahrt empfinde ich als sehr gelungen. Eine ganze Seite wird der "Erzähl-Achterbahn" gewidmet, bei der Lesende vom Prolog über den Höhepunkt und die Handlungslücke bis zur Auslösung "fahren".

Die Comics variieren und zeigen neben ironischen und unterhaltsamen Aspekten auch herzerwärmende Szenen:

Ein Plädoyer für Tiere, die in Kinderbüchern völlig zu unrecht vernachlässigt werden, sorgt für Lacher während der Kreislauf des Lieblingsbuches aus Kindheitstagen, welches neu gekauft wieder im Laufe der Jahre zum ramponierten und doch innig geliebten Schatz wird (dieses Mal für die nächste Generation) berührt.

Zusätzlich fließen Alltagsprobleme und -sorgen des Autors ein und so widmen sich viele Kurzgeschichten dem Thema Schreibblockade, Lektorat uvm.

Eine unterhaltsame Lektüre für alle Buchliebhaber:innen und gleichzeitig ein Mut-Mach-Buch für angehende Autor:innen!



Fazit:

Eine Ansammlung einfallsreicher, ironischer und witziger Comic-Stips, welche auf herrlich schräge Art die Eigenarten von Viellesernden beleuchten.

Ein außergewöhnlicher und unterhaltsamer Lesespaß für Comicfans und Bücherwürmer.



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Rezensiertes Buch: "Dein Bücherregal verrät dich - Momente, die du nur kennst, wenn du Bücher liebst" aus dem Jahr 2021

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2021

Eine spannende Erzählung aus dem Star-Wars-Kosmos. Mit vielen Infos und farbigen Illustrationen. Perfekt für Leseanfänger.

SUPERLESER! Star Wars The Mandalorian Flucht durch die Galaxis
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Inhalt:

Der Mandalorianer - von allen Mando genannt - ist mit dem "Kind" auf der Flucht durch die Galaxis.

Die Macht in diesem fremdartigen noch sehr jungen Wesen ist außergewöhnlich stark und Mando ...

Inhalt:

Der Mandalorianer - von allen Mando genannt - ist mit dem "Kind" auf der Flucht durch die Galaxis.

Die Macht in diesem fremdartigen noch sehr jungen Wesen ist außergewöhnlich stark und Mando spürt, dass es etwas ganz besonderes ist.

Ursprünglich sollte er dieses "Zielobjekt" dem Imperium übergeben, doch Mando traut der Sache nicht und schwört nun, das Kind zu beschützen.

Auf ihrer Reise begegnen sie Freunden aber auch Feinden ...



Illustrationen:

Zahlreiche farbenfrohe und detaillierte Illustrationen ergänzen die Handlung.

Dass das Kind schnell zum Liebling der Erstleser wird, verwundert kaum. Das kleine Kerlchen ist zauberhaft gezeichnet und so schleicht sich Grogu mit einem Lächeln in die Herzen von Jung und Alt.



Altersempfehlung:

für Leseanfänger/Erstklässler (1. Lesestufe: extra große Fibelschrift, kurze und einfache Sätze, Verzicht - soweit möglich - auf lange und komplizierte Wörter)



Mein Eindruck:

Das Büchlein umfasst 40 Seiten und ist kompakt und handlich. Dank der Gliederung in kurze Kapitel und einem Lesebändchen können Erstleser zwischendurch immer wieder eine Pause einlegen.

Die Geschichte ist eine kindgerechte Kurzfassung der Serienhandlung und auch für Star-Wars-Neulinge gerade deswegen sehr gut zu verstehen.

Der Mandalorianer, das Kind Grogu sowie wichtige Charaktere (Gegner und Verbündete) werden im Laufe des Abenteuers vorgestellt. Die Handlung ist stark verkürzt und das Ende der Reise offen. Im Grunde liest sich das Büchlein wie ein Who's Who

Trotz seiner Kürze konnte das Büchlein aber überzeugen, insbesondere weil es altersgerecht zugeschnitten ist und doch alle wesentlichen Figuren beinhaltet.
Die Charaktere sind interessant gestaltet und die Flucht durch die Galaxis bleibt spannend bis zum Schluss.

Am Ende finden sich Hinweise an die Eltern, ein kurzes Lesequiz mit entsprechenden Lösungen sowie eine Übersicht mit Begriffen nebst Erklärung (Imperium, die Macht, Gilde, Findelkind usw.)

Für alle kleinen Star-Wars- und Grogu-Fans ein unterhaltsames Lesevergnügen für welches am Ende des Buches sogar eine Leseurkunde winkt!


Fazit:

Ein mitreißendes Abenteuer, altersgerecht und spannend erzählt mit sympathischen Figuren und zahlreichen farbenfrohen Illustrationen.

Dank extra großer Fibelschrift, einfachen und kurzen Sätzen ist das Büchlein sehr gut für Erstleser geeignet.



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Rezensiertes Buch "Superleser! 1. Lesestufe - Star Wars - The Mandalorian - Flucht durch die Galaxis" aus dem Jahr 2021

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2021

Eine lustige und turbulente Geschichte mit einer wertvollen Botschaft. Ausdrucksstark und farbenfroh illustriert.

Mr Brown hat einen schlimmen Tag
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Inhalt:

Mr Brown ist ein sehr wichtiger und schwer beschäftigter Geschäftsmann. Er ist immer gut organisiert und seinen Aktenkoffer mit äußerst wichtigen Dingen hat er stets dabei.

Bei einer der täglichen ...

Inhalt:

Mr Brown ist ein sehr wichtiger und schwer beschäftigter Geschäftsmann. Er ist immer gut organisiert und seinen Aktenkoffer mit äußerst wichtigen Dingen hat er stets dabei.

Bei einer der täglichen Mittagspausen im Stadtpark jedoch wird eben dieser Koffer von einem Elefantenbaby stibitzt.

Mr Brown muss die Aktentasche unbedingt zurückbekommen. Schließlich sind immens wichtige Dinge darin!

Eine turbulente Verfolgungsjagd beginnt ...



Altersempfehlung:

etwa ab 3 Jahren



Covergestaltung/Illustrationen:

Bereits das Cover ist wunderbar gestaltet und unweigerlich möchte man - wie der kleine Hund links im Bild - dem fröhlichen Mr Brown zurufen: "Achtung! Bananenschale!". Dass es für den Tiger ein schlimmer Tag wird, lässt sich nun bereits erahnen.

Im Innern des Bilderbuches wird die Geschichte ergänzt durch ausdrucksstarke, farbenfrohe Illustrationen. Die Verfolgungsjagd quer durch den Park und später durch die Stadt ist ganz wunderbar in Szene gesetzt.

Die kurzen Texte fügen sich harmonisch in die Zeichnungen ein und liegen beispielsweise manchmal auf den Wegen, die Mr Brown abläuft, um seine Aktentasche zurückzuerlangen.



Meine Meinung:

Eine unterhaltsame und sehr lustige Geschichte, die mit viel Humor die Suche des verzweifelten Mr Brown schildert.

Die Wiederholungen und Übertreibungen, wonach Mr Brown "sehr, sehr beschäftigt" ist, er viel telefoniert und alle im Büro ihm immer "sehr wichtige Briefe" zum Unterschreiben bringen, lassen sich ganz wunderbar überspitzt Vorlesen. Sehr zur Freude der kleinen Zuhörer:innen.

Spätestens sobald der Aktenkoffer mit Baby Elefant im Buggy durch den Park rollt, fragt man sich: Was ist eigentlich so unglaublich Wichtiges darin?

Also fiebert man mit und hofft, dass Mr Brown irgendwie seinen Koffer zurückbekommt. Am Ende ist der arme Kerl vollkommen aus der Puste und vom geschniegelten Geschäftsmann ist auch optisch nicht mehr allzuviel zu erkennen. Denn wie bei einer Kettenreaktion wird der Koffer von einem Tier (meist versehentlich) zum nächsten weitergegeben und fährt irgendwann per Bus durch die ganze Stadt.

Die Verfolgungsjagd gestaltet sich herrlich unterhaltsam und selbstverständlich gibt es in diesem Bilderbuch ein Happy End für Mr Brown und seinen Aktenkoffer und die sehr, sehr wichtigen Dinge.

Wer nun allerdings wissen möchte, was sich in der Tasche des Geschäftsmannes befindet ... Nun, der muss dieses Buch selber lesen

Eine turbulente Geschichte, welche mit viel Humor erzählt wird und die zeigt, welche Dinge im Leben wirklich wichtig sind.

Von uns gibt es hierfür 5 von 5 Aktenkoffer sowie eine Vorleseempfehlung!



Fazit:

Eine rasante und lustige Geschichte mit einer sympathischen Hauptfigur, einer wertvollen Botschaft und wunderschönen, farbenfrohen Illustrationen.

Vorlesespaß für Jung und Alt!



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Rezensiertes Buch: "Mr. Brown hat einen schlimmen Tag" aus dem Jahr 2020

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere