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Venatrix

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Veröffentlicht am 08.12.2021

Ein gelungener hist. Roman

Gold und Ehre
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Sabine Weiß entführt ihre Leser in das Amsterdam von 1650, in das sogenannte „Goldene Zeitalter“ der Freien Niederlande. Die schönen Künste erleben ihre Blütezeit, doch auf der politischen Bühne ziehen ...

Sabine Weiß entführt ihre Leser in das Amsterdam von 1650, in das sogenannte „Goldene Zeitalter“ der Freien Niederlande. Die schönen Künste erleben ihre Blütezeit, doch auf der politischen Bühne ziehen dunkle Wolken auf. Wilhelm II. von Oranien, der Statthalter, und die Regenten der Freien Provinzen sollten eigentlich zum Wohle der Bürger gemeinsam regieren. Doch die Adeligen und einige Bürgermeister sind einander nicht grün. Als Wilhelm II. jung stirbt und sein Sohn noch ein Säugling ist, wollen die Anhänger der Republik ihre Macht ausbauen. Doch sie haben ihre Rechnung ohne die mit dem Hause Oranien verbündeten Monarchien gemacht, die begehrlich auf den wohlhabenden Landstrich schielen. Soweit das historische Umfeld.

Benjamin Aard, Architekt und Sohn von Michiel Aard, ist vielseitig interessiert und gemeinsam mit seinem Cousin Theo, der gerne Medizin studieren möchte, führt er verschiedene Experimente durch. Als eines davon schief und eine Mühle in Flammen aufgeht, wird Benjamin von seinem Vater nach Hamburg geschickt, weil das Fehlverhalten seines Sohnes seiner Reputation und seinem Streben in den Stadtrat gewählt zu werden, schadet.

Hamburg ist zu jener Zeit eher provinziell. Fremde werden kritisch beäugt und so hat es der junge Niederländer nicht leicht, Fuß zu fassen. Er fällt auf falsche Freunde herein und trifft auf Lucia, die, um ihre Familie und den Steinehof zu retten, sich in Männerkleidung auf diverse krumme Geschäfte einlässt. Lucia ist klug und schleicht sich als Mann verkleidet in die, für Frauen verbotene Bibliothek. Sie ist auch geschäftstüchtig. Doch wie in dieser Zeit üblich, ist ihr das Führen eines Geschäftes verboten. Nur Männer sind dazu berechtigt.

Meine Meinung:

Sabine Weiß ist wieder ein opulenter historischer Roman gelungen. Er knüpft lose an „Krone der Welt“ an. So ist auch „Gold und Ehre“ in der Welt der Amsterdamer Architekten angesiedelt. Neben Michiel und Benjamin ist auch Daan, Michiels älterer Sohn Architekt. Doch der ist eher an Antje, der Dienstmagd, als an Bauprojekten interessiert. Michiel ist ein ungerechter Vater. Er hat nur seine Berufung in den Stadtrat im Auge und behandelt seine Söhne ungleich. Zudem gibt es ein Familiengeheimnis, dass erst im Laufe der Handlung gelöst wird.

Geschickt verknüpft Sabine Weiß Fakten und Fiktion. Neben den erfundenen Figuren dürfen wir Christina, der Ex-Königin von Schweden begegnen.

Die Story ist gespickt mit Intrigen, Schicksalsschlägen, Macht und Ohmacht sowohl in Hamburg und Amsterdam als auch in Nieuw Amsterdam, wohin es Theo verschlägt. Interessant auch der Einblick in die Medizin und die Seefahrt des 17. Jahrhunderts.

Der Schreibstil ist wie üblich opulent und bildhaft. Diesmal habe ich den Eindruck, dass der Verlag (?) darauf gedrängt hat, das Buch nicht allzu dick werden zu lassen. Die ersten zwei Drittel umfassen den Zeitraum von wenigen Jahren, während das verbleibende Drittel für rund zwanzig Jahre genügen muss. Das wirkt auf mich ein wenig ungleichgewichtig.

Für manche Leser, die sich für historische Romane und die Fakten, die dahinter stehen, interessieren, wird wohl der Griff zu weiterführender Literatur nötig sein. Denn, obwohl die Freien Niederlande (= „Republik der sieben vereinigten Provinzen“ (1579-1795) im Gegensatz zu den zuerst „Spanischen“ (1581-1713) und anschließend „Österreichischen Niederlanden“(1713-1795)) in Europa liegen, ist deren Geschichte nicht so geläufig wie die der Engländer, Schotten oder Burgunder. Da wäre ein kurzer Abriss der Geschichte mit Zeitstrahl hilfreich. Selbst ich, habe ein wenig nachlesen müssen, obwohl ich glaube, mich in europäischer Geschichte ganz gut auszukennen.

Es ist allerdings gut möglich, diese historischen Details auszublenden und sich auf die Liebesgeschichte von Benjamin und Lucia sowie auf den Bau des Michels in Hamburg, zu konzentrieren.

Fazit:

Ein gut gelungener historischer Roman, der auch die komplexe politische Situation des 17. Jahrhunderts beleuchtet. Gerne gebe ich 5 Sterne.

Veröffentlicht am 08.12.2021

Mut zur Einmischung

Der Engel von Warschau
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„Ihr müsst jetzt stark sein. Nein, stärker, Wir alle müssen so viel stärker sein als die da draußen … Dann werden wir das hier vielleicht überleben.“

Mit diesen und ähnlichen Sätzen versucht Irena Sendler ...

„Ihr müsst jetzt stark sein. Nein, stärker, Wir alle müssen so viel stärker sein als die da draußen … Dann werden wir das hier vielleicht überleben.“

Mit diesen und ähnlichen Sätzen versucht Irena Sendler der immer größer werdenden Zahl von Armen in der polnischen Stadt Warschau Unterstützung zu bieten. Irena ist Mitarbeiterin des Sozialamtes und ist es gewöhnt, um Hilfe zu betteln, egal bei wem. Daher hat sie ein dicht gewebtes Netzwerk, das sie nun, da die Deutschen die Stadt besetzen und alle Juden in ein Getto sperren, vortrefflich nützen kann.

Als Schlüsselerlebnis gilt, der Schmuggel eines kleinen jüdischen Mädchens aus dem Getto, das sie bei einer polnischen Familie unterbringt. Daraus entwickelt sich eine groß angelegte Rettungsaktion für zahlreiche Kinder. Babys und Kleinkinder lassen sich relativ leicht aus dem Getto schmuggeln und mit gefälschten Dokumenten versorgt. Um die Tarnung nicht auffliegen zu lassen, werden die Kinder oft getauft, was deren Eltern in Gewissenskonflikte bringt. Irena versteht dies und führt eine geheime Liste auf der die wahre Identität und der Tarnname aufgezeichnet sind.

Irena arbeitet rund um die Uhr und muss noch um das Leben ihrer großen Liebe Adam bangen, denn Adam ist Jude. Mehr als einmal steht das Unternehmen auf der Kippe und droht aufzufliegen. Als sie 1943 von den Deutschen verhaftet und zum Tod verurteilt wird, gelingt es anderen Untergrundaktivisten, sie freizukaufen. Dann muss sie untertauchen und kann nicht einmal dem Begräbnis ihrer Mutter beiwohnen.

Meine Meinung:

Dieser historische Roman beruht auf wahren Begebenheiten und ist Teil der Reihe „starke Frauen der Geschichte“ aus dem Verlag Piper. Irena Sendler (1910-2008) hat tatsächlich wie beschrieben rund 2.500 jüdischen Kindern das Leben gerettet. Sie wird 1965 als „Gerechte unter den Völkern“ von Yad Vashem gewürdigt.
Irena Sendler wird häufig mit Oskar Schindler verglichen. Doch ich sehe hier gravierende Unterschiede. Während Schindler vermögend ist und durchaus vom NS-Regime profitiert, hilft Sendler selbstlos. Ohne die zahlreichen kleinen und größeren Hilfestellungen anderer wäre es Irena Sendler nicht gelungen, so viele Kinder zu retten. Das kommt in diesem Roman auch deutlich zur Sprache. Der Fokus liegt auf der Rettung der Kinder, obwohl Irena hier die treibende Kraft ist. So gibt es auch den einen oder anderen deutschen Soldaten, der davon überzeugt ist, Unrecht zu begehen und deshalb dezent wegsieht. Leider waren es viel zu wenige.

Fazit:

Für mich der bislang beste Roman aus der Reihe „Starke Frauen der Geschichte“. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Veröffentlicht am 07.12.2021

Fesselnd bis zur letzten Seite

Tanz bis ans Ende der Welt
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Tereza Vanek versteht es ausgezeichnet, mit ihren Büchern die Leser zu fesseln. Mit diesem hier tauchen wir in die Welt der „Goldenen Zwanziger Jahre“ ein, die so golden gar nicht waren. Oh, werden sich ...

Tereza Vanek versteht es ausgezeichnet, mit ihren Büchern die Leser zu fesseln. Mit diesem hier tauchen wir in die Welt der „Goldenen Zwanziger Jahre“ ein, die so golden gar nicht waren. Oh, werden sich einige denken, nicht schon wieder ein Buch aus dem Berlin dieser Zeit. Doch die Protagonisten überraschen. Worum geht’s also?

Klarissa erbt von ihrer Tante Anna ein Haus und findet ein Foto, auf dem Anna mit einer Chinesin abgelichtet ist. Neugierig geworden, begibt sie sich auf Spurensuche und taucht aus dem München der 1960er Jahre tief in die Vergangenheit der 1920er ein.

Zhang Penjun, Tochter einer wohlhabenden Familie, reist ohne deren Erlaubnis von Shanghai nach Berlin, um ihren Verlobten zu treffen. Auf dem Weg zu ihm wird sie bestohlen und muss dann noch feststellen, dass er mit einer Deutschen zusammenlebt.

Unmittelbar darauf lernt sie die Schuhverkäuferin Anna kennen, die sie unter ihre Fittiche nimmt. Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, treten die beiden in Cabarets auf und feiern große Erfolge, bis die Nazis an die Macht kommen und alles Fremde aus Deutschland verbannen.

Meine Meinung:

Teresa Vanek ist ein fesselnder historischer Roman auf zwei Zeitebenen gelungen. Zum einen begeben wir uns nach Berlin in die Weimarer Republik und zum anderen in das konservative München der 60er Jahre, in dem die Studenten zu rebellieren beginnen.

Tereza Vanek, deren Bücher ich sehr gerne lese, fesselt ihre Leser mit den Schicksalen zweier Frauen von höchst unterschiedlicher Herkunft. Wer glaubt, bereits alles aus der Zwischenkriegszeit zu wissen, wird eines Besseren belehrt. Denn, dass es eine chinesische Community in Berlin gab, habe ich auch nicht gewusst.
Herrlich ist zu lesen, mit welchen Vorstellungen die junge Zhang Penjun, die sich in Deutschland Susan nennt, nach Europa kommt. Hier müssen alle Leute reich sein, man wohnt in großen Häusern und Bettler sowie Elend gibt es nicht. Schnell lernt sie die Realität kennen.

Der Schreibstil ist mitreißend und die Charaktere wachsen den Lesern bald ans Herz. Wir lernen sie mit allen ihren Stärken und Schwächen kennen.

Fazit:

Ein historischer Roman auf zwei Zeitebenen, der einen kaum loslässt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 24.11.2021

Toller Bildband

Über der Welt und den Zeiten
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Christine de Grancy ist eine österreichische Fotografin, die vor wenigen Tagen ein neues Buch herausgebracht hat. Der Titel „Über der Welt und den Zeiten“. Das Buch gibt uns einen anderen Blick auf Wien, ...

Christine de Grancy ist eine österreichische Fotografin, die vor wenigen Tagen ein neues Buch herausgebracht hat. Der Titel „Über der Welt und den Zeiten“. Das Buch gibt uns einen anderen Blick auf Wien, nämlich jenen aus der Perspektive von Göttern und Göttinnen, von oben herab.

Dafür hat sie unzählige schwarz/weiß Fotos aus ihrem reichen Schaffen verwendet. Großformatige Detailaufnahmen, die aus dem Kontext gerissen, ohne Hilfe (auch der Umgebung) fast nicht zuordenbar sind. Erst die Hinweise am Ende jeden Kapitels sorgen für ein „Aha-Erlebnis“.

Die Fotografin zeigt weniger die Schokoladenseite sondern die verwitterte Seite zahlreicher Steinfiguren.

Umrahmt sind ihre Fotos von Texten folgender Persönlichkeiten: Ljuba Arnautovic, Achim Benning, György Dalos, Karl-Markus Gauß, Maja Haderlap, André Heller, Rupert Henning, Michael Köhlmeier, Pavel Kohut, Wolfgang Maderthaner, Esra Özmen, Selina Teichmann, Cornelia Travnicek und Ernest Wichner.

Mir hat diese andere Perspektive sehr gut gefallen. Ich werde in Zukunft ein wenig aufmerksamer durch Wien spazieren, um den einen oder anderen steinernen Zeugen zu entdecken. Wien ist anders, auch zwischen Himmel und Erde.

Das im kleinen Verlag „Die 2“ erschienene Buch ist gediegen verarbeitet und liegt schwer in der Hand.

André Heller formuliert den Blick fürs Detail von der Fotografin sehr poetisch: “Christine de Grancy ist eine Augnerin, ob ihrer kostbaren Art des Schauen.“ Dem ist ist nichts hinzuzufügen.

Fazit:

Dieser besondere, andere Blick auf Wien eignet sich hervorragend als Geschenk. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.11.2021

Penibel recherchiert

Die Maskenbildnerin von Paris
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Dieser historische Roman von Tabea Koenig spielt Anfang des 20. Jahrhunderts in Frankreich.

Valérie, Tochter eines Künstlerehepaares ist für damalige Zeiten recht fortschrittlich erzogen, entscheidet ...

Dieser historische Roman von Tabea Koenig spielt Anfang des 20. Jahrhunderts in Frankreich.

Valérie, Tochter eines Künstlerehepaares ist für damalige Zeiten recht fortschrittlich erzogen, entscheidet sich gegen ihre Liebe zu Gabriel und für das Studium an der Kunstakademie in Paris. So beginnt für sie ein aufregendes Leben in Paris. Valérie lernt zahlreiche Künstler wie Modigliani oder Picasso kennen. Noch ist keiner reich, sondern man hilft sich mit Kontakten, Wohnmöglichkeiten und Absinth aus. Einer dieser Kontakte ist Apollinaire, der sie unter seine Fittiche nimmt und sie u.a. Olympe de Montesquieu und später Gertrude Stein vorstellt.

Als 1914 der Große Krieg ausbricht, rücken sowohl Valéries Zwillingsbruder Jules als auch Gabriel ein. Jules fällt und Valérie kehrt für die Trauerfeierlichkeiten in das Elternhaus in Cherbourg zurück. Dort trifft sie Gabriel, der inzwischen mit Claudine verheiratet ist. Die alte Liebe flammt wieder auf und Valérie wird schwanger. Quel scandale! Unverheiratet und von einem verheirateten Mann? Soweit geht die Aufgeschlossenheit der Eltern nicht und Valérie muss ihre Tochter Julie in einem Waisenhaus abgegeben. Gabriel gilt als vermisst. Apollinaire meldet sich freiwillig und kommt mit einer schweren Kopfverletzung nach Paris zurück. Erst mit seiner Rückkehr begreift Valérie was der Krieg für die Überlebenden bedeutet. Sie lernt durch Gertrude Stein die Amerikanerin Anna Coleman Ladd kennen, die ein Atelier für die Herstellung von Gesichtsprothesen führt.
Hier in dieser Werkstätte findet sie ihre Erfüllung und verliebt sich in einen Patienten – den Soldaten Louis. Doch als es ernster zwischen den beiden wird, weiß sie nicht, wie sie mit ihrem Geheimnis um Julie umgehen soll …

Meine Meinung:

Autorin Tabea Koenig hat sich in ihrem historischen Roman gleich mehrerer Themen angenommen. Zum einem handelt es sich um die Kunstszene von Paris in den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts und den Veränderungen, die auch die Frauen betrifft. Sie wollen ihre Rechte und Unabhängigkeit.

Zum anderen zeigt sie ihren Lesern die Auswirkungen des Großen Krieges auf die Menschen und das Land. Dabei legt sie den Fokus auf die Kriegsversehrten, vor allem auf jene, deren Gesicht durch Granatsplitter oder Gewehrkugeln verunstaltet worden ist. Diese Gruppe der Kriegsteilnehmer traut sich nicht mehr unter die Menschen, weil ihre Verstümmelungen die meisten verschreckt und abstößt. Dafür hat sie penibel recherchiert und zahlreiche historische Personen in ihren Roman eingeflochten wie Gertrude Stein, Anna Coleman Ladd, die Initiatorin des Gesichtsprothesen-Atelier oder Albert Jugon, der mit vier anderen Versehrten bei der Unterzeichnung des Friedensvertrags 1919 in Versailles, die deutsche Delegation an ihre Verantwortung erinnert. „Gueules Cassées, zerhauene Visagen", werden diese Männer genannt. Diesen fünf historisch verbürgten Veteranen stellt die Autorin Louis zur Seite. Wir erfahren von der Arbeit der Künstler, die zahlreichen Männern einen kleinen Teil ihrer Würde zurückgeben könnten. Denn, „löscht man die Gesichtszüge aus, verliert der Mensch seine Identität. Ein Mann ohne Arm erzeugt Mitleid - ein Mann ohne Gesicht ruft Ekel hervor.“ (Zitat aus dem Spiegel-Bericht von 09.11.2018).
Ich selbst habe bei einem Besuch der Berliner Charité solche Gesichtsprothesen und feinmechanische Hände gesehen.

Der Titel hat mich zu Beginn ein wenig irritiert, weil ich an „Maskenbildnerin“ in Revue und Theater gedacht habe. Die Schlüsselszene für Valéries Werdegang als Maskenbildnerin ist jene, in der sie von Gabriels Gesicht einen Gipsabdruck macht, um ihn quasi ständig bei sich zu haben.

Fazit:

Ein penibel recherchierte historischer Roman, der uns die Zeit der Pariser Bohéme sowie die schrecklichen Folgen des Ersten Weltkriegs für die Versehrten näher bringt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.