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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.12.2021

Familiensaga in historischer Kulisse

Schneiderei Graf - Schicksalszeiten
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Hauptprotagonistin ist die junge Edith, die ihren Traum einer Anstellung in einem renommierten Damenschneidereibetrieb verwirklichen will. Während sie für ihren Traum kämpft, birgt das Leben für sie Hindernisse, ...

Hauptprotagonistin ist die junge Edith, die ihren Traum einer Anstellung in einem renommierten Damenschneidereibetrieb verwirklichen will. Während sie für ihren Traum kämpft, birgt das Leben für sie Hindernisse, die es zu bewältigen gilt und die ihren Traum leicht zum Platzen bringen könnten. Wird sie es schaffen?

Die Autorin lässt ihre Liebe für die Schneiderei, mit der Liebe zum Detail und Fachwissen in die Geschichte miteinfließen. Sie lässt dadurch vor allem die Herzen von Nähbegeisterten höherschlagen.

Der Text liest sich sehr flüssig und schnell. Das Buch würde ich dadurch als leichte Lektüre einstufen. Das Cover passt sehr gut zum Buch und zur Zeit in der die Geschichte spielt.

Kritikpunkte waren für mich, dass mir die Dialoge oft etwas zu flach waren und der Fortgang der Geschichte vor allem gegen Ende zu unstetig war.

Dadurch für mich 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.01.2023

Tolles Setting mit Hindernissen

Verschwiegen
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Das Setting Island und die Story an sich sind aus diesem Aspekt sehr interessant und lesenswert. Die Geschichte ist vom Aufbau her mit stetigen Rückblicken bestückt, was dadurch einen gewissen Spannungsbogen ...

Das Setting Island und die Story an sich sind aus diesem Aspekt sehr interessant und lesenswert. Die Geschichte ist vom Aufbau her mit stetigen Rückblicken bestückt, was dadurch einen gewissen Spannungsbogen aufbaut, aber eben nur gewissermaßen. Die Handlung zieht sich oft sehr in die Länge und es kommt keine wirkliche Spannung auf. Alles folgt einer gewissen Reihenfolge und Routine. Auffallend waren auch teils sprachlich logische Wirrungen. Als Beispiel, die Protagonistin rennt auf einmal aus dem Haus und greift sich im Rennen noch eine Banane. Dann ist sie auf einmal bei der Polizei und nachdem sie die Banane verspeist hat, kommt ihr der Gedanke, ach sie hätte vergessen sich vor dem Essen die Zähne zu putzen. Passagen wie diese kommen immer wieder vor und als Gesamtresümee war es definitiv nicht mein Fall.

Verschwiegen ist der erste Roman der isländischen Autorin Eva Björg Ægisdóttir.

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Veröffentlicht am 09.07.2022

Durchwachsen

Fischers Frau
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Hmmmm .... ich muss sagen ich habe mir vom Buch mehr erwartet.

Positiv fand ich zu erfahren, was es mit den Fischerteppichen auf sich hat und direkte Bezüge zu geschichtlichen Ereignissen zu erhalten. ...

Hmmmm .... ich muss sagen ich habe mir vom Buch mehr erwartet.

Positiv fand ich zu erfahren, was es mit den Fischerteppichen auf sich hat und direkte Bezüge zu geschichtlichen Ereignissen zu erhalten.

Jetzt kommt das Aber - Ich fand die Geschichte und die sprachliche Ausdrucksweise langatmig und irgendwie ermüdend. Es waren viele Themen und Handlungsstränge enthalten die irgendwie nicht zielführend waren. Die Intention die Darstellung und die sprachliche Ausarbeitung wie einen Teppich ineinander zu flechten ist gelungen aber irgendwie mit losen Fäden. Die Passagen waren für mich ein Wechsel zwischen interessant und informativ und "zu lang, zu uninteressant".

Man erlebt die Protagonistin und erfährt peu a peu mehr über ihr Leben, ihre Hintergründe und ihre Arbeit. Dennoch hat mir auch hier die Emotion und der Bezug zur Protagonistin gefehlt.

Es war nicht meins.

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Veröffentlicht am 25.07.2023

Thema verfehlt

Mutterliebe
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Schwierig. Der Anfang des Buches war interessant und der Ansatz gut. Dann driftet es irgendwann ins Unglaubwürdige ab. Die ermittelnde Journalistin ist Teil einer Verhandlung bei dem eine Mutter ihre Kinder ...

Schwierig. Der Anfang des Buches war interessant und der Ansatz gut. Dann driftet es irgendwann ins Unglaubwürdige ab. Die ermittelnde Journalistin ist Teil einer Verhandlung bei dem eine Mutter ihre Kinder getötet bzw. versucht hat zu töten. Sie recherchiert daraufhin auf eigene Faust. Zufälle werden im Buch oft sehr schnell zu Rechercheergebnissen, Rechercheausflüge auch einmal zu einem unrealistischen Unterfangen. Eine Situation gegen Ende des Buches ist besonders haarsträubend: Sie setzt einem Protagonisten ein Ultimatum - die spätere Zurechtweisung ihrerseits im Dialog erfolgt dann im Sinne von: "Du darfst das aber nicht mehr machen, du machst das jetzt zukünftig so und so, das machst du auch nicht mehr". Die Story an sich ist in ihrer Gesamtheit nach Beendigung des Buches eher flach, der Schreibstil ist flüssig jedoch an der ein oder anderen Stelle nicht überzeugend. Eine besondere Anmerkung gilt dem Titel Mutterliebe, der im Kontext der Geschichte zu hundert Prozent nicht passt und die Symbolik einer "liebenden Mutter" missbraucht.

Von mir gibt es 1 Stern.

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