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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.12.2021

Unterhaltsamer und spannender Regionalkrimi

Hohgant
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Inhalt:
Ein Drogenring im beschaulichen Emmental? Spuren, welche ins Entlebuch und weiter nach Italien führen? Eine junge Frau, welche den Drogen zum Opfer fällt und deren beste Freundin, welche den verantwortlichen ...

Inhalt:
Ein Drogenring im beschaulichen Emmental? Spuren, welche ins Entlebuch und weiter nach Italien führen? Eine junge Frau, welche den Drogen zum Opfer fällt und deren beste Freundin, welche den verantwortlichen Dealer überführt haben will, lassen Privatdetektiv Alexander Bergmann tief ins Drogenmillieu in Bern eintauchen. Dabei kommt er nicht nur mit berührenden Einzelschicksalen, sondern auch mit knallharten Verbrechern in Kontakt und bringt sich selbst nicht nur einmal in grosse Gefahr...

Meine Meinung:
Im November sind wir ins schöne Emmental gezogen und deshalb hat mir meine Schwester dieses Buch zum Geburtstag geschenkt. Die Handlung spielt nämlich in Regionen, die ich bestens kenne. Das sind der Bahnhof Langnau - im Buch ein bekannter Drogenumschlagplatz - an dem ich schon oft umsteigen musste, aber auch die Stadt Bern, die zwar nicht im Emmental liegt, aber natürlich trotzdem nicht in der Geschichte fehlen darf. Nur auf dem Hohgant war ich noch nie, aber das könnte sich ja vielleicht bald ändern.
Regionalkrimis sind immer so eine Sache und leider geschieht es oft, dass sie ein wenig zu gewollt witzig oder stereotyp daherkommen. Dies ist bei "Hohgant" aber überhaupt nicht der Fall.
Abgesehen davon, dass das Vorkommen vertrauter Schauplätze für ein grosses Lesevergnügen meinerseits gesorgt hat, schafft es der Autor, eine spannende Handlung und einen sympathischen Protagonisten zu kreieren. Auch wird beim Lesen klar, welch blutige Droge Kokain ist und wie schnell Menschen in eine Abhängigkeit abrutschen können.
Einzig die - mir eigentlich so bekannten - Orte waren meiner Meinung nach ein wenig gar oberflächlich beschrieben.

Sprache:
Regionalkrimis laden immer dazu ein, Dialektwörter einzubinden und wenn dies ein wenig gar affektiert gemacht ist, ärgert mich das immer sehr. Gabriel Anwander schafft es aber, seine Erzählsprache sehr flüssig und packend zu gestalten und dabei lediglich eine kleine Prise Dialekt einzubringen. Dies stört ganz und gar nicht sondern verströmt im Gegenteil viel Charme.

Meine Empfehlung:
Ich bin positiv überrascht von diesem Regionalkrimi aus "meiner" Region und werde mir weitere Bücher des Autors gönnen.

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Veröffentlicht am 20.12.2021

Eine Einladung zum Nachdenken, die ein wenig plakativ wirkt

Das Café am Rande der Welt
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Meine Meinung:
Dieses Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste und im Oktober dieses Jahres habe ich es von einer lieben Freundin geschenkt bekommen, was mich riesig gefreut hat. Mitten in einem ...

Meine Meinung:
Dieses Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste und im Oktober dieses Jahres habe ich es von einer lieben Freundin geschenkt bekommen, was mich riesig gefreut hat. Mitten in einem sehr vollen Monat Dezember hat es mich durch meinen Alltag begleitet und ich habe diese Lesezeit enorm geniessen können. Ich wusste nicht, worum es im Buch ging. Aber ich wusste sehr wohl, dass es einigen lieben Menschen in meinem Umfeld und einigen Blogger:innen, denen ich blind vertraue, sehr gut gefallen hatte, die beste Ausgangslage also. Ich wurde nicht enttäuscht und habe mich gerne auf das Gedankenexperiment eingelassen, die drei Fragen, die John zu beantworten versucht, auch mir selber zu stellen. Und auch wenn die Überlegungen, welche John sich macht, und die Antworten, auf die er mit der grossen Hilfe der Bedienung Casey, des Kochs und Inhabers des Cafés Mike und Anne, welche das Café regelmässig besucht, kommt, nicht wirklich Neuland für mich waren, habe ich doch einiges für mich mitnehmen können und dieses aussergewöhnliche Setting sehr gemocht. Auch haben mich die passenden Illustrationen von Root Leeb begeistert und natürlich hat es mich sehr gefreut, dass die im Café konsumierten Speisen und Getränke sehr überlegt gewählt und ins Zentrum gerückt worden sind.
Insgesamt greift mir das Buch aber ein wenig zu kurz, respektive lässt es eine ein wenig gar utopische Weltanschauung entstehen, welche für meinen Geschmack sogar fast ein wenig zu gewollt oberlehrerhaft darfgestellt wirkt, was in meinen Augen gar nicht nötig gewesen wäre, weil die Geschichte (und die Schlüsse, die man daraus ziehen kann) auch ohne den Wink mit dem Presslufthammer funktioniert.

Meine Empfehlung:
"Das Café am Rande der Welt" hat mich mir seiner liebenswerten Geschichte bestens unterhalten und zum Nachdenken angeregt. Obwohl die Überlegungen zu den drei grossen Fragen, welche John auf der Speisekarte des seltsamen Cafés entdeckt, keine neuen Weltanschauungen für mich waren, hat es dennoch gut getan, meine eigenen Lebensentscheide wie John zu prüfen und von Johns Überlegungen zu profitieren. Mir ist bewusst, dass sich nicht alle Menschen in Bezug auf diese drei Fragen so sicher sind, weswegen dieses kleine Büchlein eine Einladung sein kann, das eigene Leben zu reflektieren. Es gehört meiner Meinung nach deshalb in jede gut sortierte Bibliothek und eignet sich vor allem auch aufgrund der liebevollen Gestaltung und der wunderschönen Illustrationen hervorragend als sehr aufmerksames Geschenk für einen lieben Menschen.

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Veröffentlicht am 03.11.2021

Anspruchsvoll und spannend

Die drei Sonnen
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Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich mir vor einigen Jahren von einem guten Freund ausgeliehen und kurz vor dem Umzug wollte ich es unbedingt beenden, damit wir es dann nicht mitschleppen müssen. Typische ...

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich mir vor einigen Jahren von einem guten Freund ausgeliehen und kurz vor dem Umzug wollte ich es unbedingt beenden, damit wir es dann nicht mitschleppen müssen. Typische Umzugs-To-Do's eines Bücherwurms
Zuerst einmal muss ich anmerken, dass ich Bücher mag, die mich fordern. Bücher, die mich auf eine Reise schicken, deren Ziel ich nicht kenne und/oder die sich mit Themen beschäftigen, mit denen ich mich bisher überhaupt nicht beschäftigt habe. Beides gelingt "Dei drei Sonnen", weshalb ich von der ersten Seite an gefesselt war.

Aufbau:
Cixin Lu verknüpft die brutalen Ereignisse der chinesischen Kulturrevolution mit dem bisher nur in Sonderfällen lösbaren Dreikörperproblem aus der Himmelsmechanik.
Er beginnt seine Geschichte in den 60er Jahren mit dem Schicksal der jungen Astrophysikerin Ye Wenjie, welche Teil des geheimen Forschungsprojektes "Rotes Ufer" wird.
In der Gegenwart beobachten wir den Nanowissenschaftler Wang Miao, der begleitet vom gefürchteten und bewunderten Polizisten Shi Qiang, auf eine Reihe von Suiziden brühmter Wissenschaftler:innen stösst. Der jüngste Fall ist ausgerechnet Ye Wenjies Tochter, weshalb Wang Miao Ye Wenjie aufsucht, um sie zum damaligen Forschungsprojekt "Rotes Ufer" zu befragen.
Gleichzeitig wird Wang Miao auf das aussergewöhnliche VR-Game 3body aufmerksam, welches die Welt von Trisolaris und deren steter Aufbau und Untergang thematisisert. Auch die Spieler von 3body bilden einen geheimnen Zirkel, in den sich Wang Miao einschleust und dabei Zeuge ungeheuerlicher Ereignisse und Überlegungen wird. Existiert Trisolaris wirklich? Und wie hängt das Dreikörperproblem der Himmelsmechanik damit zusammen?

Schreibstil:
Vor allem der Anfang der Geschichte ist äusserst brutal geschildert, bildet er doch einige Ereignisse der chinesischen Kulturrevolution ab. Auch im Verlauf des Buches wird einiges an Blut vergossen, was ich aber als zur Handlung passend und nicht übertrieben empfand.
Ausserdem ist der erste in der Gegenwart von Wang Miao spielende Teil sehr wissenschaftlich korrekt, gründlich recherchiert und anspruchsvoll aber gleichzeitig weiterhin sehr spannend erzählt. Ich habe dazu selber einige Recherchen angestellt und mich vom ausführlichen Anhang und Glossar inspirieren lassen. Das Buch verlangt seiner Leserschaft einiges ab, man muss wirklich mit dem Kopf dabei sein, was ich persönlich aber immer sehr gerne mag.
Nach etwa zwei Dritteln driftet die Handlung vom wissenschaftlichen Ansatz ab und bewegt sich immer weiter in fantastische Überlegungen und Konstruktionen. In einigen Rezensionen wurden einzelne kleine Rechenfehler und Logikfehler erwähnt, die allerdings auch bei der Übersetzung passiert sein können und weder die Handlung beeeinflussen, noch mir als mathematisches Antigenie auch nur annähernd aufgefallen wären
Ausserdem gab es bei mir einen Moment im dritten Drittel des Buches, an dem ich den Fokus ein wenig verloren habe, weil die ganzen Schilderungen doch sehr detailliert waren, aber am Schluss ist noch einmal so richtig Spannung aufgekommen und ich möchte den zweiten Teil sehr, sehr bald lesen (was sich sicher so oder so empfiehlt, da jetzt alle Erklärungen und Recherchen noch präsent sind).

Meine Empfehlung:
Dieser Ausflug in den Bereich der Science-Fiction-Literatur war für mich komplettes Neuland und um so spannender. Es freut mich sehr, dass ich einem Buch begegnet bin, das gekonnt historische Ereignisse, menschliche Schicksale und wissenschaftliche Erkenntnisse mit einer spannenden Geschichte verbindet und einen hohen Anspruch an die Leserschaft hat, aber auch bestens unterhält. Deshalb empfehle ich euch "Die drei Sonnen" sehr, sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 20.10.2021

Ein zauberhaftes Weihnachtsfest

Friesenwinterzauber
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Inhalt:
Isabel wäre über Weihnachten eigentlich auf Hawaii gewesen, aber leider haben sich ihre Pläne kurzfristig geändert und sie stellt sich auf ein einsames und ruhiges Weihnachtsfest ein. Doch ihre ...

Inhalt:
Isabel wäre über Weihnachten eigentlich auf Hawaii gewesen, aber leider haben sich ihre Pläne kurzfristig geändert und sie stellt sich auf ein einsames und ruhiges Weihnachtsfest ein. Doch ihre Nachbarin bittet sie darum, sie in deren Heimat zu begleiten. Gemeinsam mit ihrer Hündin Mari und Frau Osterfeld reist Isabel also nach St. Peter-Ording, wo Frau Osterfeld sich mit ihrer Schwester aussöhnen will. Isabel weiss noch nicht, dass auch auf sie einige menschliche und tierische Begegnungen warten, welche ihr Leben nachhaltig verändern und ihr das Weihnachtsfest verzaubern werden.

Meine Meinung:
Schon länger einmal wollte ich einen Roman von Tanja Janz lesen (ihr Sachbuch "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" hat mich vor einigen Jahren bestens unterhalten) und ich konnte mich bei diesem schönen weihnachtlichen Cover einfach nicht zurückhalten. Ich bin nicht enttäuscht worden und habe mich in kalte, winterliche Landschaften, hektische Weihnachtsvorbereitungen und ein kunterbuntes Dorfleben gelesen und wäre am liebsten direkt nach St. Peter-Ording gereist, um gemeinsam mit Isabel Weihnachten zu feiern. Besonders gut gefallen hat mir, wie die Geschichte aufgebaut ist und wie die Protagonistin Isabel ihre Umgebung und vor allem die Menschen in ihrer Urlaubsregion genau beobachtet und einschätzt. Ich habe mich beim Lesen so richtig aufgehoben gefühlt, habe mitgefiebert und bei einem Umbau sowie einer grossen Weihnachtsüberraschung mitgeholfen und mich dabei in Tanja Janz Erzählsprache verliebt und dass sich dabei einiges ein wenig gar kitschig und vorhersehbar entwickelt hat, hat mich bei diesem Weihnachtsroman kaum gestört.

Schreibstil:
Tanja Janz erzählt flüssig, einfühlsam und weiss genau, wie sie Emotionen transportieren kann. So habe ich am Ende einige Tränchen verdrückt, mir stellenweise aber auch einige Lacher verkneifen müssen.
Ausserdem ist mir aufgefallen, wie sehr die Autorin Tanja Janz auf Details achtet. Beispielsweise hat Isabel ein Hündin namens Mari, welche sie auf Schritt und Tritt begleitet. Mari geht aber im Verlauf der Geschichte nicht einfach in Vergessenheit, wie das so oft bei Haustieren von Protagonist:innen der Fall ist. Vielmehr wird sie stetig miteinbezogen, gefüttert und sogar beaufsichtigt, wenn Isabel gerade einmal nicht auf sie aufpassen kann. Auch findet sich auf dem Vorsatz des Buches eine Karte der Region, die erstaunlich genau ist und auch im Verlauf der Geschichte werden einzelne Distanzen und Regionen so bildhaft geschildert, dass ich mir wirklich vorstellen konnte, wie dieses schöne Fleckchen Erde aussieht.

Meine Empfehlung:
Nach der Lektüre dieses Buches kann ich Weihnachten kaum mehr erwarten und ich habe mir gleich einmal die ganze Reihe vorgemerkt, weil ich definitiv noch weitere Bücher von Tanja Janz lesen möchte. Für dieses Wohlfühlbuch gibt es von mir eine herzliche Empfehlung.

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Veröffentlicht am 19.10.2021

Berührend und unterhaltsam, mitten aus dem Leben gegriffen

Es wird Zeit
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Inhalt:
Judith steht in der Mitte ihres Lebens, hat drei Kinder, einen Mann und ein grosses Geheimnis. Aufgrund des Todes ihrer Mutter reist sie in ihre Heimat und trifft unerwartet nicht nur ihre ehemals ...

Inhalt:
Judith steht in der Mitte ihres Lebens, hat drei Kinder, einen Mann und ein grosses Geheimnis. Aufgrund des Todes ihrer Mutter reist sie in ihre Heimat und trifft unerwartet nicht nur ihre ehemals beste Freundin, die gegen eine schwere Erkrankung kämpft, sondern wird auch von einer grossen Leere und Unsicherheit heimgesucht. War es das jetzt schon? Oder was mag da noch kommen? Judith merkt, dass nur sie diese Fragen beantworten und ihr Leben in die Hand nehmen kann.

Meine Meinung:
Von Ildikó von Kürthy habe ich bereits drei Bücher gelesen hatte und weil mir dieses bunte Cover einfach gefällt, wollte ich dieses Buch auch schon länger einmal lesen. Ich wurde nicht enttäuscht und fühlte mich mit dem locker-flockigen Schreibstil sofort wieder angekommen. Ausserdem war ich ganz überrascht, im Buch Illustrationen aus der Feder von Peter Pichler zu finden. Bilder trifft man ja in Bücher für "Erwachsene" so oder so viel zu selten an, wenn sie aber noch so gelungen sind, macht das besonders viel Freude.
Seit der letzten Lektüre eines Buches von Ildikó von Kürthy bin nicht nur ich erwachsener geworden, auch Ildikó von Kürthy ist reifer geworden und schlägt ernste, melancholische Töne an, die mir sehr gut gefallen haben. Mitten im Leben angekommen zu sein, bedeutet auch, sich langsam aber sicher mit dem eigenen Altern, dem Sterben der Eltern und dem Frieden mit den eigenen Lebensentscheiden zu befassen, was sicher nicht immer einfach ist. Einfühlsam und sehr berührend erzählt von Kürthy die Geschichten von Judiths Abschied von ihrer Mutter und von Judith und ihrer besten Freundin Anne, die sich fast verloren hätten und nun von einer Krankheit auseinandergerissen werden. Die Autorin schafft es dabei, tief zu berühren, den ihr eigenen Witz und Humor aber nicht zu kurz kommen zu lassen und auch immer wieder für skurrile und herzerwärmend heitere Momente zu sorgen. Dafür sorgen vor allem Judiths Freunde - Martina, deren Sohn mit Judiths Zwillingen zur Schule gegangen ist, sowie Erdal, der Promi in seiner Glitzerwelt und Karsten, sein bodenständiger und ruhiger Mann - die Judith in jeder Lebenslage zur Seite stehen und sich alle wunderbar ergänzen.

Meine Empfehlung:
Vom Alltag auf der Onkologie, einer missglückten Beisetzung, einem sich anbahnenden Seitensprung und einer Freundschaft, die auch die dramatischsten Auseinandersetzungen überdauert bis hin zum Finden einer neuen, eigenen Bestimmung und einer Rache mit Kuhmist ist in diesem Buch einfach alles zu finden. Humorvoll aber auch tief berührend erzählt Ildikó von Kürthy mitten aus dem Leben und ja, das ist manchmal eine Spur zu abgedreht und manchmal ein wenig gar stereotyp, aber das ist auch schon die einzige Kritik, die ich anbringen kann, weshalb ich euch dieses Buch sehr herzlich empfehle.

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