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Veröffentlicht am 18.03.2022

Kinderfachbuch zum Thema Angst

Bammel
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Auf der Frankfurter Buchmesse bin ich auf ein ganz anderes Kinderbuch zum Thema Angst gestoßen, was sich fast schon als kleines Fachbuch oder Ratgeber entpuppte und einen ganz neuen Ansatz bietet: "Bammel ...

Auf der Frankfurter Buchmesse bin ich auf ein ganz anderes Kinderbuch zum Thema Angst gestoßen, was sich fast schon als kleines Fachbuch oder Ratgeber entpuppte und einen ganz neuen Ansatz bietet: "Bammel – Wie man seine Angst erzieht". Mit vielen Fragen und der Möglichkeit diese direkt ins Buch einzutragen, kann man hier seinen eigenen Ängste auf den Grund gehen, sie besser verstehen lernen und eigene Methoden entwickeln, um mit dem persönlichen Bammel besser umgehen zu können. Das Buch wurde von Marie Körfgen wunderbar liebevoll illustriert.

Die Autorin:
Caroline Kettner (geboren 1978) ist Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche, sowie Diplom Pädagogin. Sie behandelt ihre kleinen und größeren Patienten in ihrer eigenen Praxis. Das vorliegende Buch entstand durch ihre Arbeit und soll Kindern sowie Eltern helfen, die eigenen Angst näher zu beleuchten und einen gesunden Umgang mit ihr zu erlernen.

Inhalt:
„Angst ist ein wichtiges Gefühl.
Wie lange würden wir wohl überleben, hätten wie keine gesunde Angst?! Problematisch wird es allerdings, wenn unsere Angst außer Kontrolle gerät und uns das Leben eher schwer macht, als dass sie und hilft.
In diesem Buch kannst Du lernen selbst die Kontrolle zu behalten und Deine Angst hilfreich zu nutzen statt gegen sie zu kämpfen.“ (Klappentext)

Kritik und Fazit:
Das Cover transportiert die Thematik der Angst sehr gut. Wir sehen einen Hund, der vor Angst zittert. Das ist Bammel, um den sich alles in diesem Buch dreht. Vor ihm ist ein dunkler Schatten, welcher Worte wie Angst, Furcht aber auch Mut mit sich führt. Auch wenn die Angst hier klar erkennbar ist, so wird man von dem Buch nicht abgeschreckt. Das leuchtende Gelb im Hintergrund schwächt die Angst ab und der kleine Hund sieht einfach nur zum Knuddeln und Liebhaben aus.

Auch im Innern gibt es einige sehr schöne und gefühlvolle Illustrationen zu entdecken. Sie setzen, die Informationen des recht umfangreichen Textes in Szene, sodass gut verständlich ist, worum es gerade geht. Mit den vielen kräftigen Farben bleibt die Stimmung auch immer gehoben. Die zuhörenden Kinder somit auch positiv bei der Sache und können sich in entspannter Atmosphäre mit den Fragen, welche dieses Buch bereithält, auseinandersetzen.

Die Angst eines jeden wird hier durch Bammel personifiziert. Dabei spricht die Autorin den Leser direkt an und richtet sich in der Art, wie sie beschreibt, an Kinder oder jüngere Leser. Allerdings sind die Sätze oftmals ziemlich verschachtelt und dadurch hin und wieder etwas schwieriger zu verstehen. Auch bei der Zeichensetzung sollte vor der nächsten Auflage nochmals dringend nachgearbeitet werden, da sich hier einige Fehler eingeschlichen haben, die in Kombination mit den langen Sätzen einen etwas schwereren Lesefluss hervorrufen.

Das Buch ist wie eine Art Ausfülltagebuch gestaltet. Die gestellten Fragen, dürfen direkt im Buch beantwortet und niedergeschrieben werden. Hieran sieht man aber auch gleich, dass man das Buch nicht einfach einem Kind in die Hand geben kann, wie es vielleicht bei anderen Kinderbüchern mit dieser Thematik der Fall ist. Hier ist vielmehr ein Gespräch zwischen dem Kind und dem Erwachsenen nötig. Denn nicht immer wird für die kleineren Zuhörer sofort im Detail verständlich, worum sich die aktuelle Frage genau dreht.

Das Buch ist an sich ziemlich umfangreich und man sollte sich definitiv viel Zeit dafür nehmen, denn man liest es eher nicht einfach so in einem Rutsch runter und blättert später nochmal hin und wieder durch. Hier ist fast schon harte Arbeit gefordert, um sich auch wirklich mit der eigenen Angst auseinanderzusetzen, weswegen ich das Buch auch eher all jenen empfehlen würde, die mit übermäßiger Angst zu kämpfen haben, auch Erwachsene können mithilfe dieses Leitfadens sehr gut ihren Ängsten auf den Grund gehen.

Zu jeder Zeit hat das Buch "Bammel – Wie man seine Angst erzieht" eine ganz tolle Botschaft: Wir alle haben Ängste, niemand ist davor gefeit. Sie kann ganz unterschiedlich aussehen und doch haben sie alle Gemeinsamkeiten. Sie ist nichts, wofür man sich schämen müsste, und vor allem kann jeder seine Angst erziehen und ein Leben mit ihr im Einklang führen. Denn ganz sinnlos ist unsere Angst nicht, sie ist wertvoll und in Maßen, wenn wir die Kontrolle behalten, überlebenswichtig.

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Veröffentlicht am 16.03.2022

Winterwonderland voller Emotionen und Dramen!

Like Snow We Fall
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Über das Bloggerportal von Penguin Random House bin ich auf das Buch "Like Snow We Fall "von Ayla Dade aufmerksam geworden. Da ich in diesem Jahr quasi keinen Winter und kaum Schneefall genießen konnte, ...

Über das Bloggerportal von Penguin Random House bin ich auf das Buch "Like Snow We Fall "von Ayla Dade aufmerksam geworden. Da ich in diesem Jahr quasi keinen Winter und kaum Schneefall genießen konnte, machte es großen Spaß in die zauberhafte Schneelandschaft der Rocky Mountains abtauchen zu können und der Geschichte von Paisley und Knox beizuwohnen. Vielleicht ein wenig zu viel Dramatik erwartet einen in diesem Buch, dennoch bot es schöne und entspannende Lesestunden voller Humor und großer Gefühle.

Die Autorin:
Ayla Dade (geboren 1994) lebt in Norddeutschland. Sie studierte zwar Jura, füllte ihre Zeit aber bereits während des Studium mit dem Schreiben. Sie ist außerdem Buchbloggerin und bringt als Autorin ihre Protagonisten gerne an zauberhafte Schauplätzen. In ihrer Freizeit treibt sie gerne Sport und verbringt einige Lesestunden vor dem Kamin.

Inhalt:
„Eine Eistänzerin auf dem Weg an die Spitze.
Ein Snowboarder am Abgrund seiner Karriere.
Ein See mit glitzernder Eisschicht vor der mächtigen Kulisse der Rocky Mountains: Als Paisley, auf der Flucht vor ihrem alten Leben, mit ihren Schlittschuhen im Gepäck im verschneiten Aspen ankommt, raubt ihr die bezaubernde Winderwunderlandschaft den Atem. Für sie zählt nur noch die Zukunft: Die begabte Eiskunstläuferin beginnt an der renommiertesten Schule Aspens zu trainieren und träumt insgeheim von Olympia. Auf ihrem Weg an die Spitze darf sie sich auf keinen Fall ablenken lassen – schon gar nicht von dem selbstverliebten Snowboarder Knox. Von allen gefeiert und unverschämt attraktiv, steht er im Mittelpunkt jeder Party. Paisley versucht, die immer stärker werdende Anziehungskraft zwischen ihnen zu ignorieren – doch kann sie Knox wirklich widerstehen?“ (Klappentext)

Kritik und Fazit:
Das Cover glitzert und schimmert einem regelrecht entgegen. Hauptsächlich in Blau- und Lilatönen mit weißen Aktenzen in Form von Schneeflocken oder Lichtreflexionen kommt es daher. Ein wahrer Glitzerregen, der sowohl den Schnee, als auch die Welt der Stars und Sternchen repräsentieren kann, ergießt sich über das Cover und den Titel, sodass der Autorenname fast dabei untergeht. Ein typisches New Adult Cover, welches aber die Kulisse der verschneiten Rocky Mountains wunderbar einfängt.

Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig. Hin und wieder tauchen sich sprachlich wiederholende Passagen auf, die mich aber gar nicht so sehr gestört haben, da sie fast als Stilmittel durchgehen könnten. Abwechselnd wird die Geschichte aus Paisleys und Knox‘ Sicht erzählt, sodass wir Einblicke in beider Leben erhaschen dürfen.

Ich spreche hier ganz bewusst von erhaschen, denn die Vorgeschichte beider und ihre emotionalen Abgründe werden eher angerissen. Aber ich muss auch nicht immer die Details bis ins Kleinste wissen, oftmals reicht es, eine Ahnung davon zu haben, was die Protagonisten in der Vergangenheit durchleben und ertragen musste. Das vereinfacht es einem auch in sofern, als dass man besser mit der Geschichte umgehen kann, nicht total zerstört wird, sondern weiterlesen kann, auch wenn deutlich wird, dass Schlimmes passiert sein musst.

Ziemlich ausführlich beschreibt die Autorin hingegen in manchen Szenen das Eiskunstlaufen, die Techniken dahinter und auch beim Snowboarden wird es hin und wieder recht detailreich. Da ich mich persönlich überhaupt nicht damit auskenne, war es für mich eher etwas trocken beschrieben. Ich konnte verstehen, wie gut die beiden in dem sind, was sie tun, mir die Kür aber nicht wirklich vorstellen. Das ist wohl eher denen gegönnt, die vom Fach sind.

Wie in vielen Liebesgeschichten jener Art, treffen die Protagonisten auch hier durch einige Zufälle immer wieder aufeinander, sodass sie sich gar nicht aus dem Weg gehen können. So auch Paisley und Knox. Denn Paisley braucht unbedingt einen Job, um ihr Studium zu finanzieren und Knox‘ Vater hat passender Weise eine Stelle zu vergeben. So treffen beide also unfreiwillig aufeinander und haben die Möglichkeit sich besser kennenzulernen. Eine typische Enemies to Lover Geschichte, die aber dennoch Spaß machte.

Das Ende kam dann vielleicht fast etwas zu einfach und flott daher. Es gab so viele Hindernisse und Dramen zu erleben, auch die Nebencharaktere, wie Wyatt (Knox‘ bester Freund) und seine Schwester, oder Gwen, die sich zur besten Freundin überhaupt entwickelt, haben gefühlt alle ihre Leichen im Keller oder kämpfen mit schweren psychischen Problemen. Die Masse wäre gar nicht nötig gewesen, hat mich aber auch nicht gestört.

"Like Snow We Fall" ist eine ernste und gleichzeitig verträumte Liebesgeschichte, die Spaß machte und mich in die schneebedeckte Landschaft Aspens entführte. Ich werde bestimmt auch den zweiten Band "Like Fire We Burn" lesen, denn ich will unbedingt wissen, wie es mit Wyatt und Aria weitergeht und hoffe, auch mehr über Gwen erfahren zu können. Denn, wie es aussieht, ist für sie kein dritter und somit eigener Band geplant, bisher bleibt aber noch äußerst unklar, welche Dinge auf ihrer Seele lasten.

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Veröffentlicht am 14.03.2022

Magie in den schottischen Highlands!

Verliebt in ein Tagebuch (Band 2)
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Vor kurzem erschien der zweite Teil der Verliebt-in-ein-Tagebuch Reihe. "Verliebt in ein Tagebuch" (Band 1) ist ein schönes Kinder- und Jugendbuch, für all jene, die gerne kurze und prägnante Geschichten ...

Vor kurzem erschien der zweite Teil der Verliebt-in-ein-Tagebuch Reihe. "Verliebt in ein Tagebuch" (Band 1) ist ein schönes Kinder- und Jugendbuch, für all jene, die gerne kurze und prägnante Geschichten lesen und erleben möchten. Mit "Verliebt in ein Tagebuch – Fayes Geheimnis" hat die Autorin Marliese Arold einen schönen Folgeband geschrieben, der ans Herz geht und gleichzeitig Spannung und Magie bereithält.

Die Autorin:
Marliese Arold (geboren 1958) arbeitete als Bibliothekarin, bevor sie begann, als Autorin tätig zu werden. Seit 1983 veröffentlicht sie ihre Werke. Ihre Bücher erschienen in über 20 Ländern. Sie lebt mit ihrem Mann in Erlenbach am Main, hat zwei erwachsene Kinder und ein Enkelkind.

Inhalt:
„Ein eifersüchtiges Tagebuch?
Endlich ist es Aleen gelungen, David, den Jungen aus dem Tagebuch, aus seinem Papiergefängnis zu befreien. Aber seine Freundin Faye ist noch immer in einem Notizbuch eingeschlossen. Gemeinsam setze sie alles daran, Faye zu retten. Dabei bekommen sie wertvolle Unterstützung von Rachel, die mit ihrem geheimen Wissen über Zauberei eine große Hilfe ist. Doch Aleen quält der Liebeskummer, denn sie ist nach wie vor hoffnungslos in David verliebt. Der aber ist seit lange Zeit Faye versprochen … und ausgerechnet Faye bringt Aleen aus Eifersucht in große Gefahr.“ (Klappentext)

Kritik und Fazit:
Das Cover ist dem des ersten Bandes sehr ähnlich. Wo es dort noch um Davids rotes Tagebuch mit Schließe ging, welches auch das Cover darstellt, steht nun das blaue Buch, in welchem Faye nach wie vor eingeschlossen ist, im Zentrum des Geschehens. Durch ein ausgestanztes Guckloch erhaschen wir diesmal einen Blick auf Fayes Auge. Außerdem ist das Buch mit Blumen und magischen Symbolen versehen, welche auf die schottische Mythologie verweisen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und der Altersgruppe angemessen. Die Geschichte setzt direkt im Anschluss an Band eins an und so tauchen wir wieder sofort in Aleens Welt ab. Durch ihren Sturz ins eiskalte Wasser zum Ende des ersten Teils, hat sie sich nun eine schlimme Erkältung eingefangen und so sind sie und ihre Begleiter David, Caitlin und Mike gezwungen, in einem Bed & Breakfast eine Pause einzulegen. Hier erfahren wir nochmals kurz und bündig die groben Details aus Band eins, denn Aleen lässt die vergangenen turbulenten Tage nochmals in Gedanken Revue passieren.

Durch einen Unfall (oder doch durch äußere Manipulation?) müssen sich Aleen und David alleine auf den Weg machen, um Faye aus dem magischen Papiergefängnis zu befreien. Dabei kommen sich Aleen und David immer wieder näher, ohne dass eine Lösung für die beiden in Sicht ist. Doch sie gehen gemeinsam den Weg und versuchen Faye zurückzuholen. Dabei treffen wie auf allerlei Widersacher und man erfährt noch mehr aus Davids Vergangenheit. Auch Briannas Charakter bekommt mehr Tiefe.

Der Ausgang der Geschichte war mir dann schon fast zu einfach und viel zu schnell vorbei. Bereits beim ersten Band hätte ich mir noch ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Vor allem, was es genau mit der ganzen Magie auf sich hat bzw. wie sie angewendet wird, da hätte ich mir noch mehr Details gewünscht, einfach weil die Geschichte sehr magisch, mythisch und geheimnisumwoben ist und noch viel mehr Potenzial in sich birgt.

"Verliebt in ein Tagebuch – Fayes Geheimnis" ist eine schöne, rasante Geschichte für junge Leser. Ich habe mich während der Lektüre sehr wohl gefühlt und von der Story und den Charakteren mitreißen lassen. Gerne wäre ich noch länger mit Aleen und David in den schottischen Highland geblieben, um noch mehr über die Magie und die Clans zu erfahren.

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Veröffentlicht am 21.01.2022

Höllische Geschichten der bekannten Dämoninnen Cay und Mia!

Demon's Diaries / Demon's Diaries 3 - Die Höllenakten
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Die beiden Dämoninnen Cay und Mia durfte ich bereits mit in den Romanen "Inferno für Anfänger" und "Inferno – Chaos und Komplotte" kennenlernen. Die beiden Protagonisten ziehen das Chaos magisch an und ...

Die beiden Dämoninnen Cay und Mia durfte ich bereits mit in den Romanen "Inferno für Anfänger" und "Inferno – Chaos und Komplotte" kennenlernen. Die beiden Protagonisten ziehen das Chaos magisch an und so nimmt uns die Autorin Cathryn C. Holister auch im dritten Band der Demon’s Diaries Reihe mit zu einigen witzigen wie brenzlige Situationen der beiden Dämoninnen.

Die Autorin:
Cathryn C. Holister schreibt bereits seit ihrer Kindheit und Jugend. Sie studierte Kunstgeschichte, Psychologie und Europäischen Ethnologie. Danach arbeitete sie als Redakteurin und Rezensentin. Während des Studiums schrieb sie bereits Ideen zu "Inferno für Anfänger" nieder, aber erst 10 Jahre später vollendete sie ihr Werk. Außerdem in diesem Setting erschienen sind die Anthologien "Demon’s Diaries". Diese erschienen im Selbstverlag. "Demon’s Diaries 3" ist ihr zuletzt erschienenes Buch mit einigen Kurzgeschichten ihrer höllischen Protagonisten.

Inhalt:
„Da will ich als Autorin mal alles richtig machen und mit einem Insider arbeiten, und was kommt dabei heraus?
Meine beiden Dämoninnen, Cay und Mia, schlagen sich mit Zombies rum, die Verträge abschließen wollen, mit fragwürdig-frivolen Bestechungsgeschenken, dämonischen Sexstellungen, Teufelsenten, Dimensionsparasiten, abgefahrenen Drogenerlebnissen und diesem einen Kollegen, der nach 2000 Jahren in einem Marmeladenglas die Höllenverwaltung aufmischt.
Und mein Insider? Hat nichts Besseres zu tun, als mich im Chat mit seinen altklugen Kommentaren zu nerven und will mich unbedingt zu einem Date überreden.“ (Klappentext)

Kritik und Fazit:
Cathryn Holister schlägt wieder einen locker leichten Erzählstil an, welcher hin und wieder etwas antiquiert wirkt, was super zur Geschichte passt, da viele Protagonisten ja bereits einige Jahrhunderte auf dem Buckel haben. Die Schrift ist recht groß gehalten, was mit gut gefallen hat, da es meine Augen weniger anstrengte und ich so ein sehr entspanntes Lesevergnügen genießen konnte. Ich habe gelacht und geschmunzelt, denn Cay und Mia sind wieder absolut chaotisch und damit echt liebenswert.

Das Buch beinhaltet sechs Kurzgeschichten und einige höllische Dokumente sowie Chats mit Dämonen, welche ein klein wenig mehr Hintergrundwissen ermöglichen und einen großen Unterhaltungswert haben. Hin und weder verrieten die Dokumente und Chats, welche vor und nach den Kurzgeschichten zu finden sind, bereits ein wenig der folgenden Kurzgeschichte, dennoch hat die Autorin natürlich ihre künstlerische Freiheit genutzt und Änderungen vorgenommen.

Auch die Gestaltung der Buchseiten ist wieder etwas ganz besonderes. Die Seite ist mit kleinen Anmerkungen und Kritzeleien versehen. Außerdem finden sich Zeitungsartikel und Dokumente aus der Hölle, welche von Crofachx, dem Insider aus dem Jenseits, mit Kommentaren gespickt wurden.

Demon’s Diaries (Band 3) – Die Höllenakten ist ein kurzweiliges Buch, welches einen entspannt zurücklehnen lässt und chaotische sowie skurrile Geschichten aus der Hölle anzubieten hat. Obwohl ich eigentlich kein Fan von Kurzgeschichten bin, hat mich die Autorin sofort mitreißen können und ich hatte Spaß, in die Unterwelt zurückkehren zu können und einige witzige Episoden erleben zu dürfen. Ein schönes Buch zum Abschalten, mit viel Humor und Blasphemie.

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Veröffentlicht am 21.12.2021

Märchenhaft und tragisch schön!

All This Time – Lieben heißt unendlich sein
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"All This Time – Lieben heißt unendlich sein" von Mikki Daughtry und Rachael Lippincott ist der zweite Roman, den ich vom Autoren-Duo gelesen habe. Bereits "Drei Schritte zu dir" hat mich zutiefst berührt ...

"All This Time – Lieben heißt unendlich sein" von Mikki Daughtry und Rachael Lippincott ist der zweite Roman, den ich vom Autoren-Duo gelesen habe. Bereits "Drei Schritte zu dir" hat mich zutiefst berührt und auch der neue Roman hält einige tragische und schöne Momente bereit, die einen sehr ans Herz gehen. Dennoch ist "All This Time" ein ganz anderer Roman, als "Drei Schritte zu dir." Von der ersten Seite an wird man geradezu mitgerissen und der Handlungshergang ist ziemlich überraschend.

Die Autoren:
Mikki Daughty kommt aus Atlanta und lebt in Los Angeles, wo sie nach deinem Studium der Theaterwissenschaften nun als Drehbuchautorin arbeitet.
Rachel Lippincott wuchs in Pennsylvania auf und studierte English Writing in Pittsburg, wo sie noch immer lebt und ihrer Autorentätigkeit nachgeht.

Inhalt:
„Kyle und Kimberly waren das perfekte Paar – bis Kim sich am Abend der Abschlussfeier von ihm trennt. Kyles Welt bricht zusammen und auf regennasser Fahrbahn verliert er die Kontrolle über sein Autor. Er erwacht im Krankenhaus – aber Kim hat den Unfall nicht überlebt. Kyle versinkt in unendlicher Trauer und Schuldgefühlen … bis er Marley begegnet. Marley hat ebenfalls einen großen Verlust erlitten, für den sie sich verantwortlich macht. Sie verstehen einander und können sich in dieser schweren Zeit helfen, während sie sich immer näherkommen. Doch Kyle befürchtet, dass er diese zweite Chance auf Glück ebenfalls verlieren könnte. ..“ (Klappentext)

Kritik und Fazit:
Das Cover ist wieder wunderschön gestaltet, wie das bereits bei "Drei Schritte zu dir" der Fall war und so erkennt man auch sofort, dass diese beiden Bücher zusammen gehören. Eine von Blumenranken umschlungene Sanduhr vor einem Abendhimmel steht im Zentrum. Im Glas oben sehen wir einen Jungen und ein Mädchen, die sich an den Händen halten. Unten, außerhalb der Sanduhr sind wieder beide zu sehen, diesmal sind sie voneinander abgewandt, während das Mädchen vor Trauer in sich zusammengesunken dasitzt, schaut der Junge über seiner Schulter zurück zu ihr.

Der Schreibstil des Autorengespanns ist wieder sehr flüssig und gut verständlich. Bereits die ersten Sätze haben mich sofort erreicht und sehr berührt. Wie erleben die Geschichte aus Kyles Sicht. Er ist ein emotionaler junger Mann, der die Liebe seines Lebens gefunden zu haben scheint und diese nicht loslassen will. Seine gesamte Zukunft hat er darauf ausgelegt und Kim und er haben auch bereits eine schwere Zeit hinter sich. Ihrer beider bester Freund Sam ist außerdem immer an ihrer Seite. Mir waren sofort alle Protagonisten sehr sympathisch, wenn auch Kimberly hin und wieder nicht ganz so gut wegkommt.

Nach dem Unfall lebt Kyle zunächst in seiner eigenen Welt, da er den Tod von Kim nicht ertragen kann. Und so wendet er sich sogar von Sam ab. Einzig die Gespräche mit Marley geben ihm Hoffnung und neuen Lebensmut. Die beiden verbringen viel Zeit miteinander, bis die Geschichte eine sehr unerwartete Wendung nimmt. Aber ich möchte an dieser Stelle nicht zu sehr spoilern.

Die Beziehung zwischen Kyle und Marley ist geradezu märchenhaft schön und man wünscht sich einfach nur, dass die beiden ihr Happy End erleben können. Der einzige Kritikpunkt, den ich bei diesem Buch habe, ist dass die Autoren am Ende ein wenig über das Ziel hinausgeschossen sind. Den letzten Höhepunkt, hätte es für meinen Geschmack nicht gebraucht, denn auch davor war die Geschichte schon sehr gelungen. Auch ein Logikfehler taucht am Ende der Geschichte auf, der mich etwas gestört hat.

"All This Time – Lieben heißt unendlich sein" ist ein tragisch schöner Roman voller herzerwärmender Momente mit einer ziemlich dramatischen Wendung. Natürlich gibt es auch einige traurige Szenen, schließlich wird das Thema Trauer und Verlust behandelt, dennoch geht es eher um den Weg zurück ins Leben und darum zu verstehen, dass man wieder glücklich werden kann und es auch sein darf, selbst wenn man einen geliebten Menschen verloren hat.

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