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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2017

Datingdschungel - Lesenswert

Datingdschungel
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Das Buch hat einen hohen Unterhaltungswert und ist sehr modern geschrieben. Jedoch gleicht es nicht annähernd den Romanen von Fifty Shads of Grey. Denn es ist weder ein Roman, noch hat es mit deren Vorlieben ...

Das Buch hat einen hohen Unterhaltungswert und ist sehr modern geschrieben. Jedoch gleicht es nicht annähernd den Romanen von Fifty Shads of Grey. Denn es ist weder ein Roman, noch hat es mit deren Vorlieben etwas gemeinsam. Das Einzige was eine Verbindung zu der Buchserie darstellt, ist der Millionär. Es ist nicht schlimm, dass es nicht so ist, es ist sogar gut so. Aber durch den Vergleich bekommt der Leser eine falsche Erwartung. Dies ist wirklich schade. Denn den Vergleich hat das Buch so gar nicht nötig. Es ist das Erste in dieser Form was ich lese und ich wage zu bezweifeln, dass es so etwas auf dem Markt schon gibt. Es ist quasi einzigartig. Etwas besonderes.
Das Buch gibt sehr viele private, pikante Details aus dem Leben der Autorin Preis. Sehr intime Details zum Teil. Es ist geschrieben wie eine Erzählung und greift ihre Erfahrungen bei der Männersuche auf. Die Wege, die die Autorin dabei wählte, sind nicht alltäglich. Sie sind ausgefallen und gehen aus der Kompfortzone heraus, so die Autorin. So erfährt man viel über die Tinder App, den Ablauf einer Datingshow, an der sie teilnahm und von Portalen, auf denen wohlhabende Männer eine Frau suchen. Sie reist spontan um die halbe Welt um einen Man zu treffen und erlebt dabei viele tolle Abenteuer. Der Sex kommt natürlich auch nicht zu kurz. Ich fand es spannend zu erfahren, was sie noch so alles erlebte und freute mich auf das Lesen. Jedoch konnte ich auch mal eine Pause machen. Da es kein Roman ist, ist man nicht so in der Geschichte drin, man lebt sie nicht, man gelangt in keine andere Welt. Ich las es als Außenstehende. Teilweise konnte ich ihre Erfahrungen auch als meine abhaken. Es ist sehr lebendig und realitätsnah. Sie nimmt keinen Blatt vor den Mund und beschönigt auch keinen Teil ihrer Erzählungen. Es hat mir großen Spaß gemacht, das Buch zu Lesen. Sie bediente sich vielen Klischees, die sich oft auch bestätigten und dann kommt mir doch wieder die Frage, ob die Klischees, die wir so kennen, nicht doch auf Erfahrungen basieren und nur die Ausnahmen die Regel bestätigen.

Veröffentlicht am 12.05.2017

Ich will doch bloß sterben Papa

Ich will doch bloß sterben, Papa
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Ich finde das Buch sehr gut und umfassend geschrieben. Es gibt sehr schöne Einblicke in die Welt einer Familie mit einer Schizophrenen Tochter. Jedoch zieht sich das Buch auch ewig. Während des Lesens ...

Ich finde das Buch sehr gut und umfassend geschrieben. Es gibt sehr schöne Einblicke in die Welt einer Familie mit einer Schizophrenen Tochter. Jedoch zieht sich das Buch auch ewig. Während des Lesens empfand ich mal Wut auf den Vater, später auf das Kind. Dann nervte mich zwischendurch die Mutter und es kam ein Gefühl, das der Vater die Oberhand hat, sich von der Tochter veräppeln lässt. Dieses Verhalten der Eltern gegenüber Mitmenschen, Diese Verzweiflung, Angst und den Kampf und gleichzeitig diese Frage, von mir persönlich, warum geht keiner der Ärzte auf die virtuelle Welt ein, warum kann man mit der Intelligenz nicht umgehen, sie in der Therapie einsetzten.? Das Buch ist anstrengend und keine Abendlektüre, aber es öffnet den Lesern, die Augen und zeigt deutlich das Bild dieser Krankheit. Das Ende stimmt mich friedlich und ich hatte schlichtweg ein Wechselbad der Gefühle.

Doch es lohnt sich zu lesen.

Veröffentlicht am 09.05.2017

Bevor ich sterbe

Bevor ich sterbe
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Ich habe das Buch gelesen, weil ich den Titel und das Bild so interessant fand. Mein erster Gedanke damals „eine Totkranke die so gute Haut hat und auf einem Bett rumspringt?“ Aufgrund meiner geringen ...

Ich habe das Buch gelesen, weil ich den Titel und das Bild so interessant fand. Mein erster Gedanke damals „eine Totkranke die so gute Haut hat und auf einem Bett rumspringt?“ Aufgrund meiner geringen Zeit habe ich das Buch über einen längeren Zeitraum gelesen. Am Anfang war es ziemlich langatmig und ich wusste nicht so richtig, was ich davon halten sollte. Das Mädel war sehr trotzig und der Inhalt des Buches hatte beim Lesen eine negative Stimmung verbreitet. Richtung Ende wurde das Buch immer interessanter und fesselnder. Am Ende des Buches dachte ich an den Anfang zurück und das ganze ergab einen Sinn. In diesem Buch sind die Phasen der Trauerbewältigung ganz super dargestellt, ohne dass der Leser es sofort bemerkt. Es zeigt die Probleme, die in einer Familie entstehen, wenn eine solche Krankheit bei einem Kind diagnostiziert wird. Aber auch ganz wunderbar wird gezeigt, wie der Unterschied der Verarbeitung dessen zwischen dem Kind und den Eltern ist. Ein Buch bei dem das Ende sowohl positiv, als auch negativ ist. Ich kann es nur empfehlen. Es ist auch als Abendlektüre zu lesen. Es gibt zwar viele emotionale Abschnitte in diesem Buch, aber die meisten regen zum Schmunzeln an. Die wenigstens vermitteln dem Leser große Trauer.

Veröffentlicht am 09.05.2017

Sie nannten mich "Es" - Dave Pelzer

Sie nannten mich "Es"
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Dave Pelzer beschreibt Abgründe im Bereich Misshandlung, die man für einen schlechten Film halten könnte. Beim Lesen bekommt man den Eindruck, dass so viel Brutalität und Grausamkeit in keinem Menschen ...

Dave Pelzer beschreibt Abgründe im Bereich Misshandlung, die man für einen schlechten Film halten könnte. Beim Lesen bekommt man den Eindruck, dass so viel Brutalität und Grausamkeit in keinem Menschen stecken kann. Aber wie man hier eindrucksvoll beschrieben bekommt; es geht. Es ist ein Wahnsinn wie man so viel Leid, Elend und Schmerz man als Kind aushalten lernt. Es passt aber auch irgendwie, dass das Buch im Original aus den USA (Florida) stammt. In einer Rezension habe ich das Wort langweilig gelesen. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man dieses wahnsinnige Buch als langweilig bezeichnen kann. Ich war nach dem Lesen dieses Buches sprachlos. Ich hatte so keine Erwartung und dachte, dass die Person, die mir das Buch empfohlen hat maßlos übertreibt. Dies jedoch tat sie nicht. Ich denke leider. Beim Lesen darf man sich nicht vorstellen, dass diese Geschichte der Wahrheit entspricht, denn sie ist echt hart. Man bekommt in den wenigen Seiten, die dieses Buch hat den Eindruck mal durchatmen zu müssen. Es geht schlag auf Schlag.
Ich kann das Buch empfehlen, aber nur wenn man keine Schwachen Nerven hat. Jedoch für angehende Therapeuten oder ähnliches wärmstens zu empfehlen.

Veröffentlicht am 19.06.2022

guter zweiter Teil

Sieben beste Tage
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Der Roman fing nicht so prickelnd an und wurde hinten raus richtig toll. Der erste Teil mit Hund und Job war sinnig und irgendwie hat der mich nicht abgeholt, zumal ein Mensch in dem Alter solche Handlungen ...

Der Roman fing nicht so prickelnd an und wurde hinten raus richtig toll. Der erste Teil mit Hund und Job war sinnig und irgendwie hat der mich nicht abgeholt, zumal ein Mensch in dem Alter solche Handlungen hätte nie ausgeführt. Den 2. Teil mit der Woche fand ich richtig schön. Die Rolle den der Protagonist in sich hatte, war von Anfang an authentisch, jedoch zum Ende hin harmonischer und irgendwie sympathischer. Die Geschichte des Mädchens zu integrieren war eine tolle Idee, denn damit hatte die Story eine Botschaft, welche den die Leser/ Hörer zum Nachdenken anregte. Ohne den schlechteren ersten Teil, wäre der zweite aber nicht so gut dem Leser zu transportieren gewesen. Die erste Hälfte war aber auch verstörend komisch und sarkastisch.

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