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Veröffentlicht am 04.01.2022

Abenteuer im Labyrinth

Der letzte Feuerfalke und die Kristallhöhlen (Band 2)
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Aus den drei kleinen Helden sind ganz schnell gute Freunde geworden, die zusammenhalten und sich gemeinsam den zu bewältigenden Problemen stellen. Nun müssen sie hoch ins verschneite Gebirge – kein wirklich ...

Aus den drei kleinen Helden sind ganz schnell gute Freunde geworden, die zusammenhalten und sich gemeinsam den zu bewältigenden Problemen stellen. Nun müssen sie hoch ins verschneite Gebirge – kein wirklich guter Lebensraum für eine Eule, ein Eichhörnchen und einen Feuerfalken. Und die Schergen von Burung sind ihnen wie immer auf den Fersen.
Doch Talon und seine Freunde finden Hilfe in den Bewohnern in der Gebirgsregion. Werden sie gemeinsam Burung ein Schnippchen schlagen und den Teil des Steins der Macht bergen können?

Die Fortsetzung der Geschichte ließ sich lückenlos gut lesen; genauso wie sein Vorgänger. Es gab keinerlei Schwierigkeiten für meinen achtjährigen Sohn mir die Geschichte über einige Tage verteilt hinweg vorzulesen. Dabei hat ihm die rasante Entwicklung in den Kristallhöhlen am besten gefallen.
Die Illustrationen von Jeremy Norton waren wieder bezaubernd – und die Eisleoparden die haushohen Favoriten meines Kindes.

Jetzt im Januar wird der dritte Teil des Abenteuers im Loewe Verlag erscheinen und wir werden bestimmt weiterlesen.

Es gibt auch für diesen Band eine ganz große Leseempfehlung von uns. Mit Talon und seinen Freunden wird es gewiss Jungen und Mädchen nicht langweilig werden.

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Veröffentlicht am 03.01.2022

Auch Nerds können Helden sein

Die fliegende Schule der Abenteurer (Bd. 2)
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Das zweite Abenteuer um die Kinder Oliver, Oni, Belle und Connor konnte vollauf damit überzeugen, dass der absolut unsportliche und nicht besonders mutige oder heldenhafte Oliver Snyder auf der Expedition ...

Das zweite Abenteuer um die Kinder Oliver, Oni, Belle und Connor konnte vollauf damit überzeugen, dass der absolut unsportliche und nicht besonders mutige oder heldenhafte Oliver Snyder auf der Expedition in einen Dschungel im Eis die damit verbundenen Aufgaben und Probleme löst. Denn nicht immer helfen Mut und Geschicklichkeit allein weiter. Bisweilen ist auch Köpfchen gefragt und davon hat Oliver eine ganze Menge.

„Der Dschungel im ewigen Eis“ hat mit seinem frischen Erzählstil und den wirklich wunderbaren Illustrationen von Max Meinzold wieder einmal das Herz meiner ganzen Familie erobert. Die Kombination von Text und Bild ließ uns als Leser sehr leicht in die Handlung eintauchen und mit auf Abenteuer gehen.

Mit 169 Seiten ist das Buch für achtjährige Kinder ab und an noch eine Herausforderung, da der Schreibstil bisweilen doch vom Wortschatz her schon einiges verlangt. Aber gemeinsam mit den Älteren sollte auch dies kein all zu großes Hindernis darstellen.

Und nachdem die ersten zwei Abenteuer so schön waren, haben wir auch den dritten Band auf unsere Wunschliste gesetzt.

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Veröffentlicht am 01.01.2022

Auf der Drachenschule bleibt es spannend

Die geheime Drachenschule - Der Drache mit den silbernen Hörnern
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Henry hat sich gemeinsam mit den anderen Kindern seines Jahrgangs zusammengerauft und entdeckt gemeinsam mit seinem jungen Grind die unmittelbare Welt um seines Schule. Dabei sind nicht gleich alle anderen ...

Henry hat sich gemeinsam mit den anderen Kindern seines Jahrgangs zusammengerauft und entdeckt gemeinsam mit seinem jungen Grind die unmittelbare Welt um seines Schule. Dabei sind nicht gleich alle anderen Mitschüler nett, aber wozu hat man schließlich Freunde? Die helfen einem immer.
Henrys Alltag verändert sich, als er in seinen Träumen von einem anderen Drachen gerufen wird. Die Lehrer an der Schule schweigen sich zu diesem Thema aus, denn eigentlich dürfte Henry nur seinen eigenen Drachen Phönix verstehen können. Neugierig wie unser Held und sein Drache nun einmal sind müssen sie der Sache nachgehen und erhalten, wie könnte es anders sein vor allem von Arthur und Lucy wieder einmal Rückendeckung.

Eine tolle Fortsetzung der Geschichte um die Drachenschule. Wieder lustig und zugleich fesselnd spannend erzählt, können Kinder (und nicht nur diese) in ein herrliches und etwas geheimnisvolles Abenteuer mit Henry und Phönix eintauchen.

Und Henrys Begeisterung, als er erfährt, dass er eine Goldzunge ist hat meinen Sohn gleich infiziert, so dass er nach Abschluss des Buches wieder einmal im Drachenfieber war.

Wie auch zum ersten Band kann ich hier nur sagen: tolle Story, coole Szenen und wunderbare Illustrationen.

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Veröffentlicht am 30.12.2021

Witzig, mit einem tollen Sidekick

Gehetzt
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Die Handlung von Gehetzt ist eigentlich gar nicht so umfangreich.
Der letzte noch lebende Druide muss sich im Kern nur seinem Erzfeind und keltischen Gott der Liebe Aenghus Óg stellen.
Naja, etwas mehr ...

Die Handlung von Gehetzt ist eigentlich gar nicht so umfangreich.
Der letzte noch lebende Druide muss sich im Kern nur seinem Erzfeind und keltischen Gott der Liebe Aenghus Óg stellen.
Naja, etwas mehr passiert schon, denn auch andere Götter (vor allem Göttinnen) der keltischen Sagenwelt tragen dabei ihre Machtspielchen aus.
Zudem kommen Werwölfe, ein Vampir und Hexen mit in der Handlung vor. Und all diese Charaktere in zeitgemäßer Fassung, obwohl sie zeitlich betrachtet auch schon recht alt sind.

Und da bin ich bei dem, was mir am Stil des Autors gefällt.
Da sind zum einen die humorvollen und zu den Situationen passend eingebundenen Kommentare, die der gute Atticus immer wieder einmal ins Feld führt; vor allem in der Konversation mit seinem irischen Wolfshund Oberon, dem für mich seit langem kurzweiligsten Sidekick eines Romans.
Zum anderen ist es die Art und Weise, wie der Autor Atticus mit anderen Personen und Gruppierungen sprachlich interagieren lässt. Der Druide pflegt mit Werwölfen einen anderen sprachlichen Umgang als mit seinem vampirischen Anwalt. Und auch der Sprachgebrauch gegenüber den Hexen ist wieder anders, als zum Beispiel gegenüber seiner eigenen Götterwelt.
Das zeigt für mich, dass sich der Autor wirklich Gedanken gemacht hat, wie welche Gruppierung funktioniert, wie deren Wurzeln sind und wie sich diese entwickelt haben.

Ob die sprachliche Gestaltung und der unterhaltsame Humor über neun Bände hinweg auf gleich gutem Niveau durchgehalten wird, bleibt abzuwarten. Bisher bin ich aber von der Reihe sehr angetan und lese fleißig weiter.

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Veröffentlicht am 27.12.2021

Schöner Wikingerroman mit überraschender Location

Wikingerblut – Die Rache des Kriegers
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Der Roman hat einfach alles, was man von einem Wikingerroman erwarten sollte; ein frühmittelalterliches Setting; Verstoßene, die entweder auf Rache aus sind oder zurück in die Gesellschaft wollen; harte ...

Der Roman hat einfach alles, was man von einem Wikingerroman erwarten sollte; ein frühmittelalterliches Setting; Verstoßene, die entweder auf Rache aus sind oder zurück in die Gesellschaft wollen; harte Charaktere, die sich in unterschiedlichen Schicksalswendungen zurechtfinden müssen; Intrigen und Verrat; aber auch die gemeinhin bekannte Eingeschworenheit und Brüderlichkeit einer Gemeinschaft.

Es fiel mir nicht schwer mit den Charakteren des Romans mit zu fühlen – sowohl den Protagonisten, als auch Antagonisten. Das zeugt vom guten schriftstellerischen Vermögen des Autors.
Was mich jedoch am meisten an diesem Roman überzeugt hat, ist das Einfühlungsvermögen in die historische Zeitstimmung des 9. Jahrhunderts. Die Charaktere wirken in diesem Rahmen sehr glaubwürdig. Die Wikinger überzeugen eben so sehr wie die Schotten und eben auch die noch vorhanden Reste der Pikten.
Gerade das Auftauchen Letzterer fand ich überraschend gelungen, gibt es doch recht wenig Überliefertes aus der abschließenden Phase der piktischen Besiedlung.
Aber alles scheint passend und stimmig, so dass das Lesen des Romans mir persönlich richtig Spaß bereitet hat und das Buch nicht umsonst mein Monatshighlight im Oktober war.

Ich kann den Roman allen Liebhabern historischer Romane aus der Wikingerzeit wirklich empfehlen. Auf den zweiten Band „Wikingerblut – Schlacht der Nordmänner“ bin ich sehr gespannt.

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