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Veröffentlicht am 20.05.2022

Hat für mich sehr gut begonnen und dann leider stark nachgelassen!

The Stories we write
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April will sich und ihre Liebe für die Serie Gods-of-the-Gates nicht mehr verstecken und so postet sie ein Bild von sich in ihrem neuesten Lavinia-Kostüm.
Doch April ist nicht gerade dünn und so lassen ...

April will sich und ihre Liebe für die Serie Gods-of-the-Gates nicht mehr verstecken und so postet sie ein Bild von sich in ihrem neuesten Lavinia-Kostüm.
Doch April ist nicht gerade dünn und so lassen die ersten verletzenden Kommentare nicht lange auf sich warten.
Als ausgerechnet der Star der Serie, der Schauspieler von Aeneas, Marcus Caster-Rupp sie verteidigt, staunt April nicht schlecht und dann lädt er sie auch noch zu einem Date ein, nicht ahnend, dass die beiden sich bereits besser kennen als gedacht...

"The Stories we write" ist der Auftakt von Oliva Dades Fandom-Trilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der sechsunddreißig Jahre alten April Whittier und des drei Jahre älteren Marcus Caster-Rupp erzählt wird.

April steht kurz davor, einen neuen Job anzunehmen und möchte in diesem Zuge einen kleinen Neuanfang wagen.
Sie liebt die Gods-of-the-Gates Bücher von E. Wade, während der Verlauf der Verfilmung ihr nicht ganz so zusagt, weshalb April begann, Fanfictions über ihr One True Pairing Aeneas und Lavinia zu lesen und selbst zu schreiben.
In der Community des Lavineas-Servers fühlt sie sich wohl und hat Freunde gefunden, so auch Book!AeneasWouldNever, der ihre Geschichten Beta liest und der ihr über die Jahre immer stärker ans Herz gewachsen ist.
Sie will sich im Zuge ihres Neuanfangs nicht mehr verstecken und postet ein Foto von sich auf Twitter im Lavinia-Kostüm, das sofort viral geht, besonders als der Aeneas Schauspieler Marcus Caster-Rupp sie verteidigt, denn April ist fett. Sie benutzt dieses Wort selbst nicht als abwertend, sondern als ganz normale Beschreibung, wie blond oder groß. Sie ist fett und fühlt sich die meiste Zeit sehr wohl in ihrem Körper und möchte an diesem nichts ändern.
Ich habe April einerseits sehr bewundert, denn sie ist selbstbewusst und hat auch schwierige Themen angesprochen. Sie ist aus sich herausgekommen und hat sich Herausforderungen gestellt, was mir gut gefallen hat! Sie will nichts mehr auf verletztende Kommentare geben und spricht das Thema auch an, allerdings hat sie zum Teil auch immer nach versteckter Kritik gesucht und sich dann schnell zurückgezogen, ohne jemanden die Chance zu geben, die Sache aufzuklären.

Marcus Caster-Rupp spielt nicht nur die Rolle des Aeneas, auch Marcus Caster-Rupp ist seine Rolle, denn in der Öffentlichkeit zeigt er sich nie so, wie er wirklich ist. Sein Körper ist sein Kapital und so wirkt er sehr eitel und nicht wie die hellste Kerze auf der Torte.
Um seinen Frust über die schlechten Drehbücher Luft zu machen, hat Marcus angefangen, Fanfictions zu schreiben, etwas, das nie jemand erfahren darf, ansonsten wäre seine Karriere, die er sich hart erarbeitet hat, schneller beendet, als er gucken kann.
Marcus mochte ich sehr, auch wenn er mir fast schon zu nett war. Er ist sehr fürsorglich und verständnisvoll und auch Marcus muss in diesem Band über sich hinauswachsen, denn er muss sich selbst finden und entscheiden, wer er sein will und wie die Öffentlichkeit ihn wahrnehmen soll.

Marcus verteidigt April und ihr Cosplay und lädt sie auf ein Date ein, doch damit, dass da eine enorme Anziehungskraft zwischen ihnen beiden ist, hätten sie nie gerechnet und so wird schnell mehr aus ihnen. Allerdings gibt es etwas, das Marcus von Anfang an vor April geheim hält und trotz ihres Selbstbewusstseins ist April sehr unsicher und verletzlich, denn sie hat in ihrer Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Fatshaming gemacht.

Die Geschichte konnte mich anfangs total mitreißen und die erste Hälfte des Buches habe ich fast in einem Rutsch gelesen. Die zweite Hälfte konnte mich dann nicht mehr so fesseln, als wäre die Luft plötzlich raus gewesen.
Ich erlebe es leider oft, dass Geschichten mich nicht mehr so stark fesseln können, wenn das Paar erst mal zueinandergefunden hat und hier lag der Grund, der die beiden auseinanderbringen würde, einfach auf der Hand, sodass es mich nicht mehr so stark mitreißen konnte wie zu Beginn, einfach weil es sehr vorhersehbar war.
Mich hat es auch etwas irritiert, dass April Mitte dreißig und Marcus sogar schon fast vierzig war, weil die beiden für mein Empfinden deutlich jünger rüberkamen.

Zwischen den Kapiteln gab es immer wieder Fanfictions, Chatverläufe oder auch mal einen Auszug aus dem Buch Gods-of-the-Gates, was mir richtig gut gefallen hat, da auch auch die Stories sehr interessant fand!
Und auch die Beziehung von April und Marcus mochte ich eigentlich richtig gerne, denn es hat mir gut gefallen, wie Marcus mit April umgegangen ist und die Botschaft, die vermittelt wurde, dass jeder geliebt werden kann, egal wie man aussieht, fand ich großartig!

Fazit:
"The Stories we write" von Oliva Dade hat für mich richtig gut begonnen und dann stark nachgelassen.
Die erste Hälfte des Buches habe ich verschlungen, bei der zweiten Hälfte war die Luft für mich einfach raus und es konnte mich kaum noch fesseln. Der Verlauf der Handlung war etwas vorhersehbar und April und Marcus konnten mich nicht mehr mitreißen, als sie zueinandergefunden haben.
Trotzdem mochte ich die Botschaft des Buches und die Themen, die die Autorin angesprochen hat, richtig gerne!
Ich vergebe gute drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 15.05.2022

Ich hatte mir leider deutlich mehr erhofft!

Keeping Hope
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Ella und Jamie sind seit Jahren die besten Freunde und können sich immer aufeinander verlassen.
Sie reden eigentlich über alles, doch Jamie verschweigt Ella schon lange, wie er wirklich für sie empfindet. ...

Ella und Jamie sind seit Jahren die besten Freunde und können sich immer aufeinander verlassen.
Sie reden eigentlich über alles, doch Jamie verschweigt Ella schon lange, wie er wirklich für sie empfindet.
Als sie herausfindet, dass ihr Freund Mason sie betrügt und die Beziehung anschließend beendet, kann sie sich auch dieses Mal darauf verlassen, dass Jamie sie auffängt, doch dann beginnt ihre Beziehung sich zu verändern. Kann ihre Freundschaft das überstehen?

"Keeping Hope" ist der dritte und letzte Band der Keeping-Reihe von Anna Savas, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Ella und Jamie erzählt wird.

Ella und Jamie kennen wir seit dem ersten Band und ich habe mich sehr auf ihre Geschichte gefreut, denn ich lese total gerne Friends-to-Lovers Geschichten und war sehr gespannt darauf, wie Ella und Jamie zueinanderfinden würden!
Nachdem mir der zweite Band echt gut gefallen hat, hatte ich hohe Erwartungen an den dritten Band. Allerdings muss ich sagen, dass mir "Keeping Hope" leider nicht so gut gefallen hat, wie ich es mir erhofft hatte.

Ich fand, dass der Anfang sich sehr gezogen hat und es auch ziemlich lange gedauert hat, bis die Handlung auf dem Stand vom Klappentext angekommen war. Die ersten zweihundert Seiten konnten mich nicht wirklich fesseln, einfach weil noch nicht so viel passiert ist.

Ella liebt es zu schreiben und ist Schriftstellerin mit Leib und Seele, auch wenn sie nicht studiert und auch noch kein Buch veröffentlicht hat. Doch die Trennung von Mason stürzt sie in eine Schreibblockade, und als sie dann noch eine Absage für etwas bekommt, für das sie hart gearbeitet und wirklich gebrannt hat, ist Ella tief verunsichert.
Ella haben wir als fröhliche und loyale junge Frau kennengelernt, von der wir in diesem Band nicht viel gesehen haben. Ella war zum Teil sehr weinerlich, was auch nachvollziehbar war, denn viele Dinge belasten sie. Allerdings hat es mich irgendwann doch genervt, dass Ella sich immer stärker zurückgezogen hat.

Jamie studiert Musik und versucht seinen Abschluss vorzuziehen, um seinen Eltern nicht noch länger auf der Tasche zu liegen, aber er halst sich mehr Arbeit auf, als er bewältigen kann.
Er ist seit Jahren in Ella verliebt, aber hat ihr seine Gefühle nie gestanden, um ihre Freundschaft nicht zu gefährden und um nicht verletzt zu werden, falls sie seine Gefühle nicht erwidert. Doch als Ella sich von Mason trennt, verändert sich ihre Beziehung.
Auch Jamie mochte ich nicht ganz so gerne, wie ich es erwartet habe. Er ist zwar lieb und sehr fürsorglich, aber er war mir irgendwie zu wehleidig. Er ist in seine beste Freundin verliebt und wohnt mit ihr unter einem Dach, er weiß, dass er sich damit selbst quält und wurde auch nicht müde, das zu betonen.

Die zweite Hälfte des Buches hat mir ein wenig besser gefallen als der Anfang, aber so richtig ist der Funke trotzdem nicht übergesprungen.
Ich mochte Ella und Jamie nicht so gerne, wie ich es mir erhofft hatte. Anfangs fand ich ihre Freundschaft echt schön, auch wenn ich nicht nachvollziehen konnte, wie Ella nur so blind sein konnte, was Jamies Gefühle anging.
Ich dachte oft, dass sie die Kurve kriegen würden, aber sie haben sich so oft so sehr weh getan, dass man zwischenzeitlich schon keine Hoffnung mehr hatte. Mir war es dann irgendwann auch zu viel Hin und Her, auch weil ich die Entwicklung der Liebesgeschichte nicht ganz nachvollziehen konnte, weil es mir viel zu schnell ging, besonders was Ellas Gefühle für Jamie anging.
Ich fand es aber toll, dass Tessa und Cole, Jules und Lily und Steve und Cassidy wieder mit am Start waren, denn es gab ein paar tolle Szenen mit der Clique. Es war schön, ein letztes Mal nach Faerfax zurückzukehren, aber ich hatte mir von Ella und Jamie doch ein wenig mehr erhofft.

Fazit:
"Keeping Hope" von Anna Savas ist ein dritter Band, von dem ich mir doch deutlich mehr erhofft hatte.
Die Geschichte hat sehr lange gebraucht, um mich ein wenig fesseln zu können und mir war es letzten Endes zu viel Auf und Ab, was die Liebesgeschichte anging, auch weil mir vieles zu schnell ging und ich Ella und Jamie leider nicht so gerne mochte, wie ich es mir erhofft hatte.
Ich vergebe drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 10.04.2022

Tolle Geschichte für zwischendurch!

Park Avenue Player
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Man sieht sich immer zweimal im Leben.
Als Elodie Atlier auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch beim Einparken mit dem Auto von Hollis LaCroix zusammenstößt, ist es Abneigung auf dem ersten Blick, ...

Man sieht sich immer zweimal im Leben.
Als Elodie Atlier auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch beim Einparken mit dem Auto von Hollis LaCroix zusammenstößt, ist es Abneigung auf dem ersten Blick, doch dann entpuppt er sich ausgerechnet als ihr zukünftiger Chef und nach dem schwierigen Start fühlen sie sich immer stärker zueinander hingezogen ...

"Park Avenue Player" ist ein Einzelband von Vi Keeland und Penelope Ward, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Elodie Atlier und Hollis LaCroix erzählt wird.

Elodie ist sechsundzwanzig Jahre alt und hat bereits eine Scheidung hinter sich, nachdem sie ihren Mann Tobias in flagranti mit einer seiner Studentinnen erwischt hat. Seitdem fällt es ihr schwer, Männern wieder genug zu vertrauen, um sich auf eine Beziehung einzulassen. Sie arbeitet aktuell für einen Privatdetektiv, der Hilfe bei Scheidungsfällen anbietet, und es ist ihre Aufgabe, untreue Männer in eine eindeutige Situation zu locken. Ein Job, der ihr anfangs geholfen hat, ihre eigenen Erfahrungen zu verarbeiten, nun möchte Elodie aber nach vorne schauen und raus aus dem Job und bewirbt sich bei Hollis LaCroix. Elodie ist eine sehr freundliche und hilfsbereite junge Frau, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt und sich gut durchsetzen kann, was mir richtig gut gefallen hat, denn sie und Hollis geraten öfters aneinander, was sehr unterhaltsam war!

Hollis LaCroix ist Fondsmanager und lebt gemeinsam mit seiner Nichte Hailey in einer schicken Penthousewohnung. Nachdem seine langjährige Beziehung zerbrach, ist er eher auf unverbindliche Affären aus, denn auch er hat Schwierigkeiten damit, jemanden sein Herz anzuvertrauen. Er kann sehr herrisch sein, aber er hat auch ein gutes Herz. Auch ihn mochte ich gerne und ich fand es spannend, dass es Rückblenden in seine Vergangenheit gab, sodass wir ihn auch zu glücklicheren Zeiten, aber auch zu sehr schweren Zeiten erleben durften!

Das Buch war ganz anders, als ich erwartet hatte! Ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass Elodie sich bei Hollis in der Firma bewerben und einen Schreibtischjob annehmen würde, stattdessen wird sie die Nanny seiner Nichte Hailey, die ich ebenfalls sehr mochte und es hat mir sehr gut gefallen zu sehen, wie Hailey und Elodie sich immer stärker anfreunden und sich langsam eine starke Bindung zwischen ihnen entwickelt.
Ich weiß gar nicht, was ich genau von der Geschichte erwartet hatte, aber wurde dann erneut überrascht, weil in dem Buch auch sehr ernste Themen angesprochen wurden!

Die Beziehung zwischen Hollis und Elodie entwickelte sich nicht so schnell, wie ich erwartet habe, was mir aber sehr gut gefallen hat! Doch dann ging es mir irgendwie doch ein wenig zu schnell mit den beiden.
Die Geschichte ließ sich sehr gut lesen und konnte mich gut unterhalten, auch wenn die Luft zum Ende hin etwas raus war, auch weil ich einen Plottwist sehr vorhersehbar fand und mich dieser nicht überraschen konnte.

Fazit:
"Park Avenue Player" von Vi Keeland und Penelope Ward ist ein tolles Buch für zwischendurch!
Ich hatte eine völlig andere Geschichte erwartet, sodass mich das Buch schon am Anfang überraschen konnte und ich hätte auch nicht damit gerechnet, dass auch ernste Themen angesprochen werden würden. Aber ich mochte den Handlungsverlauf echt gerne und auch Elodie und Hollis haben mir sehr gut gefallen, ebenso die Entwicklung der Liebesgeschichte, auch wenn es mir ab einem gewissen Zeitpunkt dann doch zu schnell mit den beiden ging.
Die Handlung fand ich an manchen Stellen etwas vorhersehbar, aber insgesamt hat es mir gut gefallen, sodass ich gute drei Kleeblätter vergebe.

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Veröffentlicht am 10.03.2022

Konnte mich leider nicht ganz so stark mitreißen, wie ich es mir erhofft hatte!

Fighting Hard for Me
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Über ein Jahr war Sophie unglücklich in ihren besten Freund Cole verliebt, nun ist sie endlich über ihn hinweg!
Allerdings hat nun Cole seine Gefühle für Sophie entdeckt und gesteht ihr, dass er sich in ...

Über ein Jahr war Sophie unglücklich in ihren besten Freund Cole verliebt, nun ist sie endlich über ihn hinweg!
Allerdings hat nun Cole seine Gefühle für Sophie entdeckt und gesteht ihr, dass er sich in sie verliebt hat. Gut, dass Sophie einen 12-Schritte-Plan um über jemanden hinweg zukommen zur Hand hat, den sie gemeinsam mit Cole abarbeiten möchte, damit er sich wieder entliebt.
Blöd, dass die gemeinsame Zeit ihre Gefühle noch vertieft, aber kann Sophie sich auf Cole einlassen?

"Fighting Hard for Me" von Bianca Iosivoni ist der dritte Band der Was auch immer geschieht Reihe und wird aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Sophie und ihres besten Freundes und Mitbewohners Cole erzählt.

Die beiden leben gemeinsam mit Parker, dem Protagonisten des zweiten Bandes, sowie Eliza und Lincoln in einer WG, und ich war schon während des Lesens von "Feeling Close to You" so gespannt auf die Geschichte von Cole und Sophie, weil man schon da gemerkt hat, dass da etwas zwischen ihnen ist, was über Freundschaft hinausgeht!

Sophie ist eine sehr tollpatschige Physikstudentin, die bei ihrem Großvater aufgewachsen ist.
Sie versucht immer die höchste Punktzahl zu erreichen und liebt es, Nachhilfe zu geben.
Im Gegensatz zu Cole ist sie eher introvertiert, aber ich mochte sie sehr gerne!
Cole hat eine große Familie und studiert Game-Design. Manchmal hat man den Eindruck, dass er nichts richtig ernst nimmt. Er kommt oft zu spät und hat beispielsweise einen wichtigen Wettbewerb, der ihm im Studium weiterbringen würde, nicht auf dem Schirm, sodass er viel zu spät damit beginnt. Seine letzten Beziehungen gingen in die Brüche, als seine Freundinnen anfingen, die Zukunft zu planen, weshalb Sophie auch zögert, sich auf Cole einzulassen, denn sie will ihre Freundschaft nicht aufs Spiel setzen.

Die Freundschaft der beiden fand ich wirklich schön, denn sie können über alles reden und sind ein eingespieltes Team. Nachdem Sophie über ein Jahr unglücklich in Cole verliebt war, ist sie dank ihres 12-Schritte-Planes, um über jemanden hinwegzukommen, endlich das Herzklopfen los, was sie zuvor immer in Coles Gegenwart verspürt hat.
Als Cole ihr seine Gefühle gesteht, will Sophie gemeinsam mit ihm die zwölf Schritte durchgehen, damit er über sie hinwegkommt, doch sie hat nicht damit gerechnet, dass sie sich stattdessen noch näher kommen würden.

Ich fand es sehr spannend, dass das Buch mit der Liebeserklärung begonnen hat und somit die Geschichte ein wenig auf den Kopf gestellt wurde! Allerdings hatte ich mir von der Geschichte dann etwas mehr erhofft. Der erste Band war für mich ein absolutes Highlight und schon der zweite Band konnte für mich nicht mehr ganz mithalten.
Sophie und Cole mochte ich sehr, aber ihre Geschichte konnte mich nicht wirklich mitreißen. Vielleicht auch, weil Sophie in Cole verliebt war und sich gerade entliebt hatte, als er ihr seine Gefühle gesteht, etwas, was sie sich kurz zuvor eigentlich noch gewünscht hat, diese Gefühle nun aber nicht erwidern möchte. Der 12-Schritte-Plan war ganz unterhaltsam, aber mir hat irgendwie das gewisse Etwas gefehlt, das mich so richtig hätte mitreißen können.

Fazit:
Von "Fighting Hard for Me" von Bianca Iosivoni hatte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr erhofft.
Sophie und Cole mochte ich echt gerne und ich fand es spannend, dass das Buch mit einer Liebeserklärung gestartet ist, aber die Geschichte konnte mich leider nicht so stark mitreißen, wie ich es mir erhofft hatte.
Irgendwie hat mir das gewisse Etwas gefehlt, deshalb vergebe ich gute drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 09.01.2022

Gutes Buch für zwischendurch!

The Opposite of You
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Es war immer Veras größer Traum, einmal ihre eigene Küche zu führen, doch Vera weiß, dass dieser Traum in weite Ferne gerückt ist. Es liegen schlimme Jahre hinter ihr, als sie ihren Foodtruck Foodie eröffnet, ...

Es war immer Veras größer Traum, einmal ihre eigene Küche zu führen, doch Vera weiß, dass dieser Traum in weite Ferne gerückt ist. Es liegen schlimme Jahre hinter ihr, als sie ihren Foodtruck Foodie eröffnet, um das zu tun, was sie liebt: Kochen und raffinierte Gerichte entwickeln.
Doch Killian Quinn, der Küchenchef des Lilous, das gegenüber vom Foodie liegt, ist gar nicht begeistert von seiner neuen Nachbarin und schon bald geraten Vera und Killian aneinander.

"The Opposite of You" ist der erste Band von Rachel Higginsons Opposites-Attract-Reihe und wird aus der Ich-Perspektive der sechsundzwanzig Jahre alten Vera May Delane erzählt.

Vera war auf einer der besten Kochschulen Amerikas und wollte immer ihre eigene Küche führen. Doch nach einer schlimmen Beziehung musste Vera diesen Traum begraben und floh nach Europa, wo sie in vielen verschiedenen Küchen gearbeitet hat. Nun ist sie zurück in Durham und eröffnet ihren Foodtruck Foodie, um wieder auf die Beine zu kommen.
Vera hat eine schlimme Zeit durchgemacht, was sie immer noch sehr belastet. Sie ist aber auch mutig und sehr kreativ, was ihre Gerichte angeht und legt sich auch mit dem renommierten Sternekoch Killian Quinn an, den Vera immer bewundert und dessen Weg sie fasziniert verfolgt hat, bis sie sich kennenlernen und er sich auf den ersten Blick als arroganter Mistkerl entpuppt.

Killian ist von seiner neuen Nachbarin so gar nicht begeistert und lässt sich durch Dritte ihre Gerichte zum Probieren bringen, um Vera anschließend nicht ganz so freundlich mitzuteilen, was alles nicht gepasst hat.
Was fies begann, entwickelte sich immer stärker zu Bewunderung, denn er sieht Veras Talent und hilft ihr, dass beste aus ihren Gerichten herauszuholen. Er kann überheblich und launisch sein, aber er ist ein erfolgreicher Küchenchef, der sich in seiner Küche durchsetzen muss und den Respekt seiner Mitarbeiter sicher hat. Aber er kann auch freundlich und fürsorglich sein, jemand, der Vera nie gedrängt und sie oft unterstützt hat, eine interessante Mischung!

Die Chemie zwischen den beiden hat gestimmt und ihre Geschichte ließ sich gut lesen. Mich konnte sie zwar nicht ganz so stark mitreißen, wie ich es gehofft hatte, aber dennoch hatte ich Spaß mit den beiden und mochte auch die Kochelemente sehr gerne! Am liebsten hätte ich alles probiert, was Vera und Killian kredenzt haben, denn es klang alles so gut!
Ich bin auch auf die Folgebände gespannt. In jedem Buch steht ein anderes Paar im Fokus und ein paar der Protagonisten lernen wir schon im Auftakt kennen, sodass ich mich auf diese Geschichten sehr freue!

Fazit:
"The Opposite of You" von Rachel Higginson war für mich ein gutes Buch für zwischendurch!
Vera und Killian haben mir gut gefallen und ihre Geschichte ließ sich gut lesen, konnte mich aber nicht so sehr mitreißen, wie ich es mir erhofft habe.
Ich vergebe gute drei Kleeblätter.

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