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Veröffentlicht am 19.01.2022

Wohlfühlgeschichte

Wildblütenzauber
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Ein neues Buch von Anne Töpfer, ein Pseudonym von Andrea Russo, die man auch unter Anne Barns kennt. Es handelt von Sarah, die den schmerzhaften Verlust ihrer Mutter verkraften muss und gleichzeitig ein ...

Ein neues Buch von Anne Töpfer, ein Pseudonym von Andrea Russo, die man auch unter Anne Barns kennt. Es handelt von Sarah, die den schmerzhaften Verlust ihrer Mutter verkraften muss und gleichzeitig ein Familiengeheimnis entdeckt. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich die Geschichte an sich gern mochte, weil man merkt, wie Sarah langsam auftaut, es keine große Lovestory gibt, was einfach passt und es viele tolle Nebencharaktere gibt. Doch der Klappentext geht für mich ein bisschen in die falsche Richtung, denn Nürnberg kommt nur gegen Ende kurz vor und so schnell wie es aufgetaucht ist, ist es schon wieder vorbei. Das hätte auch anders gelöst werden können oder nicht so als Aufhänger im Klappentext erwähnt werden sollen. Das hat etwas die Stimmung vermiest bzw. die Leselust getrübt, da ich doch mehr erwartet habe. Das Familiengeheimnis selbst ist aber wirklich überraschend und hat mir dann doch gefallen.
Der Stil der Autorin ist wie gehabt recht fesselnd und ich mag es wie sie langsam Freundschaften entstehen lässt, andere sich vertiefen und man so viele Lebensgeschichten vereint, ohne das es zu viel wird. Vielleicht hätte man einfach den Klappentext anders schreiben sollen, denn eigentlich ist es eher eine Suche nach festen Punkten im Leben und nicht unbedingt eine wirkliche Familiengeschichte. Die Spaziergänge am Bodden, aber auch die vielen Leckereien, die im Buch vorkommen, haben es mir auch wieder angetan und da wünscht man sich direkt dorthin und möchte auch mal was probieren. Und das geht sogar, wie in den bisherigen Büchern auch, denn am Ende findet man noch das ein oder andere Rezept im Buch, das man umsetzen kann.

Mir hat es gefallen, auch wenn ich den Klappentext etwas irreführend finde und noch mehr in die Richtung erwartet habe. Dennoch eine wundervolle Wohlfühlgeschichte mit tollen Rezepten und einer angenehmen Atmosphäre trotz des traurigen Hintergrunds.

Veröffentlicht am 12.01.2022

Ein süßer zweiter Teil der Reihe rund um die Natur

Hüterin des Waldes 2: Häschen in Not
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Achtung, hierbei handelt es sich um Band zwei der Reihe rund um Hanna und ihre geerbte Gabe den Tieren des Waldes zu helfen. In diesem Band hilft Hanna einem Häschen. Ich würde empfehlen, mit dem ersten ...

Achtung, hierbei handelt es sich um Band zwei der Reihe rund um Hanna und ihre geerbte Gabe den Tieren des Waldes zu helfen. In diesem Band hilft Hanna einem Häschen. Ich würde empfehlen, mit dem ersten Band zu beginnen, da man dort die wichtigsten Personen kennenlernt und im zweiten Band noch ein paar neue hinzukommen. Die Schrift ist groß und lässt sich so auch von jungen Lesern gut lesen und die relativ einfachen Sätze tun ihr übriges. Ein paar Bilder untermalen den Text noch. Ich mochte die Geschichte ganz gerne, den Kinder lernen, dass man auf die Natur achtgeben muss und man seinen Müll nicht einfach wild in die Natur schmeißen sollte.
Man kann sie gemeinsam lesen, sich vorlesen lassen und lernt mit Hanna etwas über Hasen, was diese fressen sollten und was nicht. Zudem bekommt man auch Einblicke in die Natur, wie zum Beispiel die Information, dass es auch wilde Brombeerhecken im Wald gibt. Die Geschichte selbst ist aber eher ruhig und ohne große Spannung und eben kurz.

Ein süßer zweiter Band zum Vorlesen und selber lesen, der die Liebe zur Natur vermittelt.

Veröffentlicht am 11.01.2022

Düster, fesselnd, nur der Klappentext verrät zu viel

Hard Liquor – Der Geschmack der Nacht
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Ein neues Buch von Marie Grasshoff, perfekt, denn ihre Neon Birds – Reihe hat mir sehr gefallen. Und auch in diesem Buch ist ihr Stil wie gewohnt einfach super zu lesen, auch wenn die Story selbst schon ...

Ein neues Buch von Marie Grasshoff, perfekt, denn ihre Neon Birds – Reihe hat mir sehr gefallen. Und auch in diesem Buch ist ihr Stil wie gewohnt einfach super zu lesen, auch wenn die Story selbst schon etwas düster und stellenweise auch echt heftig ist. Doch zuerst mal kurz zum Klappentext. Bitte nicht lesen! Ich finde er passt nicht und greift voraus, da sollte definitiv nochmal Hand angelegt und nachgebessert werden. Tycho ist Waise, denn ihre Eltern sind gestorben als sie noch jung war. Doch glücklicherweise hat sie Logan und seine Familie, die ihr immer zur Seite stehen. Und dann ist da noch ihre Fähigkeit, sobald sie Alkohol getrunken hat und sie megastark wird. Läuft alles soweit, bis eines Tages Grayson in ihrem Leben auftaucht.
Ich muss sagen, ich mochte Tycho, auch wenn sie etwas speziell ist, gerade weil sie sich so auf ihre Fähigkeiten und den Alkohol verlässt. Und manchmal war ich auch dezent genervt von ihr, wobei ich auch oft großes Mitleid hatte. Das ging irgendwie immer hin und her. Es ist schwierig mit ihr, da ihr Verhalten nicht immer angemessen war, doch ich finde sie entwickelt sich schon weiter im Laufe der Geschichte. Sehr gefallen haben mir die Rückblende in die Vergangenheit, denn sie offenbaren vieles und bringen Licht ins Dunkel. So wird manches erklärt und deutlich klarer. Das Buch hat definitiv Potenzial, auch wenn ich mit manchem nicht ganz glücklich war und ich mir noch mehr Informationen zu den Göttern erhofft habe. An einigen Stellen ist es eher ruhig, man erfährt ein paar neue Dinge, lernt äußerst interessante Charaktere kennen (die man hoffentlich in dem nächsten Buch wieder trifft) und doch wollte ich stets wissen, wie es weitergeht. Genial fand ich zudem die Radioeinschübe, die immer wieder von Captain Wodka berichten und auch auf Hilfe hinweisen, wenn man Probleme hat. Sei es wegen Alkohol oder Belästigung und auch das Thema Selbstverteidigung kommt nicht zu kurz.

Von mir gibt es eine Empfehlung, doch man sollte sich darauf einstellen, dass die Geschichte extrem düster, teilweise brutal und erschreckend ist. Ich fand sie gut, auch wenn sie ein paar Schwächen hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 11.01.2022

Hat ein paar Längen

Pantarch
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Der Auftakt einer neuen Reihe mit einem Thema, das man bereits aus vielen Büchern kennt: Unsterblichkeit. In diesem Buch spielen die Pantarche eine große Rolle, wie ja bereits der Titel vermuten lässt. ...

Der Auftakt einer neuen Reihe mit einem Thema, das man bereits aus vielen Büchern kennt: Unsterblichkeit. In diesem Buch spielen die Pantarche eine große Rolle, wie ja bereits der Titel vermuten lässt. Aurora verunglückt und stirbt dabei, doch sie kehrt zurück als unsterbliche Pantarch. Doch das gefällt ihr gar nicht und sie versucht mit allen Mitteln ihr bisheriges Leben aufrecht zu erhalten. Mehr möchte ich gar nicht verraten, um der Geschichte nicht voraus zu greifen. Eigentlich passiert gar nicht so viel, am besten hat mir noch das mit der Zwischenwelt gefallen, eine wirklich interessante Idee und hier hoffe ich auf mehr Informationen im nächsten Teil. So gab es jedoch ein paar Längen und ich fand auch den Schreibstil stellenweise etwas holprig, doch gelesen ist die Geschichte relativ schnell. Die meiste Zeit begleitet man Aurora in ihrem Privatleben und genau hier hätte es gerne auch etwas weniger sein dürfen, gerade weil dadurch manches auch etwas vorhersehbar war. Mir wären mehr Informationen zu den Pantarchen lieber gewesen, denn so bleibt man am Ende mit einigen Fragen und vielen unvollständigen Informationen zurück. Ich denke es wird noch einiges im zweiten Band beantwortet, doch ich hätte mir mehr gewünscht, einfach schon um das Gesamtbild zu vervollständigen. So habe ich zwar eine grobe Skizze im Kopf wie sich alles verhält, doch mir fehlt einfach zu viel. Die Idee finde ich aber richtig gut und ich bin wirklich gespannt, wohin die Autorin uns Leser noch führen wird.

Ein guter Auftakt mit ein paar Längen, jedoch einer sehr interessanten Idee und einigen spannenden Szenen.

Veröffentlicht am 11.01.2022

Alte und neue Götter und ein spannendes Turnier

Flame 1: Feuermond und Aschenacht
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Und wieder eine neue Reihe und doch hat mich diese sehr angesprochen und ich musste zugreifen. Allgemein mag ich Göttergeschichten und ein Turnier, um Unsterblichkeit zu erreichen, klingt äußerst interessant. ...

Und wieder eine neue Reihe und doch hat mich diese sehr angesprochen und ich musste zugreifen. Allgemein mag ich Göttergeschichten und ein Turnier, um Unsterblichkeit zu erreichen, klingt äußerst interessant. Flame lebt ohne ihre Eltern mit ein paar Freunden und kämpft sich durchs Leben. Denn es herrscht große Hitze auf der Erde und Nahrungsmittel und Wasser sind knapp. Als sie dann von dem Götterturnier hört, sieht sie ihre Chance. Doch nichts ist so wie es anfangs scheint.
Ich muss sagen, ich mochte die Aufgaben der Götter und auch deren Beschreibungen. Sechs neue Gottheiten und natürlich auch altbekannte Götter wie Apollo, Hades oder ähnliche tauchen im Buch auf und bringen Leben in die Bude. Anfangs wurde ich mit Flame nicht so richtig warm und es gab einiges was mir unklar war. Was wohl so gewollt war, um Spannung zu erzeugen. Einige Punkte werden jedoch schnell klar und sind dann bei der Auflösung nicht mehr überraschend, andere Dinge haben mich schockiert und ich bin sehr gespannt, was der zweite Band nach diesem offenen Ende für uns bereithält. Ein Manko war für mich lange die Liebelei, denn für mich war es gerade anfangs gar nicht greifbar und einfach zu viel und auch dieses hin und her mag ich einfach nicht so gern. Doch irgendwann konnte man das Vertrauen spüren und ich hätte mir nur gewünscht, dass mehr miteinander gesprochen wird. Aber der nächste Band kann da ja noch einiges bereithalten.

Ich mochte dieses Buch mit neuen und alten Göttern und bin gespannt, was die Fortsetzung darbieten kann.