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Veröffentlicht am 26.01.2026

Teil 1

Die Bestimmung
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Der Hype um Bücher kann manchmal wirklich überwältigend sein. Man sieht überall begeisterte Rezensionen, leidenschaftliche Diskussionen und sogar Fan-Theorien, die einem das Gefühl geben, dass man etwas ...

Der Hype um Bücher kann manchmal wirklich überwältigend sein. Man sieht überall begeisterte Rezensionen, leidenschaftliche Diskussionen und sogar Fan-Theorien, die einem das Gefühl geben, dass man etwas ganz Besonderes verpasst, wenn man nicht mitliest. So ging es mir auch mit dieser Reihe. Ich habe mir das Buch vorgenommen, voller Vorfreude und Erwartungen, die durch den allgemeinen Hype noch verstärkt wurden. Doch leider wurde ich enttäuscht.

Der Schreibstil der Autorin ist zwar solide, aber er hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen. Es gibt viele Autoren, die mit ihrem Stil eine Atmosphäre schaffen können, die einen von der ersten Seite an mitreißt. Hier jedoch fühlte ich mich eher wie ein passiver Zuschauer. Der rote Faden ist gut erkennbar, und das muss man der Autorin lassen. Sie hat es geschafft, die Handlung ohne große Ausschweifungen voranzutreiben. Das ist positiv, aber es reicht nicht, um die Geschichte wirklich spannend zu machen.

Die Grundidee der fünf Fraktionen, in die die Gesellschaft aufgeteilt ist, hat durchaus Potenzial. Es ist zwar ein Konzept, das man schon in anderen Geschichten gesehen hat, aber es bietet Raum für interessante Entwicklungen. Leider hat die Autorin es versäumt, die Charaktere und die Welt um diese Idee herum lebendig zu gestalten. Die Charaktere wirken oft flach und klischeehaft, und ich konnte einfach keine Empathie für sie empfinden. Es fühlte sich an, als ob sie in vorgegebene Rollen gedrängt wurden, ohne dass ihnen die nötige Tiefe oder Entwicklung gegeben wurde.

Das führte dazu, dass die gesamte Handlung für mich vorhersehbar war. Ich mag es, wenn ein Buch mich überrascht oder mir unerwartete Wendungen bietet. Hier war das nicht der Fall. Ich konnte die meisten Entwicklungen im Voraus erahnen, was das Leseerlebnis für mich erheblich minderte. Wenn man schon eine originelle Grundidee hat, sollte man die Möglichkeit nutzen, die Geschichte spannend und unberechenbar zu gestalten.

Ein weiterer Punkt, der mir das Lesen erschwert hat, war die Protagonistin. Sie ging mir richtig auf die Nerven. Natürlich ist das Geschmackssache, aber ich konnte einfach keine Verbindung zu ihr aufbauen. Es gibt Bücher, in denen man mit den Charakteren leidet, sich mit ihnen freut oder sie bewundert. Hier war ich eher genervt von ihren Entscheidungen und ihrer Art, was das gesamte Lesevergnügen beeinträchtigt hat.

Ich muss zugeben, dass meine hohen Erwartungen wahrscheinlich eine große Rolle dabei gespielt haben, wie ich das Buch wahrgenommen habe. Wenn man in einen Hype eintaucht, hat man oft das Gefühl, dass man etwas Großartiges erwartet. Doch manchmal kann das auch dazu führen, dass man enttäuscht wird, wenn die Realität nicht mithalten kann. Vielleicht hätte ich das Buch mit einem anderen Mindset angehen sollen, aber das ist in der heutigen Zeit nun mal schwierig, wenn überall nur von einem bestimmten Titel gesprochen wird.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Lost Dreams

Lost Dreams
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*Buchrezension: „Die Träume des Jack Dreams“*

In einer fesselnden, aber zugleich frustrierenden Erzählung folgt der Leser Jack, der in einer eigenartigen und menschenleeren Welt gefangen ist. Jedes Mal, ...

*Buchrezension: „Die Träume des Jack Dreams“*

In einer fesselnden, aber zugleich frustrierenden Erzählung folgt der Leser Jack, der in einer eigenartigen und menschenleeren Welt gefangen ist. Jedes Mal, wenn er einschläft, findet er sich an einem neuen Ort wieder, ohne Erinnerungen an seine Vergangenheit und mit einem brennenden Verlangen, die mysteriöse Prinzessin Koma zu finden. Während der Geschichte gibt es immer wieder Anspielungen auf einen ominösen Mann mit dem Helm, der wie ein Schatten über Jacks Reise wacht.

Zu Beginn war das Lesen des Buches jedoch eine echte Herausforderung. Die oft detaillierten und ausschweifenden Beschreibungen von Jacks Träumen schienen die Handlung eher zu hemmen als voranzubringen. Stattdessen fiel es schwer, einen klaren Faden zu erkennen. Es war, als ob der Autor sich in den unzähligen Traumwelten verlor, was für mich zwar kreativ, aber auch anstrengend war. Ich fand es schwierig, mehr als zwanzig Seiten am Stück zu lesen, ohne das Gefühl zu haben, im Kreis zu laufen.

Ab der Mitte des Buches schien ein gewisses Spannungslevel erreicht zu werden, doch auch hier wurde ich nicht wirklich fesselt. Die Entwicklung der Geschichte blieb oberflächlich, und die Charaktere blieben mir fern. In den letzten Kapiteln wurde die Handlung dann zunehmend verwirrend und wirkte auf mich merkwürdig konstruiert, was meine Enttäuschung nur verstärkte.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass „Die Träume des Jack Dreams“ für mich nicht überzeugen konnte. Die Idee einer sich ständig verändernden Traumwelt ist faszinierend, doch die Umsetzung ließ meiner Meinung nach stark zu wünschen übrig. Ich könnte mir vorstellen, dass dies für einige Leser interessant sein könnte, jedoch würde ich dieses Buch nicht nochmals lesen oder verschenken wollen. Geschmäcker sind natürlich verschieden, und vielleicht hat jemand anders mehr Freude daran als ich.

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Veröffentlicht am 06.02.2023

3 Sterne 🌟

Schöne Zeit
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"Schöne Zeit" von Harald Siehl

Irgendwann hat es Arnold verlernt, ein wahrhaftiges Leben zu führen; vielleicht hat er es aber auch nie gekonnt. Als er sich mit Mitte vierzig verliebt, besteht für ihn ...

"Schöne Zeit" von Harald Siehl

Irgendwann hat es Arnold verlernt, ein wahrhaftiges Leben zu führen; vielleicht hat er es aber auch nie gekonnt. Als er sich mit Mitte vierzig verliebt, besteht für ihn die wohl letzte Chance, seine Haltung zu überdenken und aus seiner inneren Erstarrung auszubrechen. Doch dann taucht zur selben Zeit eine alte Bekannte wieder auf, mit der ihn einst mehr verband, als er sich eingestehen wollte....

Das Cover ist recht dunkel gehalten mit einem Frauenkopf drauf. Es ist recht schlicht, doch durch die dunklen Farben spiegelt sich das düstere in dem Buch wieder. Dunkle Gedanken.

Der Klappentext klingt interessant, wobei ich hier die letzten 2 Zeilen nicht im Nebel geschrieben hätte. Es ist etwas schwer zu erkennen, was du steht, jemandem wie man das Buch hält.

Der Schreibstil ist ungewöhnlich, aber trotzdem passend zum Buch. Ich bin dennoch gut gestartet und zügig durchgekommen. Manchmal musste ich einen Satz 2mal lesen.

Die Story an sich ist ziemlich zäh. Arnold sein Leben ist langweilig und anstatt sich anzustrengen und die Steine aus dem Weg zu räumen, geht er den einfachen Weg.

Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. Der Autor zeigt ein Leben, das es in der Realität auch gibt. Vielleicht sollen sich Menschen, die so leben verändern, wenn sie das Buch gelesen haben. Wenn ja, bekommt das Buch 3 Sterne für den Versuch, dass Menschen für ihr Leben kämpfen sollen.

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Veröffentlicht am 07.01.2023

Ok

Über uns der Himmel, unter uns das Meer
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Der Schreibstil ist recht angenehm, dennoch muss ich sagen, dass mir der Einstieg echt schwer gefallen ist. Die Geschichte wird aus fünf Perspektiven erzählt. Klar hat es gedauert bis ich in der Geschichte ...

Der Schreibstil ist recht angenehm, dennoch muss ich sagen, dass mir der Einstieg echt schwer gefallen ist. Die Geschichte wird aus fünf Perspektiven erzählt. Klar hat es gedauert bis ich in der Geschichte richtig drin war, aber sie plätschert so vor sich hin. Nach einer Stunde lesen, habe ich mich gefragt, was ich da eigentlich lese. Sonst ziehen mich Geschichten gleich in ihren Bann, hier war das leider nicht der Fall. Klar, am Ende kamen dann so langsam die ganzen Geschichten und Geheimnisse an die Oberfläche. Aber ich habe mir echt was anderes vorgestellt. Leider nicht so mein Fall.

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Veröffentlicht am 12.01.2022

Okay

Dream Guardians - Verlangen
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Dream Guardians - Verlangen von Sylvia Day

Der Schreibstil ist recht angenehm, sehr leicht zu lesen. Die Kapitel haben eine nette Länge. Bedeutende Sprüche hätten ruhig etwas hervorgehoben werden können. ...

Dream Guardians - Verlangen von Sylvia Day

Der Schreibstil ist recht angenehm, sehr leicht zu lesen. Die Kapitel haben eine nette Länge. Bedeutende Sprüche hätten ruhig etwas hervorgehoben werden können.

Solche Bücher sind ja eigentlich nicht meine Lieblingsbücher, die Erotik steht hier komplett im Vordergrund, was so etwas die wahre Geschichte in den Hintergrund rückt. Das war zwar alles ganz nett zu lesen, aber manchmal ist weniger mehr. Ich fand es langatmig und dadurch wurde es auch langweilig.

Es gibt nicht wirklich überraschende Wendungen. Es ist ganz nett zu lesen. Ausserdem gefällt mir nicht, dass das Buch mit einem Cliffhanger endet.

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