Cover-Bild Tod in der Schorfheide
Band der Reihe "Carla Stach"
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 22.07.2021
  • ISBN: 9783960418061
Richard Brandes

Tod in der Schorfheide

Kriminalroman
Hochspannung in der Einsamkeit Brandenburgs.

In einem alten Forsthaus in den Wäldern der Schorfheide wird ein Mann bei lebendigem Leib verbrannt. Hauptkommissarin Carla Stach steht vor einem Rätsel: Warum diese Grausamkeit, woher dieser Hass? Tags darauf wird eine Schülerin als vermisst gemeldet, und es mehren sich Hinweise, dass die Fälle zusammenhängen könnten. Der Druck auf die Kommissarin wächst – wenn sie das Mädchen wiederfinden will, muss sie die Hintergründe des Mordes verstehen. Aber die Zeit läuft ihr davon.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2022

Wirklich gelungenes Debüt

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Auf diesen Kriminalroman war ich schon sehr gespannt, ist es doch das Erstlingswerk von Richard Brandes. Und ich kann sagen, ich bin sehr angenehm überrascht worden. „Tod in der Schorfheide“ ist ein komplexer ...

Auf diesen Kriminalroman war ich schon sehr gespannt, ist es doch das Erstlingswerk von Richard Brandes. Und ich kann sagen, ich bin sehr angenehm überrascht worden. „Tod in der Schorfheide“ ist ein komplexer Krimi mit unerwarteten Wendungen, der die Spannung bis zum überraschenden Ende halten kann.
Welche Verbindung besteht zwischen einer Brandleiche und einer entführten Schülerin? Hängen die beiden Fälle überhaupt zusammen? Es beginnt eine akribische und spannende Suche nach Motiv und Täter. Es entfaltet sich nun eine fesselnde Krimihandlung, bei der die Fragen nach dem Wer und Warum, ergreifend und bewegend dargestellt wurden. Dabei sind die einzelnen Figuren, ob Opfer, Täter oder Ermittler, authentisch charakterisiert und in ihrem Umfeld realitätsnah in Szene gesetzt. Die im Titel erwähnte Schorfheide wird im Verlauf in bildhaften Beschreibungen mit in die Geschichte eingebunden.
Fazit: Wer also einen glaubwürdigen Krimi mit einem überzeugenden Plot, interessanten Haupt- und Nebencharakteren und einem eingängigen Schreib- und einem leicht zu lesenden Erzählstil sucht, dem empfehle ich diesen Kriminalroman. Von mir gibt es für dieses gelungene Debüt 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 04.10.2021

Psychologische Aspekte und sehr gut recherchiert

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Dieser Krimi handelt gleich von mehreren Ereignissen/ Fällen. Es wird mit zwei Ermittlerteams gearbeitet. Die jeweiligen Teams können intern nicht unterschiedlicher sein. So besteht das eine aus einem ...

Dieser Krimi handelt gleich von mehreren Ereignissen/ Fällen. Es wird mit zwei Ermittlerteams gearbeitet. Die jeweiligen Teams können intern nicht unterschiedlicher sein. So besteht das eine aus einem älteren konservativen und erfahrenen Kommissar und einer Hospitantin. Diese ist alleinerziehend und hat dunkle Hautfarbe. Beides widerstrebt dem Älteren, da ua. Frauen aus seiner Sicht nichts bei der Polizei zu suchen hätten. Das andere Team besteht aus einem Mann, der eine sehr feministische Frau hat. Seine Kollegin ist mit einer Frau verheiratet und hat zum Teil pubertierende Stiefkinder, was ebenfalls immer wieder dazwischen spielt. Diese Mischung macht das ganze sehr real. Die Ereignisse an sich bringen mich als Leserin immer wieder von der vermeintlichen Spur ab. So kommt es auch wiederkehrend zu neuen Spannungsbögen, die zum Teil recht abrupt abbrechen und sich neue Situationen ergeben. Das Buch ist lebhaft und teilweise auch sehr dramatisch. Man kann sich getrost davon verabschieden, den Fall selbst zu lösen. Es bleibt bis zum Schluss spannend. Das Buch kann ich nur empfehlen, da sich der Autor ganz gezielt auf die psychologischen Aspekte fokussiert und sehr gut recherchiert hat.

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Veröffentlicht am 22.09.2021

Ein Brandopfer und eine Entführung

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Inhalt:
In einem alten Forsthaus in den Wäldern der Schorfheide wird ein Mann bei lebendigem Leib verbrannt. Hauptkommissarin Carla Stach steht vor einem Rätsel: Warum diese Grausamkeit, woher dieser ...

Inhalt:
In einem alten Forsthaus in den Wäldern der Schorfheide wird ein Mann bei lebendigem Leib verbrannt. Hauptkommissarin Carla Stach steht vor einem Rätsel: Warum diese Grausamkeit, woher dieser Hass? Tags darauf wird eine Schülerin als vermisst gemeldet, und es mehren sich Hinweise, dass die Fälle zusammenhängen könnten. Der Druck auf die Kommissarin wächst – wenn sie das Mädchen wiederfinden will, muss sie die Hintergründe des Mordes verstehen. Aber die Zeit läuft ihr davon.

Meine Meinung:
Ein Buch, das einen nicht mehr los lässt und noch lange nachwirkt. Schon ab der ersten Seite war ich mitten in der Geschichte und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Schon die Sache mit der Brandleiche hat mich nicht mehr losgelassen, doch als dann noch das Mädchen verschwunden ist, war ich vollends gefesselt.
Die beiden Ermittlerteams sind insgesamt schon sympathisch, doch dauert es etwas, bis man das wirklich erkennt. Während Julia und Carla mir gleich sehr sympathisch waren, hatte ich mit Maik und Uli anfangs so meine Probleme. Da hat sich die Sympathie erst im Laufe des Buches entwickelt.
Toll finde ich in diesem Zusammenhang, das man immer wieder Einblicke in das Privatleben der Ermittler erhält und sie einem so immer näher kommen.
Auch die Ermittlungen in beiden Fällen sind sehr realistisch und nachvollziehbar dargestellt. Besonders gefallen hat mir hier, das es sehr schnell klar war, das beide Fälle zusammenhängen, doch wo genau der wahre Schnittpunkt ist, blieb lange verborgen. Auch das man immer wieder auf falsche Spuren gelenkt wird, gerade im Fall der Brandleiche, hier kamen sehr viele als Täter in Frage, hat mir richtig gut gefallen. Das Ende bzw. die Auflösung hat dann letztendlich nochmal richtig überrascht.
Die einzelnen Schauplätze sind ebenfalls sehr detailliert und bildlich beschrieben. Gerade im Bezug auf die Brandleiche hatte man immer wieder die Bilder vor Augen, die einen auch lange Zeit nicht los lassen.
Insgesamt hat mich dieses Buch wirklich überzeugen können und ich freue mich auf weitere Fälle dieser beiden tollen Ermittlerteams, die sich nach einigen Startschwierigkeiten doch noch zusammengerauft haben.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung. Volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 30.08.2021

Wendungsreich

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Ein Mensch verbrennt in seiner Hütte. Eine Jugendliche verschwindet. Sieht zunächst nach unterschiedlichen und unzusammenhängenden Fällen aus. Jedoch entpuppt sich der als schüchtern und zurückgezogen ...

Ein Mensch verbrennt in seiner Hütte. Eine Jugendliche verschwindet. Sieht zunächst nach unterschiedlichen und unzusammenhängenden Fällen aus. Jedoch entpuppt sich der als schüchtern und zurückgezogen lebende Verbrannte als etwas ganz anderes und eine Verbindung mit der Vermissten wird immer deutlicher. Ein Wettlauf beginnt, will man die Vermisste lebend finden. Es tun sich gleich mehrere Abgründe auf und die Ermittler müssen immer wieder quasi bei "Null" anfangen, um neue Ermittlungsstränge aufzutun. Sehr wendungsreich erzählt, erlaubt eine gute Lesegeschwindigkeit, ist spannend bis zum Schluss, auch durch die wechselnden Blickwinkel. Manche Handlungen kommen nicht ganz logisch oder durchdacht herüber. Aber das mag in der Betrachtung des Lesers liegen. Tut dem gut geschriebenen und mit einem überraschenden Schluss endenden Krimi aber nichts. Man wird von der Geschichte gefangen und leidet mit den Ermittlern, den Opfern wie Tätern (denn das verwischt sich hier) mit. Gut auch die bildhafte Beschreibung des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin.

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Veröffentlicht am 08.09.2021

Wird nicht mein Lieblingsbuch

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Darum geht es:
Es brennt in der Schorfheide. Mitten in der Nacht wird ein Feuer in einem alten Forsthaus gemeldet. Als das Feuer gelöscht ist, wird eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche gefunden? ...

Darum geht es:
Es brennt in der Schorfheide. Mitten in der Nacht wird ein Feuer in einem alten Forsthaus gemeldet. Als das Feuer gelöscht ist, wird eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche gefunden? Es stellt sich heraus, dass der Mann bei lebendigem Leib verbrannt ist. Wer ist der Mann? Und warum musste der auf so grausame Weise sterben? Kurze Zeit später wird eine Schülerin vermisst. Sie ist nicht mit ihrer Klasse von einer Klassenfahrt zurückgekommen. Schnell stellt sich heraus, dass sie an der Klassenfahrt gar nicht teilgenommen hat. Doch wo steckt das Mädchen? Nach und nach wird deutlich, dass beide Fälle in Zusammenhang stehen könnten. Doch worin liegen ihre Gemeinsamkeiten? Kommissarin Stach stochert im Dunkeln. Die Hintergründe für den Mord führen sie in die Vergangenheit. Doch sämtliche Zeugen hüllen sich in Schweigen. Wird es Kommissarin Stach gelingen, das vermisste Mädchen lebend zu finden?

Meine Meinung:
Es geht direkt spannend los mit dem Feuer und der Leiche im alten Forsthaus. Ein weiterer spannender Fall mit der vermissten Schülerin schließt sich an. Man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Charaktere sind treffend beschrieben. Man hat direkt zu jedem ein Bild vor Augen. Nachdem man dann in beiden Teilen angekommen ist, zieht sich die Geschichte allerdings doch recht in die Länge. Über weite Teile wird ermittelt aber ohne Ergebnis. Das ist auf Dauer für den Leser doch recht ermüdend. Auch werden hier im Buch viele Klischees bedient. Die eine Kommissarin ist mit einer Frau verheiratet und hat ihre liebe Mühe mit dem pubertierenden Sohn der Partnerin. Die zweite Kommissarin ist eine alleinerziehende Mutter und obendrauf noch Farbig. Dessen neuer Vorgesetzter hat ein Problem mit arbeitenden Müttern ... Das war mir dann doch etwas viel. Und obendrein hat das alles für die Geschichte nicht wirklich was getan. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Der Schreibstil ist flüssig. Das 383 Seiten lange Buch ist in 66 Kapitel unterteilt. So kann man es bequem auch in mehreren Abschnitten lesen.

Mein Fazit:
Spannend ja, aber mit etlichen Längen. Für mich ist das nicht unbedingt ein Page-Turner. Ich habe es nicht in einem Rutsch durchgelesen und vergebe hier 3 Sterne.


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