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Veröffentlicht am 09.05.2022

Isabella in Bath

SOMERSET. Sehnsucht und Skandal (1)
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Isabella entflieht den Zwängen der Gesellschaft, nachdem sie eine Liebesnacht mit einem Offizier verbrachte.
Sie hofft im entfernten Bath einen Ehemann zu finden und schlüpft dort bei ihrer Tante unter.
Mit ...

Isabella entflieht den Zwängen der Gesellschaft, nachdem sie eine Liebesnacht mit einem Offizier verbrachte.
Sie hofft im entfernten Bath einen Ehemann zu finden und schlüpft dort bei ihrer Tante unter.
Mit Alexander lernt sie einen jungen Tuchhändler kennen, der sie reizt. Leider entstammt er nicht der High Society und bringt auch klar zum Ausdruck,was er von eben dieser hält.
Können die beiden trotzdem zueinander finden?

Nach dem Cover dachte ich mir schon gleich, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Wann er genau angesiedelt ist kann ich jedoch nicht sagen.
Er spielt auf jeden Fall im britischen Bath und Isabella will dort in der High Society ihr Glück suchen.

Ihre Tante und ihre Cousins kommen bei mir, bis auf Philipp, den jüngsten Spross, nicht gut an.
Sie scheinen alle einen enormen Stammesdünkel zu haben. Was Isabellas Onkel so treibt, und wo er sich aufhält ist entweder nicht erwähnt, oder es ist mir wieder entfallen.
Isabellas Vater ist Arzt und hat auch Isabella in medizinischen Belangen ein bisschen ausgebildet und ihr Zugang zu Fachbüchern ermöglicht.
Nachdem ihre Nacht mit dem Offizier ans Licht kam hat er aber auch mit seiner Tochter gebrochen.

Alexander und sein Freund Tom sind mir sympathisch. Ich denke die beiden passen gut zu Isabella und deren Freundin Betty, die auch das Herz am rechten Fleck haben. Dazu gesellt sich noch Rebecca, eine junge Witwe, die alleine ihr Geschäft betreibt und die beiden jungen Damen in allen Belangen unterstützt.

Die näheren Beschreibungen der sexuellen Handlungen in diesem Buch hätte ich nicht gebraucht, da hätte es mir mit Andeutungen vollkommen gereicht.

An manchen Stellen sind die Handlungen der Protagonisten erst im Nachhinein zu verstehen, aber leider recht plump um zum weiteren Verlauf der Geschichte beizutragen.

Auch manche Nebenhandlung erscheint mir sonderbar, und hätte ich in der Form nicht erwartet. So war mir das Handeln ihres Cousins Edward recht suspekt, und auch die Auflösung des Ganzen konnte mich nicht wirklich überzeugen.

Ebenso die Nachforschungen Alexanders, die in meinen Augen irgendwie im Sande verlaufen und keinen logischen Abschluss haben.

Vielleicht kommt da ja aber im zweiten Teil noch so einiges ans Licht, das mir ein bisschen Licht in mein Dunkel bringt.

Ein netter Roman, der für mich ein paar Längen und ein paar nicht nachvollziehbare Ereignisse hatte. Aber den zweiten Teil werde ich doch lesen, da er vielleicht noch ein paar ,bisher für mich noch nicht schlüssige Stellen, erklärt.

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Veröffentlicht am 06.04.2022

Das Familiengeheimnis

Wildblütenzauber
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Sarah hat ihre geliebte Mutter bei einem Autounfall verloren. Als sie sich nach der Beisetzung um deren Angelegenheiten kümmert findet sie heraus das ihre Mutter ihr einiges verheimlicht hatte.

Das Cover ...

Sarah hat ihre geliebte Mutter bei einem Autounfall verloren. Als sie sich nach der Beisetzung um deren Angelegenheiten kümmert findet sie heraus das ihre Mutter ihr einiges verheimlicht hatte.

Das Cover des Buches weißt in meinen Augen eher auf eine Konditorin oder aber jemanden hin der gerne backt. Das ist hier aber nicht der Fall. Sarah ist Lehrerin und hat auch keinen großen Hang zum Backen.
Auch die Kräuter und wilden Blüten kommen zwar häufiger vor, aber das es in meinen Augen für den Titel reicht finde ich nicht, denn es wird nie so ganz vertieft.

Auch die Sprecherin war nicht ganz mein Fall, aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache. Ich habe für mich die Laufgeschwindigkeit etwas erhöht.

Der Klappentext weist schon Informationen auf, auf die man im Hörbuch jedoch lange warten muss. Es gibt einen langen Part der am Beerdigungstag und kurz danach spielt, aber es bedarf langer Hörzeit, bis Sarah endlich den Geheimnissen auf die Spur kommt und sie verfolgt.

Dann wird es in wenig spannend, aber es wird alles auch nur kurz angeschnitten und schnell abgehandelt.

In Doreen hat Sarah eine wirklich gute Freundin. Sie ist sofort für sie da , als sie sie braucht. Und dann findet sie noch neue Freunde.
Wie sie plötzlich an ihre Großtante kommt ist mir nach wie vor suspekt, da es sich mir nicht wirklich erschloss, wie diese nun so plötzlich von dem Tod von Sarahs Mutter erfahren hat. Das ihr Enkel ausgerechnet dort angerufen hat und dann vom Tod erfuhr erscheint mir sonderbar.

Die Vergangenheit ist wirklich sehr verwirrend. Die alten Geschichten hätte ich gerne ausführlicher gehört. So blieb alles nur sehr oberflächlich und hat mich nicht wirklich gefesselt.

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Veröffentlicht am 20.03.2022

Biografie

Lewis Hamilton
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Durch das Cover weiß man gleich um was es geht, nämlich um eine Biografie des Rennfahrers Lewis Hamilton.

Ich kenne bisher nur wenige Biografien, aber die die ich kenne wurden alle in der Ich - Form geschrieben, ...

Durch das Cover weiß man gleich um was es geht, nämlich um eine Biografie des Rennfahrers Lewis Hamilton.

Ich kenne bisher nur wenige Biografien, aber die die ich kenne wurden alle in der Ich - Form geschrieben, so dass ich das Gefühl hatte das die bekannte Person mich persönlich über ihr Leben informiert.

Das ist hier nicht der Fall.

Hier informiert mich als Leserin der englische Sportjournalist Frank Worrall.
Aber er informiert mich nicht nur über Lewis Hamilton. Hätte mich auch gewundert, wenn dessen Leben einen solch dicken Wälzer füllen könnte.
Nein, er informiert mich ausführlich über das Leben von Lewis Großvater in der Karibik, seine Kindheit, seine Familie, seine Karriere als Kartfahrer, die einzelnen Rennställe und deren Chefs, seine Konkurrenten, seine Vorbilder und seine Siege.

Über manches informiert er mich ehrlich gesagt zu viel. So hat mich nicht wirklich interessiert wer von seinen Förderern welchen Lebenslauf mit welchen Vorlieben hat.

Mir hätte es vollkommen gereicht ein interessant geschriebenes Buch nur über das Leben des jungen, schwarzen Rennfahrers zu lesen. Am interessantesten fand ich deshalb den Teil ,als es mit seiner Karriere in der Formel 1 losging und man die Rennen teilweise nochmal anhand des geschriebenen Worts miterleben konnte.

Vielleicht packt es Rennsportfans eher als mich, die ich davon eigentlich nicht so viel Ahnung habe und mich einfach nur ein bisschen einlesen wollte, um mit meinem Mann auch darüber ins Gespräch zu kommen.

Mir kam der Autor leider an vielen Stellen einfach zu oft vom Hölzchen aufs Stöckchen, wie man bei uns sagt, wenn jemand so abschweift wie der Autor in diesem Buch.

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Veröffentlicht am 14.03.2022

Ein harter Tag im Leben der Vikki Victoria

Zurück nach Übertreibling
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Ein echt bayrisches Cover ließ einen echt bayrischen Krimi erwarten.
Schon die Leseprobe war etwas anders als ich es bisher kannte.
Das hat mich neugierig gemacht.

Die Vikki war in ihrem Heimatdorf Überteibling ...

Ein echt bayrisches Cover ließ einen echt bayrischen Krimi erwarten.
Schon die Leseprobe war etwas anders als ich es bisher kannte.
Das hat mich neugierig gemacht.

Die Vikki war in ihrem Heimatdorf Überteibling vor Jahren ein junger Mann. Inzwischen lebt sie als Frau in der Münchner Szene. Als sie von ihrem Freund Wolf erfährt das der Toni Besenwiesler aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, will sie sich in Sicherheit bringen, da sie aufgrund verschiedener Mails weiß, dass er sich an ihr rächen will.

Die Geschichte spielt sich an einem einzigen Tag ab, an dem so viel passiert, dass es inhaltlich auch über Wochen hätte gehen können.
Diverse Personen werden aufgeführt, Bandenkriminalität wird eingearbeitet, ebenso wie ein Rockerclub, eine Entführung, Korruption, Abhör- und Verfolgungsaktionen in schneller Reihenfolge.
Jedoch so wirklich schnell wurde es dann nicht beschrieben, denn einzelne Passagen wurden dermaßen ausgeschmückt ( z.B. der Besuch bei Coco, bei dem der Leser eigentlich fast die Lebensgeschichte von Coco erzählt bekommt.) das ich gerne mal quer gelesen habe.

Aufgelockert hat das Ganze der bayrische Slang. Das hat mir gefallen. Aber vieles wurde mir einfach viel zu viel übertrieben, obwohl ich das beim Ort Übertreibling sogar schon erwartet hatte.

Warum nun die Vikki das Gefühl hatte das sich der Toni bei ihr rächen wollte kam aber für mich nie so ganz raus. Den Täter zu überführen und zu fassen war mir leider auch wieder ausführlich, aber doch zu knapp. Viel Drumherum , ohne das Wesentliche richtig ausgearbeitet zu haben. So kam es mir vor.
War nicht wirklich die Art Buch die mich fesselt und begeistert.
Bei mir käme es nicht auf die Bestsellerliste. Schade.

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Veröffentlicht am 16.01.2022

Aber nur gedanklich

Thea über jede Hürde
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Nach dem Cover hatte ich ein tolles Pferdebuch erwartet, aber es konnte meine Erwartungen nicht ganz erfüllen.
Die Zeichnungen sind sehr plakativ und gefallen mir nicht wirklich.
Bei vielen Bildern sind ...

Nach dem Cover hatte ich ein tolles Pferdebuch erwartet, aber es konnte meine Erwartungen nicht ganz erfüllen.
Die Zeichnungen sind sehr plakativ und gefallen mir nicht wirklich.
Bei vielen Bildern sind noch Sprechblasen dabei, die sicherlich die Gefühlslage der jeweiligen Person untermalen sollen. Aber das ist mir oft an der Geschichte vorbei und zu plump.

Zur Geschichte:
Thea und ihre Freundin Maja gehen reiten,obwohl sie Angst vor Pferden haben. Sie gestalten gemeinsam eine Pferdezeitschrift mit dem Namen Wieher.
Während eines Reitturniers sind sie Zuschauer und bekommen alles ganz genau mit. Darüber könne sie dann später in ihrer Zeitschrift berichten.

Diese Angst die die Mädels haben kam für mich an keiner Stelle der Geschichte so wirklich rüber. Aber ich würde auch nicht reiten gehen, wenn ich Angst vor Pferden hätte.
Irgendwie bleibt die Geschichte sehr oberflächlich. Es wird berichtet das Thea davon träumt auch mal ein Pferd zu pflegen, wie man das aber macht bleibt außen vor. Hier wird dann nur aufgezeigt wie sie dann ein ängstliches Kind mit dem Pferd führen kann. Das kommt meines Erachtens aber sicher erst ganz am Schluss, wenn man selbst schon gut reiten kann. Vorher das Pflegen gehört für mich zum Reitunterricht dazu, so kenne ich das auch von unserem Reiterhof wo meine Tochter war.
Vielleicht kommt das in den anderen Büchern der Serie. Hier ging es nun um das Springturnier, aber auch hier verzettelt sie sich und das Turnier selbst mit seiner Atmosphäre hätte ich lieber erlebt.

Zum Lesen lernen im Galopp, wie es hinten drauf beworben wird sollte man aber sicher schon einiges an Leseerfahrung gesammelt haben, denn die Sätze sind hier mitunter schon länger und auch Seiten mit 12/13 Textzeilen kommen vor.

Mich konnte das Buch leider nicht wirklich überzeugen.

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