Ein Roman mit viel Charme und Witz
Der kleine Laden der einsamen HerzenWas sich neckt das liebt sich…
War das nicht schon immer so? So scheint es zumindest auch in dieser Geschichte.
Ich habe mir dieses Buch ausgesucht, weil Cover und Klappentext mich total angesprochen ...
Was sich neckt das liebt sich…
War das nicht schon immer so? So scheint es zumindest auch in dieser Geschichte.
Ich habe mir dieses Buch ausgesucht, weil Cover und Klappentext mich total angesprochen haben.
Die 28jährige Posy arbeitet in einem kleinen Bücherladen, mitten in London, der „Bookends“ heißt. Dort wohnt sie auch, zusammen mit ihrem 15jährigen Bruder, in einer kleinen Wohnung über dem Laden, da ihre Eltern vor sieben Jahren, bei einem Unfall, verstorben sind. Die Eltern betrieben dort ein Teestübchen, dessen Räumlichkeiten sich mit im Buchladen befanden, so kam es, dass die Besitzerin des Buchladens, Lavinia, Posy und ihren Bruder, dort aufgenommen hatte.
Die Geschichte beginnt damit, dass Lavinia gestorben ist und sie Posy ihren Laden und die Wohnung vererbt. Seit dem Tod der Eltern war Lavinia immer, auch ein Stück weit, die Ersatzmutter für Posy und ihren Bruder. Damit die Beiden nun nicht auf der Straße landen, sollen sie dort wohnen bleiben und das Herzstück von Lavinia, den Buchladen, weiterführen.
Klingt schön?
Ja, wären da nicht die roten Zahlen, die der Laden zu schreiben droht und Lavinias fieser Enkelsohn Sebastian, den Posy schon von Kindheitstagen kennt und der so gar nicht einverstanden ist, was Posy so mit dem Buchladen vorhat, denn sie liebt Liebesschnulzen und möchte, dass der Laden wieder schwarze Zahlen schreibt. So kam ihr eines Tages die Idee, sich auf Liebesromane zu spezialisieren, um so auch ausgewählte Romane anzubieten, die das Herz berühren und deswegen möchte sie den Laden auch in „Happyends“ umtaufen. Sebastian selbst mag lieber Thriller und würde sich lieber damit spezialisieren. Man gut, dass er so ein Durchsetzungsvermögen hat, mit seiner Art.
>>Gutaussehendes Ekelpaket trifft unscheinbares, liebenswertes Naivchen<<
Doch der Schein trügt - wie so oft!
Ich mochte Sebastian als Charakter gleich, auch wenn er der übellaunigste Kerl ganz Englands ist. Allein schon, wie er Posy immer nur mit Nachnamen anspricht, hat das Herz bei mir schon schneller schlagen lassen.
Die Geschichte ist eine ganz zauberhafte Geschichte, mit viel Charme und Witz. Wer gerne Liebesgeschichten dieser Art mag, sollte unbedingt lesen, was aus dem kleinen Laden wird. Gleicht er einem Horrorkabinett oder gibt es am Ende vielleicht doch sogar ein Happyend?