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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.05.2017

Super Start

Vier Farben der Magie
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Für Weltenwanderer
und alle, die es werden
wollen


Die Stadt London gibt es vier Mal ...
Das graue London riecht an Rauch - und nach einem
Hauch von Wahnsinn.
Das weiße London stinkt nach Blut, nach ...


Für Weltenwanderer
und alle, die es werden
wollen


Die Stadt London gibt es vier Mal ...
Das graue London riecht an Rauch - und nach einem
Hauch von Wahnsinn.
Das weiße London stinkt nach Blut, nach bitterem magischen Kampf.
Das rote London duftet nach Rosen, nach Magie und Lebenslust.
Über das schwarze schweigt man besser.


Der Magier Kell ist einer der letzten Antari, die zwischen den
Welten wandern können. Doch als er unwissentlich ein mächtiges
Artefakt in seine Heimat schmuggelt, bricht er damit nicht nur
ein ungeschriebenes Gesetz seiner Zunft, sondern gefährdet auch
das Gleichgewicht der Welten.


Dies ist der Auftakt zu einer Trilogie die im englisch sprachigen Raum
schon ganz schön auf sich aufmerksam gemacht hat.

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks lesen
und hier nun meine Meinung :)


Ich bin ja leicht zu beeindrucken, und lasse mich gern auf neue Geschichten
ein, diese hier hat es mir sehr leicht gemacht.
Kell ist ein Antari, jemand der Magie in seinem Blut hat und durch die Welten
reisen kann, denn es gibt mehr als eine und früher waren alles offen und zugänglich
doch nach einer Tragödie ist dies nur noch den Antari möglich.

Jedes London hat so seine eigene Besonderheit, entweder ist die Magie völlig
verschwunden, oder versklavt wordern oder für jeden der es kann zugänglich.

Kell kann man als eine Art Botschafter sehen, er wandert zwischen den Welten
und überbringt Botschaften den Herrschern der anderen Welten. Im ersten Buch
bleiben wir in London. Ich hoffe das es in den weiteren Bänden doch über die
Grenzen von London hinaus geht.

Jedes Welt hat ihre eigene Lebensweise und wie man mit der Magie umgeht, mit
Kell gemeinsam erleben wir wie unterschiedlich man wahrgenommen wird und
was als Zeichen von Stärke uns Schwäche gesehen wird.

Außerdem kommt noch Lila dazu eine Piratin aus dem grauen London in dem es
gar keine Magie mehr gibt, durch einen unglücklichen Zufall lernen sich die beiden
kennen. Und im Verlauf der Geschichte rettet Lila Kell nicht nur einmal den Hintern.
Sie ist ein sehr sympatischer Charakter genau wie Kell beide haben mir von Anfang
an gut gefallen.
Leider wurden sehr viele Fragen nicht beantwortet oder nur angerissen, ich hoffe das
sich einies schon in Band zwei beantwortel lässt.

Gemeinsam bestehen die beiden ein Abenteuer nach dem anderen und rutschen
direkt in den nächsten Schlamassel. Der Schreibstil war flüssig an manchen Stellen
vielleicht ein bisschen viel, aber das war nicht so dramatisch. Ich hab mich gut
unterhalten gefühlt und finde die Idee mit den Welten ganz wunderbar und freue
,mich auf die Fortsetzungen.

Veröffentlicht am 15.05.2017

Tolles Abenteuer

Lilo auf Löwenstein - Ab ins Schloss
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Wir haben uns richtig auf das Buch gefreut und wurden auch nicht enttäuscht.


Schon die ersten Seiten sind wunderbar, ich habe eine große Schwäche für tolle Illustrationen. Und hier passt es ganz wunderbar.
Die ...

Wir haben uns richtig auf das Buch gefreut und wurden auch nicht enttäuscht.


Schon die ersten Seiten sind wunderbar, ich habe eine große Schwäche für tolle Illustrationen. Und hier passt es ganz wunderbar.
Die Eingangshalle mit dem Lampenbären ist genial geworden.


Da das Wetter super mitgespielt hat, haben wir das Buch gemeinsam im Garten gelesen. Die grüne Schrift die immer wieder auftaucht, macht das Buch bunter und lockert alles etwas auf das ist toll. Lilo ist überhaupt eine seh symatische Heldin und meine Tochter war gelich ganz begeistert als sie hörte das Lilo in ein echtes Schloss ziehen darf. Von da an gabe es kein halten mehr :)


Die Geschichte hat viel Spaß gemacht und es wurde abwechslugsreich erzählt, außerdem konnte wir noch einiges lernen und das ist immer ein ganz großer Pluspunkt, lernen ohne belehrt zu werden.


Das Lilo viel draußen ist und Abenteuer erleben will ist schön, nicht immer drinn hocken vor dem PC oder Handy. Sie will Abenteuer erleben und hat da auch noch ein Vorblid.


Dann lernt sie auch noch andere Kinder kennen und findet noch einen Freundin, die sehr nett ist. Zusammen erleben die beiden dann auch noch einige Abenteuer, es kam nie langeweile beim lesen auf. Und es gab Wörtertechnisch kein Problem beim lesen.


WIr sind auf jeden Fall gespannt wie es auf Löwnstein weitergeht, was es mit Duweißtschonwas auf sich hat und ob Golo sich noch mit Lilo anfreunden wird :)

Veröffentlicht am 15.05.2017

Endlich frei.

Der letzte erste Blick
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Genau das hofft Emery, als sie ihr Neues Leben in dem zig hundert Kilometer entfernten Collage beginnt.
Auch beim zweiten mal Lesen ist der Einstieg in die Geschichte immer noch ein Knaller.

Emery begegnen ...

Genau das hofft Emery, als sie ihr Neues Leben in dem zig hundert Kilometer entfernten Collage beginnt.
Auch beim zweiten mal Lesen ist der Einstieg in die Geschichte immer noch ein Knaller.

Emery begegnen wir zuerst bei einer sehr unschönen Situation, sie sitzt mit Mason im Sekreteriat da sie ihm die Nase geborchen hat.

Das nenne ich mal einen Start.

Emery hat Feuer und das stellt sie im laufe der Geschichte mehr als einmal unter Beweis. Sie ist nicht das typische Barbie Girl das auf ihren Prinzen wartet sondern nimmt die Dinge gern selbst in die Hand.
Mason ihr Zimmernachbar hat das am eigenen Leib erfahren, Emery lebt nach dem Motto erst schlagen, dann fragen. So lernt sie auch Mason´s Kumpel Dylan kennen. Der seinem Freund einen Eispack bringen will, hier beginnt der Anfang vom Ende für die beiden ;)

Die zwei sind einfach süß. Muss man da wirklich noch mehr sagen ?
Ja was sich neckt, dass liebt sich ^^
Wie oft kam der Satz in meiner Schulzeit, aber hier hat es gepasst wie A. auf Eimer. Die Streiche die sich Dylan und Emery spielen lockern die Geschichte super auf, denn Emery´s Vergangenheit als auch Dylan´s haben es gewaltig in sich. Dennoch zieht einen die Geschichte nicht runter. Im Gegenteil, sie macht immer wieder Mut und hat so eine fröhliche Stimmung das man sich beim lesen einfach gut fühlt.

Das finde ich wichtig, zusätzlich zu dem entspannten Lesetempo und dem Schreibstil. Es war ganz nett das es einige Seiten gebraucht hat ehe die beiden sich "kriegen", dass macht die Sache spannender. Auch die Nebencharaktere waren mir sehr sympatisch und ich freue mich jetzt schon wie es bei ihnen weiter geht.

  • Einzelne Kategorien
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Cover
Veröffentlicht am 12.05.2017

Ein schweres Thema wunderbar für Kinder aufbereitet

Die letzte Haltestelle
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Amsterdam 1942. Die kleine Beatrix und ihre Mutter
sind auf der Flucht - denn sie sind Juden. Als
deutsche Soldaten die Mutter während einer Kontrolle
in der Straßenbahn verhaften, bleit Beatrix allein ...

Amsterdam 1942. Die kleine Beatrix und ihre Mutter
sind auf der Flucht - denn sie sind Juden. Als
deutsche Soldaten die Mutter während einer Kontrolle
in der Straßenbahn verhaften, bleit Beatrix allein
zurück. Zwei ältere Herren, die Brüder Lars und Nils,
nehmen sie bei sich auf und retten so ihre Leben.

Wie Beatrix ihr neues Zuhause findet, die schlimmen
Jahre des Krieges und der Naziherrschaft übersteht
und am Ende sogar ihre Mutter wiederfindet, davon
erzählt diese Geschichte.




Ein "Kinderbuch" das es wieder gewaltig in sich hat.
Der 2. Weltkrieg ist nach wie vor ja eher ein rotes Tuch
als alles andere.

Umso schwieriger ist es dieses Thema neutral zu erzählen,
ohne das man sich am Ende doch irgendwie schuldig fühlt.
Und dieses Thema dann auch noch für Kinder aufzubereiten
ist dann auch noch ein Stück schwerer.

Dieses Buch erzählt die Geschichte von Beatrix. Sie ist Jüdin
und steht somit ganz oben auf der Liste. Ihre Mutter versucht
mit ihr zu fliehen, doch sie werden entdeckt und Beatrix´s Mutter
wird verhaftet und weggebracht. Wie durch ein Wunder lassen
die Soldaten Beatrix selbst in Ruhe.

Die großen Helden der Geschichte sind Lars und Nils, die Beatrix
bei sich aufnehmen. Auch wen dies den sicheren Tod bedeutet sollte
dies je ans Licht kommen. Genau so wie die unersetzlichen helfenden
Hände von Frau Vos und Lieve. All diese Menschen haben einen
entscheidenden Beitrag geleistet das ein kleines Mädchen überleben
konnte. Sie haben trotz der Gefahr nicht weggesehen und geholfen.
Es gab noch weitere die in der Geschichte einen Betrag geleistet
haben Beatrix vor dem Konzentrationslager zu schützen.

Heute ist es für uns unvorstellbar unsere Kinder in die Obhut von
Fremden zu geben. Damals war das für viele die einzige Hoffnung
ihre Kinder zu retten.

Beatrix Geschichte ist leise, sie schleicht sich in dein Herz und lässt
dich mit all den Menschen um sie bangen ob alles gut geht. Genau
so wie du Angst um jeden haben wirst der ihr hilft. Es ist eine
Geschichte die tausende Kinder erlebt habe, nicht viele hatte das
Glück wie Beatrix. Das Ende ist für Kinder genau richtig gestaltet,
ihre Mutter kommt zu ihr zurück, was leider die Ausnahme war.

DIese Geschichte ehrt all jene die nicht weggesehen haben, und
geholfen haben wo es ging. Ein sehr berührendes Buch mit
wunderbaren Illustrationen.


Ich bedanke mich beim Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Veröffentlicht am 10.05.2017

Schwierig

Tote Mädchen lügen nicht - Filmausgabe
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Es hat gedauert aber ich habe das Buch gelesen.
Ein paar Stunden, manche würden sagen 1 Tag, es war schwierig.
Ich hatte immer wieder die Werbung bei Netflix gesehen, und dann
als ich auf Skoobe unterwegs ...

Es hat gedauert aber ich habe das Buch gelesen.
Ein paar Stunden, manche würden sagen 1 Tag, es war schwierig.
Ich hatte immer wieder die Werbung bei Netflix gesehen, und dann
als ich auf Skoobe unterwegs war, kam mir das irgendwie unter.
Für gewöhnlich ist das ganz, ganz weit weg von dem was ich sonst lesen würde.
Ein zu persönliches Thema für mich, da meine Schulzeit ganz, ganz weit weg von toll war.

Nun ich habe angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören, ein Phänomen das bei einige
aufgetreten ist die das Buch gelesen haben und ich so unterschreiben kann.

Ich wollte die Serie schauen, aber zuerst das Buch lesen, da ich schriftliche eher mit
schwierigen Themen umgehen kann als Visuell.
Nun beides hat es gewaltig in sich, man nuss zum Inhalt nich viel sagen denke ich, es geht
um die "gemeinsame" Reise von Clay und Hannah. Zumindest fühlt es sich immer so an,
wen Clay die Kassenten hört und sich weiter in Hannah´s Leben begibt.

Es gibt die unterschiedlichsten Charakter, allerdings alle von ihnen genau der Stereotyp den
man erwarten würde, das Püppchen, die Sportskanone, der Nerd etc. das ist dann doch etwas
zu viel des Guten gewesen. Sei´s drum, jeder von ihnen trägt einen Teil der Schuld, je
nachdem wie man das sehen möchte.

Keiner will natürlich wahr haben das er tatsächlich für den Selbstmord von Hannah Schuld
auf sich geladen hat. Nach wie vor ist deie Idee mit den Kassetten sehr gut gewählt.
Eine Mp3 Datei hätte sicher nicht den selben Effekt gehabt ...

Mit jeder Seite lernen wir einen Neuen Charakter von praktisch drei Seiten kennen, Hannh´s Seite, dann seine Eigene und dann die von Clay. Aus diesen drein puzzelt man sich dann die Sache zusammen.
Wie Selbstwahrnehmung sich von dem was andere in uns sehen unterscheidet kommt da sehr gut rauß.
Zuzugeben, dass was sie gesagt hat auch stimmt ist da glaube ich das schlimmst. Und jeder von ihnen
geht da anders damit um. Die Kritik das da einiges zu langgezogen sei finde ich nicht so passend.
Manchmal muss der Raum zum erzählen da sein und gerade so eine Geschichte brauch den auch,
so wirklich kann ich nicht sagen wie ich das Buch bewerten würde. Fakt ist, dass es mich schon seit einigen Tagen sehr beschäftigt und ich häufiger darüber nachdenke.

Besonders berührt hat mich der Platz der für Hannh´s Eltern gelassen wurde, das fand ich auch sehr wichtig und bin da oft sehr ergriffen gewesen.

Ein Buch das einen auf jeden Fall nicht so schnell wieder freigibt, es bleit im Kopf und man denkt nach. Hoffentlich auch darüber wie man mit seinen Mitmenschen umgeht, ein freundliches Wort kann so viel verändern.