Profilbild von tkmla

tkmla

Lesejury Star
offline

tkmla ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit tkmla über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2022

Geliebter Feind

Idol - Gib mir alles von dir
0

„Idol – Gib mir alles von dir“ von Kristen Callihan ist der vierte Band ihrer emotionalen Rockstar Romance Reihe.
Brenna James ist die PR-Agentin der der berühmten Rockband Kill John, der nicht nur ihr ...

„Idol – Gib mir alles von dir“ von Kristen Callihan ist der vierte Band ihrer emotionalen Rockstar Romance Reihe.
Brenna James ist die PR-Agentin der der berühmten Rockband Kill John, der nicht nur ihr Cousin Killian angehört, sondern in der auch die anderen Mitglieder wie Familie für sie sind. Außer vielleicht der unverschämte Bassist Rye Peterson, der sie mit einem Blick zur Weißglut treiben kann. Die langjährig zelebrierte Feindschaft der beiden findet ein Ende, als Rye zufällig belauscht, dass sich Brenna nach einer stabilen Freundschaft Plus sehnt. Endlich sieht er seine Chance bei dem temperamentvollen Rotschopf gekommen und er ist sich nicht zu schade, zu betteln. Aber natürlich lassen sich Gefühle nicht so einfach unter Kontrolle halten.

Seit gefühlten Ewigkeiten darf man die heftigen Schlagabtausche von Brenna und Rye verfolgen, die sich normalerweise nichts schenken. Ryes dumme Kommentare und Brennas spitze Zunge sind ein bewährter Unterhaltungsgarant in der Band. Doch endlich durchbrechen sie ihre alten Muster und schlagen einen neuen Weg ein. Wobei dieser Weg nicht ganz so neu ist, denn vor vielen Jahren war Brenna heimlich in Rye verliebt und umgekehrt hat Rye wohl nie aufgehört, Brenna tief in seinem Herzen zu lieben.
Mit Brennas Geständnis ändert sich die Dynamik abrupt, denn auf einmal trauen sie sich, das unterschwellige Knistern nicht länger zu ignorieren. Dagegen kommen auch Brennas aufgestellte Regeln nicht unbedingt an, die tiefere Gefühle verhindern sollen.
From-Enemies-to-Lovers ist ein bewährtes Konzept, welches Kristen Callihan sehr witzig und unterhaltsam, aber auch berührend und gefühlvoll in ihrem Buch umsetzt. Rye ist viel mehr als der sorglose Sunnyboy und hinter Brennas tougher und harter Fassade steckt eine verletzliche Frau, die mit den Erfahrungen ihrer Vergangenheit kämpft. Wieder einmal hat die Autorin sehr tiefgründige Charaktere erschaffen, die ihren Weg gemeinsam finden müssen. Nebenbei sorgt der Rest der bunten Gemeinschaft um Kill John für beste Unterhaltung und witzige Szenen.
Ich liebe diese Reihe, in der sowohl die leichten als auch die schweren Momente perfekt ineinander greifen.

Mein Fazit:
Einfach in die turbulente Gefühlsachterbahn einsteigen und mitreißen lassen! Klare Leseempfehlung von mir!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.01.2022

Schicksalhafte Begegnung

Can‘t Stop the Feeling
0

„Can´t Stop the Feeling“ von Penelope Ward und Vi Keeland wirbelt das Schicksal der Protagonisten heftig durcheinander.
Nachdem ihr Verlobter ihre Hochzeit kurzfristig absagte, will Hazel trotzdem den ...

„Can´t Stop the Feeling“ von Penelope Ward und Vi Keeland wirbelt das Schicksal der Protagonisten heftig durcheinander.
Nachdem ihr Verlobter ihre Hochzeit kurzfristig absagte, will Hazel trotzdem den bereits gebuchten Skiurlaub ihrer Flitterwochen antreten. Sie hält es jedoch nur zwei Tage aus und bucht einen Rückflug. Leider macht ihr ein Schneesturm einen dicken Strich durch die Rechnung und durch die abgesagten Flüge sind alle Hotels ausgebucht. Ihre verzweifelte Suche hat erst Erfolg, als sie sich an den geschickten Betrug eines attraktiven Fremden hängt, der unter falschem Namen zwei Hotelzimmer ergattert. Matteo ist unerwartet sympathisch und so wird aus der Zufallsbekanntschaft schnell ein Partner in Crime, mit dem Hazel einen abenteuerlichen Roadtrip startet.

Für meinen Geschmack ist das eingespielte Autorinnenduo in diesem Buch wieder zur Höchstform aufgelaufen, denn die Wendungen in dieser Story sind zwar teils verrückt und unglaublich, aber trotzdem fügt sich alles zu einer wundervollen Lovestory zusammen.
Die Fotografin Hazel überdenkt nach der Absage ihrer Hochzeit ihr gesamtes Leben und kommt zu erhellenden Einsichten. Gemeinsam mit Matteo macht sie aus dieser Zitrone Limonade und startet in ein wildes Abenteuer, welches skurrile und unglaublich witzige Momente mit sich bringt.
Matteo wird durch Hazel aus seiner langjährigen Zurückgezogenheit gelockt und entdeckt neben der Freude am Leben auch unerwartete Gefühle für seine Reisepartnerin.
Da das Buch aus zwei Teilen besteht, erfolgt nach dem süßen und mitreißenden Roadtrip ein harter Bruch, der eine krasse Wendung bringt. Danach wird es eher dramatisch und emotional und der Humor tritt in den Hintergrund.
Ich persönlich mochte beide Hälften der Geschichte, denn auch wenn das Schicksal sich offensichtlich ziemlich über Hazel und Matteo amüsiert, passt für mich alles zusammen. Das Konstrukt ist zwar ziemlich abgedreht und verrückt, aber nicht zwingend unrealistisch. Die liebenswerten Hauptfiguren habe ich schnell ins Herz geschlossen und bis zum zuckersüßen Epilog mit ihnen mitgefiebert.

Mein Fazit:
Skurril und witzig, aber auch sehr emotional und mitreißend! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.01.2022

Hoffnungsvoll und wunderschön

Moments of change
0

„Moments of change“ von Aurora Rose Reynolds ist der zweite Band ihrer Alaska Lovestorys, die mit viel Tiefgang und Emotionen überzeugen.
Shelby Calders und Zach Watters gaben als Teenager ihr gemeinsames ...

„Moments of change“ von Aurora Rose Reynolds ist der zweite Band ihrer Alaska Lovestorys, die mit viel Tiefgang und Emotionen überzeugen.
Shelby Calders und Zach Watters gaben als Teenager ihr gemeinsames Baby zur Adoption frei, da sie ihm ein glückliches und sorgenfreies Leben gewährleisten wollten. Doch an dieser schweren und lebensverändernden Entscheidung zerbrach ihre große Liebe und Shelby beschloss, Zach und Alaska zu verlassen. Fünfzehn Jahre später kehrt sie nach ihrer Scheidung mit ihrem kleinen Sohn in ihre Heimatstadt zurück. Sie hätte nie damit gerechnet, dass ausgerechnet Zach ihr neuer Nachbar ist und keinen Zweifel daran lässt, dass er sie diesmal nie wieder gehen lassen will.

Wie schon im ersten Band der Reihe geht Aurora Rose Reynolds sehr schwierige und hochemotionale Themen an. Shelby und Zach haben wohl eine der schwersten Entscheidungen überhaupt getroffen, als sie ihr Baby zur Adoption freigaben. Die bewegende Eingangsszene zeigt, wie Shelby an dieser Entscheidung fast zerbricht und welcher tiefe Graben zwischen dem bisher unzertrennlichen Paar entstanden ist. Ihre Flucht ist nachvollziehbar. Und wenn man erfährt, wie das Leben von Zach weitergegangen ist, dann zweifelt man ernsthaft, ob dieser Graben überhaupt jemals zu überwinden ist.
Die Autorin schafft es aber tatsächlich, die zweite Chance für Zach und Shelby glaubhaft und authentisch zu erzählen, was ich ehrlicherweise nicht für möglich gehalten hätte. Es ist sehr berührend und herzzerreißend, wie sich beide langsam wieder annähern und ihre Vergangenheit verarbeiten. Die tiefe Liebe zwischen den beiden ist in jeder Zeile spürbar. Beide sind erwachsen geworden und inzwischen geht es nicht nur um Shelby und Zach, sondern auch um ihre jeweiligen Kinder.
Aurora Rose Reynolds wäre nicht sie selbst, wenn Zach nicht ein verantwortungsbewusster Alpha-Mann wäre, der die Sache tatkräftig in die Hand nimmt. Sein Charakter ist jedoch nicht übertrieben dargestellt oder etwa übergriffig, sondern passt einfach perfekt zur Beziehungsdynamik und zum Kern der sensiblen Story. Das mag ich mag ich an ihren Büchern so sehr.

Mein Fazit:
Diese zweite Chance ist so wunderschön und gefühlvoll erzählt, dass ich nur eine ganz klare Leseempfehlung geben kann!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2022

Total verrückt

Sechs Fremde und ein Dackel
0

„Sechs Fremde und ein Dackel“ von Gina Greifenstein und Anne Griesser ist genau so witzig und skurril, wie der ungewöhnliche Titel bereits verspricht.
Eine freilaufende Schweineherde stoppt mitten in ...

„Sechs Fremde und ein Dackel“ von Gina Greifenstein und Anne Griesser ist genau so witzig und skurril, wie der ungewöhnliche Titel bereits verspricht.
Eine freilaufende Schweineherde stoppt mitten in der Pampa einen Regionalzug. Es ist brütend heiß und das Abteil mit den sechs Fremden heizt sich unerbittlich auf. Die unscheinbare Hausfrau, die betende Nonne, der professionelle Auftragskiller, der wilde Rocker, die junge Umweltaktivistin und der pflichtbewusste Polizist haben auf den ersten Blick nichts gemeinsam und doch verfolgen sie alle das gleiche Ziel mit mehr oder weniger mörderischen Absichten. Zusätzlich sorgt ein aufdringlicher Dackel für Verwirrung, der niemandem zu gehören scheint.

An diesem unwiderstehlichen Cover und dem verrückten Titel konnte ich einfach nicht vorbeigehen und der Inhalt hält definitiv, was die Verpackung verspricht. In diesem Buch treffen sich sechs Fremde und ein Dackel im Zug. Was sich wie der Anfang eines schlechten Witzes anhört, entwickelt sich zu einer gekonnt konstruierten und absolut absurden Story, die bei mir für viele Lachtränen gesorgt hat.
Jeder einzelne der einzigartigen und unverwechselbaren Charaktere besitzt eine eigene und spannende Geschichte, die zu diesem schicksalhaften Treffen im Zugabteil geführt hat und die in Rückblenden genauestens beleuchtet wird. Alle verbindet ein gemeinsamer Nenner, welcher sie dazu bringt, ihre reguläre Komfortzone zu verlassen und etwas gänzlich Unerwartetes zu tun.
Die Autorinnen überspitzen ihre Story bis ins äußerst Absurde und natürlich darf man alles nicht so ernst nehmen. Sie spielen mit Klischees und Vorurteilen und punkten mit sensationeller Situationskomik. Der mitreißende und humorvolle Schreibstil schafft es, dass man viele Szenen direkt bildlich vor Augen hat. Man kann für jede der Figuren irgendwie Verständnis aufbringen und fiebert mit ihren Abenteuern mit. Skurril und völlig abgedreht ist fast schon untertrieben, aber auf jeden Fall macht dieses Buch großen Spaß beim Lesen.

Mein Fazit:
Diese witzige Story kann ich ganz klar weiterempfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2022

Fake or real

Chasing Dani Brown (Brown Sisters 2)
0

„Chasing Dani Brown“ von Talia Hibbert ist der zweite Band ihrer unterhaltsamen Reihe um die drei ungleichen Schwestern.
Dani Brown ist eine angesehene Doktorandin, die hauptsächlich für ihre Arbeit lebt. ...

„Chasing Dani Brown“ von Talia Hibbert ist der zweite Band ihrer unterhaltsamen Reihe um die drei ungleichen Schwestern.
Dani Brown ist eine angesehene Doktorandin, die hauptsächlich für ihre Arbeit lebt. Mit Liebe und Romantik möchte sie nichts zu tun haben und so wünscht sie sich vom Universum einen neuen Menschen, mit dem sie eine unverbindliche Freundschaft Plus haben kann. Sie wartet auf ein entsprechendes Zeichen und als sie der attraktive Securitymann Zafir bei einem Feueralarm aus dem Fahrstuhl rettet, sieht dies Dani als Wink des Schicksals. Das Video davon geht viral und plötzlich finden sich beide in einer Fake-Beziehung wieder, die sich für Dani viel zu gut anfühlt.

Zuerst muss ich sagen, dass mir dieser zweite Band viel besser gefallen hat als der Vorgänger. Man kann die Bücher aber auch problemlos unabhängig voneinander lesen.
Dani ist eine Naturgewalt, die mit ihrer eher zurückhaltenden Schwester Chloe nach außen hin nicht viel gemeinsam hat. Doch hinter ihrem Selbstbewusstsein verbirgt sie alte emotionale Verletzungen, die sie nun daran hindern, an die Liebe und das Glück zu glauben.
Zaf ist das komplette Gegenstück zu Dani. Der gutaussehende Ex-Rugby-Spieler verbirgt ein hinter seiner düsteren und abweisenden Fassade ein riesiges Herz, was an Romantik und Happy Ends glaubt. Diese Konstellation schreit förmlich nach Schwierigkeiten und so kommt es dann auch.
Ich mag beide Protagonisten, wobei ich zugegebenermaßen die meiste Zeit doch zu Team Zaf tendierte. Er ist einfach der perfekte Bookboyfriend und man verliebt sich beim Lesen in ihn.
Talia Hibbert hat außer ihren beiden wundervollen Hauptfiguren eine ganze Reihe weitere großartige Charaktere erschaffen, die für Humor und Unterhaltung sorgen. Ich liebe es, wie selbstverständlich, ungezwungen und alltäglich in diesem Buch mit Diversität umgegangen wird, denn genau so muss es sein. Die Autorin spricht viele wichtige und ernste Themen an, aber ohne plakativ erhobenen Zeigefinger und deshalb umso wirkungsvoller und eindringlicher. Das hat mir sehr gefallen, denn dies gelingt nur wenigen.

Mein Fazit:
Ich gebe eine klare Leseempfehlung und freue mich schon auf die Geschichte von Eve!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere