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Veröffentlicht am 28.02.2022

Wirklich schöner Jugendroman, der zum Nachdenken anregt

Als wir Tanzen lernten
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Dieses Buch ist so viel mehr, als ein einfacher Liebesroman, den man bei dem Cover und Klappentext erwartet. Es beschäftigt sich mit einigen wichtigen Themen und an ein paar Stellen war es auch richtig ...

Dieses Buch ist so viel mehr, als ein einfacher Liebesroman, den man bei dem Cover und Klappentext erwartet. Es beschäftigt sich mit einigen wichtigen Themen und an ein paar Stellen war es auch richtig ernst.

Die Autorin schafft es mit ihrem angenehmen Schreibstil, der sich wirklich flüssig und schnell lesen ließ, die Geschichte wirklich schön abzurunden und auch bei den teils ernsten Themen eine gewisse Lockerheit in das Buch zu bringen.
Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat war, dass es kein "Leiththema" gab, also ein Thema, um das sich die ganze Geschichte dreht, da immer ein neues ins Spiel kommt. Aber der Rest, also die Charaktere, das Setting, die Story an sich und die Message mochte ich wirklich sehr gerne, auch wenn das Ende ein bisschen aus dem Nichts gekommen ist.

Beide Protagonisten mochte ich wirklich sehr gern, auch wenn mein Herz eher den Nebencharakteren gehört.
Evie ist ein Kopf-Mensch und hat nach der Scheidung ihrer Eltern den Glauben an die Liebe verloren.
X ist im Grunde das genaue Gegenteil von ihr. Er ist Musiker, lebt im Hier und Jetzt und ist auch sehr impulsiv.
Gemeinsam fand ich die beiden echt toll. Sie haben sich ergänzt und das beste im jeweils anderen hervorgebracht und sich auch gegenseitig geholfen, zu wachsen.

Fazit:

Selten hab ich einen Jugendroman gelesen, der mich so zum Nachdenken gebracht hat und das zum Selbstreflektierten anregt.

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Veröffentlicht am 23.02.2022

Auf Umwegen zur Ewigkeit

US - Auf Umwegen zur Ewigkeit
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So, ja ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Buch hat sich vom Klappentext her...interessant angehört. Es war auf jeden Fall klar, dass es einiges an Hin-und-Her geben wird und das ...

So, ja ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Buch hat sich vom Klappentext her...interessant angehört. Es war auf jeden Fall klar, dass es einiges an Hin-und-Her geben wird und das ist auch eingetroffen, halt auf Umwegen zur Ewigkeit (😉).

Der Schreibstil war angenehm, nicht zu schwer und auch nicht zu detailliert. Er hat sich auf jeden Fall sehr angenehm und flüssig lesen lassen, wodurch man das Buch auch einigermaßen schnell durchhat.

Die Charaktere mochte ich an sich wirklich gerne, wobei ich an Helenas Stelle nicht wüsste, ob ich jemandem so oft verzeihen könnte, dass er/sie mir das Herz gebrochen hat. Ich möchte aber besonders betonen, wie sehr mir die tiefe Freundschaft zwischen Lenni und Malia gefallen hat. Die beiden haben gemeinsam auch einiges durchgemacht und ich fand es toll, wie sehr sie zueinander stehen und sich gegenseitig unterstützen, auch wenn sie nicht immer einer Meinung sind.

Bei der Handlung an sich fand ich, dass sie sich die ersten beiden Male wiederholt, mit kleinen Unterschieden. Dadurch hat man fast das Gefühl, als wären einem die Ideen ausgegangen, was ich ehrlich gesagt ein bisschen schade fand.
Dadurch, dass man die Charaktere über insgesamt 10 Jahre begleitet, merkt man auf jeden Fall, wie sie älter, reifer und auch ausgereifter (wenn man das so sagen kann) werden. Diese "Beobachtung" hat mir wirklich sehr gut gefallen. Manche Situationen, die vor allem Malia betroffen haben fand ich wirklich kritisch und ich denke, dass ich persönlich einfach komplett anders gehandelt hätte, genauso, wie ich persönlich Theo nicht dreimal zurückgenommen hätte.

Fazit:

Auch wenn ich Bücher mit der Second Chance Thematik nicht so gerne mag, mochte ich "US - Auf Umwegen zur Ewigkeit" doch ganz gerne für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 11.02.2022

Starke Fortsetzung

Was ich dir bedeute - Burlington University
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Nachdem Band 1 von Dylan Shipley gehandelt hat, geht es in dem zweiten Teil der Reihe um dessen Zwillingsschwester Daphne und seinen Kumpel Rickie, die wir beide schon in "Was wir in uns sehen" kennengelernt ...

Nachdem Band 1 von Dylan Shipley gehandelt hat, geht es in dem zweiten Teil der Reihe um dessen Zwillingsschwester Daphne und seinen Kumpel Rickie, die wir beide schon in "Was wir in uns sehen" kennengelernt haben.

Wie auch in den anderen Büchern von Sarina Bowen liebe ich ihren Schreibstil hier auch wieder total. Er lässt sich einfach super toll lesen und trägt auch viel zur Stimmung bei, finde ich. Bis jetzt hat sie mich wirklich noch nicht enttäuscht und ich kann ihre Bücher wirklich nur weiter empfehlen, denn ich glaube, dass für jeden etwas dabei ist. (Vor allem für Sports Romance Fans😉)

Auch das Setting, das ich schon in Band 1 wirklich gerne mochte, hat mir hier auch sehr gefallen, auch wenn mir irgendwas von dem Feeling gefehlt hat, wobei ich nicht sagen kann, ob es das Feeling von der Farm oder von der Uni ist. Wie auch in den anderen Büchern der Autorin kommt der Humor, trotz der ernsteren Themen nicht zu kurz.

Die Geschichte selbst mochte ich auch sehr gerne und würde diesen Band auch seinem Vorgänger vorziehen, da mich die Themen und Charaktere ein bisschen besser überzeugen konnten.
Die Beziehung zwischen Daphne und Rickie fand ich wirklich toll, vor allem, wenn man ihre Vorgeschichte, von der immer mehr aufgedeckt wird, kennt. Es gab einige Szenen, die ich teilweise etwas überstürzt fand und die ich nicht unbedingt gebraucht bzw. in einer anderen Ausarbeitung besser gefunden hätte, aber alles in allem mochte ich die Geschichte wirklich sehr gern.

Daphne fand ich als Protagonistin mit ihrer Tiefe und ihren Gedanken wirklich fantastisch. Ich mochte sie schon im ersten band ganz gern, auch wenn ich so meine Zweifel hatte, die sich aber alle aufgelöst haben. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und zeigt ihre Gefühle offen, was ich bei Protagonistinnen immer toll finde. Generell fand ich sie sehr authentisch und habe sie eigentlich auch ins Herz geschlossen.
Rickie ist eigentlich das genaue Gegenteil von Daphne, oder kommt zumindest so rüber. Es hat wirklich gut zu ihm gepasst, dass er sich eher zurücknimmt und sich nicht in den Mittelpunkt stellen muss, wobei ich ihn manchmal etwas oberflächlich fand.

Fazit:

Sarina Bowen enttäuscht mich wirklich nie. Ich liebe ihren Schreibstil und Humor sehr und auch die Charaktere, die Geschichte und das Setting konnten mich überzeugen.

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Veröffentlicht am 31.01.2022

Spannung, Humor und Liebe

Bridgerton - Mitternachtsdiamanten
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Ich glaube, wir wissen mittlerweile alle, wie sehr ich die Bridgerton Reihe mag, hab ja oft genug darüber geredet.😂 Jedenfalls sind wir jetzt bei der jüngsten Bridgerton angekommen, Hyacinth. Und eines ...

Ich glaube, wir wissen mittlerweile alle, wie sehr ich die Bridgerton Reihe mag, hab ja oft genug darüber geredet.😂 Jedenfalls sind wir jetzt bei der jüngsten Bridgerton angekommen, Hyacinth. Und eines kann man gleich am Anfang feststellen, sie ist wieder komplett anders, als ihre Schwestern und Brüder.

Aber fangen wir mal beim Schreibstil an. Er ist so, wie in den anderen Bänden der Reihe, welch ein Wunder. Mittlerweile mag ich ihn echt gerne und bin schon daran gewöhnt. Es ist sogar teilweise richtig komisch, wenn ich ein Buch lese, dass in unserer Zeit spielt und der Schreibstil und die Sprache demnach total anders ist, bin ich da die Einzige?

Der ein oder andere stellt sich vielleicht auch die Frage, ob der Titel irgendeinen Sinn macht. Lasst mich euch sagen, ja, das tut er und mit dieser Story wird sogar im 19. Jahrhundert eine Spannung aufgebaut, die einen einfach nur packt.


Von Hyacinth haben wir in den vergangenen 6 Bänden nur sehr wenig mitbekommen, was vermutlich daran liegt, dass zwischen ihr und Anthony, auch bekannt als der Älteste und Lord Bridgerton, fast 20 Jahre liegen und sie die Jüngste Tochter des Bridgerton Clans ist. Dadurch hab ich mich richtig gefreut zu erfahren, inwiefern sie sich von ihren älteren Geschwistern unterscheidet, denn das tut sie. Sie ist wie eine jüngere Ausgabe von Lady Danburry, was ich wirklich sehr unterhaltsam fand, vor allem, da Gareth St. Claire der Enkel der besagten Lady ist, die ja auch schon ihre Auftritte in der Reihe hatte. Hyacinth ist wirklich sehr klug, sagt immer ihre Meinung und hat kein Blatt vor dem Mund. Dadurch wundert es wohl keinen, dass sie einen Mann will, der ihr ebenbürtig ist.

Und da hat sie mit Gareth ganz klar den richtigen! Er hat schließlich genug Erfahrung mit Lady Danburry und ihrem Verhalten, wodurch er und Hyacinth einfach perfekt zueinander passen.


Wie auch schon bei Band 6 gab es hier auch ernstere Gespräche und es war einfach spannend und toll mitzuerleben, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt. Und Spannung kommt hier eindeutig nicht zu kurz, wer aber wissen will, wieso sollte wohl die Reihe lesen.😉

Fazit:

Wie die anderen Bände der Reihe hab ich auch Band 7 "Mitternachtsdiamanten" einfach geliebt, mitgefiebert und die Geschichte genossen.

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Veröffentlicht am 31.01.2022

Tolle Fortsetzung und toller Spannungsbogen

Partem - Wie der Tod so ewig
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Achtung: Spoiler voraus !!!

Vielleicht kann sich ja der eine oder andere an meine Rezension zu Band 1 erinnern, von dem ich ein bisschen enttäuscht war. Ich kann gleich mal sagen, dass mich "Partem - ...

Achtung: Spoiler voraus !!!

Vielleicht kann sich ja der eine oder andere an meine Rezension zu Band 1 erinnern, von dem ich ein bisschen enttäuscht war. Ich kann gleich mal sagen, dass mich "Partem - Wie der Tod so ewig" deutlich mehr überzeugen konnte und ich auch deutlich mehr mitgefiebert habe.

Das Cover passt super zu seinem Vorgänger und ich finde, dass sie nebeneinander einfach nur toll aussehen und sich auch sehr gut ergänzen. Den Schreibstil mochte ich echt gerne, er lässt sich sehr flüssig lesen, ist angenehm und nicht too much.

Ein Punkt, den ich bei Band 1 kritisiert habe war, dass die Geschichte aus vier Perspektiven (Jael, Xenia, Chrystal und Felix) erzählt wird. Das nehme ich hiermit zurück. Bei diesem Band fand ich es toll, aus den vier Perspektiven zu lesen und durch diesen "Bruch" gab es teilweise richtig fiese Cliffhanger, wodurch man einfach weiterlesen musste, was ich jetzt doch ganz gerne mochte. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme, wieder in die Geschichte reinzufinden, weil sie gleich an das Ende von Band 1 anknüpft und es doch schon länger her ist, dass ich den gelesen habe. Als ich drin war wollte ich dann aber nicht mehr aufhören, weil die Spannung durchgehend da war, zwischendurch ein bisschen aufgelockert wurde und einen dann wieder mit voller Wucht trifft.

Was ich auch toll fand war, wie unterschiedlich die Charaktere waren. Xenia und Felix konnte man meistens wirklich sehr gut einschätzen und man konnte sich denken, wie sie auf gewisse Situationen reagieren. Bei Jael und Chrystal war das anders.
Jael hat zwar Gefühle für Xenia entwickelt und trotzdem konnte man lange nicht einschätzen, wie er sich schlussendlich entscheidet: Für Xenia oder für den Partem.
Chrystal wurde mir im Laufe des Buches eigentlich immer sympathischer, auch wenn sie teilweise wirklich verwerfliches getan hat. Es war toll, zu erleben, wie sie sich entwickelt und sich letztendlich dazu entschließt, den anderen zu helfen.

Generell war es toll, die ganzen Fragen, die sich schon in Band 1 aufgetan haben, beantwortet zu bekommen und auch zu erfahren, was mit Jaels alten Teammitgliedern passiert ist und auch einen "Blick hinter die Kulissen" zu werfen, was beim Partem passiert.

Fazit:

Ich persönlich mochte diesen Teil lieber als seinen Vorgänger und fand vor allem die Charakterentwicklung wirklich sehr gerne. Alle Fragen wurden beantwortet und ja, was soll ich sagen, ich mochte es alles in allem wirklich sehr gerne.

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