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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2022

Braucht Zeit, um an Fahrt aufzunehmen

2 Seelen. Das erste Buch der Unsterblichkeit
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Das Autorinnenduo, das hinter Rose Snow steckt, hat mittlerweile schon sehr viele Jugendbücher gemeinsam veröffentlicht und in den Titeln dreht es sich immer um Zahlen, was zu ihrem Markenzeichen geworden ...

Das Autorinnenduo, das hinter Rose Snow steckt, hat mittlerweile schon sehr viele Jugendbücher gemeinsam veröffentlicht und in den Titeln dreht es sich immer um Zahlen, was zu ihrem Markenzeichen geworden ist. Das Cover dieses Buch finde ich aufgrund der Schlichtheit auf den ersten Blick auf den zweiten Blick mit vielen kleinen Details wunderschön gestaltet. Doch worum geht es in diesem Buch? Die Geschwister Kela und Brandon müssen alleine zurecht kommen, nachdem ihre Mutter und auch ihr Großvater verstorben sind. Doch der Großvater tritt bald erneut in Erscheinung und kommuniziert mit Kela. Und dann ziehen auch noch drei Männer in das Haus ein. Es passieren seltsame, übernatürliche Dinge. Das Buch brauchte eine Weile, um an Schwung aufzunehmen und mich mitzunehmen. Die Protagonistin Kela gefiel mir gut und am Ende bin ich nun wirklich sehr gespannt, wie es im zweiten Band weitergehen wird.

Veröffentlicht am 08.02.2022

Umzug nach Eigam

Das zaubernde Klassenzimmer – Achterbahn statt Stundenplan (Das zaubernde Klassenzimmer 1)
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Das süße Cover mit dem Buch, aus dem allerlei Gegenstände fliegen und dann noch eine Katze haben mich neugierig auf dieses Kinderbuch gemacht. Und als ich dann noch gesehen habe, dass das Hörbuch von Boris ...

Das süße Cover mit dem Buch, aus dem allerlei Gegenstände fliegen und dann noch eine Katze haben mich neugierig auf dieses Kinderbuch gemacht. Und als ich dann noch gesehen habe, dass das Hörbuch von Boris Aljinovic gesprochen wird, war ich noch gespannter. Boris Aljinovic merkt man seine Erfahrung an und er setzt seine Stimme äußerst variantenreich und gekonnt ein - eine wunderbare Hörerfahrung. Doch worum geht es in dem Buch? Nach einer kurzen Einleitung ungefähr 70 Jahre zurück in die Vergangenheit, wo wir Bekanntschaft mit einem Zauberbuch in einem Klassenzimmer machen, springen wir in die Gegenwart und begleiten Elena auf ihrem ersten Schultag in der neuen Schule in Eigam - lies das doch mal rückwärts! Elena hatte keine Lust auf den Umzug und schon gar nicht auf diese verstaubte, alte Schule. Und dann auch noch die zickige Friedlinde, die sie von oben herab behandelt. Das Buch braucht einfach sehr lange, bis es an Fahrt aufnimmt und etwas passiert. Und dann ist es urplötzlich auch schon zu Ende. Ja, ein Kinderbuch ist nicht so lang, aber trotzdem hatte ich hier das Gefühl, dass etwas fehlt. Insgesamt hat es mir schon gefallen, aber ich bin nun gespannt auf eine Fortsetzung, um mehr zu erfahren.

Veröffentlicht am 30.01.2022

Lässt mich zwiespältig zurück

Zum Paradies
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Handelt es sich hier um ein Buch mit drei Teilen, die in drei Jahrhunderten spielen oder handelt es sich eher um drei Bücher? Schwierige Frage. Ein Buch, das mich gefordert hat und viele Fragen aufgeworfen ...

Handelt es sich hier um ein Buch mit drei Teilen, die in drei Jahrhunderten spielen oder handelt es sich eher um drei Bücher? Schwierige Frage. Ein Buch, das mich gefordert hat und viele Fragen aufgeworfen hat. Es gibt in den drei Teilen - der erste spielt wesentlich im Jahr 1893, der zweite 1993 und der dritte 2093, inklusive Rückblenden - immer wieder dieselben Namen. Handelt es sich jeweils um Nachfahren oder nicht? Das Stadthaus am Washington Square spielt - bis auf einen Teil, der auf Hawaii spielt - immer eine Rolle. Die Handlung spielt in einer Utopie, in einer möglichen Welt, die unserer ähnelt, aber auch wesentliche Unterschiede aufweist. Der erste Teil hat mir recht gut gefallen, nach einer Eingewöhnungszeit, mit dem zweiten bin ich so gar nicht warm geworden, doch als ich diese "Durststrecke" hinter mich gebracht hatte, konnte mich der dritte Teil wieder interessieren und ich habe ihn gerne gelesen. Dies ist ein Buch, das sicherlich die Leserschaft spaltet. Ein Buch, das fordert, das diskutiert werden möchte, das viele Fragen offen lässt (vor allem am Ende des jeweiligen Abschnitts), aber auch ein Buch, das beeindruckt und aufrüttelt mit einem meisterhaften Schreibstil.

Veröffentlicht am 09.01.2022

Entführungen

Im Auge des Zebras
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Im Zentrum der neuen Reihe von Vincent Kliesch steht Olivia Holzmann, die nun ohne Severin Bösherz ermitteln muss, da dieser sich zurück gezogen hat und in seiner abgedunkelten Wohnung hockt und Wein trinkt. ...

Im Zentrum der neuen Reihe von Vincent Kliesch steht Olivia Holzmann, die nun ohne Severin Bösherz ermitteln muss, da dieser sich zurück gezogen hat und in seiner abgedunkelten Wohnung hockt und Wein trinkt. Nur seinen Sohn lässt er an sich heran, doch Ferdinand ist dabei ungewöhnliche Untersuchungen beim Beischlaf zu unternehmen und daraus etwas zu berechnen. Eigentlich ist Olivia glücklich in ihrer noch recht neuen Beziehung mit Marvin, der sie verwöhnt und sie gerne bekocht. Doch dann nimmt ein neuer Fall ihre ganze Zeit in Anspruch. Jemand hat zur selben Zeit sieben Jungen entführt und kurze Zeit darauf die Eltern getötet. Die Jungen scheinen noch zu leben, doch ein Wettlauf gegen die Zeit startet. Immer deutlicher werden die Anzeichen, dass alles mit einem nie aufgeklärten Fall zu tun hat, bei dem vor ungefähr zwanzig Jahren Zwillinge entführt wurden, die jedoch anschließend ins Zeugenschutzprogramm kamen und nicht auffindbar sind. Lange tappt man hier im Dunkeln, doch nach und nach gibt es mehr und mehr Hinweise. Über die zeitgleiche Entführung habe ich recht bald die Lösung gefunden, doch nicht den Gesamtzusammenhang. Nicht schlecht, aber die Auris-Bücher haben mir besser gefallen.
Uwe Teschner trägt das Hörbuch gekonnt vor und wie immer habe ich seiner Stimme sehr gerne zugehört.

Veröffentlicht am 30.11.2021

Bestattungen Pabst

Sarg niemals nie (Betty-Pabst-Serie 1)
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Betty Pabst ist Assistenzärztin an der Charité in Berlin. Sie macht Heimaturlaub in der Stadt, die es nicht gibt. In Bielefeld betreibt ihre Familie ein Bestattungsunternehmen. Und Betty wird zur Ermittlerin, ...

Betty Pabst ist Assistenzärztin an der Charité in Berlin. Sie macht Heimaturlaub in der Stadt, die es nicht gibt. In Bielefeld betreibt ihre Familie ein Bestattungsunternehmen. Und Betty wird zur Ermittlerin, weil irgendetwas mit der Leiche im Keller nicht stimmt. Ok, ihre Familie steht arg unter Druck, seitdem es da diesen Bestattungsdiscounter gibt und diese Yoga-Beerdigung mit allem Drum und Dran kommt wie gerufen, aber da stimmt doch eindeutig etwas nicht. Betty Pabsit ist mal eine neue Ermittlerin. Jedoch fand ich die Familienhintergrundgeschichte manchmal zu raumeinnehmend und Betty war doch einige Male ein wenig zu naiv. Aber der Fall war knifflig und wurde gut gelöst. Ein Buch, das man jedoch nicht zu ernst nehmen darf.