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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2017

Ich freue mich über die süßen Sachen die ich mithilfe des Buchs genäht habe.

Nähen mit JERSEY - babyleicht!
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Meine Meinung:
Im Dezember sind wir noch einmal Eltern einer wundervollen Tochter geworden. Wo ich in den letzten zwei Jahren für die Große immer wieder genäht habe, hat die Kleine noch nichts Selbstgenähtes ...

Meine Meinung:
Im Dezember sind wir noch einmal Eltern einer wundervollen Tochter geworden. Wo ich in den letzten zwei Jahren für die Große immer wieder genäht habe, hat die Kleine noch nichts Selbstgenähtes bekommen. Seit September stand jetzt die Nähmaschine still, bis ich mich dazu aufgerafft habe sie zu entstauben und endlich wieder in Betrieb zu nehmen.
Um wirklich den nötigen Antrieb zu bekommen, habe ich mir zwei Nähbücher beschafft und mit Babyleicht! Nähen mit Jersey für Babys habe ich begonnen.
In diesem Buch gibt es verschiedene Schwierigkeitsstufen und da ich ja sehr unregelmäßig nähe und mir bislang auch alles selbst beigebracht habe, bin ich immer noch eine blutige Anfängerin.
Begonnen habe ich mit einem Bandana-Halstuch mit Druckknopf, denn unsere Kleine sabbert momentan viel und da ist ein bisschen Schutz schon nicht schlecht. Ich habe für die Unterseite aber keinen Fleece genommen wie vorgeschlagen, sondern ebenfalls Jersey, denn obwohl ich Stoff gekauft habe, habe ich mich beim Durchsehen meiner vorhandenen Stoffe in eine süße Stoffkombi verliebt.
Das Tuch hat den Schwierigkeitsgrad 1, war also ideal zum erneuten Einstieg, aber es wäre doch gelacht, wenn alles glatt laufen würde. Natürlich ging mir beim absteppen der Unterfaden aus und wenn ich erneut drüber nähe, dann sieht man das. Kein Problem, denn beim Ausschneiden vorher hatte ich tolle Fransen die ich als Schleife unten an das Halstuch genäht habe. Ein süßer Knopf hätte mir auch gefallen, aber da Töchterchen momentan alles in den Mund nimmt, war mir das zu gefährlich.
Als nächstes habe ich mich für supercoole Schühchen mit Bund entschieden. Das sind eher doppelte Socken und passend zum Halstuch habe ich erneut denselben Stoff genommen.
Schwierigkeitsgrad war dort 2 und das habe ich auch gemerkt, denn wenn ich sonst etwas mit Bündchen genäht hatte, hieß es immer "doppelt x0,7". Also habe ich auch diesmal den Bündchenstoff doppelt genommen und mich dann gewundert wieso er so riesig ist. Nachdem ich das Bündchen dann richtig hatte ging es ans zusammennähen von Außenschuh, Innenschuh und Bündchen und ich kann euch sagen DAS war Fummelarbeit.
Ich liebe an diesem Buch die beiden riesigen Bögen mit Schnittmustern, denn es muss nichts vergrößert werden. Was mich nicht ganz so begeistert ist, dass ich mich als Anfänger manchmal verloren fühlte, aber: Es gibt Online-Videos und für grundlegende Sachen gibt es im Buch nochmal zusätzliche Tipps und Anleitungen.

Fazit:
Auch wenn Schwierigkeitsstufe 2 für mich noch recht schwierig ist, finde ich die Schnittmuster und die Auswahl der Babysachen wirklich toll. Ich freue mich über die süßen Sachen die ich mithilfe des Buchs genäht habe.

Veröffentlicht am 15.05.2017

Ein tolles Piraten Abenteuer für Jung und Alt!

König der Piraten 1: König der Piraten
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Inhalt:

Der fliegende Finn ist einer der berühmtesten Piraten und der Vater von Freddy. Doch Finn ist seit sehr langer Zeit verschollen und Freddy wünscht sich nichts sehnlicher als ihn auf hoher See ...

Inhalt:

Der fliegende Finn ist einer der berühmtesten Piraten und der Vater von Freddy. Doch Finn ist seit sehr langer Zeit verschollen und Freddy wünscht sich nichts sehnlicher als ihn auf hoher See zu suchen.
Als eines Abends Kapitän Kork auftaucht und Freddy erzählt, dass der Kaiser demjenigen, der alle Schätze der sieben Meere zu ihm bringt, zum König der Piraten krönt, ist sich Freddy sicher dass wenn sein Vater noch irgendwo da draußen ist, diesem Aufruf folgen wird.
Zusammen mit Kork, begibt sich Freddy auf die Suche nach seinem Vater und erlebt das größte und gefährlichste Abenteuer seines Lebens.

Meine Meinung:

Zwar gehöre ich mit meinem Alter nicht in die Zielgruppe, dennoch bin ich der Meinung, dass dieses Buch einfach jeder lesen kann der sich auf ein tolles Piratenabenteuer begeben möchte.
Sogar meine 4jährige Tochter war mit von der Partie, denn ich habe ihr immer wieder vorgelesen und es hat ihr sehr gut gefallen.
Freddy ist zwar eigentlich ganz zufrieden mit seinem Leben, doch kann er es kaum erwarten endlich auf hohe See zu gehen um seinen Vater, den fliegenden Finn, zu suchen.
Nur lässt ihn seine Mutter nicht gehen und Freddy würde seine Brüder auch sehr vermissen. Als jedoch eines Abends Kapitän Kork auftaucht ändert sich Finns Leben.
Kork erzählt vom Aufruf des Kaisers, dass er demjenigen, der ihm alle Schätze der sieben Meere bringt, zum König der Piraten krönt. Freddy ist sich sicher, dass wenn sein Vater noch irgendwo da draußen ist, er diesem Aufruf folgen wird.
Also beschließt er kurzer Hand und ohne sich von seiner Mutter davon abbringen zu lassen, dass er sich mit Kork auf hohe See begibt.
Zwar steht die Suche nach seinem Vater an erster Stelle, doch das Schicksal hat andere Pläne für Freddy.
Dieses Buch ist einfach toll, da es von vorne bis hinten sehr gelungen ist und den Leser, egal ob Jung oder Alt, einfach verzaubert und man selber als Pirat auf hohe See gehen möchte.
Die Geschichte und die Protagonisten schließt man recht schnell ins Herz und man fliegt förmlich durch die Erzählung.

Mein Fazit:

Ein tolles Piraten Abenteuer für Jung und Alt!

Veröffentlicht am 11.05.2017

Der vierte und hoffentlich nicht der letzte Fall von Bea Kaspary und Florin Wenninger, der spannender und rasanter kaum sein könnte!

Schatten
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Inhalt:

Ein grausam zugerichteter Mann in seiner Wohnung und eine im Bach ertränkte Hebamme. Zwei Fälle, die das Dezernat in Salzburg lösen muss. Beatrice Kaspary und Florin Wenninger haben alle Hände ...

Inhalt:

Ein grausam zugerichteter Mann in seiner Wohnung und eine im Bach ertränkte Hebamme. Zwei Fälle, die das Dezernat in Salzburg lösen muss. Beatrice Kaspary und Florin Wenninger haben alle Hände voll zu tun, doch recht früh stellt Bea fest, dass die beiden Fälle zusammenhängen.
Die beiden Morde müssen auch etwas mit ihr zu tun haben, denn sie kennt die beiden Toten. Sie konnte beide zwar nicht besonders leiden und sie sind ihr eher negativ in Erinnerung, aber dennoch ist ihr klar, dass sie schnell handeln muss bevor es noch weitere Opfer gibt.

Meine Meinung:

Ursula Poznanski schreibt einfach geniale Thriller, die dem Leser unter die Haut gehen.
Auch Schatten ist wieder ein sehr gelungenes Buch von ihr, das mich schon ab der ersten Seite gefesselt und nicht mehr losgelassen hat.
Die beiden Ermittler sind für mich einer der Punkte weshalb dieses Buch so gelungen ist.
Natürlich ist die Idee hinter dem Buch auch sehr gut und auch die Umsetzung wieder perfekt gelungen.
Da Salzburg nicht besonders weit von meinem Geburtsort liegt, kann ich mich auch recht gut hineinversetzen, wo sich manche Szenen abspielen.
Ich finde die Morde zwar jetzt nicht zu blutig, aber die Autorin beschreibt die Leichen schon sehr gut, so dass man sich vorstellen kann wie sie aussehen.
Für mich macht einen richtigen Thriller aus, dass zwar Ermittlungen vorhanden sind, aber die Tat an sich eher im Vordergrund steht.
Das Buch wird auch aus mehreren Blickwinkeln erzählt. Einmal der von Beatrice Kaspary, das für mich aber auch so der interessanteste ist, da man die meisten Einblicke auf den Täter bekommt. Natürlich auch die Sicht des Mörders selbst, z.B. die Morde und die Sicht von Florin Wenninger, die auch sehr interessant und spannend ist.
Was mich ebenfalls sehr fasziniert ist, dass sich nicht nur alles um den Fall dreht, sondern auch einiges an Privatleben der Ermittler beinhaltet.
Bea ist ja Mutter von zwei Kindern, geschieden und die heimliche Lebensgefährtin von Florin Wenninger.
Bea´s Exmann kommt auch sehr oft vor in der Geschichte, aber ihn konnte ich noch nie richtig leiden.
Die Mischung aus all dem macht dieses Buch so interessant, denn man hat nicht nur den sehr spannenden Fall, sondern auch noch die Höhen und Tiefen aus dem Privatleben der Proragonisten.

Mein Fazit:

Der vierte und hoffentlich nicht der letzte Fall von Bea Kaspary und Florin Wenninger, der spannender und rasanter kaum sein könnte!

Veröffentlicht am 05.05.2017

Eine lustige, knisternde und aufregende Geschichte, die selbst mich als "alte Frau" in den Fanmodus schalten lässt

Rock my Heart
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Inhalt:
Rowan ist mit ihrer besten Freundin Dee verabredet. Beide wollen sich einen tollen Abend im angesagtesten Klub der Stadt machen. Sie wollen Party machen und auf dem Konzert von The Last Ones ...

Inhalt:
Rowan ist mit ihrer besten Freundin Dee verabredet. Beide wollen sich einen tollen Abend im angesagtesten Klub der Stadt machen. Sie wollen Party machen und auf dem Konzert von The Last Ones to Know abzappeln. Rowans Freund Brady, der an dem Abend eigentlich arbeiten sollte wird von Rowan dort knutschend mit einer anderen Frau erwischt. Um ihren Kummer zu vergessen lässt sie sich auf einen Kuss mit Adam Everest, dem Sänger der Band, ein.
Das schreit förmlich nach noch mehr Kummer.

Meine Meinung:
Beim Lesen dieses Buches fühlte ich mich wie ein Teenager. Obwohl ich wie Rowan nie die Partymaus war, wie Dee eine ist, konnte ich Rowans Gefühle für ihre verlorene Liebe und für Adam verstehen. Adam ist anscheinend heiß (wäre nicht mein Geschmack), aber obwohl mir sein Aussehen und die Art wie er mit Mädchen umgeht nicht gefallen haben, habe ich immer wenn er vorkam in den FANMODUS geschaltet. Adam schleppt jeden Abend ein anderes Mädchen ab. Das sind seine Vorteile als Rockstar, aber als Leserin habe ich schnell gemerkt, dass es nicht das ist, was er wirklich will.
Und dann kommt da ein schüchternes Mauerblümchen das ihn küsst und danach im Nirvana verschwindet, obwohl er sie nach dem Konzert wieder sehen möchte.
Für mich war dieses Buch etwas für mein Herz. Ich glaube, ich habe überwiegend geseufzt, weil es so schön war (natürlich könnte man auch sagen, dass es unglaubwürdig ist, aber das habe ich ausgeblendet).
Rowan denkt in der Geschichte immer wieder an ihren Ex Brady. Sie schafft es aber auch ihm eine ganze Weile aus dem Weg zu gehen. Dafür denkt sie mehr an Adam. Sie entwickelt Gefühle für ihn, möchte aber nicht nur eins seiner Mädchen ohne Namen sein.
Neben Adam, der irgendwie ganz wunderbar war, fand ich auch zwei seiner Bandkollegen ganz toll. Shawn ist, was Mädchen angeht, Adam sehr ähnlich, aber auch er ist kein schlechter Kerl. Mike war der Witzige und Gemütliche. Er zockt lieber jeden Abend, anstatt sich mit den Mädchen abzugeben die eh nur damit prahlen wollen, etwas mit einem Bandmitglied gehabt zu haben.
Auch Leti mochte ich sehr gerne. Leti und Rowan lernen sich im Französischkurs kennen. Leti wirkt ein bisschen freakig, aber so lieb das ich ihn am liebsten geknuddelt hätte. Er freundet sich ziemlich schnell mit Dee und Rowan an und auch Dees Zimmergenossin Macy wird von den anderen öfter mitgeschleppt.
Dee ist eine super Freundin, aber mir persönlich ist sie zu wild und locker.
Das Buch sprüht neben der Freundschaft vor Liebe und es knistert ganz gewaltig.
Ein großer Teil der Geschichte spielt sich an einem Wochenende zwischen den Gigs ab. Denn Adam muss unterwegs lernen.
Mein großes Glück: Es wird vier Teile geben!

Fazit:
Eine lustige, knisternde und aufregende Geschichte, die selbst mich als "alte Frau" in den Fanmodus schalten lässt. Empfehlenswert! Eins meiner Lesehighlights in diesem Jahr.

Veröffentlicht am 03.05.2017

Ein wundervoller Roman von Juliet Ashton in dem es vor allem um Freundschaft und Liebe geht

Das Glück wohnt in der Ivy Lane
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Inhalt:
Sarah ist ziemlich frisch geschieden und schon auf die Hochzeit ihres Exmannes Leo eingeladen. Nach der Trauung versucht sie sich zu verdrücken, aber er wohnt wie Sarah in der Ivy Lane. Ein Stockwerk ...

Inhalt:
Sarah ist ziemlich frisch geschieden und schon auf die Hochzeit ihres Exmannes Leo eingeladen. Nach der Trauung versucht sie sich zu verdrücken, aber er wohnt wie Sarah in der Ivy Lane. Ein Stockwerk tiefer mit seiner neuen Frau Helena - der Grund der Scheidung.
Nachdem sie sich von den Nachbarn vorher ferngehalten hat, sucht sie jetzt deren Nähe. Sie leidet unter der Trennung und hängt noch sehr an Leo. Ebenso genießt sie die Nähe zu Tom, ihrem neuen Nachbarn, aber der ist mit Jane neu ins Haus gezogen und sie möchte keine glückliche Ehe zerstören.

Meine Meinung:
Im Blauen Haus in der Ivy Lane wohnen ziemlich unterschiedliche Menschen. Ganz oben wohnt die frisch geschiedene Sarah, die ihrem Exmann hinterher trauert. Der wohnt mit seiner neuen Frau Helena ein Stockwerk tiefer. Da drunter Jane und Tom und noch eine Etage tiefer in der es zwei Wohnungen gibt einmal der unausstehliche Hausdrachen Mavis und die ungeduldige Lisa mit ihrer Tochter Una die nicht mehr spricht.
Mit dem Einzug von Jane und Tom änderte sich alles in diesem Haus, denn sie sind sehr kontaktfreudig und freunden sich mit allen an. Natürlich gibt es eine gemeinsame Aufgabe für die Hausbewohner, denn Igel Mikey muss aufgepäppelt werden.
Sarah ist im Haus der Magnet für Probleme. Erst hat sie Smith verloren, dann hat ihr Ehemann sie betrogen und verlassen und Mavis nutzt sie auch gerne als Streitpunkt. Doch jetzt möchte sie das nicht mehr. Sie möchte wieder leben und unter Leute und geht auf alle Mitbewohner zu.
Langsam entwickeln sich Freundschaften, verbotene Affären und es gibt einen Todesfall.
Juliet Ashton hat einen ganz wunderbaren Schreibstil, so dass ich selbst am liebsten ins Blaue Haus gezogen wäre um mit den Bewohnern im Garten zu sitzen und das Leben zu genießen.
Immer wieder passieren ungeahnte Dinge und Spannung, Freundschaft, Liebe, aber auch Kummer ziehen sich durch das ganze Buch.
Es gab einige Wendungen mit denen ich nicht gerechnet und einige auf die ich gehofft habe.
Mir hat dieses Buch wundervolle Lesestunden geschenkt.
Natürlich hatte ich auch persönliche Lieblingsprotagonisten und das waren Jane und Tom. Jane hat eine erfrischende Art und scheint immer gutgelaunt zu sein. Sie ist der Antrieb im Haus, der Kleber der alle zusammen hält (bis auf Helena, weil sie die nicht mag). Tom ist gutaussehend, aber sehr zurückhaltend. Er ist ein guter Freund für alle und man bekommt schnell den Eindruck, dass er und Jane das perfekte Paar sind.
Ob am Ende alle unglücklichen und missgelaunten Menschen glücklich sind?

Fazit:
Ein wundervoller Roman von Juliet Ashton in dem es vor allem um Freundschaft und Liebe geht und um das Leben. Wir sollten alle in jedem das Schöne sehen können.